Kurziel-Radar
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.

[ Kursziel-Radar | Aktuelle Kursziele ]
TOP 10 Aktien

Potential 51%

Analyse vom 14. November 2019
Quelle: DER AKTIONÄR 47-2019
Polytec: Österreicher zählen zu den Profiteuren der Elektromobilität

Potential 49%

Analyse vom 06. November 2019
Quelle: BÖRSE ONLINE 45-2019
MorphoSys: Neubewertung möglich durch erwartete Zulassung für Tafasitamab

Potential 39%

Analyse vom 16. November 2019
Quelle: EURO am SONNTAG 46-2019
Expedia: Online-Reisevermittler kommt nach Quartalszahlen unter die Räder

Potential 35%

Analyse vom 13. November 2019
Quelle: BÖRSE ONLINE 46-2019
2G Energy: Hersteller von Blockheizkraftwerken kooperiert künftig mit Rolls-Royce

Potential 32%

Analyse vom 07. November 2019
Quelle: DER AKTIONÄR 46-2019
Nemetschek: Bewertungsaufschlag bei Softwarespezialist für Baubranche gerechtfertigt

Potential 23%

Analyse vom 30. Oktober 2019
Quelle: BÖRSE ONLINE 44-2019
KION Group: Gabelstaplerspezialist verdient prächtig mit Lagertechniksystemen

Potential 21%

Analyse vom 14. November 2019
Quelle: DER AKTIONÄR 47-2019
Siemens Healthineers: Medizintechnikkonzern überzeugt Anleger mit Zahlen für 2019

Potential 20%

Analyse vom 03. November 2019
Quelle: EURO am SONNTAG 44-2019
Rational: Marktführender Großküchenausstatter bleibt auf Wachstumskurs

Potential 20%

Analyse vom 03. November 2019
Quelle: EURO am SONNTAG 44-2019
Freenet: Mobilfunkunternehmen generiert planbare und wiederkehrende Erlöse

Potential 18%

Analyse vom 26. Oktober 2019
Quelle: EURO am SONNTAG 43-2019
Microsoft: Softwarekonzern verzeichnet hohe zweistellige Zuwächse im Cloud-Geschäft

Potential 18%

Analyse vom 06. November 2019
Quelle: BÖRSE ONLINE 45-2019
CEWE Stiftung: Fotolaborgruppe erwartet starkes Schlussquartal nach gutem 1. Halbjahr

Potential 13%

Analyse vom 13. November 2019
Quelle: BÖRSE ONLINE 46-2019
Deutsche Wohnen: Wohnungskonzern notiert rund ein Viertel unter Nettovermögenswert

Potential 11%

Analyse vom 30. Oktober 2019
Quelle: BÖRSE ONLINE 44-2019
OHB: Satellitenhersteller hofft auf Mondmission-Geschäft der NASA

Potential 6%

Analyse vom 31. Oktober 2019
Quelle: DER AKTIONÄR 45-2019
ADVA: Netzwerkausrüster will mit aggressivem Sparplan im nächsten Jahr bis zu 30 Mio. Euro einsparen
Sonntag, 29. September 2019

TUI: Größter Tourismuskonzern dürfte von der Thomas-Cook-Pleite profitieren

Analyst: EURO am SONNTAG 39-2019
Mit einem großen Portfolio an starken Veranstaltern, 1.600 Reisebüros und führenden Online-Portalen, sechs Airlines mit rund 150 Flugzeugen, über 380 Hotels, 16 Kreuzfahrtschiffen und unzähligen Zielgebietsagenturen rund um den Globus sieht sich die TUI Group (WKN: TUAG00) als führender Touristikkonzern der Welt. Der Konzern kann Kunden Reisen in 180 Zielgebieten der Erde anbieten. Die Gesellschaft weist derzeit eine Marktkapitalisierung von rund 6,26 Mrd. Euro auf.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2019 (endet am 30. September) konnte TUI den Konzernumsatz um 2,5 % von 11,14 auf 11,42 Mrd. Euro steigern. Das bereinigte EBITA lag bei -199,7 Mio. Euro, nach einem Plus von 17,1 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis auf fortzuführenden Geschäftsbereichen betrug -262,6 Mio. Euro, nach -27,4 Mio. Euro im Vorjahr.

In der letzten Woche habe die Pleite vom zweitgrößten europäischen Reiseveranstalter Thomas Cook in der Tourismusindustrie die Schlagzeilen beherrscht. Doch nach dem Schock richte sich laut EURO am SONNTAG nun der Fokus auf die möglichen Profiteure dieser Marktbereinigung. Dazu zähle natürlich auch die Nummer 1 der Branche: TUI. Mit einem Schlag könne man in der Branche den Wegfall von Überkapazitäten verzeichnen. Für Wettbewerber wie TUI erhöhe das die Chancen auf höhere Profitabilität, höhere Cashflows sowie neuen Spielraum bei der Preisgestaltung. TUI habe am Tag der Thomas-Cook-Pleite die Prognose für das Fiskaljahr 2019 (endet am 30. September) bestätigt. Nach wie vor gehe man zwar von einem Gewinneinbruch um 26 % aus. Der Grund dafür liege aber in den Kosten für den Ersatz von den durch das Flugverbot betroffenen Boeing 737-Max-Flugzeugen. Davon abgesehen laufe das Reisegeschäft laut Konzernchef Friedrich Joussen wie erwartet ordentlich. TUI profitiere als Nummer 1 der Branche von der breiten Aufstellung mit eigenen Assets. Hervorzuheben seien die Hotelketten und die Flotte der Kreuzfahrtschiffe. Hier realisiere TUI rund 70 % des Gesamtgeschäfts. Auch wenn es weiterhin Unsicherheiten in der Branche hinsichtlich der Auswirkungen des Brexit gebe, dürfe bei TUI nach einem Gewinneinbruch im Fiskaljahr 2019 ab dem kommenden Jahr wieder mit einem deutlichen Gewinnanstieg ausgegangen werden. EURO am SONNTAG rät mit einem Kursziel von 13 Euro zum Kauf (22 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie von TUI könnte zeitgleich mit der Pleite des Konkurrenten Thomas Cook die Bodenbildung der eigenen Talfahrt seit dem Sommer 2018 abgeschlossen haben. Die Aktie brach über den Widerstand bei 10 Euro aus. Theoretisch wäre der Weg nun frei für eine weitere Erholung in den Bereich von 13,75 Euro. Bei Rücksetzern unter 8,75 Euro ist hingegen wieder Vorsicht angebracht.

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