Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Aktuelle Kurziele
Donnerstag, 11. Oktober 2018
DER AKTIONÄR 42-2018: Süss MicroTec: Langfristige Wachstumstrends sorgen für steigende Nachfrage
Donnerstag, 04. Oktober 2018
DER AKTIONÄR 41-2018: MorphoSys: Zweite Zulassung eines Wirkstoffs würde Konzern in neue Liga führen
Sonntag, 30. September 2018
EURO am SONNTAG 39-2018: TomTom: Niederländer wollen sich auf Kerngeschäft mit Kartendiensten fokussieren
Donnerstag, 27. September 2018
DER AKTIONÄR 40-2018: MagForce: US-Zulassungsstudie könnte früher erwartet abgeschlossen werden
Donnerstag, 20. September 2018
DER AKTIONÄR 39-2018: Grubhub: Wachstumsmarkt Food-Delivery dürfte bis 2022 um fast 50 % zulegen
Donnerstag, 20. September 2018
DER AKTIONÄR 39-2018: Fortum: Versorger dürfte zu den Top-Profiteuren der Elektromobilität zählen
Samstag, 15. September 2018
EURO am SONNTAG 37-2018: M1 Kliniken: Spezialist für Schönheits-OPs steht vor rasantem Wachstumskurs
Samstag, 15. September 2018
EURO am SONNTAG 37-2018: MorphoSys: Biotech-Firma erhält Freigabe zur Forschung an Neurodermitis-Wirkstoff
Mittwoch, 12. September 2018
BÖRSE ONLINE 37-2018: Wacker Chemie: Spezialchemiekonzern könnte die Jahresprognose 2018 übertreffen
Donnerstag, 06. September 2018
BÖRSE ONLINE 36-2018: Merck: Pharma- und Chemiekonzern erhält Erlaubnis zum Verkauf einer Sparte
Donnerstag, 06. September 2018
BÖRSE ONLINE 36-2018: Covestro: Analysten uneins über Aussichten des Hightechkunststoff-Produzenten
Samstag, 01. September 2018
EURO am SONNTAG 35-2018: Bayer: Erhebliche Risiken nach Kursrutsch beim DAX-Titel bereits eingepreist
Samstag, 01. September 2018
EURO am SONNTAG 35-2018: Tele Columbus: Die erwartete Katastrophe der Marktbeobachter bleibt aus
Donnerstag, 23. August 2018
DER AKTIONÄR 35-2018: Evotec: Hamburger Biotech-Firma schließt wichtige Allianz mit Novo Nordisk
Donnerstag, 23. August 2018
DER AKTIONÄR 35-2018: SAP: Cloud-Strategie des Software-Konzerns geht voll auf
Mittwoch, 22. August 2018
BÖRSE ONLINE 34-2018: Manz: Neustrukturierung und hohe Meilensteinzahlungen aus China
Samstag, 18. August 2018
EURO am SONNTAG 33-2018: Wirecard: Zahlungsdienstleister hängt die Deutsche Bank beim Börsenwert ab
Donnerstag, 16. August 2018
BÖRSE ONLINE 33-2018: Symrise: Duft- und Aromakonzern will 2018 stärker als der Markt wachsen
Donnerstag, 16. August 2018
DER AKTIONÄR 34-2018: Adidas: Sportartikelhersteller setzt bei Tochter Reebok auf die Beckhams
Donnerstag, 09. August 2018
DER AKTIONÄR 33-2018: Qiagen: Diagnostikspezialist meldet signifikanten Deal für Tuberkulose-Test
Mittwoch, 08. August 2018
BÖRSE ONLINE 32-2018: HelloFresh: Lieferdienst für Kochboxen adressiert einen Milliardenmarkt
Mittwoch, 11. Juli 2018
BÖRSE ONLINE 28-2018: Nordex: Windanlagenbauer meldet größten Auftrag der Firmengeschichte
Mittwoch, 11. Juli 2018
BÖRSE ONLINE 28-2018: Scout24: MDAX-Unternehmen will Angebotsdienstleistungen weiter ausbauen
Sonntag, 08. Juli 2018
EURO am SONNTAG 27-2018: Tesla: Elektroauto-Pionier greift zu unkonventionellen Maßnahmen
Donnerstag, 05. Juli 2018
DER AKTIONÄR 28-2018: SHW: Autozulieferer schließt Weichenstellung für neuen Wachstumsimpuls ab
Donnerstag, 28. Juni 2018
DER AKTIONÄR 27-2018: Einhell: Werkzeugmaschinen-Produzent rechnet mit starkem Wachstum
Samstag, 16. Juni 2018
EURO am SONNTAG 24-2018: AT&S: Leiterplattenhersteller wird aktuell klar unter Buchwert gehandelt
Donnerstag, 14. Juni 2018
BÖRSE ONLINE 24-2018: Heidelberger Druck: SDAX-Konzern bekräftigt mittelfristige Wachstumsziele
Mittwoch, 13. Juni 2018
DER AKTIONÄR 25-2018: Fabasoft: Österreicher können Ergebnis je Aktie um 76 % steigern
Samstag, 09. Juni 2018
EURO am SONNTAG 23-2018: Dürr: Lackierspezialist baut mit Zukauf die Umweltsparte massiv aus
Samstag, 02. Juni 2018
EURO am SONNTAG 22-2018: HHLA: SDAX-Konzern profitiert weiter vom boomenden Welthandel
Donnerstag, 31. Mai 2018
DER AKTIONÄR 23-2018: SAP: Softwarekonzern verzeichnet starkes Wachstum der Cloud-Erlöse
Donnerstag, 24. Mai 2018
DER AKTIONÄR 22-2018: Paragon: Autozulieferer bereitet sich auf nächsten Wachstumsschub vor
Montag, 21. Mai 2018
EURO am SONNTAG 20-2018: Dürr: Lackierspezialist will Erfolgsstory mit Holz-Tochter wiederholen
Mittwoch, 16. Mai 2018
BÖRSE ONLINE 20-2018: Evotec: Hamburger Biotech-Firma stellt über 200 Wissenschaftler ein
Samstag, 12. Mai 2018
EURO am SONNTAG 19-2018: Zalando: Online-Mode-Händler baut mit Frauen-Kosmetik das Sortiment aus
Donnerstag, 03. Mai 2018
DER AKTIONÄR 19-2018: AMD: US-Chiphersteller überrascht Marktbeobachter mit starkem 1. Quartal
Mittwoch, 02. Mai 2018
BÖRSE ONLINE 18-2018: Cenit: Product-Lifecycle-Management-Spezialist sucht Wachstum in China
Samstag, 28. April 2018
EURO am SONNTAG 17-2018: Fresenius: Der deutsche Gesundheitskonzern sagt die Akron-Übernahme ab
Samstag, 28. April 2018
EURO am SONNTAG 17-2018: BayWa: Agrarhandelskonzern will zum Projektentwickler und –manager werden
Donnerstag, 26. April 2018
BÖRSE ONLINE 17-2018: Hawesko Holding: Weinhandelsgruppe will bei Umsatz und Ergebnis weiter wachsen
Donnerstag, 19. April 2018
DER AKTIONÄR 17-2018: BB Biotech: Schweizer Beteiligungsgesellschaft ist Basisinvestment im Sektor
Sonntag, 22. Juli 2018

