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01.April 2019 13:30 Uhr

E.ON AG, WKN ENAG99, ISIN DE000ENAG999

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DGAP-Media / 01.04.2019 / 13:30



Deutsche sind bei Elektromobilität skeptischer als die meisten Europäer

  • Nur sieben Prozent der Deutschen sehen in den nächsten fünf Jahren mehr Elektroautos als Verbrenner auf deutschen Straßen

  • Bevölkerung in anderen europäischen Ländern deutlich optimistischer

Europaweit Spitze ist Deutschland nur bei der Zahl der Verkehrswende-Skeptiker: Ein Drittel der Deutschen glaubt, das niemals mehr Elektroautos als Verbrenner durch unsere Straßen fahren werden. Auch auf die Frage, wann es mehr Elektroautos als Verbrenner auf den Straßen geben wird, konnten sich das in Deutschland nur 7 Prozent der Befragten innerhalb der nächsten fünf Jahre vorstellen und 13 Prozent innerhalb der nächsten zehn Jahre. Das ist das Ergebnis einer aktuellen, repräsentativen Umfrage von E.ON und KantarEMNID.



Erstaunlich sind die Ergebnisse vor allem deshalb, weil sowohl bei der Ladeinfrastruktur als auch bei Vielfalt, Reichweite und Preis der angebotenen Fahrzeuge in den letzten Jahren große Fortschritte erreicht wurden und werden. Das Modellangebot wird sich nach Angaben der Nationalen Plattform Elektromobilität bis 2020 verdreifachen. Und auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur zeigt deutliche Fortschritte: Ende 2018 gab es nach Angaben des Bundesverbands der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in Deutschland über 16.000 Ladepunkte. Knapp 6.000, und damit mehr als ein Drittel dieser Ladepunkte, können Kunden von E.ON Drive für das Laden ihres Fahrzeuges nutzen.



Vor allem im Süden Europas sehen die Menschen den Durchbruch der Elektromobilität deutlich positiver: So sind 43 Prozent der Befragten in der Türkei überzeugt davon, dass in den nächsten zehn Jahre mehr Elektroautos als Verbrenner unterwegs sein werden. In Italien glauben das immerhin noch 37 Prozent. Am negativsten wird die zeitliche Entwicklung der Verkehrswende in Osteuropa gesehen. In Tschechien glauben nur 15 Prozent der Befragten an den Durchbruch der Elektromobilität in den nächsten zehn Jahren, in Ungarn sind es sogar nur 14 Prozent.



Karsten Wildberger, Vorstandsmitglied von E.ON, betont: "Um die ambitionierten Ziele der Energiewende zu erreichen, brauchen wir einen ganzheitlichen Ansatz auch für Elektromobilität. Die Energiewirtschaft mit ihrer Technik- und Netzwerkkompetenz spielt dabei eine Schlüsselrolle. Im Zusammenspiel mit innovativen Angeboten der Automobilindustrie sowie staatlicher Anschubförderung können wir Deutschland vom Hinterherfahrer zum Vorausfahrer machen."



Die Umfrage-Ergebnisse sind Teil der Studie "Wohnen in Europa". E.ON und KantarEMNID befragten dazu rund 10.000 Menschen in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Rumänien, Schweden, Tschechien, in der Türkei und in Ungarn.



Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.






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Emittent/Herausgeber: E.ON SE

Schlagwort(e): Verkehr


01.04.2019 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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