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16.April 2018 12:03 Uhr

Robert Walters Germany GmbH








DGAP-Media / 16.04.2018 / 12:03



Der Transaktionsmarkt steht auf Rekordniveau, die Regulierung nimmt zu und der Beratungsbedarf rund um komplexe technische Innovationen wie Connected Car oder AI wächst exponentiell. Für international agierende Wirtschaftskanzleien ist der Wettbewerb um den besten Nachwuchs sowie hochkarätige Lateral Hires weiterhin das beherrschende Personalthema 2018.


In dem folgenden Interview mit unserer Beraterin, Ass. iur. Sarah Seifert, Associate Legal Frankfurt am Main, erfahren Sie mehr über die Personaltrends und Herausforderungen im Bereich Legal für 2018.

Welche Kandidaten werden aktuell gesucht und warum sind diese so schwierig zu finden?

Der Nachwuchsanwalt soll nicht nur Prädikatsjurist sein, sondern interkulturelle Kompetenz, belastbare wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse und einen breiten rechtlichen Horizont mitbringen, um dem komplexen Beratungsbedarf gerecht zu werden. Während die einst geschätzte Promotion in den Hintergrund rückt, werden internationale Ausbildungsstationen elementar.


Doch immer weniger Absolventen streben eine klassische Partnerkarriere in einer Großkanzlei an. Geringeres Angebotsvolumen steht daher erhöhten Anforderungen gegenüber - ein Ungleichgewicht, das durch Rekordgehälter allein nicht mehr auszugleichen ist, weil die Generation Y zunehmend auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance setzt.

Welche Strukturveränderungen empfiehlst du Kanzleien, um diese Juristen für sich zu gewinnen?

Die Maßnahmen, die manche Kanzleien bereits aktiv ergreifen, sind an vielen Stellen Erfolg versprechend. Diversifizierte Ausbildungsprogramme, die außerjuristische Kompetenzen vermitteln, internationale Secondment- und LL.M.-Programme und schließlich flexiblere Arbeitszeiten sind hervorragende Ansätze.


Gerade im Bereich Work-Life-Balance müssen sich neue Programme wie alternative Career Tracks mit Stundenlimits erst noch in der Praxis beweisen, um glaubwürdige Argumente bei der Talent-Akquisition zu bieten. Zu häufig sind ähnliche Maßnahmen rein theoretische Feigenblätter geblieben.


Zentral für die Attraktivität von Kanzleien als Arbeitgeber ist am Ende des Tages die Möglichkeit individueller Lösungen: Statt mit dem Berufseinstieg in das Mahlwerk der Schwarzkollm-Mühle zu geraten, sollten junge Juristen darauf bauen können, dass der Arbeitgeber individuellen Lebenssituationen Rechnung trägt. Das hilft nicht nur in hohem Maße bei einer positiven Arbeitsatmosphäre, sondern entfesselt häufig hohes Engagement und Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber. Gefördert werden alle diese drei Aspekte zudem von transparenten Karriereentwicklungsmöglichkeiten und stringenten strategischen Entscheidungen innerhalb der Kanzleien und Teams.

Welche Faktoren sollten Kanzleien zukünftig beachten?

Grundsätzlich geht der Trend hin zu der Bedienung des Transaktionsmarktes durch M&A- und Finanzierungsspezialisten. Daher sollten risikominimierende Rechtsgebiete wie Litigation/Arbitration, Intellectual Property, Antitrust und Tax ebenso auf der Einkaufsliste stehen wie techniknahe Gebiete, beispielsweise IT-Recht und Datenschutz.


Für 2018 und 2019 wird spannend zu beobachten sein, wie praktikabel sich die neuen Karrieremodelle erweisen und ob sie sich im Markt als echte Alternativen durchsetzen. Internationale Wirtschaftskanzleien werden vermehrt an ihrer Arbeitgebermarke arbeiten müssen. Die Besten nach einem der diversen Rankings zu sein ist unter Umständen nicht so viel wert, wie sich durch persönliches Engagement bei Referendaren, Praktikanten und wissenschaftlichen Mitarbeitern einen nachhaltigen Talentpool aufzubauen.


Zudem verschaffen Investitionen in eine individuell zugeschnittene, internationale Ausbildung und persönliches Beziehungsmanagement bei der Wahl des künftigen Arbeitgebers häufig den entscheidenden Vorteil. Auch eine langfristige strategische Personalplanung sollte angesichts des komplexer werdenden Beratungsbedarfs eine zentrale Rolle einnehmen.


Sie wünschen weitere Informationen zu diesem Thema? Dann kontaktieren Sie mich gerne per E-Mail an sarah.seifert@robertwalters.com.


Robert Walters ist als eine der führenden Personalberatungen spezialisiert auf die Vermittlung von Fach- und Führungskräften auf allen Managementebenen. In Deutschland besetzen wir projektbasierte und permanente Positionen in den Bereichen Accounting & Finance, Banking & Financial Services, Information Technology, Sales & Marketing, Legal sowie Interim Management. Robert Walters wurde im Jahr 1985 gegründet und ist heute in 28 Ländern vertreten.


-Ende-

Maren Schneider Marketing Managering Deutschland & Schweiz

E: maren.schneider@robertwalters.com

T: 069 9203 840 022



Ende der Pressemitteilung



Emittent/Herausgeber: Robert Walters Germany GmbH

Schlagwort(e): Unternehmen


16.04.2018 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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