Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
Zum Kursziel-Radar
Aktuelle Kurziele
Donnerstag, 19. April 2018
DER AKTIONÄR 17-2018: BB Biotech: Schweizer Beteiligungsgesellschaft ist Basisinvestment im Sektor
Samstag, 14. April 2018
EURO am SONNTAG 15-2018: Wirecard: Zahlungsdienstleister will Konzernumsatz bis 2020 knapp verdoppeln
Mittwoch, 21. März 2018
BÖRSE ONLINE 12-2018: Facebook: Das boomende Werbegeschäft dürfte nicht unter Druck geraten
Sonntag, 18. März 2018
EURO am SONNTAG 11-2018: Munich Re: Erst- und Rückversicherer bleibt trotz Katastrophenjahr aus Kurs
Donnerstag, 15. März 2018
DER AKTIONÄR 12-2018: Biofrontera: Neue Abrechnungskennziffer für Ameluz ist der finale Durchbruch
Donnerstag, 08. März 2018
DER AKTIONÄR 11-2018: KION: Großaktionär Weichai dürfte ab Ende Juni Komplettübernahme angehen
Donnerstag, 08. März 2018
DER AKTIONÄR 11-2018: First Sensor: Sensorik-Spezialist liefert Komponenten für autonomes Fahren
Sonntag, 04. März 2018
EURO am SONNTAG 09-2018: Aixtron: Maschinenbauer peilt 2018 Umsatzrendite zwischen 5 und 10 % an
Montag, 26. Februar 2018
EURO am SONNTAG 08-2018: Tom Tailor: Modekonzern will EBITDA-Marge bis 2019 von 7,7 auf 12 % heben
Sonntag, 25. Februar 2018
EURO am SONNTAG 08-2018: Evotec: Hamburger etablieren sich als Forschungspartner der Pharmabranche
Donnerstag, 22. Februar 2018
DER AKTIONÄR 09-2018: Stabilus: Spezialist für Gasfedern und Dämpfer überzeugt bei Profitabilität
Mittwoch, 21. Februar 2018
BÖRSE ONLINE 08-2018: Takkt: Bürosystemversandhändler investiert massiv in die digitale Agenda
Freitag, 17. Februar 2017
EURO am SONNTAG 07-2018: TUI: Kreuzfahrtgeschäft bleibt Wachstumsmotor des Touristikkonzerns
Mittwoch, 14. Februar 2018
BÖRSE ONLINE 07-2018: Fresenius: Gesundheitskonzern profitiert in 2018 von US-Steuerreform
Mittwoch, 14. Februar 2018
BÖRSE ONLINE 07-2018: Puma: Sport-Lifestyle-Konzern profitiert von sportlichen Großereignissen
Samstag, 10. Februar 2018
EURO am SONNTAG 06-2018: Hypoport: Finanzdienstleister mit charttechnisch interessanter Ausgangslage
Freitag, 09. Februar 2018
DER AKTIONÄR 07-2019: DATAGROUP: IT-Outscourcer und Cloud-Anbieter bleibt voll auf Wachstumskurs
Donnerstag, 08. Februar 2018
DER AKTIONÄR 07-2018: BVB: Hohes Kurspotenzial bei Qualifikation für die Champions League
Samstag, 03. Februar 2018
EURO am SONNTAG 05-2018: SHW: Autozulieferer profitiert von Ökotrends in der Autobranche
Donnerstag, 01. Februar 2018
DER AKTIONÄR 06-2018: ADVA: Netzwerkausrüster wird nur noch mit einem KUV von 0,6 bewertet
Sonntag, 28. Januar 2018
EURO am SONNTAG 04-2018: Sto: Wärmedämmungsspezialist will Konzernumsatz bis 2022 verdoppeln
Donnerstag, 25. Januar 2018
BÖRSE ONLINE 04-2018: Zalando: Mode-Online-Händler wächst deutlich über dem Branchenschnitt
Donnerstag, 25. Januar 2018
DER AKTIONÄR 05-2018: BMW: Bayerischer Autobauer will wieder Nr. 1 der Premium-Hersteller werden
Mittwoch, 24. Januar 2018
BÖRSE ONLINE 04-2018: KION Group: Anbieter von Flurförderzeugen profitiert von Automatisierung
Donnerstag, 18. Januar 2018
DER AKTIONÄR 04-2018: Einhell Germany: Werkzeugmaschinen-Produzent auf dynamischem Wachstumskurs
Mittwoch, 17. Januar 2018
