Der DAX scheint einen neuen Rekord im Seitwärtslaufen aufstellen zu wollen. Schon seit 4 Wochen quält der Markt uns Börsianer mit einer langweiligen Seitwärtsspanne. Die ganz großen Bewegungen nach oben bleiben bleiben aus - auch bei Einzelwerten. Aus kleinen Gewinnen werden keine größeren, weil es dann auch schon wieder in die andere Richtung geht. Eines finde ich jedoch beachtlich. Angesichts der dramatisch schlechten Konjunkturdaten verhalten sich vor allem die amerikanischen Märkte sehr stabil. Ich will jetzt nicht die Flamme des Optimismus in die Welt hinaustragen, aber es scheint doch so, als ob ein hoher Grad Rezessionserwartung in den Kursen bereits eingepreist ist. Darauf deuten die Stimmungsindikatoren hin. Der ISM-Index für das Dienstleistungsgewerbe erlitt letzte Woche den stärksten Einbruch überhaupt. Den Aktienmarkt tangierte das wenig. Nicht mal zu Zeiten des Internet-Crashs war der plötzliche Pessimismus so hoch.
Ein knallhartes Argument für die US-Märkte hat jeder Bulle zur Hand. Der niedrige Dollar-Kurs schafft für die amerikanische Exportindustrie ein Schlaraffenland. Bei diesen Wechselkursverhältnissen lässt sich fast jeder europäische Konkurrent im Preis ausstechen. Waren es die Exporte, die die deutsche Wirtschaft im Zeitraum 2003 bis 2006 beflügelten, dürfte der selbe Faktor nun auch der US-Konjunktur auf die Beine helfen und die Binnenmarktschwäche ausgleichen.
Sixt ist mit einer erwarteten Dividendenrendite von 6% in 2008 attraktiv bewertet, hätten die Börsianer nicht ein kleines Vertrauensproblem. Die Börsenwelt badet nach wie vor in einem tiefen, dunklen Konjunkturpessimismus. In so einer trüben Stimmungslage schickt man dann natürlich auch die Aktie des Autovermieters auf Talfahrt. Autovermietung ist ein sehr kapitalintensives Geschäft. Die Fahrzeugflotte, die relativ schnell an Wert verliert, muss mit hohen Fremdkapitalquoten finanziert werden. Eine scheint sicher: Wenn Sixt 2008 im ersten Quartal erneut starke Zahlen vorlegt und beweist, dass man auch in einem schwierigen makroökonomischen Umfeld sein Geschäft im Griff hat, dürfte die Aktie deutlich an Wert gewinnen. Zu attraktiv ist dann die Ausschüttungskraft des Konzerns, um die Aktie einfach unten liegen zu lassen.
Es gilt also nach Anhaltspunkten für die Geschäftsentwicklung Ausschau zu halten. Und hier bringt ein Interview der Zeitung Welt mit dem Vorstandschef Erich Sixt eine gewisse Sicherheit, dass alle nach Plan läuft. Die wichtigsten Aussagen des zugehörigen redaktionellen Artikels:
“Sixt hatte 2007 erneut ein Rekordjahr“, sagt der Konzernchef. Ziel war es, den Umsatz aus Vermietung und Leasing um zehn Prozent gegenüber 2006 zu steigern. Diese Prognose, so Sixt, habe Bestand. 2006 hatte der Vermieter einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro und einen Vorsteuergewinn von 121,6 Millionen Euro erzielt. Sixt hat in Deutschland einen Marktanteil von rund 27 Prozent im Autovermietgeschäft.
Für die Zukunft sieht der gebürtige Österreicher noch größere Umsatzdimensionen, in die die Marke Sixt hineinwachsen kann. Derzeit erzielt das Pullacher Unternehmen zusammen mit den Erlösen der Franchisenehmer zwei Milliarden Euro Umsatz. “In den kommenden fünf Jahren halte ich eine Größenordnung von drei Milliarden Euro für machbar, wenn wir organisches Wachstum, Franchise-Umsätze und mögliche Akquisitionen zusammenrechnen”, sagt er
Zukäufe könnte Sixt sich besonders in Ländern wie Frankreich und Spanien vorstellen. An fehlenden finanziellen Mitteln wird eine Übernahme nach seinen Worten nicht scheitern. “Wir haben fast 500 Millionen Euro Eigenkapital”, sagt Sixt. “Wenn wir wollten, könnten wir beachtliche Investitionen stemmen
Fazit: Im Interview erleben wir einen Vorstandschef, der vor Optimismus nur so strotzt. Wie Sie aus dem Premium-Blog wissen, bin ich bei der Aktie von Sixt schon deutlich tiefer eingestiegen. Auf die Ausgangssituation hatte ich Sie bereits am 10. Februar aufmerksam gemacht. Das Chance-Risiko-Verhältnis erschien mir ausgezeichnet. Nun kommt es darauf an zu beobachten welche Dynamik der neue Aufwärtstrend entwickeln kann. Eventuell besteht die Chance für einen Big-Money-Trade mit hoher Depotgewichtung!
