Kategorie "Trading Against The Crowd"

Sie werden sich noch erinnern wie wir letztes Jahr im September die Break-Outs bei Gold um die 950 $ gekauft haben und anschliessend die Kontrake rollten.

 

Mittlerweile sieht die goldige Lage für mich etwas anders aus.

Ich gestehe: Ich habe keine Gold-Longpositionen mehr!

Mein Herz schmerzt bei der akribischen Analyse der Goldbewegungen und dem dazu passenden manie-artigen globalen Goldrausch. In diesem Markt möchte ich nicht mehr Long sein.

Kaum zu fassen, es gibt wirklich Menschen in Deutschland, die bei Goldmünzen bereit sind einen Risikoaufschlag von 8 % zu zahlen.

Der Euro-Rutsch hat die Goldanleger in der Euro-Zone noch gieriger gemacht, so dass man jetzt schon von einer Manie sprechen kann, die von Angst und Gier gleichzeitig getrieben wird. Marktpsychologisch ein sehr interessantes Konstrukt, denn selten anzutreffen. Geht der Contrary-Ansatz hier auf, folgen meist gigantische Bewegungen.

Der Konsens: Gold steigt krisenbedingt als Safe-Haven und der Euro/$ verliert weiter, also kann ich als Goldanleger nur siegen und doppelt absahnen!

 

Dieser kollektive Denkansatz muss sich über kurz oder lang entfalten, jedoch können Blasen länger irrational sein, als ein Contrary-Trader Kapital besitzt. (bestes Bsp. war Adolf Merckle, der mit seinen ShortPositionen auf VW Millionen verdient hätte, sein Timing war einfach schlecht).

Ein Euro/Usd-Bullmove und ein gleichzeitiger GoldCrash würden wie ein Tsunami bei den europäischen Goldjüngern einschlagen und Mr Márket sucht nicht selten nach dem schmerzhaftesten Weg.

Ich bin wahnsinnig gespannt wie sich dieses Bild am Ende auflöst.

Fazit:

Unter 1.228 $ ist Gold für mich ein Verkauf. Shortpositionen sollten mit Bedacht und Vorsicht aufgebaut werden; über 1.228 $ dreht der Markt wieder auf long. Gold steht aktuell bei 1.219,4 $ je Feinunze.

 

Gold Realtime 5 min (Comex)

 

Die Märkte haben wie erwartet ihre scharfe Korrektur fortgesetzt, die amerikanischen Indizes konnten sogar ihre Mini-Crash-Tiefs unterhandeln. Die Vola ist förmlich nach oben geschossen.

 

 

Nun verdichten sich die Anzeichen, dass es sich hier nur um eine schnelle Wash-Out-Korrektur handelt und die Korrekturtiefs bereits wieder hinter uns liegen.

 

Ich habe die DAX-Shorts mit beträchtlichem Gewinn glattgestellt und auch die komplette Bund-Future-Position mit schönem Gewinn verkauft. Hier waren wir schon seit 122,5 % bullish, ein Wahnsinns-Bull-Move. Meine Vorsicht bezüglich der Aktienmärkte hat sich wahrlich ausgezahlt. Beim Bund verkaufe ich jetzt in die Gier und Panik der Markkteilnehmer, das ganze ist schon zu schnell zu irrational geworden.

 

 

Sollte der DAX wider erwarten jetzt noch unter die 5.550  fallen und drunter bleiben, werde ich mich wieder auf die Shortseite begeben, denn unter dieser Marke müsste dann von einem ausgedehnten Bärenmarkt ausgegangen werden.

 

“We Buy In May And Stay”

Dennoch, solange wir darüber notieren, gehe ich von einer Wash-Out-Korrektur aus und favorisiere jetzt wieder die Longseite!

Suchen Sie nach den stärksten Aktien, wenn Sie denn neue Engagements eingehen wollen!

Am interessantesten zur Zeit finde ich:

Verbio (Nach der Verkaufsempfehlung um die 3,95 € ist die Aktie m. E. nun wieder ein Kauf)

2g Bio-Energie

Wonder Auto technology (WATG) Chinesischer Automobilzulieferer auf dynamischen Wachstumskurs

Honk Kong HighPower Tech (HPJ) Chinesischer Batteriehersteller mit exzellenten Zahlen

Bei den BigCaps bin ich ein riesengrosser Google-Fan geworden. Apple ist fast doppelt so teuer.

Googles WebTv, das neue Nexus One incl. Apps und das Google Pad bieten sogar genügend Fantasie für einen Momentumleader. M.E. muss Google über kurz oder lang das teuerste Unternehmen der Welt werden, aktueller Kurs 480 $.

Geht der Bullmarkt weiter ist Google ein Schnäppchen, wenn nicht ist Apple (brauner Linienchart) ein grandioser Short!

Zum Euro:

Wie erwartet hat auch der Euro/Dollar-Wechselkurs die alten Tiefs bei 1,232 gebrochen. Sentimenttechnisch scheint die Zeit reif zu sein, um  auf einen steigenden Euro zu setzen. Sehr spekulative Trader können es bereits mit sehr engen Stops versuchen, jedoch dreht der Euro erst über 1,233 auf Long, für meine Verständnisse. Sobald das der Fall ist, dürften auch die Rohstoffe wieder Moneyflow bekommen.

 

€/$ - REALTIME - 5min

 

 

Zu NatGas:

Nichts neues zu vermelden, der Markt geht seitwärts, ich bleibe long.

 

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Mazyar Abrar

 

Nun werden Sie mich wahrscheinlich verstehen, warum ich diese Korrektur unbedingt shorten wollte. Die Downbewegungen in den Indizes sind teilweise panisch.
Unser Portfolio ist gehedget, unsere Shorts und Puts sehr weit vorne und ich sehe noch keine Anzeichen, warum diese Korrektur schon beendet sein sollte.
Auf der Longseite sollten wir uns auch noch zurückhalten und auf die ersten Panikcanclles bei bestimmten Aktien warten.

