Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
Zum Kursziel-Radar
Aktuelle Kurziele
Donnerstag, 28. Mai 2020
DER AKTIONÄR 23-2020: Sixt: Autovermieter bereitet sich aktiv auf die Zeit nach der Pandemie vor
Mittwoch, 20. Mai 2020
BÖRSE ONLINE 21-2020: RWE: Nachhaltige Energien bekommen immer mehr Gewicht am Strommix
Mittwoch, 20. Mai 2020
DER AKTIONÄR 22-2020: KION: Nachfrage nach modernen Warenhaus-Systemen steigt weltweit
Dienstag, 12. Mai 2020
FOCUS-MONEY 21-2020: bet-at-home.com: Online-Wettenanbieter weicht auf E-Sports-Wetten aus
Mittwoch, 06. Mai 2020
BÖRSE ONLINE 19-2020: Allianz: Die Dividende für 2019 wird gezahlt
Mittwoch, 29. April 2020
BÖRSE ONLINE 18-2020: Jenoptik: Hightechkonzern geht davon aus, die Corona-Krise gut zu meistern
Donnerstag, 23. April 2020
DER AKTIONÄR 18-2020: Bayer: Pharma- und Saatgut-Riese historisch günstig mit 8er-KGV
Donnerstag, 16. April 2020
DER AKTIONÄR 17-2020: DEFAMA: Spezialist für Fachmärkte will Chancen für Zukäufe nutzen
Donnerstag, 16. April 2020
DER AKTIONÄR 17-2020: Evotec: Geschäft läuft beim Hamburger Biotech-Unternehmen auf Hochtouren
Donnerstag, 02. April 2020
DER AKTIONÄR 15-2020: MBB: Beteiligungsgesellschaft mit wachstumsstarken neuen Töchtern
Mittwoch, 01. April 2020
FOCUS-MONEY 15-2020: SAP: Deutschlands Software-Haus Nr. 1 glänzt auch als Dividendenzahler
Samstag, 28. März 2020
EURO am SONNTAG 13-2020: Sixt: Mobilitätsdienstleister rechnet 2021 mit Rückkehr zur Normalität
Donnerstag, 12. März 2020
DER AKTIONÄR 12-2020: Allianz: Versicherungskonzern überzeug mit funktionierendem Geschäftsmodell
Mittwoch, 11. März 2020
BÖRSE ONLINE 11-2020: 2G Energy: Hersteller von Blockheizkraftwerken vor neuem Wachstumsschub
Mittwoch, 11. März 2020
FOCUS-MONEY 12-2020: INIT: Anbieter von Verkehrstelematik erhält Großauftrag aus Texas
Samstag, 29. Februar 2020
EURO am SONNTAG 09-2020: DIC Asset: Büroimmobilien-Spezialist macht 2019 riesigen Sprung nach vorne
Donnerstag, 27. Februar 2020
DER AKTIONÄR 10-2020: Fielmann: Optikerkette kann mit einem soliden Zahlenwerk für 2019 überzeugen
Mittwoch, 26. Februar 2020
BÖRSE ONLINE 09-2020: Fresenius: Gesundheitskonzern will Umsatzmarge bis 2023 auf bis zu 9 % heben
Donnerstag, 20. Februar 2020
DER AKTIONÄR 09-2020: PSI: Berliner Softwarekonzern profitiert von Klimaschutzprogramm 2030
Donnerstag, 20. Februar 2020
DER AKTIONÄR 09-2020: Varta: Batteriehersteller hat zahlreiche Wachstumstreiber für seine Zellen
Mittwoch, 19. Februar 2020
BÖRSE ONLINE 08-2020: Manz: Manz:
Samstag, 15. Februar 2020
EURO am SONNTAG 07-2020: Commerzbank: Bankhaus will im Herbst ein weiteres Sparprogramm vorlegen
Donnerstag, 13. Februar 2020
DER AKTIONÄR 08-2020: Deutsche Lufthansa: Fluggesellschaft steht vor deutlichen Gewinnwachstum bis 2021
Donnerstag, 13. Februar 2020
DER AKTIONÄR 08-2020: QSC: Nebenwert will nach Neuausrichtung endlich durchstarten
Donnerstag, 06. Februar 2020
DER AKTIONÄR 07-2020: Evotec: Hamburger Biotech-Unternehmen stärkt Kooperation mit Bayer
Mittwoch, 05. Februar 2020
BÖRSE ONLINE 06-2020: Süss MicroTec: Maschinenbauer leidet unter einem einmaligen Sondereffekt
Samstag, 01. Februar 2020
EURO am SONNTAG 05-2020: Sartorius: Pharmazulieferer peilt 2020 die Zwei-Mrd.-Euro-Marke beim Umsatz an
Samstag, 01. Februar 2020
EURO am SONNTAG 05-2020: Siltronic: Waferhersteller kann mit schlechten Zahlen positiv überraschen
Donnerstag, 30. Januar 2020
DER AKTIONÄR 06-2020: Allgeier: IT-Dienstleister dürfte Gewinn auch 2020 dynamisch steigern
Donnerstag, 23. Januar 2020
DER AKTIONÄR 05-2020: KPS: IT-Beratungsgesellschaft vor stetigem Umsatz- und Gewinnwachstum
Mittwoch, 22. Januar 2020
BÖRSE ONLINE 04-2020: Aixtron: Aussicht auf neue Großaufträge könnten Kurs beflügeln
Mittwoch, 22. Januar 2020
BÖRSE ONLINE 04-2020: Vectron Systems: Anbieter von Kassensystemen will Umsatz in 2019 verdoppeln
Montag, 20. Januar 2020
EURO am SONNTAG 03-2020: Uber: Fahrdienstleister liefert sich Wettstreit um die Marktführerschaft
Montag, 20. Januar 2020
EURO am SONNTAG 03-2020: Airbus: Europäischer Flugzeugbauer verdrängt Konkurrent Boeing von Platz 1
Donnerstag, 16. Januar 2020
DER AKTIONÄR 04-2020: Borussia Dortmund: Positive Nachrichten lösen noch keinen Kaufimpuls aus
Mittwoch, 15. Januar 2020
BÖRSE ONLINE 03-2020: Puma: Sport-Lifestyle-Konzern überzeugt mit dynamischem Wachstumskurs
Sonntag, 12. Januar 2020
EURO am SONNTAG 02-2020: Jenoptik: Hightechkonzern will seine Mechatronic-Sparte veräußern
Donnerstag, 09. Januar 2020
BÖRSE ONLINE 02-2020: RIB Software: Aktivistischer Hedgefonds erhöht seinen Anteil von 10 auf 15 %
Donnerstag, 09. Januar 2020
DER AKTIONÄR 03-2020: Varta: Batteriehersteller kommt durch Commerzbank-Studie unter Druck
Sonntag, 22. März 2015

