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Information zum Blog
Simon Betschinger
Diplom Volkswirt
Master of Science
Geschäftsführer TraderFox GmbH
Chefredakteur TradeCentre Börsenbrief

Performance
Start: April 2006 mit 100.000 Euro
2006: +58.377 Euro (Bescheinigung)
2007: +367.000 Euro (Bescheinigung)
2008: +140.000 Euro (Bescheinigung)
2009: +362.000 Euro (Bescheinigung)
2010: +236.800 Euro (Bescheinigung)
2011: +70.000 (Bescheinigung)
2012: 142.898,85 (Bescheinigung)
2013: 258.586,98 (Bescheinigung)
2014: +109.136,13 (Bescheinigung)

Hinweis nach WPHG 34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Simon Betschinger handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.
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Simon Betschingers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Simon Betschinger schrieb am Montag, 12.12. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Leser, iRobot dürfte ein starkes Q4 hinlegen! Nach meiner persönlichen Wahrnehmung werde ich in diesem Jahr das erste Mal überhaut mit den iRobot in meinem alltäglichen Leben regelmäßig konfrontiert. Sei es in LIDL-Prospekten, in TV-Sports ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 5 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
13.01. 11:42 Uhr
*******************
11.01. 18:34 Uhr
*******************
10.01. 21:32 Uhr
2000 Teradyne (NYSE: TER) gekauft zu 24,91 (Tradegate)
10.01. 20:00 Uhr
Trading-Depot: Fitbit-Aktie nimmt mein Trading-Szenario nicht an
10.01. 10:14 Uhr
5000 SGL Carbon verkauft zu 8,73
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Der MasterTrader
Reales 100.000 Trading-Depot
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Donnerstag, 20. September 2012

TraderFox Trader Wingman ist online - Screening Software neu definiert!

Liebe Leser,

heute gegen 12 Uhr ist im TraderFox Kundenbereich das neue Charting-Tool mit dem Trader Wingman online gegangen. Der Trader Wingman ist eine Art künstliche Intelligenz, die alle wichtigen Märkte nach Trading-Chancen absucht und diese dann per Sprachaugabe meldet. Man kann den Trader Wingman auf "Autopilot" stellen und auf einem seperaten Monitor den ganzen Tag mitlaufen lassen. Dann bekommt die besten Trading-Chancen präsentiert.

Während ich diese Zeilen schreibe, wir haben 13.02 Uhr, ertönt über eine Lautsprecher-Boxen ein Hinweis des Trader Wigmans: "USD/JPY | 1-Minute-Chart | Kurs steigt über einen kurzfristigen charttechnischen Widerstand". Weil ich den Trader Wingman auf Autopilot gestellt habe, zeigt er mir gleichzeitig den dazugehörigen Chart:



Der Begriff "Wingman" kommt ursprünglich aus dem Militärischen. Ein Wingman ist ein Pilot, der einen anderen Piloten unterstützt und ihm den Rücken freihält Der Trader Wingman von TraderFox ist eine künstliche Intelligenz, die den Trader dabei unterstützt, erfolgsversprechende Trading-Chancen zu identifizieren. Gleichbleibend in der Analogie zur Luftfahrt kann der Trading Wingman in den Autopilot Modus gestellt werden. Ohne dass ein Eingriff des Traders erforderlich ist, überwacht der Trader Wingman dann die Märkte und meldet sich per Sprachausgabe, sobald sich aussichtsreiche Chartmuster ergeben haben.

Die Zukunft von Trading Software liegt in der künstlichen Intelligenz. Der Nutzer benötigt eine intelligenten Börsenkommentator, der Trading-Chancen zielgerichtet aufspürt und diese dann kommentiert. Als Trader kenne ich die Situation nur zu gut, dass ich vor meinen Kurslisten sitze und irgendwann den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe. Jetzt muss ich einfach nur noch den "Trader Wingman" auf einem eigenen Monitor mitlaufen lassen. Er erzählt mir dann, wo es interessante Chartmuster gibt. Somit kann ich mich auf andere Arbeit konzentrieren und wenn wichtige Bewegungen stattfinden, infomiert mich der Trader Wingman mit sympatischer Stimme.

