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10.August 2018 09:18 Uhr

Heiligenfeld GmbH








DGAP-Media / 10.08.2018 / 09:18



Bad Kissingen - "Vor einem großen Walde wohnte ein armer Holzhacker mit seiner Frau und seinen zwei Kindern..." Mit diesen Worten beginnt das bekannte deutsche Volkmärchen Hänsel und Gretel. Im unterfränkischen Bad Kissingen ist es Oberbürgermeister Kay Blankenburg, der vor dem "Walde" residiert. Dieser Wald ist zwar nicht ganz so groß wie der im Märchen, er misst gerade mal 14,5 Hektar (die Größe von etwa 20 Fußballfeldern), dennoch hat aber das Stadtoberhaupt dafür gesorgt, dass dort massiv Holz gehackt wurde. Statt um ein Märchen geht es in der Kurstadt um eine Fehde zwischen Stadt und Stiftung. Und zwar zum Unmut von Dr. Joachim Galuska, dem Gründer und Vorsitzenden der Heiligenfeld Klinken sowie dem Initiator und Kurator der Stiftung Bewusstseinswissenschaften. Also jener Stiftung, die den "Wald für die Seele", wie seine genaue Bezeichnung lautet, ins Leben gerufen hat. Der Nutzungsvertrag zwischen Stiftung und Stadt ist bis zum Jahr 2025 gültig.



48 Bäume hat die Stadt fällen lassen, mit Kollateralschäden durch Rückemaschinen sind es sogar über 100 Bäume - teilweise über 100 Jahre alt -, die sie ohne stichhaltige Begründung gerodet hat. Die Stadt spricht von einer Maßnahme zur "Verkehrssicherung", doch Fotos belegen, die Bäume waren gesund. Das rief nicht nur Dr. Galuska und die Stiftungsmitglieder auf den Plan, sondern sorgte auch dafür, dass viele Bürgerinnen und Bürger gegen das Vorgehen der Stadt protestierten. Unter anderem mit einer Online-Petition. Der Wald für die Seele, mit vielen künstlerischen Installationen, die ebenfalls teilweise zerstört wurden, dient dazu den Besuchern ihre seelische Gesundheit zu fördern und einfach mal abzuschalten. Doch den Schalter hat nun im übertragenen Sinn Oberbürgermeister Blankenburg an ganz andere Stelle betätigt. Er hat nämlich nach dem Protest den Nutzungsvertrag ordnungsgemäß gekündigt, und dies obwohl Dr. Galuska sich mehrfach gesprächsbereit zeigte, sogar ein gemeinsames Gespräch mit einem objektiven Mediator angeboten hat.



Es handelt sich nicht um den ersten Konflikt zwischen der Stadt Bad Kissingen und der Stiftung Bewusstseinswissenschaften. Mit einem Antrag auf Befriedung des Waldes für die Seele hat die Stiftung versucht, auf dem Areal die Jagd zu unterbinden. Die Stiftung hat zwei Hochsitze von dem Gebiet entfernen lassen. In einem Antrag schrieb Dr. Galuska zuvor, dass eine Jagdausübung mit dem Konzept des Waldes für die Seele "aus ethischen und religiösen Gründen sowie aus unserer werteorientierten Grundhaltung heraus" nicht vereinbar sei. Nach einer Abmahnung durch die Stadt, lies die Stiftung jedoch die Hochsitze im November 2017 wieder aufstellen, so waren diese auch zur Eröffnung des Waldes für die Seele im April 2018 wie von der Stadt gewünscht vorhanden. Der Konflikt schwelte danach durch die Baumfällaktion der Stadt weiter.



Schon von jeher hat der Wald Einfluss auf das Seelenleben der Menschen genommen. Bereits vor über 2000 Jahren wurde der Wald in chinesischen Liedern gepriesen, im alten Ägypten galten Bäume als heilige Wohnstätten der Götter und schon in der Antike wurden Landschaften mit Wäldern in besonderer Weise dargestellt. Heute gehören Wälder zum Kulturgut und sind Kristallisationspunkt für Selbstdefinition einzelner Personen und ganzer Nationen. Heute gibt es den Trend Waldbaden, was in Japan unter dem Namen "Shinrin-yoku" bereits eine anerkannte medizinische Praxis ist. Der erste Kur- und Heilwald Europas befindet sich auf der Insel Usedum in Mecklenburg-Vorpommern. Und in Bad Kissingen gibt es den Wald für die Seele, der laut Dr. Galuska ein Ort sein soll, "in dem Besinnung, Achtsamkeit, innerer Frieden und Liebe in der Verbindung mit Tieren und Pflanzen gefunden werden kann." In dem Wald für die Seele befinden sich Orte wie der "Wald für die Kinderseele", der "Heiligen Hain" (Bereich für die verschiedenen Weltreligionen), der "Lebenslauf", das "Labyrinth" und viele andere mehr, um zu besinnen.



Das Projekt hat sich entwickelt, ist gewachsen und hat sich immer weiter entfaltet. Es ist in seiner Form in Deutschland einzigartig. Das Projekt erfüllt alle Voraussetzungen für eine LEADER-Förderung und wird deshalb, neben den Spendengeldern von Dr. Galuska und anderen Unterstützern, auch mit EU-Geldern finanziert. Durch die Kündigung will sich Dr. Galuska und die Stiftung Bewusstseinswissenschaften nicht geschlagen geben. Um den Wald für die Seele zu retten, hat Dr. Galuska der Stadt angeboten, den Wald zu kaufen. Würde sich die Stadt Bad Kissingen darauf einigen können, dann wäre es - wie eingangs erwähnt - fast wie im Märchen: Ende gut, alles gut.


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Medienkontakt:


Kai Fraass

PR-Referent

Heiligenfeld GmbH

Altenbergweg 6

D-97688 Bad Kissingen


Tel.: 0971 84-4125

Fax: 0971 84-4029
kai.fraass@heiligenfeld.de
www.heiligenfeld.de






Ende der Pressemitteilung

Zusatzmaterial zur Meldung:

Bild: http://newsfeed2.eqs.com/heiligenfeld/712939.html
Bildunterschrift: Nicht zu übersehen sind die Verwüstungen, die die Stadt Bad Kissingen im Wald für die Seele angerichtet hat. Foto: Kai Fraass

Dokument: http://n.eqs.com/c/fncls.ssp?u=GUNFGXGXJY
Dokumenttitel: Pressemitteilung Stiftung Bewusstseinswissenschaften



Emittent/Herausgeber: Heiligenfeld GmbH

Schlagwort(e): Gesundheit


10.08.2018 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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