Viele meiner Leser wählen diesen Blog direkt an. Darum mein Hinweis zu einer neuen Funktion auf der MasterTraders-Startseite. Auf www.mastertraders.de finden Sie seit dieser Woche eine Übersicht aller DGAP-ad-hoc-Mitteilungen, sowie eine redaktionelle Auswahl der wichtigsten Nachrichten.
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Seit einigen Wochen schon halte ich Nordex als strategische Position. Goldman Sachs hält an dem Windturbinenproduzenten einen Stimmrechte-Pool von knapp 48%. Es ist kein Geheimnis, dass die Investment-Bank einen Käufer für das gesamte Aktienpaket sucht und eine Übernahme einfädeln möchte. Sobald die Kreditmärkte wieder normal funktionieren, wird bei Nordex ein Investor zugreifen. Da bin ich mir sicher. Das Unternehmen meldet in regelmäßigen Abständen neue Großaufträge. Der Vorstand gibt sich in Interviews regelmäßig selbstsicher die Umsätze auch in den nächsten Jahren jährlich um 50% steigern zu können. Heute morgen lief erneut ein Großauftrag von Nordex über den Ticker. Ich zitiere von ots:
“Nordex Ibérica hat mit dem spanischen Investor und Entwickler Eolia Renovables,
Madrid, einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 86 Großturbinen der
Baureihe N90 und N100 (2500 kW) geschlossen, das entspricht einer Gesamtleistung
von 215 Megawatt (MW). Die Anlagen sind für Projekte vorgesehen, die Eolia in
den Provinzen Castilla y León und Katalonien entwickelt. Die Lieferungen sollen
bis zum Jahr 2010 abgeschlossen sein.
Eolia Renovables will bis zum Jahr 2010 Windparks mit einer Kapazität von rund
1000 MW neu ans Netz bringen. Das Unternehmen ist an über 40 Gesellschaften
beteiligt, die Wind- und Solarkraftwerke betreiben.”
Nordex gewinnt heute 4%. Auch meine anderen Depottitel werden jeden Tag stärker. Sie wollen wissen welche Aktien ich im Trading-Depot habe und warum! Dann schauen Sie einfach im Premium-Blog vorbei.
Gildmeister kann heute schon wieder mit positiven Schlagzeilen überraschen:
“Bielefeld. Auf der bedeutendsten Auftaktveranstaltung in Süddeutschland erzielte GILDEMEISTER an fünf Tagen einen Auftragseingang von 102,6 Mio Euro. Dies ist die bisher beste Bilanz der alljährlichen Ausstellung bei DECKEL MAHO in Pfronten (Allgäu). Der Erfolg dieser Traditions-Hausausstellung unterstreicht den kraftvollen Start in das Geschäftsjahr 2008“
Besonders wichtig halte ich den Satz, dass Gildemeister explizit von einem kraftvollen Start ins Geschäftjahr spricht. 2007 verlief es ähnlich. Im Jahresverlauf “musste” Gildemeister die Planzahlen dann gleich zweimal nach oben anheben. 1,8 Milliarden Euro Erlöse sieht bis bisherige Planung für 2008 aus. In der Solarsparte wurde die Prognosen bereits um 50 Millionen Euro nach oben geschraubt. Nicht unwahrscheinlich, dass Gildemeister bei weiterem positiven Auftragseingang 1,9 Milliarden Euro im Jahresverlauf als neue Zielgröße ausgeben wird. Der Börsenwert beträgt knapp 740 Millionen Euro.
PS: Morgen habe ich eine neue Top-Story für Sie im Premium-Blog. Schauen Sie vorbei!
