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Information zum Blog
Simon Betschinger
Diplom Volkswirt
Master of Science
Geschäftsführer TraderFox GmbH
Chefredakteur TradeCentre Börsenbrief

Performance
Start: April 2006 mit 100.000 Euro
2006: +58.377 Euro (Bescheinigung)
2007: +367.000 Euro (Bescheinigung)
2008: +140.000 Euro (Bescheinigung)
2009: +362.000 Euro (Bescheinigung)
2010: +236.800 Euro (Bescheinigung)
2011: +70.000 (Bescheinigung)
2012: 142.898,85 (Bescheinigung)
2013: 258.586,98 (Bescheinigung)
2014: +109.136,13 (Bescheinigung)

Hinweis nach WPHG 34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Simon Betschinger handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.
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Simon Betschingers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Simon Betschinger schrieb am Montag, 12.12. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Leser, iRobot dürfte ein starkes Q4 hinlegen! Nach meiner persönlichen Wahrnehmung werde ich in diesem Jahr das erste Mal überhaut mit den iRobot in meinem alltäglichen Leben regelmäßig konfrontiert. Sei es in LIDL-Prospekten, in TV-Sports ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 5 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
20.01. 16:09 Uhr
*******************
20.01. 16:03 Uhr
*******************
19.01. 15:47 Uhr
Check Point Software: +6,8 %. Rally läuft!
18.01. 16:14 Uhr
Trading-Depot Übersicht und Kommentar
18.01. 16:01 Uhr
7000 Fitbit verkauft zu 6,71 (Tradegate)
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Der MasterTrader
Reales 100.000 Trading-Depot
Kategorie: Allgemein | 14 Kommentare

Montag, 21. Januar 2013

Kaffeepausen-Kolumne: Handelsblatt titelt DAX 10000 Punkte!

Liebe Leser,

in meiner heutigen Kaffeepausen-Kolumne möchte ich mich der Wochenend-Ausgabe des Handelsblatts widmen: "DAX 10.000", prangert groß auf dem Titelblatt, "Warum der Aufstieg der deutschen Standardwerte sich fortsetzen wird ohne dass eine Spekulationsblase entsteht." Wow, denke ich, das ist mal eine Aussage. Das Handelsblatt hat rund um dieses Thema eine 9-seitige Artikelserie abgedruckt und auch stark unterbewertete DAX-Aktien vorgestellt.



Wie begründet der verantwortliche Redakteur Ulf Sommer sein DAX-Kursziel in Höhe von10.000 Punkten? Hierfür zitiere ich aus dem Text: "Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von elf ist der DAX preiswert. Denn seit Berechnung des wichtigsten deutschen Börsenbarometers im Jahr 1988 bezahlten Anleger die Aktien durchschnittlich mit dem 15,5fachen Gewinn der Unternehmen. Um "fair", also durchschnittlich bewertet zu sein, müsste der DAX heute eigentlich bei 10780 Punkten notieren 40 Prozent höher als aktuell."

Das ist eine klare These. Kann man so denken? Das KGV ist immer nur ein Indikator für eine Bewertung und ein Indikator, der nur in bestimmten Situationen Sinn macht. Wissenschaftlich und logisch korrekt ist der faire Wert eines Unternehmens der Gegenwartswert der zukünftigen Cashflows. Eine KGV-Bewertung für den DAX kann dann eine gute Indikation sein, wenn sich die Wirtschaft auf einem konstanten Wachstumspfad bewegt. Und das ist aus meiner Sicht der Fall und darum glaube ich, dass die Argumentation von Ulf Sommer in die richtige Richtung geht. Das hohe Wachstum in China, Indonesien, Indien und vielen anderen Schwellenländern wird sich fortsetzen. Davon werden deutsche Großkonzerne, die international sehr stark aufgestellt sind, profitieren. Es wird hier in der Presse kaum thematisiert, dass sich das Wachstum in China in absoluten Zahlen sogar weiter beschleunigt. Vermutlich im Jahr 2020 wird China die USA als größte Volkswirtschaft ablösen.

Das Handelsblatt stellt auch einige DAX-Aktien vor, die stark unterbewertet sind. Munich Re zum Beispiel wurde im langfristigen Mittel mit KGVs von 19,7 bewertet. Aktuell beträgt die KGV-Bewertung günstige 8. Das Handelsblatt führt diese Bewertung darauf zurück, dass seit Ausbruch der Immobilien- und Bankenkrise alle Finanztitel abgestraft wurden und dass Anleger Abschreibungen auf Staatsanleihen im Portfolio der Münchener Rück fürchten.

Soweit, so gut. Auf einen systematischen Fehler in der Argumentation des Handelsblatts möchte ich eingehen, der insbesondere beim Bewertungsszenario der Munich Re offensichtlich wird. Die Gewinne, die in die statistische Berechnung des KGVs mit einflossen, stammen teilweise aus Zeiten, in denen Inflation und damit die Nominalverzinsung deutlich höher war, insbesondere in den Märkten von Staatsanleihen. . Das führte zu einer höheren erwartenden Rendite und zu höheren Risikoprämien für die Aktienmärkte. Versicherer und Rückversicherer waren mit ihren Portfolios in einem 20jährigen Haussemarkt für Staatsanleihen investiert. Diesen Haussemarkt, der die Bewertung der Anlagevermögen nach oben treibt, gibt es nicht mehr Jetzt haben wir ein anderes makroökonomisches Umfeld. Darum glaube ich, dass die durchschnittlichen DAX-KGVs bei solch niedrigen Inflationsraten wie aktuell nicht mehr die Werte von vor 15 Jahren annehmen können. Als indikative Prognose in welche Richtung es mit höherer Wahrscheinlichkeit gehen könnte, halte ich den Handelsblatt-Bericht jedoch für sinnvoll.

