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30.Januar 2013 09:30 Uhr

DNB Asset Management , ISIN: noisin983043

DGAP-News: DNB Asset Management informiert: Skandinavien 2013 - Unternehmensgewinne steigen um bis zu 10 Prozent

DGAP-News: DNB Asset Management / Schlagwort(e): Fonds/Sonstiges
DNB Asset Management informiert: Skandinavien 2013 -
Unternehmensgewinne steigen um bis zu 10 Prozent

30.01.2013 / 09:30

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Die börsennotierten skandinavischen Unternehmen werden ihre Gewinne 2013
voraussichtlich um bis zu 10 Prozent steigern können. Diese Meinung
vertritt Karl G. Høgtun, Leiter des Teams für nordische Aktien bei DNB
Asset Management. 'Für das laufende Jahr erwarten wir unter anderem wegen
der sich verbessernden globalen Makroindikatoren eine sukzessive Erholung
der Weltwirtschaft', erwartet der Experte. Dieses gesamtwirtschaftliche
Szenario, vor allem aber auch die positiven Vorgaben aus China und Indien,
wirkten sich positiv auf die nordischen Länder aus. Die skandinavischen
Unternehmen könnten einmal mehr von ihren exzellenten Verbindungen in den
Schwellenländern profitieren, wo Marktführer wie Novo Nordisk schon seit
den 1960-er Jahren aktiv ihr Netzwerk ausbauen.

Attraktive Dividendenrendite
'Die durchschnittliche Dividendenrendite wird dabei voraussichtlich etwa 4
Prozent betragen', erklärt Høgtun. 'Insgesamt gesehen entwickeln sich die
skandinavischen Wirtschaften höchstwahrscheinlich wieder solider als der
Durchschnitt der 15 EU-Länder, denn die Weltmarktführer aus dem Norden
profitieren nach wie vor von überaus gesunden volkswirtschaftlichen
Rahmendaten in ihren Heimatmärkten.'
Rein theoretisch ergebe dies bei konstanten Kurs-Gewinn-Verhältnissen für
den skandinavischen Gesamtmarkt ein mögliches Ertragspotenzial von vier bis
14 Prozent - und dies bei günstigen Bewertungen für nordische Aktien. 'Wir
haben also Gründe, einen optimistischen Ausblick für unser
Skandinavien-Portfolio zu geben', sagt Høgtun.

Norwegen: Wachstum verharrt auf hohem Niveau
Im Jahr 2012 haben sich in Norwegen eine Reihe von Wirtschaftsindikatoren
positiv entwickelt. Dazu zählt der stetige Aufwärtstrend des Arbeitsmarkts
- die Arbeitslosenquote beträgt derzeit lediglich zirka 3 Prozent. Diese
Entwicklung sollte sich 2013 fortsetzen. Für das laufende Jahr rechnet
Portfoliomanager Høgtun auch mit einem robusten Konsumwachstum von
mindestens 3 Prozent: 'Die Zinsen bleiben niedrig, die Beschäftigungsquote
wird weiter steigen, vielleicht um 1,5 Prozent, und die Löhne um geschätzte
4 Prozent, was de facto zu Reallohnsteigerungen führt.' Was die
Exportaussichten des laufenden Jahres betrifft, verweist er auf die
erstaunlich widerstandsfähige norwegische Exportwirtschaft, erwartet aber
keine wesentlichen Verbesserungen. Industrieerzeugnisse und -exporte
zeigten sich zwar stabil, die Wettbewerbsfähigkeit könne aber aufgrund des
hohen Lohn- und Wechselkursniveaus nur schwer ausgebaut werden. Die
Mineralölinvestitionen könnten sogar etwas zurückgehen, werden aber
weitestgehend auf dem hohen Niveau verharren.

