Kurziel-Radar
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.

[ Kursziel-Radar | Aktuelle Kursziele ]
TOP 10 Aktien

Potential 62%

Analyse vom 05. Dezember 2019
Quelle: DER AKTIONÄR 50-2019
OHB: Bremer Raumfahrtkonzern steht vor einer neuen Auftragsflut

Potential 51%

Analyse vom 14. November 2019
Quelle: DER AKTIONÄR 47-2019
Polytec: Österreicher zählen zu den Profiteuren der Elektromobilität

Potential 39%

Analyse vom 16. November 2019
Quelle: EURO am SONNTAG 46-2019
Expedia: Online-Reisevermittler kommt nach Quartalszahlen unter die Räder

Potential 36%

Analyse vom 05. Dezember 2019
Quelle: DER AKTIONÄR 50-2019
DIC Asset: Büroimmobilien-Spezialist wächst durch GEG-Übernahme in neue Dimension

Potential 33%

Analyse vom 20. November 2019
Quelle: BÖRSE ONLINE 47-2019
PVA Tepla: Nischenplayer hebt nach neun Monaten die Jahresprognose an

Potential 29%

Analyse vom 25. November 2019
Quelle: EURO 12-2019
Software AG: Darmstädter Konzern profitiert von langfristiger Kundenbindung

Potential 29%

Analyse vom 07. November 2019
Quelle: DER AKTIONÄR 46-2019
Nemetschek: Bewertungsaufschlag bei Softwarespezialist für Baubranche gerechtfertigt

Potential 23%

Analyse vom 06. November 2019
Quelle: BÖRSE ONLINE 45-2019
MorphoSys: Neubewertung möglich durch erwartete Zulassung für Tafasitamab

Potential 21%

Analyse vom 14. November 2019
Quelle: DER AKTIONÄR 47-2019
Siemens Healthineers: Medizintechnikkonzern überzeugt Anleger mit Zahlen für 2019

Potential 20%

Analyse vom 21. November 2019
Quelle: DER AKTIONÄR 48-2019
TLG Immobilien: Gewerbeimmobilienspezialist wird durch Fusion hohe Synergien heben

Potential 19%

Analyse vom 25. November 2019
Quelle: EURO am SONNTAG 47-2019
PayPal: Online-Bezahldienstleister weitet Serviceangebot mit Übernahme von Honey Sciences weiter aus

Potential 18%

Analyse vom 21. November 2019
Quelle: DER AKTIONÄR 48-2019
Cancom: Münchner IT-Systemhaus rechnet mit starkem Schlussquartal 2019

Potential 16%

Analyse vom 04. Dezember 2019
Quelle: BÖRSE ONLINE 49-2019
Ströer: Werbespezialist baut Geschäft mit digitaler Werbung weiter aus

Potential 12%

Analyse vom 13. November 2019
Quelle: BÖRSE ONLINE 46-2019
Deutsche Wohnen: Wohnungskonzern notiert rund ein Viertel unter Nettovermögenswert

Potential 11%

Analyse vom 20. November 2019
Quelle: BÖRSE ONLINE 47-2019
GFT Technologies: IT-Dienstleister peilt mit Diversifikation des Geschäfts die Wende an

Potential 9%

Analyse vom 13. November 2019
Quelle: BÖRSE ONLINE 46-2019
2G Energy: Hersteller von Blockheizkraftwerken kooperiert künftig mit Rolls-Royce

Potential 1%

Analyse vom 06. November 2019
Quelle: BÖRSE ONLINE 45-2019
CEWE Stiftung: Fotolaborgruppe erwartet starkes Schlussquartal nach gutem 1. Halbjahr
Mittwoch, 30. Oktober 2019

OHB: Satellitenhersteller hofft auf Mondmission-Geschäft der NASA

Analyst: BÖRSE ONLINE 44-2019
OHB (WKN: 593612) bezeichnet sich selbst als der erste börsennotierte Technologie- und Raumfahrtkonzern Deutschlands vor. Die Geschäftstätigkeit gliederte sich in die zwei Unternehmensbereiche "Space Systems" und "Aerospace + Industrial Products". Im ersten Segment liegt der Schwerpunkt auf Entwicklung und Realisation von Raumfahrtprojekten. Insbesondere als Anbieter erdnaher und geostationärer Satelliten für Navigation, Wissenschaft, Kommunikation und Erdbeobachtung hat sich die OHB AG hervorgetan. Bekannt geworden ist der Konzern im Jahr 2010 durch den Zuschlag für den Bau von Satelliten für das europäische Galileo-Navigationssystem-Projekt. Im Unternehmensbereich "Aerospace + Industrial Products" liegt der Fokus auf der Fertigung von Produkten für die Luft- und Raumfahrt sowie der Telematik. Größte Beachtung bekommt die Gesellschaft hier als größter deutscher Zulieferer für die Trägerrakete Ariane-5 sowie als Produzent sensitiver Bauteile für Flugtriebwerke. Die aktuelle Marktkapitalisierung der Gesellschaft beträgt rund 626 Mio. Euro.

Vom 13. August stammen die Halbjahreszahlen für das laufende Geschäftsjahr 2019. OHB konnte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 7 % von 384,1 auf 411,9 Mio. Euro steigern. Das EBITDA legte um 23 % von 29,3 auf 36,0 Mio. Euro zu. Das EBIT erhöhte sich um 3 % von 21,0 auf 21,7 Mio. Euro. Der Konzernperiodenüberschuss verbesserte sich im 1. Halbjahr 2019 um 2 % von 12,8 auf 13,0 Mio. Euro.

Das größte deutsche Raumfahrtunternehmen OHB sei bislang laut BÖRSE ONLINE als Spezialist für Satelliten bekannt, die die Erde umkreisen. Doch der Konzern habe große Hoffnungen bei der nächsten Mondmission der USA im Jahr 2024 eine tragende Rolle zu spielen. Die ganze Branche sei elektrisiert von diesem Vorhaben. Im Orbit des Mondes solle eine Umsteigestation für Astronauten entstehen. OHB habe von der NASA dabei den Auftrag, ein Versorgungskonzept zu erarbeiten. Doch abgesehen vom Transport von Treibstoff und anderen Gerätschaften seien auch unbemannte Missionen geplant. OHB-Chef Marco Fuchs hätte überhaupt nichts dagegen, gleich die komplette Infrastruktur auf dem Mond zu bauen, die einen dauerhaften Aufenthalt ermögliche. Bei Mondlandesystemen kooperiere OHB seit 2018 mit dem US-Raumfahrtunternehmen Blue Origin, das von Amazon-Chef Jeff Bezos gegründet wurde. In Kooperation mit dem Konzern Israel Aerospace Industries wolle OHB Mondlandesysteme für Nutzlasten bis zu 150 kg Gewicht entwickeln. Während die Mondmission noch etwas Zukunftsmusik sei, verdiene OHB weiterhin das meiste Geld mit Satelliten, die wichtige Informationen für Wetter, Landwirtschaft und Flugverkehr liefern. BÖRSE ONLINE rät mit einem Kursziel von 42 Euro zum Kauf (17 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie von OHB kam in den letzten 18 Monaten nicht richtig vom Fleck. Nun versucht sich der Titel am Ausbruch über den Horizontalwiderstand bei 37,50 Euro. Gelingt das, könnte das für eine neue Kaufwelle sorgen.
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