Jetzt, wo ich mit dem Artikel fertig bin, kommt gerade noch eine weitere interessante Mitteilung vom Trader Wingman. Über die Sprachausgabe wird mir mitgeteilt: "DAX | 1-Minute-Chart | Kurs nähert sich einer kurzfristigen charttechnischen Unterstützung. Und tatsächlich. Das Chartbild zeigt es, der DAX nähet sich einer kurzfristigen Unterstützungslinie:



Fazit: Neugierig? Informieren Sie sich heute Abend um 19 Uhr über den Trader Wingman in unserem Spezialwebinar auf:
https://www.traderfox.de/live-webinare/
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Freitag, 14. September 2012
Kategorie: Allgemein | 9 Kommentare

Meine 4 Aktien für die digitale Revolution, die unser Leben verändern wird!

Liebe Trader,

zuerst kamen Mikroprozessoren, dann kam Software und Ende der 1990er Jahre startete die Internetrevolution. 2007 hat Apple dann die digitale Revolution gestartet und diese wird unser Leben radikal verändern, genau so wie es Computer oder Internet getan haben. Unter "digitaler Revolution" verstehe ich die Verlagerung von etablierten Geschäftsprozessen und Produkten in den digitalen Bereich. Heute kaufen die meisten Menschen ihre Filme in den DVD-Abteilungen von Media Markt oder anderen Konsumtempeln, in naher Zukunft werden 90% aller Filme als digitale Rechte verkauft werden, die dann auf allen möglichen Endgeräten abgespielt werden können. Letztes Jahr im Sommerurlaub schleppte ich 6 Bücher in meinen Koffern mit und musste am Flughafen sogar eine Strafgebühr bezahlen, weil mein Gepäck 25kg überschritt. Nächstes Jahr werde ich meinen Sommerurlaub mit dem Paperwhite von Amazon im Gepäck bestreiten. Das passive Display ermöglicht perfektes Lesevergnügen sogar in der prallen Sonne.

Am Ende der digitalen Revolution wird die Materialisierung von Objekten aus digitalen Daten unter dem Einsatz von 3D Druckern stehen. Es macht keinen Sinn, sich Handyschutzhüllen für 29 zu kaufen, wenn man individualisierte Schutzhüllen für iPhone und andere Smartphones weit günstiger einfach ausdrucken kann. Es macht auch keinen Sinn, Action-Figuren aus Plastik zu kaufen, wenn man die Szenen eines 3D-Films jederzeit einfrieren kann und die Figuren aus diesen Szenen ausdrucken kann. Die industrielle Fertigung von Gegenständen in geringen Stückzahlen wird verschwinden. Die Objekte werden einfach über 3D Drucker erschaffen. Wie revolutionär und manchmal gefährlich diese Entwicklung sein kann, zeigen erste Experimente von Bastlern, die mit 3D Druckern bereits einfache Feuerwaffen produziert haben. Ja, denn 3D Drucker können auch Metallgegenstände erschaffen. Dazu wir ein Metallpulver per Laserstrahlen erhitzt und so Punkt für Punkt zu einem Objekt verschmolzen. Dieses Beispiel, auch wenn es nicht wünschenswert ist, zeigt dass revolutionäre Potenzial dieser Technologie.

Meine 4 Aktien, die ich mir bislang gekauft habe, um von dieser digitalen Revolution zu profitieren, sind:


  • Amazon: Das Unternehmen von Jeff Bezos wird meiner Einschätzung nach neben Apple und Google der dritte bedeutsame Player, der eine digitale Infrastruktur bereitstellen kann. Amazon hat gegenüber Apple sogar den Vorteil, dass man nicht von der iTunes-Plattform abhängig ist. Die Kindle-App von Amazon läuft auch auf dem iPhone. Mit seinem mobilen Tablet, dem Kindle Fire, setzt Amazon auf das Android-Ökosystem von Google.

