Kategorie "Sentiment Indicators"

Es gibt einzigartige sehr rare Marktbedingungen, die einem Marktstrategen die Möglichkeit bieten, mit minimalem Risiko einen gewaltigen Trade aufs Parkett zu legen.

Diese Konstellationen sind selten, aber der fleissige Marktakteur wird diese irgendwann herausfiltern und sie für sich ausnutzen.

Die Leser von Tapereader.de haben genau von so einer Situation profitieren können.

Obwohl der DAX nach dem 06. April noch ein paar Punkte weiter zulegen konnte, sind die PutOptionen, die wir bei einer Vola von 16,xx einsammeln konnten (siehe Kreis Grafik), teurer geworden und explodieren heute regelrecht, nach dem der DAX 2,7 % an Boden einbüssen musste. Genau auf solch ein Szenario hatte ich gesetzt.

Uns interessieren die Gründe vorerst nicht, einzig unser Aktienportfolio wollten wir hedgen, welches uns hervorragend gelungen ist.

Nun schauen wir ganz relaxxed zu und warten auf die nächsten weiteren Signale.
Der Bund Future sprintet heute regelrecht davon:

Als Bulle kann man sich nun wirklich nicht beschweren, immerhin werden wir fast täglich mit neuen Jahreshochs belohnt.

Jedoch muss konstatiert werden, dass erstens die Devisenfront dieses bullische Szenario nicht wirklich teilt und zweitens immernoch viele Nebenwerte in einer Art Lethargie vor sich herirren. Die Aufwärtsbewegung wird nicht von allen Werten getragen, unterfüttert von immernoch schwachen Volumina.

Ein Blick auf Stimmungsindikatoren, A/D-Divergenzen und Long-Short-Ratios ermahnen das Bullenherz erneut zur Vorsicht.

Ein Blick auf die folgenden Charts und schnell wird ersichtlich, dass es nicht mehr viele Bären gibt.

Ich für meinen Teil, werde den DAX nur noch von der Shortseite angehen, nur mit der Motivation eines Hedges, vorerst und sehr engen Stops.

Die Börsen sind korrekturgefährdet!
Sollten die Börsen diese Warnsignale ignorieren, bleibt uns das LongPortfolio.

Long-Short-Ratio Euwax Derivate

Fast schon notorisch ist das Verhalten der Bären geworden. Nicht mal neue Jahreshöchststände können die Shorties aufhalten, immer wieder auf fallende Kurse zu setzen. Put-Optionen sind an der Terminbörse Eurex seit einigen Handelstagen der absolute Schrei.

Sie wollen diesen Trade erzwingen, irgendwann muss der DAX doch mal in die Knie gezwungen werden, spukt es in den Köpfen.

Alle Signale werden von diesen Marktteilnehmer maßlos ignoriert und anscheinend kratzt es sie nicht wirklich, seit Tagen auf der Verliererseite zu stehen.

What goes up must come down ?

Dementsprechend braucht man keine großen Ängste zu haben, überinvestiert zu sein.
Der DAX befindet sich also immernoch im Longstatus und eine Stopanpassung ist nicht notwendig.
Wenn Sie einen engeren Stop bevorzugen wollen, dann sichern Sie sich knapp unter dem alten Jahreshoch bei etwa 7.030 Punkten ab.

Das Downpotential bleibt dennoch beschränkt und wir können das verfrühte Osterwochenende in Angriff nehmen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg
M.Abrar

Mäßiger Gesamtoptimismus vor der Osterpause
Stimmungsindikator zum TecDAX-Index

Katrin Nink, cognitrend

4. April. Ähnlich orientierungslos, wie sich in ein paar Tagen wohl so mancher bei der österlichen Eiersuche fühlen mag, geben sich derzeit auch die Teilnehmer unseres Panels. Nach der leichten Stimmungsabkühlung in der vorigen Woche zeigen sich die Akteure gegenwärtig wieder etwas weniger skeptisch. Unter dem Strich fallen die Verschiebungen im Sentimentgefüge jedoch nicht so stark aus, als dass der Gesamtoptimismus wieder auf Rekordniveau geklettert wäre: Der Bull/Bear-Index rangiert momentan nur unwesentlich oberhalb seines Jahresdurchschnitts. Dabei präsentierte sich der TecDAX® im Berichtszeitraum von seiner Schokoladenseite und schrieb in den vergangenen Tagen ausnahmslos Kursgewinne. Anders als sein großer Index-Bruder DAX®, ist es ihm zwar noch nicht gelungen, neue Höchstkurse zu markieren. Bis zu den Kursspitzen aus dem Februar sind es allerdings nur noch wenige Zähler.