Warten Sie bei Ihren Aktien, die sich im Verlust befinden nicht zu lange und halten Sie sich konsequent an ihren Stop! Die Gewinner wollen wir drinnen lassen, nicht die Loser.
Unsere Leser waren genau auf dieses Downszenario vorbereitet!

Kapitalerhalt ist in manchen Marktphasen wichtiger als antizipierte Kursgewinne!

Wenn Sie meine Beiträge schon länger verfolgen, dann wissen sie auch, seit wann ich für den Dollar bullish bin.

USD/CHF-Long-Positionen laufen bei mir schon seit Oktober letzten Jahres, siehe Mastertraders.de

An dieser Position ist auch nicht viel zu verändern, vorerst.

Beim EUR/USD warte ich auf einen panischen Rutsch unter 1,2328. Hier könnte man einen ersten ContraryTrade (Long) versuchen.

Die rel. Stärke um die 122 war ein guter Ratgeber. Diesen Markt musste man einfach LONG mitnehmen.

Es gibt einzigartige sehr rare Marktbedingungen, die einem Marktstrategen die Möglichkeit bieten, mit minimalem Risiko einen gewaltigen Trade aufs Parkett zu legen.

Diese Konstellationen sind selten, aber der fleissige Marktakteur wird diese irgendwann herausfiltern und sie für sich ausnutzen.

Die Leser von Tapereader.de haben genau von so einer Situation profitieren können.

Obwohl der DAX nach dem 06. April noch ein paar Punkte weiter zulegen konnte, sind die PutOptionen, die wir bei einer Vola von 16,xx einsammeln konnten (siehe Kreis Grafik), teurer geworden und explodieren heute regelrecht, nach dem der DAX 2,7 % an Boden einbüssen musste. Genau auf solch ein Szenario hatte ich gesetzt.

Uns interessieren die Gründe vorerst nicht, einzig unser Aktienportfolio wollten wir hedgen, welches uns hervorragend gelungen ist.

Nun schauen wir ganz relaxxed zu und warten auf die nächsten weiteren Signale.
Der Bund Future sprintet heute regelrecht davon:

Als Bulle kann man sich nun wirklich nicht beschweren, immerhin werden wir fast täglich mit neuen Jahreshochs belohnt.

Jedoch muss konstatiert werden, dass erstens die Devisenfront dieses bullische Szenario nicht wirklich teilt und zweitens immernoch viele Nebenwerte in einer Art Lethargie vor sich herirren. Die Aufwärtsbewegung wird nicht von allen Werten getragen, unterfüttert von immernoch schwachen Volumina.

Ein Blick auf Stimmungsindikatoren, A/D-Divergenzen und Long-Short-Ratios ermahnen das Bullenherz erneut zur Vorsicht.

Ein Blick auf die folgenden Charts und schnell wird ersichtlich, dass es nicht mehr viele Bären gibt.

Ich für meinen Teil, werde den DAX nur noch von der Shortseite angehen, nur mit der Motivation eines Hedges, vorerst und sehr engen Stops.

Die Börsen sind korrekturgefährdet!
Sollten die Börsen diese Warnsignale ignorieren, bleibt uns das LongPortfolio.

Long-Short-Ratio Euwax Derivate

Nun, eigentlich dürften Sie kaum ausgestoppt worden sein, denn der Markt neigte noch nicht einmal zu einem deutlichen Rücksetzer.
Ein ShortSqueeze wie er im Buche steht.
Sie können sich sicher denken, dass mit fallenden Kursen heute die Attraktivät des Bären-Daseins zugenommen hat.
Ich erwartete also schon einen Shortsqueeze, die Frage war nur, wo glattzustellen war und die Gegenposition einzunehmen ist.
Bei solchen Situationen kommt es fast immer zu einem Selling Climax.
Dieser ist der Zeitpunkt der Kapitulation der Bullen und der neuen Bären. Diejenigen, die den ganzen Tag auf steigende Kurse gesetzt haben, geben entnervt auf und entschließen sich endlich die Verluste wegzustecken. Die neuen Bären bekommen panische Angst, der Markt würde vielleicht wieder um 500 Punkte fallen und nehmen die Shortposition ein.
Der Selling Climax ist also der Inbegriff der menschlichen Emotion. Hier trifft Angst, Gier und Hoffnung brutal aufeinander.

Bingo: Das ist der Zeitpunkt der Trendänderung und des lokalen Tiefs !

Und genau hier haben wir die Shorts glattgestellt (Grüne Ellipse) und sind long gegangen.
Wie sich herrausstellte fast exakt das Tief.

Solch Reversals finden Sie im FDAX (DAX) höchstens 2-3 Mal im Monat.

Bedenken Sie bitte auch, dass ich bereits die Postings im Vorfeld vorschreibe, damit ich bei Eintreten der Situation zeitnah posten kann.
Hinzu kommt, dass ich mit meinem Handelsrechner ausschließlich trade und das Schreiben auf diesem Blog von einer anderen Station stattfindet.
Sie können sich also denken, dass es manchmal ganz schön stressig sein kann, zeitnah die Entries zu posten, den Text zu verfassen und nebenbei auf der anderen Workstation selbst Trades einzugehen.

Solch großes Kino können wir also nicht jeden Tag haben.

Und nun zum weiteren Vorgehen:
Die schwarze Linie im FDAX repräsentiert jetzt mein Stopniveau. (7.220)
Der Markt befindet sich schon etwa 5 Punkte darüber. (7.225)
Sollte der Stop in der nächsten 3/4 Stunde nicht ausgeführt werden, werde ich trotzdem verkaufen.
Der Markt wird nicht einfach so nach oben durchziehen.