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DNB Asset Management auf dem FONDS professionell KONGRESS
Vortrag Karl G. Høgtun: Donnerstag, 31.01.2013, 12:30 Uhr, Saal 9
Thema: 'Skandinavien - Das Tor zu den Emerging Markets'
Stand DNB: Ebene 3, Nr. 195
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Schweden: Schwacher Start mit Aussicht auf Trendverbesserungen
'Schaut man nach Schweden, so beginnt dort das neue Jahr 2013 eher schwach,
sollte aber in dessen weiterem Verlauf etwas an Fahrt aufnehmen', schätzt
Høgtun. Stolpersteine seien die zuletzt leicht verbesserte
Arbeitslosigkeit, die aber durchaus wieder auf über 8 Prozent steigen
könne, und die verhaltenen Aussichten für Investitionen und Exporte. Einen
Lichtblick sieht der Skandinavien-Experte beim öffentlichen und beim
privaten Konsum, der dank zahlreicher Konjunkturmaßnahmen am besten
dastehen wird. 'Im Durchschnitt sollte die Nachfrage 2013 in sämtlichen
Segmenten wachsen, wenn auch nur in geringem Maße. Die Prognosen für das
BIP-Wachstum sehen die Analysten bei etwa 1 Prozent', erklärt Høgtun.

Finnland stabil mit positivem Trend
Die finnische Wirtschaft ist stark abhängig von Maschinenbau-, Elektronik-
und forstwirtschaftlichen Produkten, und diese große zyklische Komponente
macht sich laut Høgtun in dem aktuell weltweit schwachen Nachfrageumfeld
bemerkbar. Wegen der relativ hohen Kapazitätsauslastung und der steigenden
Kreditvergabe durch die Banken ist nach seiner Ansicht 2013 und 2014 aber
immer noch mit einer leichten Erhöhung der Anlageinvestitionen zu rechnen.
Im Zuge der sinkenden Inflation sollten höhere Reallöhne den privaten
Verbrauch 2013 etwas steigern. Insgesamt liegt das Wachstum 2013 leicht
über dem Wert von 2012 - nach Angaben von Bloomberg erwarten die meisten
Beobachter für 2013, ähnlich wie für Dänemark, ein BIP-Wachstum von zirka 1
Prozent.

Dänemark könnte aus dem Gröbsten raus sein
'2013 wird sicherlich kein leichtes Jahr für Dänemark, denn der zyklische
Druck auf die Verbraucher wird bestehen bleiben', glaubt Høgtun. Dazu
komme, dass die Ergebnisse der Lohnverhandlungen das negative Wachstum der
Reallöhne fortsetzen werden und die Einzelhandelsumsätze immer noch schwach
tendieren. 'Für das laufende Jahr könnte dem Land mit einem etwas stärkeren
Wachstum als in 2012 die Trendwende gelingen, denn ich sehe etwas Spielraum
für kleinere Konjunkturprogramme', so der Fondsmanager. Dies bestätigten
auch Wachstumserwartungen von Bloomberg, die bei etwas über einem Prozent
liegen.

Insgesamt bleibt Karl G. Høgtun angesichts der sich erholenden
Weltwirtschaft optimistisch für die nordische Region: 'Norwegen, Dänemark,
Schweden und Finnland sind kleine offene Volkswirtschaften mit hohem
Umsatzanteil in den Schwellenländern - aus diesem Grund hat der globale
Konjunkturzyklus in der Regel erhebliche Auswirkungen auf ihre heimischen
Märkte. Zudem sind die Basisfundamentaldaten all dieser Länder in relativ
gutem Zustand, so dass sie anders als viele europäische Nationen weniger
stark gezwungen sind, den Gürtel enger zu schnallen.'

Karl G. Høgtun ist Leiter des Nordic Equity-Teams und Portfoliomanager der
nordischen Fondsauswahl von DNB Asset Management. Von Oslo aus verwaltet er
zusammen mit Kjell Morten Hjørnevik den DNB Fund Scandinavia (ISIN:
LU0083425479).

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Ausführlichere Informationen zu den Fonds von DNB sowie aktuelle Videoblogs
der Fondsmanager bietet die Internetseite www.DNB.no/lu/de.
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Ansprechpartner Presse: Silke Evers, ergo Kommunikation
Telefon: +49 (0)40 181 253 80
E-Mail: Team-DNB@ergo-komm.de

Ansprechpartner DNB: Mike Judith, Vice President
Telefon: +352 45 49 45 503
E-Mail: mike.judith@dnb.no


Ende der Finanznachricht

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30.01.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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200152 30.01.2013
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