Wie ist eure Meinung? Ist ein DAX-Stand von 10.000 Punkten realistisch?
Kommentar von lion11:
Ja,durchaus.Wie schon weiter oben genau beschrieben werden die deutschen Großkonzerne weiter wachsen und den Dax auf neue Höhen treiben.
Kommentar von Feldmann:
10.000Punkte ja oder nein, ist die falsche Frage. Die Richtige Frage ist, wann fallen die 10.000?
Kommentar von tarders:
Hallo Herr Betschinger, die Berechnung eines realistischen DAX Stand alleine aufgrund des KGVs vom Handelsblatt sehe ich als häufigen Anlegerfehler an. Gewinnprognosen, auf die das KGV aufbaut, sind duldig und sehr volatil (der Begründer das Value Investings Benjamin Graham hat detailliert in dem Buch "Geheimnisse der Wertpapieranalyse" geschrieben, dass Investitionen die alleine auf Gewinnprognosen bzw. historischen Gewinnen aufbauen fahrlässig sind. Hier stimme ich Graham bezogen Aktienanlagen mit längerem Anlagehoriziont zu). Ich bewerte das Marktniveau des DAX hauptsächlich aufgrund stabilerer Buchwerte. Derzeit liegt der Buchwert des DAX bei etwa 5700 Punkten, was einem derzeitigem KBV von 1,36 entspricht. Vergleicht man dieses KBV nun mit den Schwankungen des KBVs in den letzten 13 Jahren zwischen 0,8 und 1,8 stellt man ein mittleres Bewertungsniveau fest (ein Grafik zu den Buchwerten ist hier abrufbar: http://www.google.de/imgres?um=1&hl=de&tbo=d&tbm=isch&tbnid=Ge-FtTSe-fdQMM:&imgrefurl=http://zertifikate.commerzbank.de/SiteContent/1/1/2/425/66/110_aktienstrategie.html&docid=TPkMqGjcLsoHRM&imgurl=http://zertifikate.commerzbank.de/SiteContent/1/1/2/425/66/110_28_grafik2_kurs_buchwert_bewertung_des_dax_auf_niedriegem_niveau.gif&w=480&h=313&ei=H1L9UJLcO-iJ4gS-joGAAg&zoom=1&iact=hc&vpx=247&vpy=133&dur=4000&hovh=181&hovw=278&tx=183&ty=127&sig=114165182340826493265&page=1&tbnh=138&tbnw=212&start=0&ndsp=45&ved=1t:429,r:1,s:0,i:85&biw=1680&bih=949). Einen DAX-Stand von 10.000 Punkten würde einem KBV von circa 1,75 entsprechen. Der DAX Stand ist unter derzeitig historisch niedrigem Zinsniveau und damit mangelnder Attraktivität vieler Geldanlagen abseits der Börse sicherlich erreichbar. Erforderlich hierfür ist allerdings, dass das Wirtschaftswachstum weltweit (vor allem in Europa, USA und China) seinen Teil beiträgt und Amerikaner und Europäer rationale Schritte in der Schuldenkrise einleiten. Da niemand die wirtschaftliche Entwicklung, sowie damit zusammenhängende Entscheidungen zur Lösung der Schuldenkrise genau prognostizieren kann, kann man sich meiner Meinung nach noch problemlos auf der Longseite positionieren, sollte allerdings potentiellen Rückschlägen immer mit StoppKursen gewappnet sein. PS: Haben Sie zufällig Mal eine Grafik bzw. Statistik gesehen, indem das KBV des Dax bereits seit 1900 oder ab 1949 aufgezeigt wird? Trotz langer Recherchen konnte ich leider noch keine Materialien hierzu finden.
Kommentar von BCK:
Hess AG: Bilanzmanipulation? Kurs stürzt auf 4,70 Euro
Kommentar von yemus:
Grundsätzlich halte ich einen DAX-Stand von 10000 Punkten im Bereich des Möglichen. Ich sehe im Moment keinen Grund, warum sich der Trend nicht fortssetzen sollte und das alte ATH geknackt wird. Die Aussage über die Bewertung halte ich aber ebenso für Quatsch, wie Du Simon. Zudem müssen KGVs ja auch immer Branchenabhängig betrachtet werden, gerade Banken und Versicherungen gelten oft mit einstelligen KGVs schon als fair bewertet. (Ob das nun bei der Munich Re der Fall ist, habe ich ad hoc jetzt nicht nachgeprüft)
Kommentar von Liberty:
Auffallend optimistische Stimmung in letzter Zeit. Der NAAIM-Sentiment-Index ist aktuell auch sehr stark bullisch. Da heißt es aufpassen. 10.000 Punkte im DAX wird es so schnell nicht geben, vermutlich nicht mal ein Allzeithoch. Auch die Konjunktur läuft nicht ewig rund. Mein Tipp: wir sehen bald eine Korrektur, mind. um 7-10 Prozent.
Kommentar von Trader 13719:
Hallo solche Titelseiten waren in der Vergangenheit meist ein Kontra-Indikator Das war immer kurz vorm Hoch. Denn wenn ein Bullenmarkt lange läuft erweckt sowas Aufmerksamkeit. Leute kaufen irgend eine Aktie und alles steigt. Also wird mehr gekauft und die Presse bildet die Stimmung nur ab. Plus solche Headlines verkaufen sich eben gut. Wenn jetzt noch die BILD Zeitung kommt, dann raus !!
Kommentar von MarginCall:
Zur neuesten "TradeCentre"-Ausgabe: Großes Lob von mir, finde ich sehr gelungen ! Bin gespannt auf die weitere Entwicklung des Briefes, v.a. auf die regelmäßigen Updates.
Kommentar von Trader 13317:
Hallo Simon, manche Werte z.B VW werden Dich überraschen. Auch wenn einige Charts " Besenstiele" zeigen. Die Büchse der Pantora ist aufgestossen und da nützem auch keine logishen Überlegungen mehr was. Ich Trade nur was ich sehe und schalte meinen Verstand aus, denn Verstand ist an der Börse hinderlich! Börse hat was mit Emotitionen zutun und Du bist Realist, sorry aber kennst Du " Bauernschlaue" die können manchmal nicht mal lesen und schreiben und sind Millionäre !! Mal nachdenken .................. sorry wollte Dich nicht angreifen, locker bleiben auf dem Weg zur 2. Mio :-)
Kommentar von Arud:
hey simon, diese woche hab ich deine kaffeepausen-kolumne vermisst, aber bei der ätzenden woche (nokia, 3d systems, hess)hätte ich wahrscheinlich auch einen anderen fokus. würde mich aber freuen, nächste woche mal wieder eine derartige kolumne lesen zu können. weiterhin viel erfolg bei deinen trades, arud
Kommentar von Simon:
Ja Arud, du hast Recht, die Woche stand bei mir ganz im Zeichen der Schockstarre bezüglich der Hess AG. Übers Wochenende werde ich mich erholen und dann geht es wieder mit voller Power weiter!
Kommentar von konrad006:
Ich find die Berechnung des durchschnittlichen KGV zu undifferenziert. Es würde mich nicht wundern, wenn hier die Zahlen aus den 90ern einfließen, die der größte Bullenmarkt der letzten Jahrzehnte war. Man sollte eher mal das durchschnittliche KGV einer eher rezessiven Phase, wie z.B. 1965-1980 ausrechnen.
Kommentar von lion11:
Niederlande:komplettes Haus aus 3-D-Drucker.www.chip.de/news/Niederlande-Komlettes-Haus-aus-3-D-Drucker_60005010.html.sehr interessant.
Kommentar von Liberty:
DAX nach einmonatiger Seitwärtsphase heute mit 2,5 Prozent im Minus. Pivotal Day?
bewerten11 Bewertungen
Durchschnitt: 4,5
Mittwoch, 16. Januar 2013
Kategorie: Allgemein | 17 Kommentare