Ich habe es immer gepredigt. Gerade in Crashphasen darf man sich nicht entmutigen lassen, man darf nicht die Motivation verlieren, sondern man muss mit größter Sorgfalt die Unternehmensnachrichten studieren. Die tägliche Research-Arbeit der letzten Wochen zahlt sich jetzt so langsam aus. Einige meiner Perlen schaffen heute den Sprung nach oben.
Besonders schön entwickelt sich die Aktie der SKW Stahl-Metallurgie. Der Wert steigt aktuell um 5% auf 25 Euro. Der Kursgewinn seit meinem ersten Kauf beträgt +31%. Gewinne mitnehmen? Warum denn? Ab 30% Kursgewinn fängt ein Trade doch erst richtig an. Wir sind doch alle am der Börse aktiv, um Geld zu verdienen und nicht nach jedem 4%igen Kursgewinn wieder zu verkaufen. Lieber lasse ich mich bei +15% wieder ausstoppen als die Chance auf einen richtigen Bullen zu verpassen!
Ertragsstarke Unternehmen mit exzellenter Marktstellung. Das sind die Aktien der Stunde. Lesen Sie bitte unbedingt den TradeCentre BörsenNewsletter von gestern. Dort habe ich Ihnen drei solcher Perlen herausgearbeitet.
Altmeister Kostolany hat die Börse mit einem Hund und seinem Herrchen verglichen. Der Hund läuft mal vor und mal zurück. Am Ende ist er jedoch immer an die Leine gebunden und muss seinem Herrchen folgen. Genau so verhält es sich mit der fundamentalen Entwicklung von Unternehmen und deren Aktienkursen. Aktien können mitunter heftig schwanken. Auf lange Sicht folgen die Bewertungen jedoch immer dem fairen Wert ihrer Unternehmen. In der jetzigen - von Unsicherheit geprägten - Börsenzeit müssen wir uns auf Unternehmen mit starker Marktstellung und exzellenter Ertragssituation konzentrieren.
Apropos Kostolany. Niemand konnte die Börse so gut erklären wie er. Ich habe ein Video gefunden, das auch wunderbar zur jetzigen Börsensituation passt. Wann werden die Aktie wieder steigen? Wenn Sie in den Händen von Investoren sind, die nicht sofort nervös bei jedem Einbruch an der Wall Street wieder verkaufen. Schauen Sie es sich an. Einfach köstlich…
Ich beobachte auf dem Ticker immer häufiger Aktien, wo der Weg des geringeren Widerstands nach oben zeigt. Wirecard ist ein gutes Beispiel. Seit 4 Wochen bewegt sich der Spezialist für Internet-Bezahlungssysteme in einem soliden Aufwärtstrend. Nun steht die Aktie unmittelbar davor ihre Flügel auszubreiten. Watch it! Bald könnte aus dem Titel ein “Momentum-Eagle” werden.
Die amerikanische Investment-Bank Goldman Sachs prescht regelmäßig mit mutigen, antizyklischen Einschätungen zu den Aktienmärkten vor. Letzten Sommer hatten die Goldmänner den gesamten Aktienmarkt wegen starker Konjunkturrisiken auf verkaufen gestuft, den Aufstieg der Solarzulieferer wie Roth & Rau wurde von Goldman Sachs auch frühzeitig erkannt, als die Aktie noch kaum jemand auf der Rechnung hatte.
Heute hat Goldman Sachs Q-Cells auf “Sell” eingestuft und warnt vor dem Solarsektor. Hier ein Zitat aus einer DPA-Meldung:
“Händler begründeten die Kursverluste mit einem negativen Kommentar von
Goldman Sachs als Belastung. “Die Abstufung auf ‘Sell’ und vor allem auch das
Kursziel bei 43,30 Euro ist schon ein Wort”, sagte ein Händler am Morgen.
Insgesamt nehme die Argumentation der Analysten dem ganzen Sektor einiges an
Fantasie, zumal Solarwerte ohnehin zuletzt Anlegergunst verlieren würden.