BÖRSE ONLINE 03-2018: HolidayCheck: Reiseportal will 2018 ohne Kostenexplosion deutlich wachsen
Samstag, 13. Januar 2018
EURO am SONNTAG 02-2018: Hella: Scheinwerferspezialist adressiert Zukunftsmärkte der Autobranche
Mittwoch, 27. Dezember 2017
BÖRSE ONLINE 51/52-2017: Aurubis: Größter europäischer Kupferproduzent setzt auf Nichtkupfermetalle
Samstag, 23. Dezember 2017
EURO am SONNTAG 51-2017: Symrise: Duft- und Aromakonzern bei Umsatz und Gewinn auf Wachstumskurs
Samstag, 23. Dezember 2017
EURO am SONNTAG 51-2017: FedEx: Frachtdienstleister überrascht mit Anhebung kurz vor Weihnachten
Mittwoch, 20. Dezember 2017
BÖRSE ONLINE 51/52-2017: Vectron Systems: Anbieter von Kassensystemen kann zum Übernahmekandidaten werden
Donnerstag, 14. Dezember 2017
DER AKTIONÄR 51-2017: Paragon: Autozulieferer adressiert die kommenden Megatrends der Branche
Mittwoch, 13. Dezember 2017
BÖRSE ONLINE 50-2017: Buwog: Immobiliengesellschaft könnte schnell zum Übernahmeziel werden
Mittwoch, 13. Dezember 2017
BÖRSE ONLINE 50-2017: Meyer Burger: Zulieferer der Solarindustrie bekommt Großauftrag aus Italien
Freitag, 08. Dezember 2017
DER AKTIONÄR 50-2017: Evotec: Nach krassem Kurssturz könnte die Korrektur langsam beendet werden
Mittwoch, 06. Dezember 2017
BÖRSE ONLINE 49-2017: Airbus Group: Auftragsbestand von knapp 6.700 Flugzeugen per Ende 3. Quartal
Sonntag, 03. Dezember 2017
EURO am SONNTAG 48-2017: Etsy: Online-Marktplatz für Kreative gelingt die Trendwende
Donnerstag, 30. November 2017
DER AKTIONÄR 49-2017: Editas Medicine:
Donnerstag, 30. November 2017
BÖRSE ONLINE 48-2017: Celgene: Biotech-Konzern nach Kurskorrektur mit 12er-KGV günstig bewertet
Donnerstag, 30. November 2017
BÖRSE ONLINE 48-2017: Viscom: Anbieter von Inspektionssystemen könnte Analystenkonsens toppen
Sonntag, 26. November 2017
EURO am SONNTAG 47-2017: Aareal Bank: Nach durchwachsenen Neunmonatszahlen sei starkes 4. Quartal möglich
Samstag, 18. November 2017
EURO am SONNTAG 46-2017: Schaltbau: Bahnzulieferer könnte 2019 wieder Gewinnmarge von 6-7 % erreichen
Donnerstag, 16. November 2017
DER AKTIONÄR 47-2017: Secunet: IT-Sicherheitsdienstleister adressiert wachstumsstarke Zukunftsmärkte
Donnerstag, 16. November 2017
DER AKTIONÄR 47-2017: Medigene: Biotech-Unternehmen könnte neue Partnerschaften abschließen
Mittwoch, 15. November 2017
BÖRSE ONLINE 46-2017: Continental: Autozulieferer denkt über den Aufbau eines Batteriewerkes nach
Sonntag, 12. November 2017
EURO am SONNTAG 45-2017: SGL Group: Carbonfaserstoff-Spezialist stärkt nach Teilverkauf die Kernkompetenz
Sonntag, 12. November 2017
EURO am SONNTAG 45-2017: ElringKlinger: Autozulieferer notiert weit unter alten Bewertungsmaßstäben
Freitag, 10. November 2017
DER AKTIONÄR 46-2017: Daimler: Eine von 10 deutschen Aktien, die jetzt in jedes Depot gehören
Donnerstag, 09. November 2017
DER AKTIONÄR 46-2017: TomTom: Niederländer dürften großer Profiteur des autonomen Fahrens werden
Mittwoch, 08. November 2017
BÖRSE ONLINE 45-2017: GrandVision: Niederländische Optikerkette mit Wachstumschancen in den USA
Freitag, 20. Oktober 2017
BÖRSE ONLINE 42-2017: Tele Columbus: United Internet könnte Interesse an einer Übernahme haben
Freitag, 29. Dezember 2017