Parallel zu den steigenden Notierungen hat sich in den vergangenen Tagen auch das Nachrichtenumfeld spürbar aufgehellt. Zahlreiche TecDAX-Firmen haben im Erhebungszeitraum positiv auf sich aufmerksam gemacht. So erhöhten etwa Pfeiffer Vacuum und IDS Scheer die Dividende. Wirecard glänzte mit guten Geschäftszahlen. Und United Internet begeisterte mit dem Ausblick aufs laufende Jahr. Überdies sagte eine aktuelle Marktforschungsstudie dem Solartechniksektor ein starkes Wachstum voraus. Der jährliche Umsatz der Solarbranche werde sich bis 2010 weltweit mehr als vervierfachen, hieß es.

Dass sich einige Akteure jetzt flexibel zeigten und zur Eindeckung ihrer Short-Positionen entschlossen, mag indes weniger jenen optimistischen Schlagzeilen als vielmehr dem Kursverlauf selbst geschuldet sein. Angesichts des stetigen Aufwärtsdrangs des TecDAX wird es den Investoren vermutlich schwer gefallen sein, nicht an das Erreichen neuer Höchstkurse zu glauben. Dazu reichte allein der Blick zur Seite auf den deutschen Leitindex.

Nichtsdestotrotz: Echte Überzeugung sieht freilich anders aus! Im mäßigen Gesamtoptimismus spiegelt sich nicht zuletzt auch eine gehörige Portion Enttäuschung. Schließlich hoppelte der TecDAX vielen Akteuren in bester Osterhasenmanier einfach davon. Insofern ist das Bedauern darüber, nicht schon früher den Wiedereinstieg gesucht zu haben, nur allzu menschlich und nachvollziehbar. Viele Investoren dürften daher bereits bei leicht rückläufigen Notierungen versuchen, verpasste Gelegenheiten nachzuholen und sich auf der Käuferseite engagieren. Dem TecDAX wären sie dadurch eine solide Stütze.

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Mein Fazit: Es fühlt sich immer besser an, ein Bulle zu sein !

DAX-Akteure hoffen auf günstige Einstiegsmöglichkeit
Stimmungsindikator zum DAX-Index

Christin Stock, cognitrend

4. April. Der DAX® hat die diesjährige Fastenzeit kurzerhand schon früher beendet. Während gläubige Katholiken noch bis zum Ostersonntag darben müssen, hat das deutsche Aktienbarometer sich seit der vergangenen Sentimentumfrage ein kräftiges Gewinnpolster angefuttert. Fast schon frech ist er sogar auf den höchsten Stand seit November 2000 stolziert. Verglichen mit einem ordentlichen Wochenzuwachs von 3,5 Prozent – immerhin dem größten wöchentlichen Gewinn seit neun Monaten – fällt die Reaktionsfreude der mittelfristig agierenden Investoren aber recht bescheiden aus. Das Bullencamp erhält mäßigen Zufluss sowohl von vormaligen Pessimisten als auch von ehemals neutral positionierten Akteuren. Unser Bull/Bear-Index kann sich ebenfalls weiter befestigen, notiert aber lediglich auf seinem diesjährigen Durchschnittswert.

Beim Vergleich diverser Analystenkommentare der zurückliegenden Tage fällt auf, dass das Pendel ein wenig in Richtung „weitere Kurssteigerungen“ umgeschlagen ist. Mit dem Erreichen der Höchststände aus dem Februar betrachten einige Akteure die Korrektur endlich als abgeschlossen und rufen zum Neueinstieg auf. Doch warum zeigen sich die mittelfristig orientierten Marktteilnehmer nicht offenherziger für neue Positiv-Prognosen? Am Nachrichtenfluss während des Berichtszeitraumes kann es kaum gelegen haben. Denn von konjunktureller Seite – insgesamt boten sowohl die Eurozone als auch die USA ein freundliches Konjunkturszenario – bestand kein Anlass zur Sorge. Dass die Volkswirte deutscher Banken und Forschungsinstitute ihre Euroland-Wachstumsprognosen kräftig angehoben haben, wie aus einer Studie des ZEW hervorgeht, hat bei den mittelfristigen Anlegern ebenso wenig große Begeisterungsstürme entfacht.