Kaffeepausen Kolumne: DAX 10.000 Punkte?

Liebe Leser,

heute ist Dienstag. Der Tag, an dem "Der Aktionär" wöchentlich in meinem Briefkasten landet. Ich mag es, mich auf mein Sofa zu setzen, eine Tasse Kaffee zu trinken und in aller Ruhe das Magazin zu lesen. Das ist die perfekte Auszeit während eines stressigen Trading-Tages. Was gibt es in der aktuellen Ausgabe interessantes zu lesen?



Der Aktionär hat einige Experten um Zitate gebeten welche Argumente für einen DAX-Stand von 10.000 Punkten sprechen. Hans Bernecker schreibt: "DAX 10.000, weil der DAX mit einem 2014er KGV von 9,7 günstig bewertet ist. Ein KGV von 13 und damit 10.000 Punkte wären gerechtfertigt. Es sei denn, Rot-Grün gewinnt im Herbst die Wahl." Diesen kleinen politischen Seitenhieb finde ich köstlich und durchaus angebracht. Wenn SPD und Grüne ihre politische Agenda umsetzen, stehen wir vor einer Phase absurder Steuererhöhungen, die das unternehmerische Klima in Deutschland vergiften. Hollande hat in Frankreich ja gezeigt wie man erfolgreich Unternehmer und erfolgreiche Menschen aus dem Land jagt.

Auch die Prognose von Max Otte hat mir gefallen: "DAX 10.000, weil er immer noch unterbewertet ist. Wenn immer mehr Anleger merken, dass Firmen inflationssichere Realwerte sind, könnte der DAX sogar auf deutlich über 10.000 steigen." Das finde ich auch. Der beste Inflationsschutz sind langfristig Aktien. Denn wenn die Preise steigen, steigen proportional auch die Gewinne der Unternehmen, was wiederum zu höheren Kursen führt.

Einen hochinteressanten Artikel hat der Aktionär über die CES beigesteuert. Was gab es neues auf der weltweit bedeutendsten Technologiemesse? Der Chiphersteller Nvidia hat einen neuen Chip für Smartphones und Tablets vorgestellt und dazu noch einen Überraschungscoup gelandet. Nvidia bringt eine eigene Spielekonsole auf den Markt, das auf Googles Android-System aufbaut. Der Aktionär beschreibt die Vorzüge von "Shield": "Mit der Konsole können Spiele aus der Cloud über alle Plattformen hinweg gespielt werden. Beispielsweise können Spiele per Stream auf dem Fernseher wiedergegeben und gesteuert werden." Das finde ich eine heiße Story. Ich werde die Nvidia-Aktie weit oben auf meiner Watchlist platzieren und auf charttechnische Kaufsignale warten.

