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21.September 2018 11:20 Uhr

Sollers Consulting GmbH

Ein bisschen Agile ist zu wenig








DGAP-Media / 21.09.2018 / 11:20



Köln, 21. September 2018: Silodenken erschwert die digitale Transformation von Versicherern, betonte man auf der Veranstaltung "Digitalization in Insurance" von Sollers Consulting


Immer häufiger setzen Versicherer und Banken Agile in der Transformation ihres Geschäfts ein. Allerdings drohen bei halbherziger Umsetzung die Vorteile von Agile verloren zu gehen, warnte Micha? Trochimczuk, Managing Partner von Sollers Consulting, gestern in Köln. Auf der Veranstaltung "Mehr Agilität wagen" diskutierten Vertreter aus der Versicherungs- und Bankenbranche über Agile.



Agiles Projektmanagement wird bei Versicherern und Banken immer beliebter. Drei von vier Großunternehmen in Deutschland setzen agile Entwicklung? in ihrem Unternehmen ein. Fast 90 Prozent halten Agile für entscheidend bei der digitalen Transformation, ?14 Prozent betrachten Agile sogar als wichtigste Führungsform.? Grund dafür ist die mangelnde Innovationsfähigkeit etablierter Versicherer, die es Startups und Tech-Unternehmen erleichtert, in Geschäftsfelder der Finanzbranche vorzustoßen.



"Silodenken, manuelle Prozesse und Altsysteme erschweren die Innovation", berichtete
Micha? Trochimczuk, Managing Partner von Sollers Consulting, auf der Veranstaltung. Häufig blockieren sich die Unternehmen selbst mit dem Konkurrenzdenken der Fachbereiche. Durch die Bildung von gemischten Teams überwindet Agile mit seinem kundenzentrierten Ansatz unternehmensinterne Barrieren und erleichtert den Wissenstransfer.



Versicherer und Banken haben die Vorteile erkannt, doch sie setzen Agile oft nur unvollständig um. Trochimczuk warnte auf der gestrigen Veranstaltung davor. "Mit halbherzigem Agile wird man die Vorteile von Scrum und Wasserfall nicht verbinden, sondern die Vorteile von beiden auf's Spiel setzen."



 



Innovation gehört oft nicht zu den Prioritäten



Mathias Nestler, CTO des Insurtech FRI:DAY, ist überzeugt, dass die Einführung von Agilität in Großunternehmen mit enormen Herausforderungen verbunden ist. "Viele Menschen arbeiten dort seit Jahrzehnten und sind an alte Arbeitsweisen gewohnt. Jeder von uns weiß vermutlich, wie schwer es ist, Gewohnheiten zu verändern."



Laut Nestler ist Agile zwar mit einem gewissen Overhead verbunden, doch die Ergebnisse rechtfertigen den Aufwand. Angesichts der Herausforderungen durch die Digitalisierung werde Agilität sogar zum entscheidenen Erfolgsfaktor. "Die agile Transformation wird ihre Opfer fordern. Nicht jeder 'alte Hase' wird sich umstellen wollen."



Nach Ansicht von Witold Jaworski, Aufsichtsratschef des polnischen Telematik-Anbieters NIO und langjähriges Vorstandsmitglied von PZU, mangelt es etablierten Unternehmen an Risikobereitschaft. "Unternehmen sollten sich darüber klar sein, dass die meisten Innovations-Versuche scheitern."



Die Unternehmensplanung und das Controlling wollen genau solche Situationen vermeiden. "Innovation gehört nicht zu ihren wirklichen Prioritäten", sagte Jaworski auf einer Podiumsdiskussion, die von Christoph Baltzer, PR-Manager bei Sollers Consulting, geleitet wurde.



Lähmende Angst vor Kontrollverlust



Die Angst vor Kontrollverlust gehört zu den größten Hindernissen bei der Einführung von Agile, bestätigte Wolfgang Pander, Projektmanager bei der Basler, im Gespräch mit Grzegorz Obsza?ski, Lead Consultant bei Sollers Consulting. Nach Einschätzung von Pander ist Agile eher als Mindset zu verstehen, weniger als Methode. "Erfolgreich agil zu arbeiten, setzt eine hohe Veränderungsbereitschaft voraus und den Willen, Hierarchien durch Teams zu ersetzen."



Untersuchungen bestätigen die Überlegenheit von agilem Projektmanagement, berichtete Trochimczuk. "42% aller agilen Projekte werden mit vollem Erfolg zuende gebracht. ?Nur 8% scheitern.?" In traditionellen Waserfallprojekten, bei denen hierarchisch und detailliert geplant wird, beträgt die Erfolgsquote nur 26%. Die Zahl der erfolgreichen Wasserfallprojekte ist kaum höher als die der gescheiterten, so Trochimczuk. ?



 



Über Sollers Consulting:

Sollers Consulting ist ein international tätiges Unternehmen, das sich auf Beratung und Implementierungsdienstleistungen im Finanzsektor spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 von Experten der operativen Beratung und IT in Warschau gegründet. Die Firma kooperiert mit einer Reihe von Partnern auf der ganzen Welt, darunter Guidewire, Fadata, Moody's Analytics, Microsoft, Oracle und TIA Technology. Sollers Consulting zeichnet sich durch die Fähigkeit aus Business-Knowhow mit der Expertise in neuen Technologien zu verbinden. Das Sollers Consulting-Team hat diverse Projekte für 60 Finanzgruppen auf der ganzen Welt realisiert. Im Tagesgeschäft setzt das Unternehmen moderne Projektmanagementmethoden, wie die Agile-Methode, ein. Sollers Consulting beschäftigt knapp 530 Mitarbeiter in seinen Büros in Warschau, Lublin, Pozna? und Köln. Weitere Informationen unter: www.sollers.de



Kontakt:

Christoph Baltzer

PR-Manager

Sollers Consulting

+49 176 6155 08 06
christoph.baltzer@sollers.eu






Ende der Pressemitteilung

Zusatzmaterial zur Meldung:

Bild: http://newsfeed2.eqs.com/sollersconsult/725989.html
Bildunterschrift: Foto: Grzegorz Obsza?ski (v.l.n.r.), Wolfgang Pander, Mathias Nestler, Micha? Trochimczuk, Witold Jaworski und Christoph Baltzer.



Emittent/Herausgeber: Sollers Consulting GmbH

Schlagwort(e): Versicherungen


21.09.2018 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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