Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Aktuelle Kurziele
Samstag, 05. Juni 2021
EURO am SONNTAG 22-2021: Hensoldt: Auftragseingang explodiert im 1. Quartal um fast 200 %
Samstag, 29. Mai 2021
EURO am SONNTAG 21-2021: Aixtron: High-Tech-Konzern dringt erfolgreich in neue Absatzmärkte vor
Donnerstag, 15. April 2021
DER AKTIONÄR 16-2021: Teamviewer: Anbieter von Remotesupport sei weiterhin auf Wachstumskurs
Mittwoch, 14. April 2021
BÖRSE ONLINE 15-2021: Knaus Tabbert: Caravaning profitiert bei der Urlaubsplanung in der Pandemie
Mittwoch, 14. April 2021
BÖRSE ONLINE 15-2021: OHB: Raumfahrtkonzern spürt die Nachfrage nach erdnahen Satelliten
Donnerstag, 08. April 2021
DER AKTIONÄR 15-2021: va-Q-tec: Spezialist für Thermo-Dämmstoffe mit reichlich Wachstumsfantasie
Freitag, 12. März 2021
EURO am SONNTAG 10-2021: Adidas: Sportartikelhersteller setzt beim Wachstum auf Direktvertrieb
Mittwoch, 10. März 2021
BÖRSE ONLINE 10-2021: Nordex: Windturbinenhersteller sollte auch 2021 hohe Nachfrage verzeichnen
Mittwoch, 03. März 2021
BÖRSE ONLINE 09-2021: Adva: Netzwerkausrüster hat nach Umsatz- nun das Gewinnwachstum im Blick
Dienstag, 02. März 2021
FOCUS-MONEY 10-2021: Daimler: Stuttgarter Autobauer überzeugt mit starkem freiem Cashflow
Donnerstag, 25. Februar 2021
BÖRSE ONLINE 08-2021: Takkt: Bürosystemversandhändler wird schlanker und digitaler in der Pandemie
Sonntag, 14. Februar 2021
EURO am SONNTAG 06-2021: Qiagen: Qiagen:
Donnerstag, 04. Februar 2021
DER AKTIONÄR 06-2021: JOST Werke: Zulieferer der Lkw-Industrie dürfte 2021 deutlich profitabler werden
Dienstag, 02. Februar 2021
FOCUS-MONEY 06-2021: Exasol: Datenanalyse-Spezialist mit führender technologischer Position
Donnerstag, 21. Januar 2021
DER AKTIONÄR 04-2021: Hugo Boss: Mode- und Lifestyle-Konzern mit starkem Plus beim Onlinegeschäft
Mittwoch, 02. Juni 2021

Fraport: Flughafenbetreiber rechnet mit schneller Erholung des touristischen und sonstigen privaten Reiseverkehrs

Analyst: DER AKTIONÄR 23-2021
Den Flughafen Frankfurt kennt wahrscheinlich jeder. Als Eigentümerin und Betreiberin des viertgrößten europäischen Luftverkehrsdrehkreuzes gehört die Fraport AG (WKN: 577330) zu den international führenden Unternehmen im Airport-Business. Zum Tätigkeitsfeld der Fraport AG zählen nicht nur sämtliche Dienstleistungen rund um den Flugbetrieb, die Gesellschaft ist auch verantwortlich für das Airport-Retailing (u. a. Einkaufsmöglichkeiten, Banken, Restaurants) und die Immobilienentwicklung. Neben dem Flughafen Frankfurt managt die Fraport AG in Deutschland auch den Flughafen Hannover-Langenhagen. Über Tochtergesellschaften und Beteiligungen "exportiert" die Gesellschaft ihr Geschäftsmodell und ist an zahlreichen weiteren Flughäfen weltweit aktiv, u. a. in Griechenland (14 Regionalflughäfen), Bulgarien (Burgas und Varna), Indien (Delhi), Türkei (Antalya), Peru (Lima), Slowenien (Ljubljana) und China (Xi’an Xianyuang). An der Börse wird die MDAX-Gesellschaft gegenwärtig mit 5,47 Mrd. Euro bewertet.

Im 1. Quartal 2021 lag der Konzernumsatz bei Fraport mit 385 Mio. Euro um 41,8 % unter dem Vorjahreswert von 661,1 Mio. Euro. Das EBITDA gab um 68,9 % von 129,1 auf 40,2 Mio. Euro nach. Beim EBIT rutschte der Konzern mit einem Minus von 70,2 Mio. Euro in die Verlustzone (Vorjahr: 12,3 Mio. Euro). Beim Konzernergebnis weitete sich das Minus von 35,7 auf 77,5 Mio. Euro aus.

Die Anzeichen für eine Erholung des Flugverkehrs seien laut DER AKTIONÄR auch am Flughafen Frankfurt nicht zu übersehen. Dem Airportbetreiber Fraport dürfe mit der Öffnung des Terminal 2 am 1. Juni nach über einjähriger Schließung ein Stein vom Herzen fallen. Auch auf dem Corona-Jahr zum Parkplatz degradierten Landebahn Nordwest seien die abgestellten und eingemotteten Jumbos verschwunden. Noch sei Fraport aber mit 600 täglichen Flugbewegungen vom Status "Normal" mit 1.500 Starts und Landungen weit entfernt. Bis das Vorkrisenniveau von 70 Mio. Passagieren wieder in den Terminals einchecken, sei noch ein langer Weg. Vor 2025/2026 werde das nicht erreicht werden. Die Öffnung des neuen Terminals sei mit den nötigen Corona-Sicherheitsabständen begründet worden. Für 2021 rechne man bei Fraport mit 25 Mio. Fluggästen. Dennoch dürfe sich das EBIT des Konzerns deutlich verbessert zeigen im Vergleich zum Katastrophenjahr 2020. In der Branche gehe man von einer raschen Erholung des touristischen und sonstigen privaten Reiseaufkommens aus. Ob der Geschäftsreiseverkehr wieder das Vorkrisenniveau erreichen werden, bleibe aber abzuwarten. Fraport habe die letzten 12 Monate genutzt, um den Konzern kostengünstiger aufzustellen. Umfangreiche Sparmaßnahmen seien umgesetzt worden. Die Erholung der MDAX-Aktie werde im Gleichschritt mit dem zunehmenden Reiseverkehr erfolgen. Solange die Impfkampagnen erfolgreich ausgedehnt werden, habe der Titel weiter Aufwind. DER AKTIONÄR rät mit einem Kursziel von 80 Euro zum Kauf (35 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Seit dem Corona-Tief bei 31 Euro hat sich die Aktie von Fraport inzwischen deutlich erholen und nahezu im Wert verdoppelt. Vom 2018-Hoch bei fast 100 Euro ist man aber immer noch weit entfernt. Oberhalb von 50 Euro könnte die Erholung aber in die nächste Runde gehen.
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