Spannend finde ich auch die neueste Erfindung von Parrot, dem französischen Hersteller der AR.Drone. Parrot hat einen Pflanzensensor entwickelt. Man steckt diesen Sensor in die Erde einer Zimmerpflanze und dieser funkt die Daten dann direkt zum Smartphone. Wow, denke ich, dass ist ein innovatives Produkt, das es in dieser Form noch nicht gibt. Ob es eine hohe Nachfrage finden wird, kann ich nicht beurteilen, aber die Möglichkeit besteht. Auch bei der Parrot-Aktie werde ich charttechnische Kaufsignale verstärkt mitgehen.

Ihr Simon Betschinger
Kolumne powered bei www.traderfox.de

Kommentar von Trader 10956:
Bitte mehr davon. Pause können wir alle öfter gebrauchen!
Kommentar von Nakosch:
Ja, solche Artikel finde ich gut! Gerne mehr!
Kommentar von Morsch:
Den Beitrag finde ich sehr interessant! Ein klares "JA", ich lese solche Beiträge sehr gerne.
Kommentar von Arud:
ja, solche kommentierungen finde ich ausgesprochen gut. gerne mehr davon. und vielen dank!
Kommentar von Arud:
ja, solche kommentierungen finde ich ausgesprochen gut. gerne mehr davon. und vielen dank!
Kommentar von Siegmund:
Ich fand es ebenfalls interessant... :9
Kommentar von MarginCall:
Ja, ich fand den Artikel auch gut, habe ihn gern gelesen.
Kommentar von Jürgen:
ja finde ich auch sehr gut. kaffee steht auch grad vor mir.
Kommentar von HeJe:
gerne mehr!
Kommentar von yemus:
Ja, ich fand den Artikel auch sehr gut. Unterhaltsam und informativ! Gerne mehr davon!
Kommentar von Riesenschecke:
sehr schön, Ndivia schau ich mir mal an, watch, danke gerne mehr davon...
Kommentar von Riesenschecke:
sorry nvidia meinte ich natürlich...
Kommentar von Marabu:
I like!
Kommentar von Feldmann:
Du kannst schreiben was du magst.. mich interessiert es immer! Mach einfach weiter wie bisher.. ich kenne keine größere Inspiration als dich.
Kommentar von Trader 10659:
Danke für den Artikel ich finde es sehr gut.
Kommentar von Trader 13747:
finde ich eine super Idee, gerne weiter
Kommentar von Simon:
Cool, ich bin echt überrascht, aber positiv, dass das so guten Anklang findet. Dann werde ich wohl zweimal in der Woche eine Kaffeepausen-Kolumne zu einem aktuellen Börsenmagazin machen.
bewerten13 Bewertungen
Durchschnitt: 4,4
Donnerstag, 10. Januar 2013
Kategorie: Allgemein | 6 Kommentare

Nokia +20%. Thank you Mr. Market!

Liebe Leser,

die Nokia-Aktie explodiert aktuell um 20% auf 3,49, nachdem das Unternehmen vorläufige Zahlen für Q4 veröffentlichte, die sämtliche Erwartungen pulerisieren. Ich bedanke mich voller Ehrfurcht bei Mr. Market, dass er mir diese außerordentlichen Gewinne ermöglich hat. Mein Pivotal Point Szenario wird Realität.

Darum ist die Börse das Spiele der Spiele. Alle Gewinne sind extrem hart erkämpft. Nur wer 12 Monate konzentriert und mit voller Aufmerksamkeit die Börse verfolgt, ist vorbereitet, um in den Bullenmarkt-Phasen die Gewinne zu ernten. Mein Depot erlebt gerade einen Höhenflug wie selten in meiner Trading-Karriere. Alle meine Top-Storys gehen durch die Decke. Ich werde mich jetzt für einige Stunden in aller Stille zurückziehen und versuchen, die nächsten Schritte komplett rational zu planen. Ich bin gerade voller Euphorie und Adrenalin, aber ich werde diese Gefühle nicht handeln. Bullenmärkte können das Leben eines Traders komplett verändern, wenn man auf die richtigen Aktien setzt. Genauso wie es im Crash Übertreibungen nach unten geben kann, gibt es regelmäßig Kursexzelle nach oben. Zu früh zu verkaufen, ist einer der häufigsten Fehler, die im Bullenmarkt gemacht werden. Ich erstelle jetzt meinen weiteren Aktionsplan und melde mich dann heute Abend im Trading-Channel .

Viele Grüße
Simon
Kommentar von tarders:
Glückwunsch für die klasse Erfolge. So kanns gerne weiter gehen :)
Kommentar von Riesenschecke:
Chapeau und weiter viel ERfolg!
Kommentar von zz_marcello:
Ganz herzlichen Glueckwunsch zu Deinem ausserordentlichem Erfolg; genial!
Kommentar von --alex--:
Herzlichen Glückwunsch und Danke für die tolle Trading Idee. Ich bin mit an Board :-)
Kommentar von lion11:
Gute Arbeit Simon,tolle Trades,
Kommentar von Zuversicht:
Große Klasse ! Diese Eigenschaften unterscheiden die Spreu vom Weizen. Hoffe auch, irgendwann ein wenig mehr dahin zu kommen.
bewerten11 Bewertungen
Durchschnitt: 3,9
Sonntag, 06. Januar 2013

