News-Ticker
AdHoc-Meldungen Corporate-News
Insider-Handel Stimmrechte
weitere Meldungen
21.03. 18:45 vor 2 Stunden
Bellevue Group AG
Generalversammlung der Bellevue Group AG ? alle Anträge angenommen
21.03. 18:30 vor 2 Stunden
Swiss Prime Site AG
Generalversammlung stimmt allen Anträgen des Verwaltungsrats zu
21.03. 18:00 vor 3 Stunden
Intershop Holding AG
Erfolgreicher Abschluss des Promotionsprojekts «Römerstrasse» in Baden
21.03. 18:00 vor 3 Stunden
Deutsche EuroShop AG
EQS-News: Deutsche EuroShop: 2022 operativ weiter im Aufwind
21.03. 17:09 vor 3 Stunden
MIC Market Information & Content Publishing GmbH
EQS-News: Reflex reicht beim Bureau of Land Management Genehmigungsanträge für das Graphitprojekt Ruby ein
21.03. 16:00 vor 5 Stunden
OC Oerlikon
Aktionäre genehmigten sämtliche Anträge
In allen Meldungen suchen

09.Februar 2023 10:30 Uhr

EQS Group AG , ISIN: DE0005494165








EQS-Media / 09.02.2023 / 10:30 CET/CEST



Analyse der Ad-hoc-Meldungen im Prime Standard: Dax-Konzerne senken im Jahr 2022 14 Mal die Jahresziele



  • Nur vier Unternehmen im Leitindex setzen die Ziele nach oben

  • Trotz des Krieges in der Ukraine überwiegen im MDax und SDax die Prognoseanhebungen

  • Erstmals weniger als 300 Emittenten im Prime Standard

Die 299 Emittenten aus dem Prime Standard (dazu gehören u.?a. Dax, MDax und SDax) veröffentlichten im Jahr 2022 163 Ad-hoc-Meldungen mit den Schlagwörtern ?Prognoseänderung? oder ?Gewinnwarnung? ? und damit fast genauso viele wie im Vorjahr (165). Bei genauerem Hinsehen ergibt sich ein gemischtes Bild. Im deutschen Leitindex trübte sich die Stimmung gegenüber dem Vorjahr angesichts des Überfalls Russlands auf die Ukraine deutlich ein, dagegen gab es im MDax und SDax etwas mehr Anpassungen nach oben als nach unten. Dies geht aus einer Auswertung der EQS Group hervor, deren weltweites Newswire über 90 Prozent der Emittenten aus dem Prime Standard für die Erfüllung ihrer Meldepflichten nutzen.



Der Optimismus, der sich 2021, im zweiten Jahr der Covid-19-Pandemie, bei den Unternehmenslenkern breit gemacht hatte, ist durch den Krieg in der Ukraine und der damit einhergehenden Planungsunsicherheit in 2022 gewichen. Am deutlichsten lässt sich dies am Dax ablesen: Gleich 11 Emittenten mussten ihre Planzahlen nach unten korrigieren. Die Leverkusener Covestro AG und der Sportartikelhersteller Adidas sahen sogar zwei- bzw. dreimal Anpassungsbedarf. Die weiteren Hiobsbotschaften versendeten Continental, Fresenius Medical Care und Fresenius SE sowie HelloFresh, Henkel, die Siemens AG, Siemens Energy, Volkswagen und Zalando. Dagegen schraubten Brenntag, Daimler Truck und Qiagen ihre Vorhersagen nach oben, der Versorger RWE AG legte die Latte im Jahresverlauf sogar zweimal höher. Zum Vergleich: 2021 standen im Dax einer Gewinnwarnung zwölf Prognoseanhebungen gegenüber.