Sie sehen gerade einen ShortSqueeze par excellence.
Genießen Sie ihn.

Fast schon notorisch ist das Verhalten der Bären geworden. Nicht mal neue Jahreshöchststände können die Shorties aufhalten, immer wieder auf fallende Kurse zu setzen. Put-Optionen sind an der Terminbörse Eurex seit einigen Handelstagen der absolute Schrei.

Sie wollen diesen Trade erzwingen, irgendwann muss der DAX doch mal in die Knie gezwungen werden, spukt es in den Köpfen.

Alle Signale werden von diesen Marktteilnehmer maßlos ignoriert und anscheinend kratzt es sie nicht wirklich, seit Tagen auf der Verliererseite zu stehen.

What goes up must come down ?

Dementsprechend braucht man keine großen Ängste zu haben, überinvestiert zu sein.
Der DAX befindet sich also immernoch im Longstatus und eine Stopanpassung ist nicht notwendig.
Wenn Sie einen engeren Stop bevorzugen wollen, dann sichern Sie sich knapp unter dem alten Jahreshoch bei etwa 7.030 Punkten ab.

Das Downpotential bleibt dennoch beschränkt und wir können das verfrühte Osterwochenende in Angriff nehmen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg
M.Abrar

Mäßiger Gesamtoptimismus vor der Osterpause
Stimmungsindikator zum TecDAX-Index

Katrin Nink, cognitrend

4. April. Ähnlich orientierungslos, wie sich in ein paar Tagen wohl so mancher bei der österlichen Eiersuche fühlen mag, geben sich derzeit auch die Teilnehmer unseres Panels. Nach der leichten Stimmungsabkühlung in der vorigen Woche zeigen sich die Akteure gegenwärtig wieder etwas weniger skeptisch. Unter dem Strich fallen die Verschiebungen im Sentimentgefüge jedoch nicht so stark aus, als dass der Gesamtoptimismus wieder auf Rekordniveau geklettert wäre: Der Bull/Bear-Index rangiert momentan nur unwesentlich oberhalb seines Jahresdurchschnitts. Dabei präsentierte sich der TecDAX® im Berichtszeitraum von seiner Schokoladenseite und schrieb in den vergangenen Tagen ausnahmslos Kursgewinne. Anders als sein großer Index-Bruder DAX®, ist es ihm zwar noch nicht gelungen, neue Höchstkurse zu markieren. Bis zu den Kursspitzen aus dem Februar sind es allerdings nur noch wenige Zähler.

Parallel zu den steigenden Notierungen hat sich in den vergangenen Tagen auch das Nachrichtenumfeld spürbar aufgehellt. Zahlreiche TecDAX-Firmen haben im Erhebungszeitraum positiv auf sich aufmerksam gemacht. So erhöhten etwa Pfeiffer Vacuum und IDS Scheer die Dividende. Wirecard glänzte mit guten Geschäftszahlen. Und United Internet begeisterte mit dem Ausblick aufs laufende Jahr. Überdies sagte eine aktuelle Marktforschungsstudie dem Solartechniksektor ein starkes Wachstum voraus. Der jährliche Umsatz der Solarbranche werde sich bis 2010 weltweit mehr als vervierfachen, hieß es.

Dass sich einige Akteure jetzt flexibel zeigten und zur Eindeckung ihrer Short-Positionen entschlossen, mag indes weniger jenen optimistischen Schlagzeilen als vielmehr dem Kursverlauf selbst geschuldet sein. Angesichts des stetigen Aufwärtsdrangs des TecDAX wird es den Investoren vermutlich schwer gefallen sein, nicht an das Erreichen neuer Höchstkurse zu glauben. Dazu reichte allein der Blick zur Seite auf den deutschen Leitindex.

Nichtsdestotrotz: Echte Überzeugung sieht freilich anders aus! Im mäßigen Gesamtoptimismus spiegelt sich nicht zuletzt auch eine gehörige Portion Enttäuschung. Schließlich hoppelte der TecDAX vielen Akteuren in bester Osterhasenmanier einfach davon. Insofern ist das Bedauern darüber, nicht schon früher den Wiedereinstieg gesucht zu haben, nur allzu menschlich und nachvollziehbar. Viele Investoren dürften daher bereits bei leicht rückläufigen Notierungen versuchen, verpasste Gelegenheiten nachzuholen und sich auf der Käuferseite engagieren. Dem TecDAX wären sie dadurch eine solide Stütze.

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Mein Fazit: Es fühlt sich immer besser an, ein Bulle zu sein !

DAX-Akteure hoffen auf günstige Einstiegsmöglichkeit
Stimmungsindikator zum DAX-Index

Christin Stock, cognitrend

4. April. Der DAX® hat die diesjährige Fastenzeit kurzerhand schon früher beendet. Während gläubige Katholiken noch bis zum Ostersonntag darben müssen, hat das deutsche Aktienbarometer sich seit der vergangenen Sentimentumfrage ein kräftiges Gewinnpolster angefuttert. Fast schon frech ist er sogar auf den höchsten Stand seit November 2000 stolziert. Verglichen mit einem ordentlichen Wochenzuwachs von 3,5 Prozent – immerhin dem größten wöchentlichen Gewinn seit neun Monaten – fällt die Reaktionsfreude der mittelfristig agierenden Investoren aber recht bescheiden aus. Das Bullencamp erhält mäßigen Zufluss sowohl von vormaligen Pessimisten als auch von ehemals neutral positionierten Akteuren. Unser Bull/Bear-Index kann sich ebenfalls weiter befestigen, notiert aber lediglich auf seinem diesjährigen Durchschnittswert.