Anschreiben von MasterTraders-Gründer Simon Betschinger zum grandiosen Jahresauftakt 2013

Liebe Leser,

die Bullen galoppieren. Mein Depot hat den besten Jahresstart hingelegt seit ich mich erinnern kann. Ich sage das bewusst so, denn ich erinnere mich noch dunkel, dass die ersten Handelstage im Jahr 2000 ebenfalls grandios ausfielen. Damals hatte das Börsenpublikum Angst vor dem Sprung ins neue Jahrtausend, weil das Datum der ersten Computer noch zweistellig programmiert war. Man hatte Angst, dass es massenweise zu Computerausfällen kommen würde. Das neue Millennium begann, nichts passierte, alles funktionierte reibungslos. Dieses Jahr hatte das Börsenpublikum Angst vor der Fiskalklippe. Eine Einigung in letzer Sekunde gelang, die Börsen feierten!

Nun aber zu meinem grandiosen Jahresauftakt. Ich kaufte am Donnerstag Meyer Burger zu 5,92 und am Freitag ging die Aktie zu 7,52 aus dem Handel. Ein Plus von +27% und das innerhalb von 24 Stunden. So etwas habe ich lange nicht mehr erlebt. Nostalgiegefühle an längst vergangene Zeiten werden geweckt. Auslöser für diese massiven Shorteindeckungen bei den Solarwerten war die Meldung, dass Warren Buffett zweieinhalb Milliarden USD in ein Solargroßprojekt investiert. Blitzschnell auf Meldungen zu reagieren, das ist die Aufgabe eines jeden Profi-Traders. Ähnlich schnell ging es mit meinem Peugeot-Trade nach oben. Ich kaufte am Freitagmorgen zu 5,72 und abends ging der Titel zu 6,16 aus dem Handel. Es tut gut, dass nach langen Phasen der Entbehrung nun endlich mal wieder eine bullische Börsenphase herangebrochen ist, die jeden Winkel der Finanzmärkte erfasst.

Meine größte Entdeckung im Jahr 2012 waren die 3D Drucker Aktien. Als ich am 2. Mai 2012 von 3D Systems und Stratasys berichtete (siehe Blog-Eintrag), waren diese Titel kaum jemandem bekannt. Jetzt langsam erst beginnen auch verstärkt Zeitungen und andere Börsenmagazine über diesen neuen Trend 3D Druck zu schreiben. 3D Systems hat seit meinem ersten Posting um 100% zugelegt und nächste Woche könnte eine neue Zeitrechnung in der Branche beginnen, denn dann stellt 3D Systems auf der CES in Las Vegas die neue Generation von 3D Druckern für Privatverbraucher vor. Meine Prognose kennen Sie: Im Jahr 2020 werden in vielen Haushalten 3D Drucker stehen, mit denen sich aus digitalen Designs reale Gegenstände ausdrucken lassen. Wir stehen erst ganz am Anfang dieser Revolution.

Wenn Sie mich nach einer neuen Trendbranche fragen, die 2013 haussieren könnte, nenne ich Elektroautos bzw. ganz konkret die Aktie von Tesla Motors. Das neue Model S von Tesla kommt im Frühjahr 2013 auf den Markt und wird als erstes Serien-Elektroauto eine Reichweite von knapp 500 Kilometern schaffen. Die Reichweite war bei Elektroautos bis jetzt das alles entscheidende Problem. Tesla Motors scheint diese Hürde nun erstmalig geknackt zu haben. Wenn Sie an dem Thema interessiert sind, lesen Sie bitte meinen heutigen Blog-Beitrag:


Wenn Sie für Ihre eigenen Börsen-Engagements Anregungen suchen oder sich für die Depots und Transaktionen unserer Profi-Trader interessieren, informieren Sie sich bitte über unsere Trading-Channels. Bei MasterTraders handeln alle Trader mit realem Geld und legen Performance-Teste vor. Die testierte Performance unserer Trader ist hier einsehbar.

Viel Erfolg wünscht
Simon Betschinger

Gründer und CEO
www.mastertraders.de

Hinweis zur Aufklärung über potenzielle Interessenskonflikte. Simon Betschinger, der Verfasser dieses Newsletters, ist derzeit in 3D Systems und Meyer Burger investiert.
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Sonntag, 06. Januar 2013
Kategorie: Allgemein | 5 Kommentare

2013, das Jahr der Elektroautos. Warum ich der Tesla-Aktie eine Kursrally zutraue!

Liebe Leser,

2013 ist das Jahr, in dem die ersten vernünftigen Elektroautos auf den Markt kommen. Vier Jahre nach der Ölpreis-Rally und der öffentlich aufflammenden Angst vor Peak-Oil will BMW Ende 2013 mit der neuen i-Series durchstarten. Den Start macht der BMW i-3, der für einen Preis von unter 40.000 in den Handel kommen soll. Das Chassies des i3 besteht aus einem Aluminiumrahmen, auf der eine Fahrgastzelle aus Karbon aufgesetzt wird. Der Preis für den i3 klingt absolut bezahlbar, das Auto wird extrem sparsam sein, nur mit der Reichweite gibt es offenbar ein Problem. Vermutlich wird man mit einer Stromladung nur zwischen 150 und 200 km weit fahren können.