  • AMS ist ein schnell wachsender Chiphersteller, der mit Nettomargen von 20% arbeitet und Produktlösungen für alle zukünftigen Trendthemen bereithält. Schon jetzt kommen die Chiplösungen von AMS bei Geräten von Apple und Samsung zum Einsatz, schreibt das schweizer Magazin Cash. Offizielle Statements von AMS zu den genauen Lieferbeziehungen zu Apple und Samsung gibt es nicht. Auch für den neuen Trend, NFC, der für mobile Payment Lösungen benötigt wird, hat sich AMS in eine vielversprechende Position gebracht.

  • 3D Systems und Stratasys: Über diese Aktien habe ich schon ausgiebig philosophiert. Man kann diese Titel nicht mit KGVs bewertet. Das KGV kann manchmal eine gute Indikation für die Bewertung einer Aktie sein, wenn sich die Firmen in der Nähe ihrer Steady States befinden. Im Falle der 3D Drucker Aktien macht eine KGV-Bewertung keinen Sinn. Beide Titel sind zusammen mit 3,5 Mrd. USD kapitalisiert. Wenn die digitale Revolution in die letzte Phase der Objektmaterialisierung eintritt, dann wird die Branche der 3D Drucker Hersteller meiner Einschätzung nach mehrere 100 Mrd. USD Börsenwert ausmachen. Warum? Weil die Hersteller von 3D Druckern auch das Rohmaterial für ihre Drucker liefern, aus dem die Objekte gedruckt werden. Diese Geschäftsmodell ermöglicht eine komplette Konzentration der Wertschöpfungskette auf wenige Unternehmen