Beim Vergleich diverser Analystenkommentare der zurückliegenden Tage fällt auf, dass das Pendel ein wenig in Richtung „weitere Kurssteigerungen“ umgeschlagen ist. Mit dem Erreichen der Höchststände aus dem Februar betrachten einige Akteure die Korrektur endlich als abgeschlossen und rufen zum Neueinstieg auf. Doch warum zeigen sich die mittelfristig orientierten Marktteilnehmer nicht offenherziger für neue Positiv-Prognosen? Am Nachrichtenfluss während des Berichtszeitraumes kann es kaum gelegen haben. Denn von konjunktureller Seite – insgesamt boten sowohl die Eurozone als auch die USA ein freundliches Konjunkturszenario – bestand kein Anlass zur Sorge. Dass die Volkswirte deutscher Banken und Forschungsinstitute ihre Euroland-Wachstumsprognosen kräftig angehoben haben, wie aus einer Studie des ZEW hervorgeht, hat bei den mittelfristigen Anlegern ebenso wenig große Begeisterungsstürme entfacht.

Aus diesen Daten lassen sich Aussagen über Positionierung und Einstiegspreise der Investoren treffen und somit mögliche stimmungsbedingte Marktschieflagen erkennen.
Die Zurückhaltung ist eher der heftigen Achterbahnfahrt des deutschen Leitindex geschuldet, zu der er Ende Februar ansetzte. Denn offenbar haben einige Panelteilnehmer mit den Erlebnissen der vergangenen fünf Wochen noch lange nicht abgeschlossen Die Tatsache, dass etliche Akteure die beiden Korrekturschübe augenscheinlich nicht richtig eingeschätzt haben, schmerzt immer noch. So mancher Pessimist ist daher umso weniger bereit, seine bearishe Position aufzugeben. Zu groß sind die Bedenken, auch diese Entscheidung kurze Zeit später wieder bedauern zu müssen. Nicht viel einfacher stellt sich die Situation auch für einige neutral eingestellte Marktteilnehmer dar. Sie bewegen sich zwar nicht in der Verlustzone, einige müssen sich aber eingestehen, dass ein günstiger Einstiegszeitpunkt erst einmal verpasst ist. Und so fühlt sich selbst ein entgangener Gewinn während der kräftigen Erholung äußerst unangenehm an. Viel lieber bleibt man also weiterhin an der Seitenlinie und hält sich die Option für einen späteren Einstieg offen – zu hoffentlich günstigeren Kursen.

Sicherlich tragen diejenigen Investoren, die den teilweise schmerzlichen Umdenkungsprozess bereits hinter sich haben und jetzt wieder auf „bullish“ votieren, die jüngste Kurserholung mit. Sollte es zum heiß ersehnten Dip kommen, würden wohl einige der bislang noch standhaften Pessimisten und Neutralen dankbar die Gelegenheit zum Einstieg ergreifen und den DAX damit stützen. Sollte die jüngste DAX-Rallye aber weiter anhalten ohne den erwünschten kleinen „Atemholer“ zu bieten werden wohl noch weitere dieser Akteure aus Bären- und neutralem Lager umdenken müssen

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Ja, die warnenden Stimmen der meisten “Profis” waren in letzter Zeit wirklich deutlich. Sogar der Oberoptimist Staud war sich nicht mehr ganz sicher, ob eine solche Korrektur den Bullstatus gefährden würde.

Die meisten Marktteilnehmer sitzen jetzt entweder auf hohen Cashposten, sind gar nicht mehr investiert oder aber haben in sehr risikoaversen Wertpapieren umgeschichtet.

Sprich: “Die Hausse ohne Gewinner!”
Erinnern Sie sich ?

Je schneller eine Korrektur in einem Bullmarkt beendet wird, desto dynamischer geht es auch danach weiter.
Der Europäische Markt wird regelrecht durch Branchenkonsolidierungen und Übernahmespekulationen der Private-Equity-Firmen getrieben. Das ist es was den DAX letztendlich so attraktiv macht, nicht von ungefähr kaufen DAX-Vorstände wieder vermehrt eigene Aktien zurück.

Wie geht es nun weiter ?

Der Mai steht vor der Tür und die Erinnerungen an die letzte Mai-Korrektur dürften wieder wach werden. Die saisonalen Zyklen sprechen also in nächster Zeit nicht wirklich für Aktien, jedoch denke ich, dass sich der Markt dieses Jahr für “Sell in May and Go Away” nicht interessieren wird.

Die letzte und entscheidende Bullphase, die außerordentliche Gewinne abwirft wurde nun eingeleitet und die wenigsten sind dabei.
Wie auch, die Verunsicherung bleibt groß.

Hätte es der Markt besser verantstalten können als in dieser Weise ?

Wir setzen seit 6.500 Punkten kontinuierlich auf steigende Kurse, kaum jemand wird Ihnen dazu geraten haben. Schauen Sie auch weiter hinten im Blog.

Der Markt präsentiert sich wieder einmal sehr stabil und äußerst stark, durchschreitet sogar die 7.000 Punkte.
Wie so oft traut die Masse der Marktteilnehmer den steigenden Kursen nicht und setzt beherzt auf fallende Kurse.
Dieses Verhalten ist übrigens nur menschlich. Wer so viel verpasst, sieht es in keinster Weise ein, jetzt noch zu kapitulieren und mit dem Markt zu gehen. Ein erfolgreicher Trader muss sich diese Schieflage zu Nutze machen.
Zur Zeit sehen sie Börsenpsychologie feinsten Kalibers !

Somit bleibt das Potential nach unten für heute begrenzt und ich sehe noch keinen Grund Gewinne mitzunehmen.

Während die meisten Marktteilnehmer den kompletten Move seit den Tiefs verpasst haben, sichern wir unsere strategischen Longpositionen bei etwa 6.960 Punkten ab und können somit sehr zufrieden das Osterwochenende anvisieren.

