News-Ticker
AdHoc-Meldungen Corporate-News
Insider-Handel Stimmrechte
weitere Meldungen
22.02. 09:00 vor 1 Tag
Baader Bank AG
DGAP-Adhoc: Baader Bank mit Verlust im Geschäftsjahr 2018
22.02. 08:12 vor 1 Tag
Helvetica Property Investors AG
Helvetica Property Investors AG: HSC Immobilienfonds mit erneut gutem Jahresresultat
In allen Meldungen suchen

15.Januar 2019 11:30 Uhr

Börse Düsseldorf



DGAP-News: Börse Düsseldorf / Schlagwort(e): Studienergebnisse/Marktbericht


Börse Düsseldorf: 'America first' ist Börsen-Unwort des Jahres 2018


15.01.2019 / 11:30



Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



"America first" ist Börsen-Unwort des Jahres 2018



  • Zum 18. Mal wurde in Düsseldorf das Börsen-Unwort des Jahres gewählt

  • Globaler Freihandel wird durch neuen US-Protektionismus herausgefordert

  • Folgeplätze für Salami-Crash, Künstliche Intelligenz, Soft Brexit und FOMO



Das 18. Börsen-Unwort geht im Wesentlichen auf das Konto des US-Präsidenten Donald Trump: "America first". Das in diesen zwei Wörtern zusammengefasste Wahlkampfversprechen wird unter seiner Regierungsverantwortung aktiv umgesetzt. Dieser nationale Egoismus stimulierte zwar im zurückliegenden Jahr zeitweise die US-amerikanische Konjunktur, wirbelte aber gleichzeitig die bisherige Weltwirtschaftsordnung gehörig durcheinander. Errungenschaften des Freihandels und der Globalisierung wurden durch eine zunehmende Unsicherheit abgelöst. Ein Zustand, den die konsequent international ausgerichteten Börsen überhaupt nicht mögen.



Etablierte multilaterale Handelsabkommen wurden einseitig aufgekündigt, Strafzölle gegen Europa und Asien eingeführt und Handelskriege als probates Mittel zur Stärkung der nationalen Wirtschaft wiederentdeckt. Mauern bauen und Brücken abreißen. In einer vielfach undiplomatischen und sprunghaften Art erschüttert oder euphorisiert Trump mit seinen vorzugsweise über Twitter verbreiteten Gedanken die Börsenwelt. Von einer Steuerreform zum Jahresanfang profitierten zunächst viele US-amerikanische Unternehmen, wenn auch vielleicht nur als Einmaleffekt. Gleichzeitig wurden in Ungnade gefallene nationale Unternehmen an den Pranger gestellt, Minister und andere Mitarbeiter im Regierungsapparat scheinbar beliebig ausgetauscht und für innenpolitische Themen der Government Shutdown als Druckmittel eingesetzt.



"Viele Schwankungen an den Finanzmärkten fielen 2018 in die Kategorie ,politische Börsen', die gemäß einer populären Wertpapierhändler-Weisheit zwar eigentlich ,kurze Beine' haben, aber in ihrer außergewöhnlichen Häufigkeit trotz solider Wirtschaftsdaten eben doch die Märkte treiben konnten", erklärt Thomas Dierkes, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf. "Diese Unsicherheit ist Anfang des Börsenjahres 2019 immer noch präsent und auch für Probleme wie das Brexit-Verfahren und den Umgang mit der Staatsverschuldung in Italien stehen noch keine Lösung fest."



Auf den Folgeplätzen der 2018er Unwort-Wahl landeten die Begriffe "Salami-Crash", "Künstliche Intelligenz", "Soft Brexit" und "FOMO (Fear of missing out)". Das Team der Düsseldorfer Börse ermittelt seit 2001 mit seinen Mitarbeitern, Maklern und Händlern im jährlichen Rückblick ein Börsen-Unwort, in Anlehnung an die 1991 ins Leben gerufene sprachkritische Aktion des Germanisten Prof. Dr. Horst Dieter Schlosser.



Bisherige Börsen-Unwörter:

"Bitcoin Boom" (2017), "Anlagenotstand" (2016), "Zinswende" (2015), "Guthabengebühr" (2014), "Billiges Geld" (2013), "Freiwilliger Schuldenschnitt" (2012), "Euro-Gipfel" (2011), "Euro-Rettungsschirm" (2010), "Bad Bank" (2009), "Leerverkauf" (2008), "Subprime" (2007), "Börsen-Guru" (2006), "Heuschrecken" (2005), "Seitwärtsbewegung" (2004), "Bester Preis" (2003), "Enronitis" (2002), "Gewinnwarnung" (2001)



Die Börse Düsseldorf ist einer der wichtigsten Handelsplätze für Privatanleger in Deutschland. Im maklergestützten Handel sichert das seit 1999 bestehende "Quality Trading" erstklassige Handelsbedingungen und Leistungsgarantien. Unter anderem gilt seit 2017 eine Courtagebefreiung für alle Aktien- und Anleihengeschäfte, wodurch die Handelskosten um bis zu 86 Prozent günstiger ausfallen. Zudem können Anleger über das elektronische Handelssystem Quotrix von 8 bis 22 Uhr ganz ohne börsliche Kosten, schnell und neutral überwacht mit Market Makern handeln. Das innovative System beherrscht auch moderne Limitordertypen und gilt bei verschiedenen Banken als bester Ausführungsplatz. Neben den handelsseitigen Leistungen bietet die Börse Düsseldorf zudem im Freiverkehr u. a. mit dem Qualitätssegment Primärmarkt attraktive Listing-Möglichkeiten für kleinere und mittlere Unternehmen. Die nordrhein-westfälische Börse hat ihren Ursprung im Jahr 1553 in Köln. Seit 2017 ist die BÖAG Börsen AG Trägerin der öffentlich-rechtlichen Börse Düsseldorf.



BÖRSE DÜSSELDORF - Hier wird gehandelt.



Risikohinweis / Disclaimer: Die Börse Düsseldorf weist darauf hin, dass Börsengeschäfte mit Risiken verbunden sind und selbst der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Der Interessent sollte daher nicht die von der Börse Düsseldorf in dieser Mitteilung und auf der Homepageenthaltenen allgemeinen Informationen zur Grundlage seiner Anlageentscheidung machen, sondern sich zuvor von seiner Bank oder Sparkasse eingehend unter Berücksichtigung seiner individuellen Vermögens- und Anlagesituation persönlich beraten lassen. Im Einzelfall kann der Erwerb eines Wertpapiers an spezielle Voraussetzungen wie etwa die Staatsangehörigkeit gebunden sein. Entsprechende Hinweise finden sich im jeweiligen Wertpapierprospekt und können dort von jedem Interessenten nachgelesen werden.
















15.01.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap.de





76620515.01.2019



fncls.ssp?fn=show_t_gif&application_id=766205&application_name=news&site_id=mastertraders
Hinweis
Haftungsausschluss und wichtiger Hinweis nach 34 WPHG zur Vermeidung von Interessenskonflikten:
Die Informationen stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf irgend eines Wertpapieres dar. Der Kauf von Aktien ist mit hohen Risiken behaftet. Ihre Investitionsentscheidungen dürfen Sie nur nach eigener Recherche und nicht basierend auf unseren Informations-Angeboten treffen. Wir übernehmen keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die durch Verwendung unserer Informationen entstehen. Wir weisen Sie darauf hin, dass die an der Erstellung von Beiträgen beteiligten Personen regelmäßig mit den besprochenen Aktien selbst handeln.