Fazit: Ich bin in den genannten Titeln investiert und hoffe, dass mir Mr. Market das Vergnügen gönnt, an diesen Trends sehr lange zu partizipieren.
Kommentar von gil:
wenn jeder x-beliebige Mensch mit 3D Druckern Waffen produzieren kann dann ist das doch ein Punkt der irgend wann verboten werden könnte oder sehe ich das falsch?oder der kauf wird eingeschränkt auf bestimmte kriterien?Ich bin auch sehr überzeugt von den 3d Drucker Aktien aber dieser Punkt ist ein Haar in der Suppe wie ich finde?oder verstehe ich da was falsch Simon?
Kommentar von --alex--:
Als CD/DVD Brenner auf den Markt kamen wurde auch das kopieren von Kopiergeschützen CDs/DVDs verboten. Am Verkauf der eigentlichen Sache hatte das wenig/keinen Einfluß. Ist vielleicht kein passendes Beispiel aber an der grundsätzlichen Sache von 3D Druckern wird es nichts ändern.
Kommentar von skip:
Hi Simon, gratuliere zu deinen Ideen und Meinungen, echt lesenswert. Zu den 3D Druckern habe ich eine gänzlich andere Meinung und wundere mich, daß Du dies so siehst. Wenn ich mir Produktionsprozesse, egal in welcher Industrie auch immer ansehe, so kann man eines doch immer feststellen, die Vielfalt des Materials, die Bedingungen Druck, Temperatur etc. sind derart komplex und vielschichtig, daß man dies mit keinem einfachen Drucker und Materialien nachbauen kann. Erst recht nicht zu Kosten, mit denen diese käuflich zu erwerben sind. Figuren einfach aus einem 3D Film auszulesen, hört sich einfach an, kann ich mir aber nicht vorstellen, daß dies ohne weiteres möglich ist. Zumal die Schattenseite der Ansicht fehlt und 3D Software wohl kaum erschwinglich und mit einfachen Speichern darstellbar sein wird. Eine Pistole, wie im Beispiel, mag vielleicht aussehen wie eine solche, beim Gebrauch jedoch, dem Anwender um die Ohren fliegen. Wenn ich mir das Messevideo anschaue, so sind die Armreife oder ähnliches, einfarbig und von der Ansicht und Haptik sicher nichts wo ich mich auf der Straße mit blicken lassen würde. Sicher ein faszinierendes Spielzeug, aber alles andere eher nicht. Habe eher das Gefühl, daß es zum hochpuschen benutzt wird. (Dies ein allgemeiner Eindruck, nicht auf Dich bezogen). Würde mich wirklich wundern, wenn ich hier falsch liege. Hast Du denn schon mal ein hergestelltes Teil in der Hand gehabt und begutachtet, kannst Du zu der Haptik, etc. auch im Vergleich zum Original dazu etwas sagen, würd mich echt interresieren. Ansonsten, mach weiter so.
Kommentar von kismet:
@skip: genau das ist auch,das wo es bei mir hakt.Wie sollen Produkte mit den Anforderungen der Werkstofftechnik über 3D -Druck hergestellt werden? Wenn hier jemand etwas technisches beisteuern kann,immer herdamit. Es soll nicht heissen,dass dies nicht geht, aber es wird seine Zeit brauchen,bis man den 3-D Druck soweit hat. Ich habe zwar auch vom Drucken von Organen gelesen,aber denke,dass das noch lange nicht serienreif ist. Wie anderer Stelle gesagt: technisch hochspannend, aber momentan ist es eine Vision.
Kommentar von Trader 10647:
3D Drucker - eine interessante Spekulation. Nur sehe ich den Einsatz keinesfalls im Consumer Massenmarkt. Es aber wird sicherlich eine Nische für Modellbau und Prototypenerstellung geben. Eine Perspektive wie bei einer Apple halte ich für ausgeschlossen. Aber auch in einer Nische kann man natürlich profitabel arbeiten. In 5 - 10 Jahren wissen wir genauer welche Einschätzung sich als zutreffender erweist.
Kommentar von hg67:
in einer ct Zeitung sind die Druckmöglichkieten mal vorgestellt worden...den Artikel kann ich nur empfehlen. Weiterhin kommt mir immer der "Discovery Channel" in den Sinn. Da haben sie bei einem Entwicklungswettbewerb "einfach" ein dichtes Prototypengehäuse gedruckt. Die Folge stammt aus 2009!!!
Kommentar von Dude:
Ich persönlich kann es mir auch nicht vorstellen, dass die 3D-Drucker eine Revolution einleiten. Sicher ein vielfältiger, oft auch sogar funktional identischer Nachdruck wird möglich sein, aber das wird meines Erachtens trotzdem nicht über den Status einer "Spielerei" hinauskommen. Sämtliche Produkte, die wirklich "wichtig" sind (z.B. Werkzeug etc.) werden weiterhin in industriellen Großserien hergestellt werden und entsprechend auch zu einem akkzeptablen Preis und vor allem in einer hervorragenden Qualität (sofern gewünscht). Dass gewisse überteuerte Nischenprodukte (z.B. Handyschalen) möglicherweise von 3D Druckern vom Markt verdrängt werden ist denkbar, aber löst für mich keine Revolution aus (aber selbst hier werden die aktuellen Hersteller eben auch erstmal mit einer Preisreaktion aufwarten). Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren. In 10 Jahren sind wir schlauer.
Kommentar von --alex--:
Die Diskusion erinnert mich ein bisschen an den Anfang des iPads! Wie oft habe ich gelesen/gehört..."ach Spielzeug", "braucht niemand" usw. ;-) Mal sehen wie sich das entwickelt...ich bin gespannt.
Kommentar von Smidge:
Hallo Simon, ich hatte es hier im Laufe der Jahre schon öfter geschrieben: Sie sollten einen Fonds bzw. ETF starten, in dem Ihre Strategie umgesetzt wird. An Investoren wird es Ihnen sicher nicht mangeln. Mich würde Ihre Sichtweise dazu interessieren.
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Durchschnitt: 2,2
Freitag, 14. September 2012
Kategorie: Allgemein | 6 Kommentare

Meine These: Bald Kapitalflucht aus der Schweiz! EUR/CHF steht vor einer explosionsartigen Aufwärtsbewegung

Liebe Trader

versetzen wir uns doch für einen Moment in die Situation eines ängstlichen, milliardenschweren Investors, der nachts während der EU-Schuldenkrise aus Angst um sein Geld nicht mehr ruhig schlafen konnte. Dieser Investor hat sein Geld in der Schweiz geparkt. Der Schweizer Franken war ein sicherer Hafen. Plötzlich, seit etwa einer Woche, beginnt der Schweizer Franken gegenüber dem Euro aufzuwerten. Die EZB hat die Schuldenkrise gelöst, indem sie weitere Staatsbankrotte quasi ausgeschlossen hat. Das war der Pivotal Point. Europäische Staatsanleihen sind auf einmal sicher. Der Kurs von EUR/CHF gewinnt an Wert. Unser Investor, der sein Geld im Schweizer Franken geparkt hat, erleitet Verluste.