Aus diesen Daten lassen sich Aussagen über Positionierung und Einstiegspreise der Investoren treffen und somit mögliche stimmungsbedingte Marktschieflagen erkennen.
Die Zurückhaltung ist eher der heftigen Achterbahnfahrt des deutschen Leitindex geschuldet, zu der er Ende Februar ansetzte. Denn offenbar haben einige Panelteilnehmer mit den Erlebnissen der vergangenen fünf Wochen noch lange nicht abgeschlossen Die Tatsache, dass etliche Akteure die beiden Korrekturschübe augenscheinlich nicht richtig eingeschätzt haben, schmerzt immer noch. So mancher Pessimist ist daher umso weniger bereit, seine bearishe Position aufzugeben. Zu groß sind die Bedenken, auch diese Entscheidung kurze Zeit später wieder bedauern zu müssen. Nicht viel einfacher stellt sich die Situation auch für einige neutral eingestellte Marktteilnehmer dar. Sie bewegen sich zwar nicht in der Verlustzone, einige müssen sich aber eingestehen, dass ein günstiger Einstiegszeitpunkt erst einmal verpasst ist. Und so fühlt sich selbst ein entgangener Gewinn während der kräftigen Erholung äußerst unangenehm an. Viel lieber bleibt man also weiterhin an der Seitenlinie und hält sich die Option für einen späteren Einstieg offen – zu hoffentlich günstigeren Kursen.

Sicherlich tragen diejenigen Investoren, die den teilweise schmerzlichen Umdenkungsprozess bereits hinter sich haben und jetzt wieder auf „bullish“ votieren, die jüngste Kurserholung mit. Sollte es zum heiß ersehnten Dip kommen, würden wohl einige der bislang noch standhaften Pessimisten und Neutralen dankbar die Gelegenheit zum Einstieg ergreifen und den DAX damit stützen. Sollte die jüngste DAX-Rallye aber weiter anhalten ohne den erwünschten kleinen „Atemholer“ zu bieten werden wohl noch weitere dieser Akteure aus Bären- und neutralem Lager umdenken müssen

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Ja, die warnenden Stimmen der meisten “Profis” waren in letzter Zeit wirklich deutlich. Sogar der Oberoptimist Staud war sich nicht mehr ganz sicher, ob eine solche Korrektur den Bullstatus gefährden würde.

Die meisten Marktteilnehmer sitzen jetzt entweder auf hohen Cashposten, sind gar nicht mehr investiert oder aber haben in sehr risikoaversen Wertpapieren umgeschichtet.

Sprich: “Die Hausse ohne Gewinner!”
Erinnern Sie sich ?

Je schneller eine Korrektur in einem Bullmarkt beendet wird, desto dynamischer geht es auch danach weiter.
Der Europäische Markt wird regelrecht durch Branchenkonsolidierungen und Übernahmespekulationen der Private-Equity-Firmen getrieben. Das ist es was den DAX letztendlich so attraktiv macht, nicht von ungefähr kaufen DAX-Vorstände wieder vermehrt eigene Aktien zurück.

Wie geht es nun weiter ?

Der Mai steht vor der Tür und die Erinnerungen an die letzte Mai-Korrektur dürften wieder wach werden. Die saisonalen Zyklen sprechen also in nächster Zeit nicht wirklich für Aktien, jedoch denke ich, dass sich der Markt dieses Jahr für “Sell in May and Go Away” nicht interessieren wird.

Die letzte und entscheidende Bullphase, die außerordentliche Gewinne abwirft wurde nun eingeleitet und die wenigsten sind dabei.
Wie auch, die Verunsicherung bleibt groß.

Hätte es der Markt besser verantstalten können als in dieser Weise ?

Wir setzen seit 6.500 Punkten kontinuierlich auf steigende Kurse, kaum jemand wird Ihnen dazu geraten haben. Schauen Sie auch weiter hinten im Blog.

Der Markt präsentiert sich wieder einmal sehr stabil und äußerst stark, durchschreitet sogar die 7.000 Punkte.
Wie so oft traut die Masse der Marktteilnehmer den steigenden Kursen nicht und setzt beherzt auf fallende Kurse.
Dieses Verhalten ist übrigens nur menschlich. Wer so viel verpasst, sieht es in keinster Weise ein, jetzt noch zu kapitulieren und mit dem Markt zu gehen. Ein erfolgreicher Trader muss sich diese Schieflage zu Nutze machen.
Zur Zeit sehen sie Börsenpsychologie feinsten Kalibers !