Enphase Energy; Mikrowechselrichter-Produzent wächst mit Speicherlösungen rasant

Analyst: DER AKTIONÄR 14-2015
Der US-Konzern Enphase Energy, Inc aus Petaluma, Kalifornien verfügt eigenen Aussagen zufolge über die "weltweit fortschrittlichste Wechselrichter-Technologie" für Photovoltaik-Anlagen. Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und produziert Mikrowechselrichter, die die Stromerzeugung maximieren können und aufgrund der flexiblen Anpassung eine preisgünstige Integration in bestehende Gebäudetechnologie ermöglichen. Der mittlerweile in der vierten Generation verfügbare Mikrowechselrichter M250 zeichnet sich durch einen Spitzenwirkungsgrad von 95,7% nach EU-Richtlinien aus. Mit der Überwachungsplattform "Enlighten" haben Besitzer und Installateure von Solaranlagen einen optimalen Überblick über die Zustands- und Leitungsdaten ihrer Anlage. Enphase Energy vertreibt seine Produkte weltweit in zwölf Ländern. Die Aktien der Gesellschaft notieren seit Frühjahr 2012 an der NASDAQ unter dem Kürzel ENPH. Die Marktkapitalisierung beträgt derzeit rund 550 Millionen Dollar bzw. 508 Millionen Euro.