Die Angstspirale könnte sich bald umdrehen. Jeder Prozentpunkt, den der Euro weiter gegenüber dem Schweizer Franken aufwertet, bedeutet hohe Millionenverluste für all die ängstlichen Anleger, die ihr Geld in der Schweiz in Sicherheit brachten. Ich spekuliere darauf, dass diese Anleger irgendwann die Angst packen wird. Die Kapitalflucht wird sich umdrehen! Aus Angst vor weiteren Abwertungen des Schweizer Franken werden die Milliarden, die in der Schweiz geparkt wurden, wieder zurückgeholt. Vor der Finanz- und Staatsschuldenkrise notierte der Kurs EUR/CH bei über 1,60. Aktuell stehen wir bei 1,20. Ich glaube das nächstes Jahr Kurse von über 1,40 möglich sind, wenn die Kapitalflucht aus der Schweiz beginnt.

Wichtiger Hinweis: Ich weise darauf hin, dass ich mit hohem Hebel in EUR/CHF investiert bin und dass der jüngste Kursanstieg des Währungspaares ein wenig Euphorie bei mir ausgelöst hat.

Meine wichtige Basis-Analyse zur Situation in EUR/CHF finden Sie in diesem Blog-Beitrag:
-> EUR/CHF: Ich bereite mich auf einen Hebel 100 Trade vor!

Kommentar von anarchie99:
Hallo Simon. Ich dachte du hast deine Hebelposition aufgelöst. Über welchen Broker bist du denn jetzt investiert? Und wie heißt der CFD?
Kommentar von Joko87:
Hast du deine Position jetzt wieder? hast du einen günstigen Anbieter gefunden oder wie machst du die Spekulation?
Kommentar von --alex--:
@anarchie99 - was meinst du mit "Und wie heißt der CFD" --> EUR/CHF
Kommentar von Mister123:
Aber irgendwer großes hat hier noch seine Finger im Spiel - vllt. die SNB? Grad der Rutsch wieder zurück auf 1,2160 innerhalb von einer Minute. Das war am 07.09. als der Kurs kurzzeitig auf 1,216 schoss auch schon so...
Kommentar von Martin:
Hebel 40: DE000NG0MXE5
Kommentar von Martin:
oder hier: Hebel 30 und KO bei 1,199 DE000NG0MMZ3
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Durchschnitt: 2,5
Freitag, 14. September 2012
Kategorie: Allgemein | 5 Kommentare

Endlich kommt die Notenbankpresse. Diese Schuldenkrise ist eine überflüssige Krise!

Liebe Leser,

John Law, der Erfinder des modernen Papiergeldes, konnte mit seiner neuen Erfindung, der Gelddruckmaschine, noch nicht so richtig umgehen. Um die 1719 galt John Law als reichster Mensch der Welt. Joseph Schumpeter bezeichnete ihn als ersten Geldtheoretiker und in der Tat hatte der gebürtige Schotte als einer der Ersten begriffen, dass Geldpolitik maßgeblichen Einfluss auf den allgemeinen Wohlstand nehmen kann. Law erkannte, dass Edelmetalle wie Gold und Silber keine geeigneten Zahlungsmittel darstellen, da diese nur beschränkt im Umlauf seien. Aber mehr Geld wäre in der Lage, die Produktion der Manufakturen auszuweiten.

Der große Auftritt des John Law schlug 1715 nach dem Tot des Sonnenkönigs Llouis XIV., der Frankreich eine Staatsschuld von über 3 Milliarden Livres hinterließ. Der Herzog von Olans gab Law die Genehmigung zur Gründung einer Bank. Kurze Zeit später überzeugte er die Oberen, ihm das Recht zuzusprechen, staatliche Banknoten zu drucken. Seine Bank nannte er die "Bankque Royale". Frankreich und das Firmenimperium von John Law erlebten einen starken Aufschwung. Die Schuldenlast konnte dank der Notenpresse problemlos abbezahlt werden. Der Wirtschaftshistoriker Paul-Günther Schmidt bezeichnet John Law als großen Visionär, der mit dem Prinzip des Papiergeldes die Lebensbedingungen vieler Menschen verbessern wollte. 1720 war die Party des John Law allerdings vorbei. Er konnte mit der Macht seiner neuen Technologie nicht umgehen. Er übertrieb es mit der wunderbaren Geldvermehrung. Es kam zur Inflation und zum Zusammenbruch.