Schon im Frühjahr 2013, gut ein Dreivierteljahr vor BMW, wird Tesla Motors das neue Model S in Deutschland auf den Markt bringen. Die Reichweite mit dem großen Batterie-Paket ist mit 300 Meilen oder umgerechnet etwa 480 Kilometers angegeben. Es gibt erste Presseberichte wonach bereits Rekordfahrten mit dem Model S von über 600 Kilometern absolviert wurden (Reichweitenrekord mit Model S). Tesla Motors bekommt das Reichweitenproblem offenbar deutlich besser in den Griff als andere Hersteller und das ist wirklich ein Fakt, der mich erstens erstaunt und der zweitens Tesla Motors eine goldene Perspektive verspricht.

Elektroautos werden kommen, auch wenn dieses Thema gerade aus den Schlagzeilen verschwunden ist. Mit steigenden Aktienmärkten und einer wachsenden Weltwirtschaft steigt die Wahrscheinlichkeit Monat für Monat spürbar an, dass die Ölmärkte zu einer Kursrally ansetzen werden. Die Ölmärkte unterliegen einer sehr geringen Angebotselastizität. Wenn die Preise steigen, können Ölproduzenten ihre Fördermengen nur in sehr engen Grenzen erhöhen. Neue Ölvorkommen zu erschließen, ist ein Prozess, der hohe Investitionen und jahrelange Planung benötigt. Das heißt, wenn die tatsächliche Nachfrage der Ölwirtschaft höher ausfallen sollte als erwartet, ist mit starken Preisverwerfungen auf den Ölmärkten zu rechnen. Ich weiß noch ganz genau was damals 2007/2008 für eine Hysterie herrschte als die Ölpreise durch die Decke gingen. Wenn die Ölpreise steigen, werden Elektroautos sehr schnell wieder zum Modethema.

Ein anderes wichtiges Argument für Elektroautos ist der CO2-Ausstoß. Hersteller werden von der EU-Komission verpflichtet den durchschnittlichen CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeugflotten auf unter 95 Gramm zu senken. Das ist ein wichtiger Grund warum BMW seine Elektoauto-Strategie so stark forciert. Mit PS-starken Premiumautos ist der CO2-Ausstoß kaum auf die geforderten Grenzwerte zu drücken. Diese Problem betrifft alle Hersteller und hier sehe ich für Tesla Motors große Potenziale, die eigene Technologie an andere Hersteller zu lizenzieren oder anderweitige Partnerschaften mit großen Automobilherstellern auf den Weg zu bringen.

So sieht das neue Model S von Tesla Motors aus (Bildquelle ist Tesla Motors):







Tesla Motors Aktionäre musste eine lange Leidenszeit durchlaufen. In den letzten 12 Monaten schrieb Tesla Motors bei Umsätzen von 150 Mio. USD einen Verlust in Höhe von -387 Mio. USD. Die Investitionen in das neue Model S waren gewaltig. Dennoch verläuft der Aktienkurs seit Jahren stabil in einer Seitwärtsbewegung. Jetzt kommt das Model S auf den Markt und wenn es einen reißenden Absatz findet, hat Tesla Motors die Chance die Spielregeln der Branche zu ändern. Bis jetzt deutet alles darauf hin. Für das Model S liegen derzeit 20.000 Bestellungen vor. Tesla hat aber aktuell nur eine Produktionskapazität für etwa 400 Autos pro Woche. Es dauert allein Monate, um den Auftragsbestand abzuarbeiten, noch bevor das Auto regluär in die europäischen Märkte eingeführt wurde. Die Börsenkapitalisierung der Tesla Motors Aktie liegt momentan bei etwa 3,9 Mrd. USD. Das entspricht bei den Gegenwartsumsätzen einer hohen Mutliple-Bewertung. Diese relativiert sich jedoch bei Szenariorechnungen, wenn man davon ausgeht, dass Elektroautos schon bald einen Marktanteil von 10% bis 20% erreichen können. Das würde einer jährlichen Absatzmenge von 6 bis 12 Millionen Elektrofahrzeugen entsprechen. Tesla Motors ist der Marktführer und kann als reinrassiger Elektoautohersteller eine aggressive Wachstumsstrategie forcieren. Andere Autohersteller können das nicht, ohne ihre etablierten Produktionsprozesse und Lieferketten zu gefährden.

Fazit: In den letzten Jahren hat Tesla viel Geld verbrannt, um das Model S zur Marktreife zu bringen. Trotz der horrenden Verluste blieb der Aktienkurs stabil. Nun steht Tesla Motors vor einer Umsatzexplosion. Ich glaube die Tesla Aktie wird dies mit einer Kursrally beantworten, wenn die Markteinführung in Europa positiv verläuft. Ich werde die Aktie demnächst höchwahrscheinlich in mein Depot nehmen. Lesen Sie bitte in meinem Trading-Channel mit, wenn Sie auf dem laufenden bleiben wollen.

