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12.November 2013 07:59 Uhr

HAPAG - LLOYD AG , ISIN: XS0545329624

DGAP-News: Hapag-Lloyd schreibt im dritten Quartal erneut schwarze Zahlen

DGAP-News: HAPAG - LLOYD AG / Schlagwort(e): Zwischenbericht
Hapag-Lloyd schreibt im dritten Quartal erneut schwarze Zahlen

12.11.2013 / 07:59

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Hamburg, 12. November 2013

Hapag-Lloyd schreibt im dritten Quartal erneut schwarze Zahlen

Positives Konzernergebnis von 16,6 Mio. Euro in Q3 / Kumuliertes Ergebnis
nach neun Monaten deutlich über Vorjahr / Transportmenge gestiegen /
Frachtrate bei hoher Volatilität weiterhin stark unter Druck

Hapag-Lloyd hat nach dem zweiten Quartal auch im dritten Quartal des
laufenden Geschäftsjahres vor allem dank deutlicher Kosteneinsparungen
schwarze Zahlen geschrieben. Das positive Konzernergebnis lag in den
Monaten Juli bis September 2013 bei 16,6 Mio. Euro - trotz eines sich
weiter verschlechternden Ratenniveaus. Die durchschnittliche Frachtrate
belief sich im dritten Quartal auf 1.476 USD/TEU, was deutlich unter dem
Vorjahr liegt (1.647 USD/TEU). Das Transportvolumen stieg dagegen um 8,6
Prozent von 1,28 auf 1,39 Mio. TEU. Die Umsatzerlöse erreichten 1,664 Mrd.
Euro, ein vor allem wechselkursbedingter Rückgang zum Vorjahresquartal
(1,765 Mrd. Euro). Das operative Ergebnis betrug im dritten Quartal 66,9
Mio. Euro, das EBITDA 133,6 Mio. Euro.

'Die Entwicklung der Frachtraten war im dritten Quartal, der Peak Season in
der Linienschifffahrt, sehr enttäuschend', sagte Michael Behrendt,
Vorsitzender des Vorstandes von Hapag-Lloyd. 'Den daraus resultierenden
Belastungen für das Ergebnis konnten wir wie im zweiten Quartal mit
deutlichen Kosteneinsparungen begegnen. So haben wir im dritten Quartal
trotz des schwierigen Marktumfeldes dennoch ein positives Konzernergebnis
erreicht.' Der Druck auf die Frachtraten hält im vierten, saisonal ohnehin
wieder schwächeren Quartal unverändert an. 'Das irrationale Verhalten in
der Industrie, das im Oktober erneut zu einem drastischen Ratenverfall
geführt hat, ist vollkommen unverständlich', so Michael Behrendt weiter.
Hapag-Lloyd hat deshalb für November und Dezember in verschiedenen
Fahrtgebieten weitere Ratenerhöhungen angekündigt.

Bereits im dritten Quartal konnten die angekündigten Ratenerhöhungen nur
sehr unzureichend im Markt durchgesetzt werden. Das wirkte sich auch auf
die durchschnittliche Frachtrate in den ersten neun Monaten aus, die mit
1.506 USD/TEU rund 4,3 Prozent unter dem Vorjahreswert (1.574 USD/TEU) lag.
Dafür stieg die Transportmenge zwischen Januar und September im Vergleich
zum Vorjahr um 3,6 Prozent auf 4,11 Mio. TEU (Vorjahr: 3,96 Mio. TEU), was
allerdings nicht ausreichte, um die Rückgänge bei der Frachtrate
vollständig zu kompensieren. Die Umsatzerlöse beliefen sich nach neun
Monaten auf 5,022 Mrd. Euro. Der Rückgang zum Vorjahr (5,160 Mrd. Euro) von
rund 2,7 Prozent ist fast vollständig auf Wechselkurseffekte
zurückzuführen, insbesondere auf die Schwäche des US-Dollars. Der um
Wechselkurseffekte bereinigte Umsatz liegt auf Vorjahresniveau.

Nach den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erreichte das
EBITDA kumuliert 305,4 Mio. Euro und lag damit deutlich, um 60,4 Mio. Euro
über dem Vorjahreswert. Mit 80,4 Mio. Euro hat sich das positive operative
Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr (17,9 Mio. Euro) mehr als vervierfacht.
Mit dem dritten Quartal konnte Hapag-Lloyd den Verlust aus dem saisonal
stets schwachen ersten Quartal zwar weiter reduzieren, aufgrund des
enttäuschenden Ratenniveaus jedoch nicht ausgleichen. Das Konzernergebnis
der ersten neun Monate betrug kumuliert -56,1 Mio. Euro und lag damit 38,0
Mio. Euro über dem Vorjahreswert.

Ursächlich für die Ergebnisverbesserung in den ersten neun Monaten waren
die deutlichen, weltweiten Kosteneinsparungen des Unternehmens sowie ein
leichter Rückgang des Bunkerverbrauchspreises. Die Brennstoffkosten lagen
zwischen Januar und September bei durchschnittlich 617 USD/Tonne (Vorjahr:
665 USD/Tonne), was jedoch weiterhin ein sehr hohes Niveau bei deutlich zu
niedrigen Frachtraten darstellt.

In den ersten neun Monaten 2013 wurden Investitionen in Höhe von 588,5 Mio.
Euro insbesondere für Schiffe und Container getätigt. Die bestellten
Schiffe sowie alle durchgeführten und geplanten Investitionen in Container
sind bereits langfristig finanziert. Ein Eigenkapital in Höhe von rund drei
Milliarden Euro und eine Eigenkapitalquote von 41,8 Prozent (per 30.
September) stehen für die solide Finanzstruktur von Hapag-Lloyd. Mit einer
Liquiditätsreserve von mehr als 690 Mio. Euro (inkl. nicht gezogener
Kreditlinien, per 30. September) ist das Unternehmen sicher für die Zukunft
aufgestellt.

Zur weiteren Optimierung der Finanzstruktur und des Fälligkeitenprofils
bestehender Anleihen hat Hapag-Lloyd im September erfolgreich eine
Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 250 Mio. Euro am Kapitalmarkt
platziert. Die Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren und einen Kupon
von 7,75 Prozent. Wegen der hohen Nachfrage wurde am 9. Oktober ein
zusätzliches Volumen von 150 Mio. Euro zu einem Ausgabekurs von 101,75
Prozent platziert. Die Hälfte der Emissionserlöse von insgesamt 400 Mio.
Euro wurde im Oktober und November zur frühzeitigen, teilweisen Rückführung
einer in 2010 begebenen und höher verzinsten Euro-Anleihe verwendet. Das
Restvolumen der im Oktober 2015 fälligen Euro-Anleihe hat sich dadurch von
480 auf 280 Mio. Euro reduziert. Die verbleibenden 200 Mio. Euro Erlös aus
der aktuellen Anleihe werden für allgemeine Geschäftszwecke inklusive der
Refinanzierung bestehender Finanzverbindlichkeiten eingesetzt.

Hapag-Lloyd strebt für das Gesamtjahr 2013 weiterhin ein positives
operatives Ergebnis an.


Ende der Corporate News

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12.11.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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239264 12.11.2013
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