Die Cup-and-Handle-Pattern ist jetzt fast abgeschlossen, ein Break der bisherigen Jahreshochs bei 7.041 ist nicht auszuschließen.

… höre ich es aus dem Telefonhörer rauschen.
Ein guter Freund mir, der gelegentlich am Aktienmarkt aktiv ist, berichtet mir wie düster doch alles aussieht.
Er führt fort von seinem waghalsigen Shortengagement im DAX und versucht mir deutlich zu machen, dass der Markt schon längst hätte herunterbrechen müssen, vergliche man doch nur die Bewegungen des DOWs zum DAX.

Autsch !

Machen Sie nicht den gleichen Fehler. Versuchen Sie nicht den DAX mit dem DOW kurzfristig zu vergleichen.

Laut einer umfassenden Eurex-Statistik der letzten Jahre, kommt das höchste Transaktionsvolumen aus der UK und den USA.

Man muss kein Genie sein, um zu erkennen, dass den DAX vor allem ausländische Investoren und die großen Investmentbanken bewegen.
Kleinanleger haben nicht wirklich viel zu melden und dienen lediglich als Stimmungsindikatoren.

Die guten Jungs reiben sich bereits die Hände, wenn sie einen Blick auf die Berichterstattung der Medien richten.

Schlechter könnte die Stimmung kaum sein und dennoch verlässt der Markt das Konsolidierungshoch seit dem Mini-Crash.
Die Investitionskanäle am Deutschen Aktienmarkt verdichten immer mehr, Private Equity-Firmen gehen die Kaufobjekte aus und Shorteindeckungen geben dem Markt den Rest.

Und wer von den hiesigen Marktteilnehmer ist investiert ?
Wir ! ….schauen jetzt nur noch zu und sichern unsere Gewinne.

Es tut so gut ein Bulle zu sein, während ich das Tape lese…

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende
Ihr
Mazyar Abrar

Gute Daten zur Arbeitslosenquote und zum US BIP hieven den DAX deutlich nach oben.

Habe ich Ihnen zu viel versprochen ?

It pays to be contrary !

Pünktlich nach Börsenschluss beginnt der angekündigte ShortSqueeze, der FDAX befindet sich schon bei 6.912 Punkten, weit über Tageshoch.

Hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir heute das Korrekturtief gesehen haben.

Volltreffer !

Die Cup-and-Handle-Formation nimmt konkrete Formen an.
Der Bereich um die 6.750 war nur eine Richtungslinie, ein Triggern dieser Marke ist kein Muss !

Ich rechne schon bald mit einem gewaltigen ShortSqueeze !
Stürzen Sie sich trotzdem nicht Hals über Kopf in Longpositionen, warten Sie vielmehr auf konkrete Signale.

Gier ist Trader`s schlimmster Feind !

Der gestrige Knick im DAX hat erneut deutliche Spuren hinterlassen.
Wie so oft wurde der Großteil der Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt. Schnell werden Erinnerungen an den Februar-Preisverfall wach.
Da positioniert man sich vorsichtshalber lieber ein wenig risikoaverser, wenn man schon Kurse um die 6.500 nicht genutzt hat.

Vom BloggerSentiment lassen sich keine großen Impulse ableiten. Wie Sie wissen befinden wir uns immernoch in einem Bullmarkt, selbst ein Bullenanteil von 60 % würden den Markt nicht unbedingt unter Druck bringen.

Ich vernehme schon heute Morgen erneut großes Interesse an Put-Optionen.

Kann es für die Bullen denn besser laufen ?

Fazit: Gut möglich, dass die aktuelle Konsolidierung schneller nach oben aufgelöst wird als angenommen !

Nur wer geduldig auf seine Chancen wartet, wird an den Aktienmärkten konstante Gewinne erwirtschaften.
Schönes Beispiel ist der vorgestellte FDAX-Trade von heute Abend.
Wir warteten geduldig auf einen signifikanten Absacker, rechneten schon seit Freitag mit diesem.
Man hatte also die Chance sich vorzeitig Short zu positionieren und auf tiefere Kurse zu spekulieren.

Downdynamik kam auf und man hatte genügend Zeit ein geeignetes Longsetup zu formieren und die Shorts glattzustellen.

Ich hoffe, Sie haben sich nicht ausstoppen lassen, um 17.02 Uhr, 7 Punkte über Tief (grüne Ellipse) bekam ich die ersten Longsignale.

Schönes Reversal !
Der FDAX zieht 85 Punkte nach oben, realtime bei 6.950 Punkten. Ich bin bereits glatt, die Konsolidierung sollte noch anhalten.

Wie erwartet kommt der DAX kurz nach Veröffentlichung der Neubauverkäufe USA unter Druck.

Ich sehe noch keinen Grund, in die laufende Downbewegung antizyklische Longeinstiege ausfindig zu machen.

Warten wir bis die “Neuen Bullen” entnervt aufgeben.

Wie angenommen resignieren die Bären heute. Sie lassen es nun ein Shortie-Dasein zu fristen und wechseln das Lager.

Lassen Sie sich also von der augenscheinlichen Stabilität des DAXes nicht zu neuen Longengagements verleiten.

Ich bin mir sicher, dass wir nächste Woche günstigere Longpositionen erwerben können.

Bulls Die Hard !

…dem Bullen dann endlich die Krone übergibt und sich seiner Macht unterordnet, denken wir als Contraries darüber nach, wo wir die kurzfristigen Longengagements im DAX absichern.

Auch wenn die Welt nun wieder superbullish aussieht, sollte man sich ein geeignetes Stopniveau aussuchen.

Bei den Aktien gibt es keinen Handlungsbedarf, möglicherweise eine Positionsvergrößerung.