Kommentar von Withoutname:
Ich bin gespannt. Der Tesla S sieht gut aus und hat vernünftige Fahrleistungswerte. Auch die Schnellladestationen, an denen man in ca. einer halben Stunden laden kann und die es in den USA schon teilweise gibt sind sehr interessant. Aber der Preis ist dafür auch nicht schlecht. Immerhin kostet das Ding in den USA noch ca. 80.000 USD. Für das Geld kann man sich auch einen neuen Porsche mit etlichen Tankfüllungen leisten. Ich sehe erst gute Chancen für Tesla wenn der Preis deutlich runter kommt und das könnte evtl. noch ein bisschen dauern. Für 40.000 wären solche Autos durchaus interessant denke ich.
Kommentar von Feldmann:
@Withoutname, 80T hin oder her, 20.000 Vorbestellungen sprechen eine eindeutige Sprache. Der Vergleich zum Porsche hinkt gewaltig, der Kauf eines Tesla ist, wie bei einem Porsche, eine rein emotionale Sache, jedoch mit einer völlig anderen Absicht. Vielen geht hier nicht darum eine schickes sportliches FHZ zu kaufen, sondern tatsächlich eine sinnvolle umweltverträgliche Investition zu tätigen. Ich habe mir die HP von Tesla angeschaut, man gibt sich wirklich viel Mühe den Markteintritt zu schaffen, besonders durch den gebotenen Service.
Kommentar von laxmi25:
Hallo Simon, schöne Spekulationsidee die du da aufgestellt hast. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass immer mehr Anbieter von Fertighäusern mit dem sog. "Energie Plus Haus" die Entwicklung bei der Elektromobilität antizipieren. Bei dieser Konzeption werden Häuser gebaut, die bereits heute einen Energieüberschuss produzieren, der nicht -wie bisher üblich- in das öffentliche Netz eingespeist wird, sondern an der hauseigenen Zapfsäule für das Laden des Elektromobils genutzt werden kann. Die Bien-Zenker AG z.B. baut Häuser, welche -nach deren Angaben- Strom für bis zu 20.000 km Reichweite liefern. Eine ideale Lösung für sub-urbane und ländliche Regionen. Muß man auf jeden Fall beobachten.
Kommentar von kweku:
es gibt einen anderen Börsenbrief, der den Elektro-Autos kritisch gegenübersteht. Demnach ist das Thema durch Meinungsmache der Hersteller(wollen Fördergelder) und Politische Entscheidungen so aufgeputscht worden. Die Fakten sprechen aber gegen Elektroautos. Ok, der bekannte Nachteil der geringen Reichweite hat sich gemäß obigem Artikel weiter verbessert. Aber wie sieht es aus mit Gewicht und Kosten der Batterie und Emissionen? Die Batterie des E-Auto von BYD mit einer Reichweite von über 300 km wiegt 600 kg. Bei einem Elektro-Mini wiegen die Akkus 260 Kg. Die Herstellung der Li-Ionen-Batterie sei sehr umweltbelastend. Innerhalb von 12 Monaten verlieren Li-Ion-Batterien 20% der Kapazität. Nach 3 Jahren bereits sei eine neue Batterie fällig, die 15.000 - 20.000 kostet. Wenn ein Hersteller auf seine Batterie überhaupt eine Garantie über 3 Jahre gibt, dann deckt die Garantie aber nicht den Kapazitätsverlust ab.
Kommentar von bluejack:
Legendäres Posting. Weiter so Simon.
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Mittwoch, 02. Januar 2013
Kategorie: Allgemein | 5 Kommentare

Meine Meinung: "Windows Phone ist besser als Apple iOS"

Liebe Leser,

ich bin bekannt für klare Worte. Mein Erfolg als Trader beruht daruf, dass ich neue Entwicklung schneller einschätzen kann als 99% aller anderen Börsianer. Software und Benutzeroberflächen unterliegen einem evolutionärem Prozess. Die Computertechnologie ist - wenn man den Entwicklungsprozess der Menschheit betrachtet - eine noch junge Technologie im Baby-Zeitalter. Wie die Oberfläche eines Smartphones in 10 Jahren aussehen wird, weiß noch niemand, es ist weitgehend ein evolutionärer Prozess, dessen Ausgang ungewiss ist. Alle paar Jahre wagen sich Hersteller mit großen Würfen an die Öffentlichkeit. Apple brachte 2007 das iPhone auf den Markt. Revolutionär war die Touch-Oberfläche und das Verzichten auf eine Tastatur. Andere Hersteller wurden Opfer des Sturms der schöpferischen Zerstörung, der laut Schumpeter jedes Unternehmen im Kapitalismus ständig bedroht.

Die Benutzoberfläche der iPhones ist mittlerweile 5 Jahre alt. Im Computerzeitalter der galoppierenden Veränderungen ist das eine halbe Ewigkeit. Es ist Zeit für eine neue Revolution und diese wurde aus meiner Sicht mit Window 8 Phone gerade gestartet. Das Live-Kachel Konzept von Microsoft ist der Icon-Oberfläche von Apple iOS aus meiner Sicht überlegen. Bei der Windows Phone Software sehe ich auf einen Blick genau das was mich interessiert. Bei Apple iOS habe ich bildschirmweise Icons rumliegen, auf denen im rechten oberen Eck eine Zahl signalisiert, dass etwas neues vorliegt. Was das ist, erfahre ich erst nach dem Öffnen der Applikation. Das wirkt antiquiert, wie ein Relikt aus der Vergangenheit. Windows 8 Phone hingegen wirkt topaktuell - wie ein neuer Live Style.

Wann habe ich das Potenzial von Windows 8 Phone erkannt und die Nokia-Aktie gekauft? Am Tag der Veröffentlichung von Windows 8 Phone! Lesen Sie hierzu folgenden Blog-Beitrag.
-> Wird Windows 8 zum Game Changer? Nokia könnte auf der Erfolgswelle mitreiten!

