Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Aktuelle Kurziele
Dienstag, 06. Dezember 2022
FOCUS-MONEY 50-2022: Traton: Nutzfahrzeughersteller kann sich die besten Aufträge raussuchen
Montag, 21. November 2022
EURO am SONNTAG 46-2022: Zalando: Onlinemode-Händler könnte durch den Black Friday die Lager leeren
Montag, 21. November 2022
EURO am SONNTAG 46-2022: Dürr: Operative Rendite soll ab 2024 mindestens bei 8 % liegen
Dienstag, 15. November 2022
FOCUS-MONEY 47-2022: Volkswagen: Tempo beim Umstieg zur Elektromobilität deutlich erhöht
Donnerstag, 10. November 2022
BÖRSE ONLINE 45-2022: TeamViewer: Marktteilnehmer reagieren positiv auf die Zahlen zum 3. Quartal
Dienstag, 08. November 2022
FOCUS-MONEY 46-2022: Beiersdorf: Operative Marge soll künftig pro Jahr 0,5 Prozentpunkte zulegen
Donnerstag, 03. November 2022
BÖRSE ONLINE 44-2022: Cancom: Gewinnwarnung beim Cloud- und IT-Dienstleister sei eingepreist
Mittwoch, 02. November 2022
FOCUS-MONEY 45-2022: IBU-tec: Wachstumsfantasie durch Produkte für die Batterieherstellung
Mittwoch, 26. Oktober 2022
FOCUS-MONEY 44-2022: Funkwerk: Initialzündung für den Turnaround fehlt noch
Dienstag, 25. Oktober 2022
FOCUS-MONEY 44-2022: Symrise: Duftstoff- und Aromenkonzern hebt nach H1 die Jahresprognose an
Donnerstag, 20. Oktober 2022
DER AKTIONÄR 43-2022: Deutz: Motorenbauers trotzt der Konjunkturflaute mit Kostensenkungsprogramm
Donnerstag, 20. Oktober 2022
BÖRSE ONLINE 42-2022: Fuchs Petrolub: Schmierstoff-Hersteller trotze erfolgreich der Konjunkturkrise
Donnerstag, 13. Oktober 2022
DER AKTIONÄR 42-2022: TeamViewer: MDAX-Konzern werde mit KGV von 9 inzwischen recht günstig bewertet
Montag, 26. September 2022
EURO am SONNTAG 38-2022: Evotec: US-Tochter des Biotechkonzerns erhält Regierungsauftrag in den USA
Montag, 26. September 2022
DER AKTIONÄR 39-2022: Scout24: Online-Immobilienmarktplatz wird durch Diversifizierung robuster
Donnerstag, 22. September 2022
BÖRSE ONLINE 38-2022: Bijou Brigitte: Modeschmuckkonzern hebt die Prognose für das Gesamtjahr an
Donnerstag, 15. September 2022
DER AKTIONÄR 38-2022: Nibe Industrier: Schwedischer Wärmepumpenspezialist erlebt einen Nachfrage-Boom
Donnerstag, 15. September 2022
BÖRSE ONLINE 37-2022: Deutsche Telekom: DAX-Konzern will absolute Mehrheit an der US-Tochter erlangen
Donnerstag, 18. August 2022
BÖRSE ONLINE 33-2022: Gesco: Beteiligungsgesellschaft will bis 2025 die Umsatzmilliarde erreichen
Donnerstag, 25. August 2022

Fresenius: Wechsel an der Konzernspitze könnte den Weg frei machen für eine nachhaltige Neustrukturierung des Gesundheitskonzerns

Analyst: DER AKTIONÄR 35-2022
Fresenius (WKN: 578560) ist ein weltweit tätiger Konzern im Gesundheitswesen mit Angeboten von Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante medizinische Versorgung von Patienten. Die zur Fresenius-Gruppe gehörenden Tochtergesellschaften handeln weltweit weitgehend eigenverantwortlich. Neben dem selbst börsennotierten und ebenso wie Fresenius im DAX gelisteten Dialysespezialisten Fresenius Medical Care (FMC) handelt es sich dabei noch um Fresenius Kabi (ein führendes Unternehmen in der Infusionstherapie), Fresenius Helios (eines der führenden Klinikunternehmen Europas) und Fresenius Vamed (tätig im Projekt- und Managementgeschäft von Gesundheitseinrichtungen). Aktuell wird die Gesellschaft mit rund 14,2 Mrd. Euro an der Börse bewertet.

Im 1. Halbjahr 2022 konnte Fresenius den Konzernumsatz um 8 % (währungsbereinigt: 4 %) von 18,230 auf 19,738 Mrd. Euro steigern. Das EBITDA vor Sondereinflüssen legte lediglich um 1 % (währungsbereinigt: -4 %) von 3,305 auf 3,344 Mrd. Euro zu. Beim Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen ging es um 2 % (währungsbereinigt: -7 %) von 2,042 auf 2,003 Mrd. Euro nach unten.

Ein neuer Chef solle es laut DER AKTIONÄR bei Fresenius richten und die jahrelange Talfahrt des Gesundheitskonzerns endlich stoppen ein Unterfangen, an dem sich der bisherige CEO Stephan Sturm wenig erfolgreich versuchte. Der neue CEO Michael Sen komme aus dem Konzern, sei lange für den Unternehmensbereich Kabi verantwortlich gewesen und auch vor seine Zeit bei Fresenius erfolgreich gewesen. Sen habe im Vorstand der DAX-Konzerne Siemens und Eon Erfahrungen gesammelt und die Neustrukturierungen dieser Konzern miterlebt. Durchaus möglich sei deshalb, dass Sen der Posten gegeben worden sei, um eine Aufspaltung des Gesundheitskonzerns vorzunehmen. Mittel- bis langfristig dürfe so eine Maßnahme einen Mehrwert für die Anteilseigner schaffen. Überlegenswert sei auch der Verkauf einzelner Konzernbereiche, um den hohen Verschuldungsgrad des Gesamtkonzerns zu verringern. Möglichkeiten und Aufgaben gebe es genug für den künftigen Fresenius-Chef, um den Konzern wieder auf Vordermann zu bringen. Wenig Handlungsbedarf habe Sen bezüglich der Dividende. Fresenius sei ein Dividendenaristokrat (zuletzt 3,6 % Dividendenrendite) und dürfe diesen Status auch unter der neuen Führungsspitze beibehalten. Anleger mit der nötigen Portion Geduld könnten mit dem Aufbau erster Positionen beginnen, auch wenn der Turnaround nicht von heute auf morgen vonstattengehen werde. DER AKTIONÄR nennt ein Kursziel von 36 Euro (44 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Kursentwicklung der einstigen Lieblingsaktie vieler Anleger ist ernüchternd. Die Aktie von Fresenius befindet sich seit 5 Jahren im Abwärtstrend und notiert im Bereich des Fünfjahrestiefs. Trendwende-Signal = Fehlanzeige. Abwarten und Tee trinken, bis sich an der Signallage etwas ändert.
Hinweis
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