Wie immer, bleiben Sie neutral, gerade jetzt !

Als Contrarian müssen wir uns immer Gedanken machen, auf welcher Seite die nächste große Bewegung stattfindet.
Die kleinen Intradayschwankungen sind was für Scalper oder wie sie von sich behaupten, Daytrader. Trendfollower, wie wir es sind, interessieren sich nicht wirklich für dieses Geplänkel.

The big move makes the big money !

Interessant, woran unser Leittier momentan basteln wird. Idealtypisch kommt es zu einer Tassen-Henkel-Formation, ein seltenes Bild.

Demzufolge dürfte schon in den nächsten Tagen eine Konsolidierung einsetzen, die den DAX möglicherweise bis auf den 6.750er-Bereich andocken lässt.

Sichern Sie also ihr DAX-Longengagement bei etwa 6.835 Punkten ab.

Viel Erfolg wünscht Ihnen
Mazyar Abrar

Die Zinsen bleiben unverändert, die Marktteilnehmer haben dieses Szenario längst erwartet. Die Futures jedoch feiern eine regelrechte Bullenparty.
Die Indizes verlassen somit die Korrekturhochs und ziehen durch die letzten Longpivots.

Wenn Sie ein fleissiger Leser der Mastertraders.de-Community sein sollten, dürften Sie nicht überrascht sein und dementsprechend positioniert entspannt zuschauen, wie die Shorteindeckungen nun ihren Lauf nehmen.

Wie so oft haben wir die Tiefs erwischt.

Und was macht die Masse der Marktteilnehmer ?
Sie verkaufen ihre DAX-ETFs und steigen ein in Short-Zertifikate !

Bye Bye Bear !

(Stopsanpassungen folgen in den nächsten Tagen)

Nasdaq Comp.

Am langfristigen Hausse-Trend hat der Mini-Crash nicht wirklich prägnante Spuren hinterlassen.
Schließt die Monatscandle über der 6.500 kann der Markt die 8.000 Punkte in Angriff nehmen.

Erinnern Sie sich an das Unwort des Jahres “Carry-Trades” ? Na nu, die Futures haussieren regelrecht und der US$/Yen legt den Rückwärtsgang ein.
Wo bleibt die enge Korrelation des Yens zum Dow Jones ?

Fazit: Stay Contrary to the media !

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US-Notenbank lässt Leitzins unverändert bei 5,25%
WASHINGTON (Dow Jones)–Die US-Notenbank hat am Mittwoch die Leitzinsen wie
erwartet unverändert gelassen und damit ihre Zinspause fortgesetzt. Es war das
sechste Mal in Folge, dass die US-Währungshüter auf eine Änderung verzichteten,
nachdem die Zinsen zwischen Juni 2004 und Juni 2006 um 425 Basispunkte erhöht
worden waren. Der wichtigste Zinssatz in den USA verharrt damit bei 5,25%, wie
der Offenmarktausschuss (FOMC) mitteilte. Allerdings lockerte die Zentralbank
ihre Neigung zu einer geldpolitischen Straffung: Während bisher immer von
möglichen “Zinserhöhungen” die Rede war, spricht die Fed nun von
“Zinsanpassungen” in der Zukunft.
Weitere Zinsanpassungen hingen von der Wirtschafts- und
Inflationsentwicklung ab, heißt es in der Erklärung. Zudem änderte die US-
Notenbank ihre Einschätzung zu den Wachstumsaussichten und zum Häusermarkt. “Die
jüngsten Konjunkturdaten waren uneinheitlich und die Korrektur am
Immobilienmarkt setzt sich fort”, heißt es zum aktuellen Zinsbeschluss. Bei der
vorigen Zinsentscheidung hatten die Währungshüter von einem etwas stärkeren
Wirtschaftswachstum und von Zeichen einer Stabilisierung im Häusermarkt
gesprochen.
Bankvolkswirte hatten im Vorfeld trotz der wachsenden Rezessionsängste und
der laufenden Hypothekenkrise in den USA mit einem unveränderten Zinsniveau
gerechnet. Zuletzt hatten vermehrte Ausfälle von Hypothekendarlehen an Schuldner
geringerer Bonität (”subprime mortgages”) für Unsicherheit an den Finanzmärkten
gesorgt. Dennoch überwiegt zurzeit die Meinung, dass die US-Wirtschaft den
Turbulenzen am Immobilienmarkt trotzen kann und in diesem Jahr zumindest auf ein
moderates Wachstumstempo kommen wird. Eine Zinssenkung wird von den meisten
Experten frühestens in der zweiten Jahreshälfte für möglich gehalten.
DJG/apo
mm

FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - Marktbericht vom Handel
21. März. Verhaltene Umsätze und wenig Impulse, kommentiert ein Skontroführer
das Marktgeschehen. Den Handel bestimmen ihrer Auskunft nach eher bearish
gestimmte Investoren, die ein Index-Zertifikat auf den DAX verkaufen (WKN
702979). Außerdem kaufen Anleger ein Reverse-Bonus-Zertifikat, mit dem sie an
fallenden Index-Ständen partizipieren (WNK SG3GJ0). Die Market Maker der großen
ETFs von Indexchange zeichnen ein ähnliches Bild. Eines der meistgehandelten
Wertpapiere in Deutschland, der DAX EX (WKN 593393), wird ihren Angaben zufolge
verkauft, ebenso wie das europäische Pendant, der ETF DJ Euro Stoxx 50 EX (WKN
593395). Weitere ETFs auf deutsche Indizes werden ausgeglichen gehandelt, wie
z.B. der TecDAX EX (WKN 593397) und der MDAX EX (WKN 593392).
Chartspezialist Harald Weygand von Boerse Go sucht nach Anhaltspunkten für
Kursbewegungen. In der aktuellen Marktphase ist es schwierig, die Richtung der
Märkte zu bestimmen. Interessant ist im Moment der Dow Jones-Index, erzählt
Weygand. Der US-amerikanische Index hat am Dienstag bei einem Stand von 12.288
Punkten geschlossen. Bei 12.350 Punkten sieht Weygand einen starken Widerstand,
einen so genannten Widerstandscluster, auf den der Index am heutigen Mittwoch
zusteuern könnte. Bei dieser Marke wird wahrscheinlich Sense sein und sich die
weitere Richtung entscheiden, glaubt der Chartanalyst. Ein Wegweiser, auch für
die europäischen Märkte. Für den Leitindex DAX sieht Weygand die Marke von 6.800
Indexpunkten als wichtigen Chartpunkt. Halte sich der Index deutlich über dieser
Marke, könnte die Korrektur der vergangenen Wochen Geschichte sein. Scheitere
der DAX jedoch an dieser Marke, sei der Weg Weygands Einschätzung zufolge bis
zur unteren Begrenzungsmarke von 6.200 DAX-Punkten frei.
Stimmung verbessert sich deutlich
Die 300 aktiven Investoren, die bei der wöchentlichen Stimmungserhebung der
Börse Frankfurt befragt werden, geben sich zunehmend optimistisch für die
Entwicklung des deutschen Aktienbarometers. Das Lager der pessimistisch
gestimmten Akteure ist um ganze 12 Prozent geschrumpft. Zwar hat sich das Gros
von 7 Prozent an der neutralen Seitenlinie positioniert. Jedoch ist das
Bullencamp um immerhin 5 auf 40 Prozent angewachsen. Die vollständige Analyse
lesen Sie immer mittwochs nachbörslich auf boerse-frankfurt.com/sentiment.
Verhaltenes Interesse an Edelmetallen
Gold und Silber stehen dieser Tage auf der Agenda der Anleger: Sie kaufen
Gold-Zertifikate (WKN A0AB84) und trennen sich von Silber-Zertifikaten (WKN
A0AB82).
[…]

© 21. März 2007/sl

2007-03-21 14:03:06

Als ich letztes Wochenende die Invest in Stuttgart besuchte, beschäftigte vor allem eine ganz bestimmte Frage die meisten Marktteilnehmer: “Wie weit kann der DAX noch fallen ? Ich würde gerne auf tieferem Niveau einsteigen !”

Die meisten ziehen zu enge Parallelen mit der Mai-Korrektur, andere sprechen gar von einer neuen Baisse. So gefällig ist de Börse nun mal nicht, sie wartet nicht auf den letzten Schnäppchenjäger, um dann mit ihm gemeinsam, in Richtung Schlaraffenland weiterzutuckern.

Viele haben die Niveaus um die 6.500 nicht zum Einstieg genutzt, vielmehr haben Stoploss-Order die Portfolios zu Tiefstkursen leichter gemacht.

Sie kennen meine Einschätzung zu den Aktienmärkten, ich habe schon früh die These aufgestellt, dass wir die Korrekturtiefs bereits gesehen haben.
Die Medien und sogenannten Börsenexperten haben uns aber auch ein wenig in die Hände gespielt, mit ihren ängstlichen Gesichtsausdrücken.

Nun zum Blogger Sentiment:
Absolutes Bärisches Extrem !
Bleiben Sie also Ihrem Portfolio treu, ich sehe momentan keine Gefahr für eine erneute panische Welle.

Vielmehr kommen gerade jetzt wichtige Longsignale aus dem Nasdaq Composite. (In letzter Zeit Vorlaufcharakter)

Ein Bullmarkt kann viel länger Bestand haben, als so mancher glauben mag. Für mich persönlich fehlt die noch entscheidende euphorische Bullphase, um die Hausse nun endlich ausklingen zu lassen.

Schauen Sie sich Aktien an, die bereits jetzt auf neue Hochs zulaufen und relative Stärke besitzen. Sie sind diejenigen, die bei einer abnehmenden Vola und neuen Höchstständen in den Indizes von Dannen ziehen werden.

Bullish:

KWS Saat

Schmack Biogas

LHS Ag

Vestas Wind Systems

Verunsicherung führt zu Absicherung

Katrin Nink, cognitrend

14. März. Sonniges Wetter hin oder her – zu echten Frühlingsgefühlen reicht es bei den befragten Teilnehmern unseres Panels derzeit beileibe nicht. Warum auch? Dazu bot der DAX® im Berichtszeitraum schließlich auch wenig Anlass. Bezogen auf sein Jahresanfangsniveau hatte sich das deutsche Aktienbarometer zum Wochenwechsel zwar kurzzeitig schon wieder knapp im Plus befunden. Doch die neue Handelswoche – allen voran der heutige Erhebungstag – stand bislang unter keinem guten Stern. Die Notierungen schwächten sich vorübergehend bis unter die 6.500er-Marke ab und nahmen damit wieder Sichtkontakt zu dem am 5. März markierten Tief auf. Die Reaktion der mittelfristig orientierten Akteure auf die jüngsten Kurskapriolen fällt diesmal jedenfalls eindeutig aus. Das Lager der Pessimisten erfährt einen derart großen Zuwachs aus den Reihen der Optimisten, dass der Bull/Bear-Index auf einen Schlag unter die markante 50-Prozent-Schwelle absackt – der tiefste Stand seit April vergangenen Jahres.