Epigenomics: Biotech-Firma kann mit Erstattungszusage für Epi proColon in USA rechnen

Analyst: €uro 01-2018
Epigenomics (WKN: A11QW5) hat sich auf die Entwicklung innovativer Produkte zur Früherkennung und Diagnose von Krebs spezialisiert. Die Berliner wollen Ärzte dabei unterstützen, Krebserkrankungen vor Auftreten von Symptomen zu diagnostizieren und dadurch bessere Therapieerfolge für die Patienten zu ermöglichen. Das Hauptprodukt des Unternehmens ist Epi proColon, ein Bluttest zur Darmkrebsfrüherkennung. In Europa und China wird dieses Produkt bereits vermarktet. Inzwischen hat das Biotech-Unternehmen auch die Zulassung für den US-amerikanischen Markt erhalten. Außerdem vermarktet Epigenomics bereits einen Gewebetest zur Diagnose von Lungenkrebs in Europa. Die Marktkapitalisierung der Gesellschaft beträgt derzeit 102 Mio. Euro.

Am 15. November veröffentlichte Epigenomics die Neunmonatszahlen für das Geschäftsjahr 2017. Obwohl die Berliner mit Epi proColon und Epi proLung schon zwei Produkte am Markt haben, gingen die Erlöse gegenüber dem Vorjahr in den ersten neun Monaten um 62,5 % von 2,4 auf 0,9 Mio. Euro zurück. Das EBITDA der ersten neun Monate betrug -7,8 Mio. Euro (Vorjahr: -8,2 Mio. Euro). Der Nettofehlbetrag belief sich für den Berichtszeitraum auf -7,6 Mio. Euro (Vorjahr: -10,0 Mio. Euro). Ende des 3. Quartals verfügte Epigenomics über liquide Mittel in Höhe von 16,9 Mio. Euro (31. Dezember 2016: 12,3 Mio. Euro).

Epigenomics habe laut €uro ein ziemlich langes Stück des Weges eines Biotech-Unternehmens von ersten Forschungsstudien hin zum marktreifen Produkt hinter sich. Mit der Zulassung des Darmkrebstests Epi proColon in den USA in 2016 habe das deutsche Biotech-Unternehmen ein wichtiges Etappenziel erreicht. Der große Durchbruch lasse allerdings noch auf sich warten. Denn mit der Zulassung eines Produktes sei es nicht getan. Dann sei der Vertrieb gefragt und müsse Ärzte und Krankenhäuser auch von dem neuen Gentest zur Diagnose von Krebserkrankungen überzeugen. Ein wichtiges Verkaufsargument könne Epigenomics womöglich Anfang 2018 erhalten. Es gebe Spekulationen, dass Epigenomics eine Erststattungszusage von Krankenkassen über 125 USD für den Test mit Epi proColon in den USA erhalte. Das würde die Chancen deutlich verbessern. Aktuell werde Epigenomics an der Börse mit gut 100 Mio. Euro bewertet. Das sei im Vergleich mit dem US-Wettbewerber Grail sehr wenig. Grail komme auf eine Marktkapitalisierung von 1 Mrd. Euro. Werde Epi proColon in 2018 ein Erfolg, könne Epigenomics in diese Region vorstoßen. Außerdem könne Epigenomics auch wieder in den Fokus von Aufkäufern geraten. Nachdem Anfang 2017 das Übernahmeangebot zu 7,52 Euro je Aktie seitens der chinesischen Firma Summit Hero Holding scheiterte, könne ein anderer Wettbewerber oder ein Finanzinvestor ein vergleichbares bzw. höheres Angebot abgeben. €uro rät mit einem Kursziel von 7,20 Euro zum Kauf (knapp 70 % Potenzial), weist aber auch darauf hin, dass der Titel nur für Anleger geeignet sei, die hohe Schwankungen eines Depotwertes vertragen.

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie von Epigenomics war in den zurückliegenden 5 Jahren nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Kursvervielfachungen waren drin. Aber auch Kurshalbierungen. Die Handelsspanne reicht seit 2013 von 1,85 bis 8,25 Euro. Aktuell notiert der Titel ziemlich genau in der Mitte dieser Range. Auf steigende Notierungen könnte man mit einem knappen Stopp unter dem letzten Verlaufstief bei 3,60 Euro spekulieren. Allerdings erweisen sich bei Biotech-Unternehmen feste Stopps oft als wenig praktikabel, weil Kursausschläge nach negativen Pressemitteilungen oft riesige Kurslücken (u. U. auch weit unterhalb des Stoppniveaus) aufreißen können. Das beste Risikomanagement bei Biotech-Werten ist die Verlustbegrenzung über die Positionsgröße.
Hinweis
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