Um bei den klaren Worten zu bleiben: Ich gehe davon aus, dass Window 8 Phone in zwei Jahren auf dem Smartphone-Markt über 30% Markanteil haben wird. Die antiquierten Oberflächen von Apple iOS und Android werden in meinem Szenario deutlich an Marktdurchdringung verlieren. Nokia muss nichts anderes tun als unter den Windows 8 Phones seine Markstellung zu verteidigen. Dann steht die Nokia 8 vor einem Aufstieg wie der Phoenix aus der Asche.

Zur Apple-Aktie: Es ist ja echt süß, wenn manche Leute 5 Jahre nach der iPhone-Einführung erkennen, dass Apple ein gutes Unternehmen ist. Jedoch muss man das nicht ernst nehmen, wenn jemand mit dem Erkenntnisprozess 5 Jahre hinterherhinkt. Apple wird die Börsenbewertung nur verteidigen können, wenn eine neue Produktinnovation gelingt. Das ist das Gesetz des Kapitalismus. Kein großer Konzern in der Geschichte der Menschheit konnte Nettogewinnmargen von 26% je verteidigen. Wer diese hohe Gewinnmarge für Apple auch weiter in die Zukunft fortschreibt und die Apple-Aktie mit KGV-Multiples bewertet, leidet an schwerwiegendem Realitätsverlust. Die Apple-Aktie hat aus meiner Sicht nur dann die Möglichkeit sich einem Kurseinbruch zu entziehen, wenn eine neue Produktrevolution gelingt. Apple TV und Apple iWatch sind hier die Stichworte.

Übrigens bin ich der Meinung, dass Apple unter dem Verlust von Steve Jobs bereits jetzt leidet. Der jetzige CEO von Apple Tim Cook ist aus meiner Sicht ein Verwalter und kein Visionär wie Steve Jobs, der die zukünftigen Entwicklungen vorhersieht.



Fazit: Die Zukunft wird uns alle als Lehrmeister entlarven, aber die Börse gibt uns die Möglichkeit, Wetten auf die Zukunft zu platzieren. Das Spiel der Spiele gewinnt derjenige, der die Zukunft besser antizipieren kann als andere. Von 10 großen Wetten, die ich plaziere, gehen vielleicht 2 auf. Wie kann ich dennoch Geld verdienen? Indem ich den Börsenticker lese und darin sehe, ob meine Zukunftseinschätzungen zumindest eine kleine Chance haben richtig zu sein. Wenn ich Hirngepinsten nachjage, zeigt mir das der Ticker über relative Schwäche und andere Warnsignale. Wenn ich richtig liege, signalisiert mir das Tape dies durch relative Stärke, einem eigenen Willen der Aktie und einer fehlenden Gesamtmarktkorrelation. So geht das Spiel, das Jesse Livermore vollkommen richtig als das Spiele der Spiele bezeichnete.
Kommentar von HeJe:
"Bei der Windows Phone Software sehe ich auf einen Blick genau das was mich interessiert. Bei Apple iOS habe ich bildschirmweise Icons rumliegen, auf denen im rechten oberen Eck eine Zahl signalisiert, dass etwas neues vorliegt. Was das ist, erfahre ich erst nach dem Öffnen der Applikation. Das wirkt antiquiert, wie ein Relikt aus der Vergangenheit. Windows 8 Phone hingegen wirkt topaktuell - wie ein neuer Live Style." Das stimmt so nicht. iOS bietet die Funktion "Benachrichtigung", man muss nur den Apps erlauben sich zu melden. Um die Sachen zu sehen die einen interessieren, muss auch das Win8-Gerät "geslidet" werden, hier nur von oben nach unten, beim iPhone halt von links nach rechts. Dabei kommen wahrscheinlich die wichtigen Funktionen (SMS, Anrufe, ...) nach oben, beim iPhone halt auf die erste Seite. Für die "unwichtigen" Apps wird weiter nach unten geslidet, beim iPhone auf die späteren Seiten. Obwohl ich mir kein Win8 Produkt kaufen würde, sieht das UI (insb. mit den Kacheln) anders und somit vielleicht auch moderner aus als das aktuelle iOS. Liegt wahrscheinlich an der Abwechslung, etwas "Frisches" in der Hand zu halten, ähnlich wie wenn man die Automarke wechselt. Evtl. gehen einem die Kacheln aber auch schneller auf den Geist, als einem lieb ist... Ausser Frage steht für mich, das Apple bald mal ein wirklich neues Produkt bringen muss, nicht nur ein Upgrade!
Kommentar von Trader 13434:
Hallo Simon, leider kein Kommentar direkt zum vorstehenden Artikel, sondern was grundsätzliches: macht denn ein Abo auch weiterhin noch Sinn, wenn die Trades schon knapp 4 Stunden später öffentlich gemacht werden, wie heute im Fall von AMS?
Kommentar von Simon:
@ Trader 13434: Meinst du wegen der Teaser-Funktion hier im Blog? Wenn dir meine Gedanken und Kommentare weiterhelfen, macht ein Abo Sinn. Wir meine Gedanken und Kommentare nicht weiterhelfen, solltest du mich auch nicht abonnieren. Ich denke so einfach kann man das sagen.
Kommentar von Simon:
@HeJe: Danke für deinen ausführlichen Beitrag!
Kommentar von Trader 13434:
@ Simon, Danke für die schnelle Antwort. Nein, ich meine, wenn ich kein Abo hätte, wüsste ich ja auch, da für Alle sichtbar, dass um 11:31 AMS mit 500 Stück und um 12:13 Morphosy mit 1000 Stück gekauft wurden.
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