Mitte Februar legte Enphase Energy die Zahlen für das 4. Quartal und Gesamtjahr 2014 vor. Im Schlussquartal des abgelaufenen Geschäftsjahres verzeichnete der Konzern aus Petaluma, Kalifornien, einen Rekord-Quartalsumsatz von 105,2 Mio. USD, 57 % mehr als im Vorjahr. Nach einem Nettoverlust von 2,8 Mio. USD im 4. Quartal 2013 erzielte Enphase ein Plus von 0,4 Mio. USD. Den Jahresumsatz konnte der Spezialist für Mikrowechselrichter um 48 % auf 343,9 Mio. USD steigern. Auch auf Jahressicht reichte es für den Schritt aus der Verlustzone. Nach einem Minus von 18 Mio. USD in 2013 gelang es dem Konzern, einen Gewinn von 2,7 Mio. USD zu realisieren.

Erst vor 6 Wochen hatte DER AKTIONÄR die Aktie von Enphase Energy mit einem Kursziel von 20,00 Euro zum Kauf empfohlen. Nun lautet das Kursziel bereits 24,00 Euro. Warum ist das Anlegermagazin so optimistisch, dass es der Aktie des Experten für Mikrowechselrichter eine Kursverdopplung zutraut? Enphase Energy habe sich im Solarbereich aufgrund der qualitativ hochwertigen Geräte als Marktführer etablieren können. Ein großer Pluspunkt der Enphase-Wechselrichter sei die Möglichkeit zur individuellen Korrektur von auftretenden Leistungsschwankungen. Damit lasse sich die Solarstrom-Einspeisung optimal regeln. In Hawaii habe der Konzern so kürzlich durch ein Software-Update die dort installierten 800.000 Enphase-Wechselrichter auf die bestehenden Anforderungen anpassen können. Mit dem Angebot von Speichersystemen sichere sich Enphase seit dem vergangenen Jahr zudem einem weiteren Wachstumsmarkt. Bis 2018 werde sich allein in den USA der Markt für Solarstrom-Speicher von 42 Mio. USD in 2014 auf über 1 Mrd. USD um den Faktor 24 vergrößern. Dieses Wachstumspotential werde überhaupt noch nicht für Enphase wahrgenommen. In den kommenden beiden Jahren sei von Umsatzzuwächsen von 25 % p.a. auszugehen. Die Erlöse dürften laut DER AKTIONÄR von 344 Mio. USD in 2014 auf 545 Mio. USD in 2016 steigen. Nachdem Enphase Energy im vergangenen Geschäftsjahr dank deutlich gesteigerter Gewinnmargen der "Sprung in die schwarzen Zahlen gelungen" sei, stehe im laufenden Geschäftsjahr ein Gewinnsprung von 0,06 auf 0,28 USD je Aktie an. Und dennoch werde dieser Wachstumswert noch immer nur mit einem 2016er-KGV von 16 bewertet. Das sei für einen absoluten Wachstumswert, der zudem seit 2014 schuldenfrei sei und über liquide Mittel von 42 Mio. USD verfüge, viel zu günstig. DER AKTIONÄR rat daher mit einem Kauflimit von 13,00 Euro zum Einstieg, bevor die anstehende Neubewertung des Technologietitels anlaufe.

Charttechnische Einschätzung: Seit Monaten bewegt sich die Enphase-Aktie in einer breiten Seitwärtsrange zwischen 10,50 und 15,00 USD. Aktuell notiert der Titel genau in der Mitte dieser Handelsspanne bei 12,50 USD. Wer auf einen raschen Anstieg spekulieren will, könnte seine Position eng bei 12,00 USD absichern, riskiert allerdings aufgrund der erhöhten Schwankungen amerikanischer Technologietitel ausgestoppt zu werden. Prozyklisch könnte man einem Ausbruch über die 15-USD-Marke folgen. Komplett anders sieht die Situation im Euro-Chart aus. Zwar ist auch hier seit Monaten eine volatile Seitwärtsphase zu beobachten. Die Aktie notiert allerdings mit knapp 12,00 Euro weit näher an einem möglichen Ausbruchsniveau, das mit einem Anstieg über 13,75 Euro bestätigt würde. Allerdings sollte die Kursentwicklung in den USA stets beobachtet werden.
Hinweis
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