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27.März 2013 11:00 Uhr

Dr. Wieselhuber & Partner GmbH Unternehmensberatung

(DGAP-Media / 27.03.2013 / 11:00)

Körperpflege, Putzen, Kochen - das sind elementare
Grundbedürfnisse. Voraussetzung für die 'Krisenfestigkeit' der Fast
Moving Consumer Goods (FMCG)-Industrie? Garant für allzeit erfolgreiche
Geschäftsmodelle und Ertrag, losgelöst von volatilen Konjunkturzyklen und
steigenden Rohstoffpreisen? Natürlich nicht. Gesellschaftliche
Veränderungen, konjunkturelle Schwankungen und Kostensteigerungen, bei Roh-
und Betriebsstoffen von jährlich bis zu 5 Prozent sowie der Druck des
allgegenwärtigen Handels zeigen auch in der bis dato erfolgsverwöhnten
FMCG-Branche Wirkung. Der Veränderungsdruck nimmt drastisch zu, das
Management ist in der Pflicht: Das Geschäftsmodell muss auf die Höhe der
Zeit gebracht werden - robust gegen externe, nicht zu beeinflussende
Schwankungen, zukunftsfähig und profitabel. Wertschöpfung, Marktauftritt,
Finanzierung aber auch Unternehmensorganisation und -kultur müssen dafür
auf den Prüfstand. Wie und mit welchen Konsequenzen? Einen Fahrplan liefert
die aktuelle Publikation 'Management von Geschäftsmodellen in der
FMCG-Industrie' von Dr. Wieselhuber & Partner.

Auch wenn im Krisenjahr 2009 die Umsätze im FMCG-Bereich insgesamt stabil
blieben - auf europäischer Ebene gaben im Jahr 2012 rund 46 % der
Konsumenten aufgrund der wirtschaftlichen Lage bei Kleidung und
Körperpflege weniger aus als zuvor. Denn die allgegenwärtigen
konjunkturellen Schwankungen führen zu einer nachhaltigen Veränderung im
Verbraucherverhalten. Deshalb hat sich der durchschnittliche Umsatzanteil
von Preispromotions in der FMCG-Industrie in Deutschland in den letzten
acht Jahren von 10,7 Prozent auf 18,6 Prozent in 2011 fast verdoppelt.
Gleichzeitig haben es aber nur wenige Hersteller geschafft, notwendige
Preisanpassungen auf Grund steigender Rohstoffpreise umzusetzen. Hinzu
kommt: Der Handel macht Druck. Er kennt die 'Shopper' mittlerweile oft
besser als die Lieferanten und nutzt dieses Wissen, um mit verbesserten
Eigenmarken über alle Preisschienen noch direkter anzugreifen. Wertewandel,
Kommunikationsverhalten aber auch die demographische Entwicklung werfen
viele zusätzliche Fragen auf: Wie werden in Zukunft ältere Konsumenten
angesprochen - mit 'Pro-Age-' oder 'Anti- Aging'-Produkten? Wie jüngere
Konsumenten - via TV-Spot oder Social Media? Und wie verändert die
Urbanisierung das Putzverhalten?

An allen Ecken und Enden herrscht Handlungsbedarf. An allen Ecken und Enden
entstehen aber auch Chancen, die - vorausgesetzt das Geschäftsmodell ist
flexibel und robust genug - zu echten Innovationen und neuen
Ertragsmöglichkeiten führen können. Deshalb kann nicht immer externen
Faktoren oder dem Handel der 'schwarze Peter' zugeschoben werden: 'Viele
Unternehmen müssen sich schon an der eigenen Nase packen', warnt Gerald
Lindinger-Pesendorfer, Branchenexperte bei Dr. Wieselhuber und Autor der
neuen Publikation. 'Wann gab es in ihrem Bereich eine wirkliche Innovation,
bei der der Konsument im Mittelpunkt stand - so wie die Flüssigseife, die
die Seifenstücke abgelöst hat?' In der Investitionsgüterindustrie seien
Geschäftsmodell-Veränderungen dieser Art nichts Neues - die FMCG-Industrie
müsse deshalb unbedingt einen Blick über den Tellerrand wagen.

Gerade die Wertschöpfungskette birgt großes Potential: So können
Unternehmensakquisitionen aber auch langfristige und eng integrierte
Partnerschaften beispielsweise echte Wettbewerbsvorteile bieten. 'Die
Familienunternehmen Delta Pronatura und Werner & Mertz kooperieren schon
seit vielen Jahren im Vertrieb', weiß Lindinger-Pesendorfer. 'Mit den
Marken der beiden Unternehmen - u. a. Dr. Beckmann(R), Blistex(R) bzw.
Erdal, Frosch(R) - ergibt sich eine Portfoliogröße, die einen
schlagkräftigen Vertriebsapparat ermöglicht'. Damit kann auch im
zweistufigen Handel eine hochwertige Distributionsarbeit geleistet werden,
wozu ein einzelner Partner nicht in der Lage wäre.

Geht es darum, die 'Robustheit' und 'Zukunftsfähigkeit' des
Geschäftsmodells in einer Art Stresstest auf den Prüfstand zu stellen,
müssen sowohl Marktbearbeitung (wie Produktangebot, Kommunikation und
Vertrieb) als auch Leistungserstellung (wie Organisation,
Wertschöpfungsarchitektur, Prozesse) genauestens analysiert werden. Ein
kritischer Blick auf das Geschäftsmodell hinsichtlich der Finanzierung darf
ebenso wenig fehlen.

Die komplexen Herausforderungen der FMCG-Industrie können nicht mit
einfachen Instrumenten aus der 'Standard-Toolbox des modernen Management'
bewältigt werden - so viel ist klar. Vielmehr müssen sich die Manager der
Branche auf dem Weg zu einem tragfähigen, robusten und zukunftsfähigen
Geschäftsmodell auf ein Zusammenspiel analytischer Tiefenschärfe, kreativer
Konzepte und konsequenter Umsetzungsorientierung einlassen. Diese
'strategische Intelligenz' gepaart mit dem Mut zur Veränderung ist der
Schlüssel zum Erfolg.

Die aktuelle W&P Broschüre 'Management von Geschäftsmodellen in der
FMCG-Industrie' ist auf Anfrage verfügbar.

Kurzporträt Dr. Wieselhuber & Partner
Dr. Wieselhuber & Partner ist das erfahrene, kompetente und professionelle
Beratungsunternehmen für Familienunternehmen, für Sparten und
Tochtergesellschaften von Konzernen unterschiedlicher Branchen. Es ist
spezialisiert auf die unternehmerischen Gestaltungsfelder Strategie und
Innovation, Führung und Organisation, Marketing und Vertrieb,
Produktentstehung und Supply Chain, sowie auf die nachhaltige Beseitigung
von Unternehmenskrisen durch Restrukturierung und Corporate Finance. Der
Anspruch ist es, Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit, Ertragskraft und
Unternehmenswert der Auftraggeber nachhaltig sowie dauerhaft zu steigern.
Diese ausgeprägte Markt- und Gewinnorientierung zählt zu den eigenen
Positionierungsmerkmalen.

Pressekontakt:
Stephanie Meske
Dr. Wieselhuber & Partner
Unternehmensberatung
Nymphenburgerstraße 21
80335 München
Telefon 089 28623-139
Telefax 089 28623-290
Email meske@wieselhuber.de


Ende der Pressemitteilung

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Emittent/Herausgeber: Dr. Wieselhuber & Partner GmbH
Unternehmensberatung
Schlagwort(e): Unternehmen

27.03.2013 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch
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205318 27.03.2013
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