Somit bleibt das Potential nach unten für heute begrenzt und ich sehe noch keinen Grund Gewinne mitzunehmen.

Während die meisten Marktteilnehmer den kompletten Move seit den Tiefs verpasst haben, sichern wir unsere strategischen Longpositionen bei etwa 6.960 Punkten ab und können somit sehr zufrieden das Osterwochenende anvisieren.

Die Cup-and-Handle-Pattern ist jetzt fast abgeschlossen, ein Break der bisherigen Jahreshochs bei 7.041 ist nicht auszuschließen.

Gute Daten zur Arbeitslosenquote und zum US BIP hieven den DAX deutlich nach oben.

Habe ich Ihnen zu viel versprochen ?

It pays to be contrary !

DAX-Korrektur für Profis noch nicht abgeschlossen
Stimmungsindikator zum DAX-Index

Fast auf den Tag genau einen Monat ist es nun her, dass eine kleine Eruption die Börsenseismographen weltweit zum Ausschlagen brachte. Die wirklichen Ursachen dieser, nennen wir es einmal „Schockwelle“, sind bis dato immer noch nicht vollständig geklärt. Dagegen sind die Auswirkungen dieser Verkäufe längst verarbeitet. Viele Aktienmärkte sind inzwischen zur Tagesordnung übergangen oder liegen gar schon wieder weit über den Kursspitzen im Februar, wie beispielsweise der Shanghaier Aktienindex, der ja angeblich an allem Schuld war. Einigen Marktteilnehmern scheint Letzteres aber noch nicht ganz bewusst geworden zu sein. Die Stimmung unter deutschen Institutionellen hat sich sogar wieder deutlich verschlechtert. Das Lager der Bären hat nun fast mit dem der Optimisten gleichgezogen. Der Bull/Bear-Index liegt nur noch ganz knapp über der 50-Prozent-Marke und steht kurz vor einem Abrutschen in pessimistisches Terrain.

So viel Skepsis erstaunt, besonders wenn man die jüngste Entwicklung des DAX® betrachtet. Pessimisten erhielten seit Mitte März gleich zwei Hinweise, dass es mit der strukturellen Stärke des deutschen Aktienmarktes viel besser steht als man zu Beginn des Monats noch vermutete. Vor zwei Wochen, als der DAX innerhalb von 48 Stunden unter sein erstes Korrekturtief sauste, sah für zahlreiche Marktbeobachter und Analysten die nahe Zukunft ziemlich düster aus. Diese Haltung hatte sich prompt auf unsere Panel-Mitglieder übertragen. Weniger durchgesetzt hat sich hingegen die Erkenntnis, dass der Markt gar nicht mit Entsetzen auf das neue Korrekturtief reagierte und keine 24 Stunden später wieder zu einer fulminanten Erholung ansetzte. Dabei bedeutete diese Entwicklung, dass keiner mehr zwingend verkaufen musste! Ebenfalls heruntergespielt oder gar komplett ausgeblendet wurde die Tatsache, dass der DAX sich diesmal noch wesentlich stärker erholen konnte als beim ersten Versuch, der bei zirka 6.750 Punkten sein Ende fand. Diesmal schmolz die Distanz zur 7.000er Marke auf gerade einmal 100 Punkte; der Abstand zum Sechsjahreshoch betrug nur noch schlappe zwei Prozent. Mit anderen Worten: Das März-Korrekturkapitel ist eigentlich abgeschlossen.

Gewürdigt wurden diese Leistungen, die nach den vorangegangenen Torturen nicht gerade selbstverständlich sind, leider überhaupt nicht. Stattdessen nölen die Marktteilnehmer über Umsatzrückgänge im deutschen Einzelhandel oder warnen vor steigenden Zinsen in der Eurozone, obgleich dies schon seit längerem antizipiert wird. Auch die jüngsten Warnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF), der wachsende Risiken für die Stabilität der Finanzmärkte ausmachte, wurden von Pessimisten wohlwollend aufgenommen. Und seit der Inhaftierung von 15 britischen Soldaten durch die iranische Marine, schwirren ständig immer neue Gerüchte um eine drohende militärische Auseinandersetzung im Markt herum, die nicht ganz spurlos am Rohölpreis vorübergegangen sind.