Heute drucken die Notenbanken weltweit erneut Geld. Endlich! Ich hatte das seit 2 Jahren gefordert und immer darauf verwiesen, dass Gelddrucken die Wirtschaft stimulieren kann, wenn die Arbeitslosigkeit hoch und die Rohstoffpreise niedrig sind. Eine Schuldenkrise ist eine überflüssige Krise, weil sie durch Geldschöpfung egalisiert werden kann. Dieses Prinzip des modernen Geldwesens ist einer der größten technischen Errungenschaften der Menschheit. Im Gegensatz zu John Law können die Notenbanken heute mit der Notenpresse umgehen bzw. sie haben die statistischen Möglichkeiten, die Geldmengenausdehnung zu erfassen und rechtzeitig dagegen zu steuern, bevor es Inflation gibt. Wirtschaftlich wird alles gut, liebe Leser, daran gibt es keine Zweifel. Lediglich der DAX mit seinem Anstiegstempo macht uns zu schaffen.

Viele Grüße
Simon Betschinger
Kommentar von TradingAsket:
Die wundersame Geldvermehrung http://www.einslive.de/medien/html/1live/2009/05/19/quarks-spiel.xml
Kommentar von TradingAsket:
Prof. Margrit Kennedy: Besetzt das Geld! http://www.mystica.tv/prof-margrit-kennedy-besetzt-das-geld/
Kommentar von TradingAsket:
Währungskrieg: Der Finanzmarkt als Schlachtfeld http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-brueckner/waehrungskrieg-der-finanzmarkt-als-schlachtfeld.html
Kommentar von TradingAsket:
Finanzmärkte: Das Schlimmste kommt zum Schluss? Lars Schall und Dr. Dietmar Siebholz im Interview. http://www.youtube.com/watch?v=pjBhHBIMCjM
Kommentar von twc-online:
Hallo Simon, mich würde deine Einschätzung zu folgendem Aufsatz interessieren: http://www.matthiaselbers.de/docs/Das-Euro-Desaster.pdf Hierin wird gesagt, die wahre Ursache der Euro-Schuldenkrise ist eine Zahlungsbilanzkrise. Der einheitliche Euro mit einheitlichem Zins hat z.B. die Wettbewerbsfähigkeit der PIGS-Länder zerstört (und dadurch sind die Leistungsbilanzdefizite der PIGS-Länder entstanden) und dies würde auch nicht behoben, wenn z.B. über die EZB die Zinsen in den PIGS-Ländern dauerhaft auf z.B. unter 5% gehalten würde. Dadurch würde nur ein Symptom (die sich aus der Zahlungsbilanzkrise ergebende Schuldenkrise der Staaten) bekämpft. Die einzige dauerhafte Lösung sei der Austritt der Problemländer aus dem Euroraum. Ich finde die dargestellten Sachverhalte klingen vernünftig, kann es aber nicht wirklich beurteilen...
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Durchschnitt: 2,3
Donnerstag, 13. September 2012

Trader Seminar am 5. und 6. Oktober im Trader Hotel. Noch 5 Plätze frei!

Liebe Trader,

unser Seminar am 5. und 6. Oktober im Trader Hotel in Lohr (bei Frankfurt) ist nahezu ausgebucht. Es gibt noch 5 freie Plätze. Sichern Sie sich am besten schnell einen der noch freien Plätze. Es wird sich lohnen. Wir haben ein klares Ziel für dieses intensive Praxis-Seminar: Nach den beiden Tagen werden Sie effektive Methoden kennen, mit denen an der Börse systematisch Geld verdient werden kann. Sie werden nach dem Seminar wissen, wie Sie in Zukunft vorgehen können, um den großen Durchbruch beim Trading zu erzielen. Am Freitag liegt der Schwerpunkt auf Live Trading mit einem 100.000 Realgeld-Depot. Am Samstag gibt es praxisorientierte Trading-Theorie. Praxisorientiert heißt, dass wir Ihnen zum Beispiel zahlreiche US-Screener und Researchdienste vorstellen werden, mit denen sie verschiedene Trading-Ansätze gezielt umsetzen können.