Goldman Sachs hat die Aktien von Q-Cells wegen einer “überzogenen Bewertung”
von “Hold” auf “Sell” abgestuft und sie auf die “Pan-Europe Sell List” gesetzt. Der Konzern dürfte seine Margen auch wegen des weltweit steigenden Angebots
nicht halten und dies sei im Kurs nicht eingepreist. Gleichzeitig sackten die
Verkaufspreise ab, während die Investitionen stiegen und sich die Komplexität
der Projekte erhöhe. Ihr Kursziel reduzierten die Analysten von 46,50 auf 43,30″
Fazit: Das ist genau meine Argumentation, die Sie in diesem Blog schon lange lesen. Die Bewertung von Solarfirmen reflektieren noch jahrelanges Gewinnwachstum. Meiner Einschätzung nach werden allerdings 2009, wenn die neuen Produktionskapazitäten verfügbar sind, die Margen für Solarmodule massiv einbrechen. Die Aktie werden folgen. Faire Bewertungsniveaus für Massengutproduzenten sind Kurs-Umsatz-Verhältnisse von unter eins. Also noch viel Platz nach unten…
So langsam macht die Börse wieder Spass. Die ersten Aktien zeigen wieder eine Systematik, die für mich nachvollziehbar ist und die ich demnach auch handeln kann. Viele Kursbewegungen waren in den letzten Wochen vergleichbar mit einem Roulette-Spiel. Man konnte auf rot oder auf schwarz setzen. Viel Einfluss darauf was geschehen würde, hatte man nicht.
Ein systematischer Trade ist zum Beispiel SKW Metallurgie. Diese Aktie hatte ich schon während des gesamten Abverkaufs beobachtet. Die fundamentalen Daten widersprachen vehement dem Kursverfall. SES Research berechnet basierend auf einem Cashflow-Modell einen fairen von 46 Euro je Aktie. Dieser Rechnung ist richtig, solange die Prognosen erfüllt werden. Ein starker Abverkauf einer Aktie signalisiert meistens eine schlechte Geschäftsentwicklung. Mit den vorläufigen Zahlen zum Gesamtjahr 2007 konnte das Unternehmen negative Befürchtungen zerstreuen. Umsatz- und Gewinnentwicklung verliefen vollkommen zufriedenstellen, so dass das Cashflow-Modell von SES Research durchaus einen brauchbaren Ansatz für den fairen Wert der Aktie liefert. Der Kursverfall von 40 auf 18 Euro erschien angesichts dessen übertrieben. Zu 19,10 Euro hatte ich die erste Position gekauft. Zu 22,29 Euro hatte ich dann am Dienstag die Position aufgestockt und heute scheint die Trendfortsetzung zu gelingen.
Ich suche solche Art von Trades, die mir ein klares fundamentales Szenario bieten, das sich anhand der Kursentwicklung bestätigen oder falsifizieren lässt. Nur mit solchen argumentativ untermauerten Position kann man es riskieren hohe Depotgewichtungen zu fahren. Wichtig ist zu verstehen, dass für solche Art von Trades das Umfeld stimmen muss. Seit einigen Tagen werden scharfe Abverkäufe im DAX von den Nebenwerten kaum noch nachvollzogen. Diese Stabilität ermöglicht es viele Positionen zu halten, ohne gleich ausgestoppt zu werden. Meine Strategie ist eigentlich schon seit Jahren immer die gleiche. Ich muss lediglich warten bis Mr. Market diese Art von systematischen Gewinnen hergibt.
Bielefeld. Die a+f GmbH, ein Unternehmen des GILDEMEISTER- Konzerns, hat erneut einen Großauftrag über die Lieferung von Solaranlagen erhalten. Es handelt sich um 240 „SunCarrier“ im Wert von 55,4 Mio Euro.
Die a+f GmbH errichtet im Auftrag eines spanischen Investors einen weiteren Solarpark in Extremadura (Spanien). Der Großauftrag umfasst die Lieferung von 240 gesteuerten Solar-Tracker-Systemen, die auf einer Fläche von 42 Hektar in Alange installiert werden.
Ein „SunCarrier“ kann in Spanien bis zu 20 Haushalte mit Elektrizität versorgen. Der SPS-gesteuerte jeweils 250 Quadratmeter große „SunCarrier“ folgt dem Sonnenstand durch eine Drehung von bis zu 220 Grad. Damit erzielt sie rund 30% mehr Leistung als fest aufgeständerte Systeme. Das Konzept von a+f ist zum Patent angemeldet. Es zeichnet sich aus durch eine solide Technik, lange Lebensdauer und einen geringen Serviceaufwand.