Die befragten Investmentprofis sind ein wenig zu sehr in die Defensive gerückt. Sie betrachten das relativ hohe Kursniveau als Chance zum Aufbau günstiger Absicherungen, die sie in dieser Form eigentlich vor einem Monat gebraucht hätten. Zudem bewerten sie schlechte Nachrichten offensichtlich stärker als positive und ignorieren, dass neue Jahreshochs schon wesentlich schneller ein Thema sein können als neue Jahrestiefs. Sollte der DAX die Lücke zum Jahreshoch kurzfristig schließen, befänden sich die Akteure in der Zwickmühle. Vermeintlich günstige Absicherungen kämen sie dann teuer zu stehen.

Gianni Hirschmüller, cognitrend

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Profis ?

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Pünktlich nach Börsenschluss beginnt der angekündigte ShortSqueeze, der FDAX befindet sich schon bei 6.912 Punkten, weit über Tageshoch.

Hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir heute das Korrekturtief gesehen haben.

Volltreffer !

Die Cup-and-Handle-Formation nimmt konkrete Formen an.
Der Bereich um die 6.750 war nur eine Richtungslinie, ein Triggern dieser Marke ist kein Muss !

Ich rechne schon bald mit einem gewaltigen ShortSqueeze !
Stürzen Sie sich trotzdem nicht Hals über Kopf in Longpositionen, warten Sie vielmehr auf konkrete Signale.

Gier ist Trader`s schlimmster Feind !

Als ich letztes Wochenende die Invest in Stuttgart besuchte, beschäftigte vor allem eine ganz bestimmte Frage die meisten Marktteilnehmer: “Wie weit kann der DAX noch fallen ? Ich würde gerne auf tieferem Niveau einsteigen !”

Die meisten ziehen zu enge Parallelen mit der Mai-Korrektur, andere sprechen gar von einer neuen Baisse. So gefällig ist de Börse nun mal nicht, sie wartet nicht auf den letzten Schnäppchenjäger, um dann mit ihm gemeinsam, in Richtung Schlaraffenland weiterzutuckern.

Viele haben die Niveaus um die 6.500 nicht zum Einstieg genutzt, vielmehr haben Stoploss-Order die Portfolios zu Tiefstkursen leichter gemacht.

Sie kennen meine Einschätzung zu den Aktienmärkten, ich habe schon früh die These aufgestellt, dass wir die Korrekturtiefs bereits gesehen haben.
Die Medien und sogenannten Börsenexperten haben uns aber auch ein wenig in die Hände gespielt, mit ihren ängstlichen Gesichtsausdrücken.

Nun zum Blogger Sentiment:
Absolutes Bärisches Extrem !
Bleiben Sie also Ihrem Portfolio treu, ich sehe momentan keine Gefahr für eine erneute panische Welle.

Vielmehr kommen gerade jetzt wichtige Longsignale aus dem Nasdaq Composite. (In letzter Zeit Vorlaufcharakter)

Ein Bullmarkt kann viel länger Bestand haben, als so mancher glauben mag. Für mich persönlich fehlt die noch entscheidende euphorische Bullphase, um die Hausse nun endlich ausklingen zu lassen.

Schauen Sie sich Aktien an, die bereits jetzt auf neue Hochs zulaufen und relative Stärke besitzen. Sie sind diejenigen, die bei einer abnehmenden Vola und neuen Höchstständen in den Indizes von Dannen ziehen werden.

Bullish:

KWS Saat

Schmack Biogas

LHS Ag

Vestas Wind Systems

Die Gegenbewegung nimmt Fahrt auf, die Indizes erholen sich wie erwartet.
Es besteht eine realistische Chance, dass die Märkte ihre Tiefs bereits gesehen haben.

Natürlich lässt sich dies nicht mit absoluter Gewissheit sagen, in einem Zug werden wir nicht an die Höchststände heranlaufen. Nun bedarf es akribischer Beobachtung, wie die nächsten Verlusstage weggesteckt werden. Diese geben mir genügend Aufschluss für den weiteren Verlauf.

Ich persönlich denke nicht daran, meine Gewinne aus der Einkaufstour wieder zu versilbern.

Downmomentum erwarte ich erst wieder bei Rebreak der 6.545 im DAX, weitere Updynamik sollte bei ReBreak der 6.635 folgen.

Eine euphorische Stimmung ist unter den größten amerikanischen Blog-Autoren noch nicht festzustellen. Der Anstieg der neutralen Haltung zeigt deutlich, dass die Mehrheit der Autoren nicht so recht weiss, wohin die Märkte in Zukunft steuern.
Sentimentechnisch dürfte der BullMarkt somit nicht gefährdet sein, eine kleine Konsolidierung in den nächsten Handelstagen aber wahrscheinlich.