16:39 Uhr - Kommt nun das große zweite Standbein im Index?
Haben wir in den letzten Tagen eine kurzfristige Topbildung im Markt gesehen? Ausschließen kann man es nicht! Die Kursverluste von heute werden mit Nachrichten garniert, die alles andere als bullisch sind. Der Empire State Index kam unter den Erwartungen rein. Die EZB spricht von weiterem Abschreibungsbedarf von 283 Mrd. USD bei den Euro-Banken. Die letzte Nachricht ist besonders heiss. Die Banken haben die Rallyebewegung schließlich eingeleitet. Das negative Nachrichten aus diesem Sektor zu einer Korrektur führen, wäre daher nicht ungewöhnlich. Zusätzlich scheint der wirtschaftliche Aufschwung nun etwas mehr Zeit in Anspruch zu nehmen.
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Im Börsenbrief haben wir in den vergangenen Tagen bereits selektiv Gewinne mitgenommen. Am Freitag steht der große Verfall an. Häufig ein kurzfristiger Wendepunkt. Positive Nachrichten konnten zuletzt kaum noch in Kursgewinne umgemünzt werden. Auch die institutionellen Anleger haben zuletzt wieder einen soliden Investitionsgrad vermeldet. Es passt also alles für eine Korrekturphase. Es dürfte viel nervöses Geld im Markt sein, weniger wirklich fundamental überzeugtes. Das zeigen die mittelfristigen Erwartungen von sentix, die am Sonntag veröffentlicht wurden. Kurzfristig waren viele Anleger bullisch, mittelfristig aber eher negativ eingestellt. Das zeigt, dass die Überzeugung für Aktienengagements noch nicht sehr ausgeprägt ist. Es dürfte eher Geld in den Markt geflossen sein aufgrund von Performancedruck. Man kann es sich nicht leisten nicht investiert zu sein.
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Wir haben schon immer ein klares zweites Standbein im Index favorisiert. Das Chance/Risiko Verhältnis wäre nach einer Korrektur deutlich besser. Viele Aktien haben typische kurzfristige Topbildungen hinter sich. Es scheint daher erhöhte Vorsicht vonnöten.

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