Offenbar ließen sich die Investoren vom trüben Nachrichtenumfeld der vergangenen beiden Tage anstecken. Immerhin hatten Begriffe wie „Hiobsbotschaft“ oder „Alarmsignal“ zuletzt gar inflationäre Verwendung erfahren. Vor allem, weil ein neues Thema die Schlagzeilen dominierte: Die drohende Insolvenz des US-Immobilienfinanzierers New Century, einem führenden Akteur auf dem Markt für Hypothekendarlehen. Jener Krise im so genannten Subprime-Segment, in dem Kreditnehmern mit schwächerer Bonität Geld verliehen wird, scheint man den Status des berühmten Tropfens beizumessen, der das Fass zum Überlaufen bringt. In diesem Fall hieße das: eine Schwächung des US-amerikanischen Häusermarktes bzw. gar ein Überschwappen auf die gesamte US-Konjunktur, ja sogar auf wichtige Exportnationen. Die befragten DAX-Akteure geben sich verunsichert.

Aus diesen Daten lassen sich Aussagen über Positionierung und Einstiegspreise der Investoren treffen und somit mögliche stimmungsbedingte Marktschieflagen erkennen.
Zwar herrscht etwa ein gewisser Konsens darüber, dass zwischen den Yen-Währungspaaren und dem Aktienmarkt eine – mal mehr, mal weniger offenkundige – Wechselwirkung vorliegt. Doch erscheint dieses Thema zu komplex und wenig geeignet, um mehr Klarheit hinsichtlich der künftigen Börsenkursentwicklung zu liefern. Angesichts der vielen Ungereimtheiten mag es kaum verwundern, dass selbst eindeutig positive Meldungen, wie etwa die optimistischen Prognosen des IfW und der OECD zum deutschen Wirtschaftswachstum, keinerlei Beachtung fanden.

Hinter der akuten Stimmungsverschlechterung könnte Folgendes stecken: Akteure, die bei der plötzlichen DAX-Korrektur vor zwei Wochen noch nicht ausreichend abgesichert waren, hatten sich in der vorigen Woche ja noch zu Käufen hinreißen lassen. Ihnen bot sich inzwischen immerhin die Chance, ihre Positionen in die steigenden Kurse hinein peu à peu wieder aufzulösen. Und mehr noch: Diesmal ging man Wetten nach unten ein. Dies hatte den großen Vorteil eines insgesamt ruhigeren Marktumfeldes und damit preiswerterer Absicherungsmöglichkeiten. So tonangebend die langfristigen Abgeber auch zuletzt waren, so sehr halten sich jene Akteure momentan zurück. Das Sagen haben plötzlich wieder andere: die Mittelfristigen. Dadurch eröffnet sich nun eine eindeutig verbesserte Unterstützungssituation auf tieferem Niveau.

V

Ich bin bereits Long im FDAX, STop 10 Punkte unter Tagestief. Bei solch einer Vola und Marktstimmung angemessen ( Medien und Masse gehen von neuen Tiefs im DAX aus) kann man es riskieren.

Halten Sie sich an den STOP !

Die Gegenbewegung nimmt Fahrt auf, die Indizes erholen sich wie erwartet.
Es besteht eine realistische Chance, dass die Märkte ihre Tiefs bereits gesehen haben.

Natürlich lässt sich dies nicht mit absoluter Gewissheit sagen, in einem Zug werden wir nicht an die Höchststände heranlaufen. Nun bedarf es akribischer Beobachtung, wie die nächsten Verlusstage weggesteckt werden. Diese geben mir genügend Aufschluss für den weiteren Verlauf.

Ich persönlich denke nicht daran, meine Gewinne aus der Einkaufstour wieder zu versilbern.

Downmomentum erwarte ich erst wieder bei Rebreak der 6.545 im DAX, weitere Updynamik sollte bei ReBreak der 6.635 folgen.

Der Deutsche Aktienindex zeigt sich immernoch ziemlich unbeeindruckt von den warnenden Stimmen der Korrekturbeschwörer. Zunehmend wird der aktuelle Anstieg besorgniserregend betrachtet. Der Markt sei überreif für eine Korrektur, so der Konsens. Das Wörtchen “überkauft” scheint für Techniker das beste Argument zu sein, an der Seitenlinie zu stehen oder aber auf fallende Kurse zu setzen.

Nüchtern betrachtet kann ein Aufwärtstrend kaum gesünder verlaufen. Dynamische Kurszuwächse finden nur an wichtigen BreakOut-Kanten oder Korrekturtiefs (gezwungen durch Shorteindeckungen) statt. Meines Erachtens gibt es keine Anzeichen einer Überhitzung. Die Distributionseffekte bei neuen Hochs haben kurzfristigen Bremscharakter, ausgelöst der Hedger am Markt.

Die Shortaktivitäten der kleinen Spekulanten scheinen kein Ende zu nehmen. Während die Experten (NYSE-Members) keinen Grund sehen, Shortpositionen aufzubauen, drohen die Leerverkäufe der Kleinen noch nie dagewesene Ausmaße anzunehmen. Dieses Verhalten erlaubt es dem Markt immer wieder kräftige Rallies einzuleiten.

Auch das C/P-Ratio des S&P500 deutet in keinster Weise an, dass wir uns in einer TopBildungsphase befinden.

Der kurzfristige Aufwärtstrend ist erst dann gefährdet, wenn der DAX in den nächsten Handelstagen den Bereich der 6.920 nach unten durchschreitet und vor allem unter diesem Niveau verharrt.
Erst dann müssen wir uns auf eine ausgedehnte Konsolidierung vorbereiten.

Sehen wir dieses Niveau nicht bald, bleibt dem Markt nur eine Option:
Die 7.185 Punkte !

Eine euphorische Stimmung ist unter den größten amerikanischen Blog-Autoren noch nicht festzustellen. Der Anstieg der neutralen Haltung zeigt deutlich, dass die Mehrheit der Autoren nicht so recht weiss, wohin die Märkte in Zukunft steuern.
Sentimentechnisch dürfte der BullMarkt somit nicht gefährdet sein, eine kleine Konsolidierung in den nächsten Handelstagen aber wahrscheinlich.

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