Bei Fragen zum Webinar können Sie uns auch gerne telefonisch erreichen unter:
+49 (0) 71 21 - 93 93 694

Infos und Anmeldemöglichkeit zum Seminar:
http://www.traderhotel.info/2104

Viele Grüße
Simon Betschinger
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Freitag, 07. September 2012
Kategorie: Allgemein | 5 Kommentare

Der EUR/CHF Trade läuft. Das müsste der Pivotal Point sein!

Liebe Leser,

die EZB wird zum Gläubiger für europäische Staaten und ist bereit in beliebigem Umfang Staatsaleihen aufzukaufen, sofern es erforderlich ist. Das Risiko eines Staatsbankrotts eines großen EU-Landes ist damit verschwunden! Die EZB hat den Zielkonflikt auf ein potenzielles Inflationsproblem reduziert, wobei nach jetzigem Stand der Dinge von keinen Inflationsgefahren auszugehen ist.

Europäische Anleihen sind jetzt sicher! Die Frage aller Fragen lautet: Was macht jetzt das Fluchtkapital, das aus Angst vor dem totalen Euro-Kollaps in den Schweizer Raum geflohen ist und das teilweise bei Anleihenauktionen sicherer Staaten eine Negativverzinsung in Kauf genommen hat? Meine These: Das Kapital wird aus der Schweiz nun teilweise wieder zurückommen in den Euro-Raum!

In einem ausführlichen Blog-Beitrag hatte ich die Situation bei EUR/CHF analysiert. Mein Ansatz war, dass ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis für einen hochgehebelten Trade vorliegt, weil die Schweizer Nationalbank den EUR/CHF Kurs stützt. Das Problem bei einem hochgehelten Trade sind die Finanzierungskosten. Wenn es zulange dauert bis ein Anstieg bei EUR/CHF stattfindet, fressen einen die Finanzierungskosten auf. Darum ist das Timing bei einer solchen Spekulation extrem wichtig. Gestern bin ich in den EUR/CHF Trade einstiegen (siehe Trading Channel). Meiner Meinung nach ist die EZB-Entscheidung der Pivotal Point!

Fazit: Pivotal Point! Topp, die Wette gilt!

Kommentar von Riesenschecke:
müsste das dann auch nicht ein Pivotal Point für eine weitere Hausse Periode sein? oder eher nicht?
Kommentar von Riesenschecke:
für die Aktienmärkte...(ergänzend)
Kommentar von Michel:
Dein Trade sieht allerdings nicht nach einem großen Hebel aus, mit EUR 240k. Jetzt ist der EUR/CHF auch gestern wieder von seinem Hoch zurück gekommen. Wie siehst Du das? Bist du dir nicht so sicher, dass ein schneller Anstieg kommt und Du deshalb nicht mit einem großen Hebel arbeitest? Hast Du auch ein gutes Hebelzertifikat im Auge? Viele Grüße
Kommentar von Trader 13221:
Bei dem Broker, zu dem Du wechseln willst, zahlst Du per heute ca. 0,01 % p.a. "Finanzierungsgebühren" (= Zinsdifferenz zw. CHF und EUR), vor ein paar Tagen waren es mal ca. 0,02 %, es gab aber auch schon Tage, da bekam man 0,01 %. Wenn sich der Zinsspread zwischen diesen Währungen nicht wesentlich ändern wird, sind die Finanzierungskosten m.E. vernachlässigbar - relativ gesehen zu den enormen Kurschancen, die sich bieten.
Kommentar von lilo0815:
Hallo Simon bei FX Flat geht es glaube ohne F.- Kosten! Schau mal hier!!!http://www.fxflat.de/konto-eroeffnen/preise-und-konditionen/ Gruß Chris
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