GILDEMEISTER hat sich erfolgreich im zukunftsweisenden Geschäftsfeld der Solartechnik etabliert. Die Geschäftsaktivitäten mit den Solaranlagen sollen weiter ausgebaut werden. Aufgrund des wachsenden südeuropäischen Solarmarktes und der hohen Nachfrage erwartet a+f im laufenden Geschäftsjahr für den Bereich „SunCarrier“ ein Auftragsvolumen von rund 150 Mio Euro. Anlässlich der Bilanzpressekonferenz 13. März 2008 veröffentlicht GILDEMEISTER detaillierte Informationen zum Geschäftsjahr 2007 und Ausblick 2008
Fazit: Man kann bei einem Blick auf den Kursverlauf der Gildemeister-Aktie wirklich nur den Kopf schütteln. Das Unternehmen setzt konsequent eine erfolgreiche Wachstumsstrategie in attraktiven Geschäftssegmenten und den osteuropäischen Ländern um. Und ohne, dass auch nur eine einzige schlechte Unternehmensmeldung veröffentlicht wurde, die Zweifel an den Planzahlen wecken würde, wurde die Aktie in der Spitze um mehr als 50% abgestraft. Die Gildemeister-Aktie bietet mit einem KUV08e von nur 0,35 weiterhin ein exzellentes Chance-Risiko-Verhältnis. Wenn die Margen weiter steigen, wird die Aktie in einem Jahr über 30 Euro stehen.
Die Grenkeleasing AG ist ist einer der größten banken- und herstellerunabhängigen IT-Finanzierungs-Spezialisten. Mit 30 Jahren Erfahrung im Leasinggeschäft garantiert das Unternehmen an 45 Standorten in 17 europäischen Ländern seinen Kunden einen exzellenten Service für einen umfassenden Leasingservice.
Der Gewinn je Aktie betrug 2,35 in 2007. Die Dividende wird voraussichtlich 60 Cent je Aktie betragen. Damit ergibt sich ein günstiges KGV07 von 9. Seit Jahren verfolgt Grenkeleasing eine überzeugende Wachstumsstrategie. Das Ergebnis in 2007 wurde trotz der Subprime-Krise und trotz hoher Anlaufkosten für die Expansion in Auslandsmärkte erzielt. Spätestens 2009 dürften sich die Kosten in Gewinne unwandeln und das Ergebnis je Aktie deutlich anziehen. Keine Frage, die Aktie scheint ein attraktives Investment.
Das sieht der Vorstand wohl genauso. Herr Grenke scheint sich verdammt sicher zu sein, dass die Aktie steigen wird, denn heute geht folgende Insidertransaktion über den Ticker:
Vorname: Wolfgang Dieter
Firma: GRENKELEASING AG
Funktion: Geschäftsführendes Organ
Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
Bezeichnung des Finanzinstruments: Verkaufsoption (Put) over the counter
ISIN/WKN des Finanzinstruments:
Geschäftsart: Verkauf einer Verkaufsoption
Datum: 14.02.2008
Kurs/Preis: 0,88
Währung: EUR
Stückzahl: 100000,00 Gesamtvolumen: 88000,00
Ort: außerbörslich/off-market
Zusatzangaben zu Derivaten
Bezeichnung des Basisinstrumentes: Aktie
Underlying (WKN/ISIN): DE0005865901
Preismultiplikator: 1
Basispreis: 16,00
Währung: EUR
Fälligkeit des Derivates: 19.06.2009
Herr Grenke verkauft eine Verkaufsoption mit Strike 16 Euro. Das bedeutet der Käufer dieser Verkaufsoption hat das Recht am 19. Juni 2009 Aktien von Grenkeleasing zum Preis von 16 Euro zu verkaufen. Für Herrn Grenke bedeutet diese Option einen einfachen Gewinn in Höhe von 88.000 Euro wenn die Aktie am 19. Juni 2009 über 16 Euro notiert. Offenbar hat der CEO daran keine Zweifel!
Mir gefällt dieses Prinzip der Vertrauensbekundung. Vorstände, die an ihr eigenes Unternehmen glauben, können mit dem Verkauf von Put-Optionen klare Verhältnisse schaffen.
Simon Betschinger
Chefredakteur TradeCentre
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Start: April 2006 mit 100.000 Euro 2006: +58.377 Euro (testiert durch Steuerberater) 2007: +367.000 Euro (Orderdaten-Auswertung) 2008: +140.000 Euro (Orderdaten-Auswertung) 2009: +362.000 Euro (Steuerbescheinigung)
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