?Es gab im letzten Jahr viele Störfaktoren, die eine verlässliche Planung enorm erschwert haben ? neben dem Krieg in der Ukraine wurden auch viele Lieferketten durch die Lockdowns in China unterbrochen. Angesichts der Energieknappheit und der hohen Inflation überrascht es daher nicht, dass vor allem bei den großen, international agierenden Konzernen aus dem Dax wieder mehr Prognosen herabgesetzt wurden?, erklärt Stephan Däschler, Managing Director DACH bei der EQS Group AG.



Erfreuliche Prognosen im MDax und SDax in der Überzahl



Insgesamt ging die Anzahl der Ad-hoc-Meldungen im Prime Standard in 2022 um 12,5 Prozent auf 847 gegenüber dem Vorjahr zurück. In jeder fünften Veröffentlichung gaben die Unternehmen dabei bekannt, dass sie den Ausblick neu berechnet haben. Im Gegensatz zum Dax überwogen im MDax und SDax die Prognoseanhebungen leicht.



Aktienrückkäufe weiter auf hohem Niveau



?Aktienrückkäufe? war ebenfalls ein häufig genutztes Schlagwort beim Versand von Insiderinformationen, das in 2022 insgesamt 47. Mal und damit ebenso häufig wie im Vorjahr gewählt wurde. Das deutet auf eine unverändert gute Ertragslage der Unternehmen im Prime Standard hin. Angesichts der teilweise hohen Bewertungen am Markt entschieden sich viele Verantwortliche für dieses Instrument zur Kurspflege, statt Akquisitionen und andere Investitionen zu tätigen.



Prime Standard: Zahl der Emittenten nimmt seit Jahren ab



Der Prime Standard schrumpft seit Jahren. Zum 31. Dezember 2022 gehörten diesem streng regulierten Marktsegment erstmals weniger als 300 Emittenten (ohne Mehrfachlistings und mehrere Aktiengattungen) an. Zu dieser Entwicklung trug im vergangenen Jahr auch das schwache Börsenumfeld bei, in dem sich kaum ein Unternehmen auf das Parkett wagte. Die traurige IPO-Bilanz rettete Ende September die Porsche AG. Der Sportwagenbauer war 2022 der einzige Neuling im Prime Standard. Es war gleichzeitig der zweitgrößte Börsengang der deutschen Geschichte. Im Dezember 2022 schaffte Porsche sogar noch den Sprung in den Dax.





Die Zahlen für das Gesamtjahr 2022 im Detail (In den Klammern die Zahlen für 2021)



































Zahl der Emittenten Ad-hoc-Mitteilungen gesamt Ad-hoc-Mitteilungen je Emittent Prognose-änderungen
Dax 40 89 (82) 2,225 19 (13)
MDax 50 111 (172) 2,220 21 (38)
SDax 70 188 (203) 2,668 42 (47)
Sonstiger

Prime Standard
139 459 (511) 3,166 81 (67)
Gesamt 299 (305) 847 (968 ) 2,833 (3,17) 163 (165)





Pressekontakt:



Ulrike Dittmar



EQS Group Marketing & PR



ulrike.dittmar@eqs.com



+49 (0) 30 88 77 444 28






Ende der Pressemitteilung



Emittent/Herausgeber: EQS Group AG

Schlagwort(e): Unternehmen


09.02.2023 CET/CEST Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter https://eqs-news.com



155596709.02.2023CET/CEST



fncls.ssp?fn=show_t_gif&application_id=1555967&application_name=news&site_id=mastertraders
Hinweis
Haftungsausschluss und wichtiger Hinweis nach 34 WPHG zur Vermeidung von Interessenskonflikten:
Die Informationen stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf irgend eines Wertpapieres dar. Der Kauf von Aktien ist mit hohen Risiken behaftet. Ihre Investitionsentscheidungen dürfen Sie nur nach eigener Recherche und nicht basierend auf unseren Informations-Angeboten treffen. Wir übernehmen keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die durch Verwendung unserer Informationen entstehen. Wir weisen Sie darauf hin, dass die an der Erstellung von Beiträgen beteiligten Personen regelmäßig mit den besprochenen Aktien selbst handeln.