Semperit: Spezialist für Kautschukprodukte mit Fortschritten beim Sparprogramm

Analyst: EURO am SONNTAG 29-2018
Aus Österreich kommt mit Semperit (WKN: 870378) ein Anbieter für hochspezialisierte Produkte aus Kautschuk für Medizin und Industrie. Semperit entwickelt, produziert und vertreibt Untersuchungs- und Operationshandschuhe, Hydraulik- und Industrieschläuche, Fördergurte, Rolltreppen-Handläufe, Bauprofile, Seilbahnringe und Produkte für den Eisenbahnoberbau. Das seit 1824 bestehende Traditionsunternehmen beschäftigt weltweit rund 6.800 Mitarbeiter und verfügt über 16 Produktionsstandorte und zahlreiche Vertriebsniederlassungen in Europa, Asien, Amerika und Australien. An der Börse wird die Gesellschaft aktuell mit rund 335 Mio. Euro bewertet.

Am 25. Mai meldete Semperit die Zahlen für das 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2018. Der Konzernumsatz der Österreicher ging in den ersten drei Monaten um 3,7 % von 229,3 auf 220,9 Mio. Euro zurück. Anders sah die Entwicklung der Ergebniskennziffern aus. Das EBITDA stieg im Vergleich zu dem um Sondereffekte aus einer Joint- Venture-Transaktion bereinigten Wert im 1. Quartal 2017 um 83,3 % von 9,6 von auf 15,8 Mio. Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge betrug 7,1 % gegenüber 4,2 % im Vorjahr. Das bereinigte EBIT erhöhte sich von 1,5 auf 6,0 Mio. Euro. Die EBIT-Marge lag bei 2,7 % nach 0,7 % im Vorjahr.

In den zurückliegenden zwei Geschäftsjahren habe der Anbieter von Produkten aus Kautschuk oder Kunststoff für medizinische Handschuhe oder Schläuche, Semperit, laut EURO am SONNTAG aufgrund einer mangelhaften Effizienz und komplexer Konzernstrukturen ein negatives Betriebsergebnis realisiert. Nun habe Konzernchef Martin Füllenbach dem Konzern aber ein hartes Restrukturierungsprogramm verordnet. Semperit wolle die Geschäftsprozesse optimieren und die Komplexität des Konzerns zurückfahren. Standorte wie das wenig profitable chinesische Werk in Shandong seien geschlossen worden. Weitere Portfoliobereinigungen seien vorgesehen und dürften zu Einmalbelastungen führen. Die Prognose für das Gesamtjahr 2018 sei daher ausgesetzt worden. Doch es gebe erste Lichtblicke. Trotz Umsatzrückgang im 1. Quartal habe Semperit die EBITDA-Marge von 4,2 auf 7,1 % hieven können. Bis Ende 2020 solle die Marge dank des Sparprogramms auf 10 % zulegen. Laut EURO am SONNTAG könne der Titel bei einem erfolgreichen Restrukturierungsprozess in zwei oder drei Jahren wieder Notierungen um 30 Euro erzielen. Zunächst einmal raten die Experten mit einem Kursziel von 22,50 Euro zum Kauf (38 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie von Semperit hat seit Mitte 2014 einen Abwärtstrend ausgebildet und sich ausgehend von 46 Euro im Wert gedrittelt. Hält das letzte Verlaufstief bei 15,40 Euro weiteren Belastungstests stand, könne es aus Basis für eine erste Erholung bis zum Mai-Hoch bei 21 Euro dienen. Erst bei einem dynamischen Ausbruch drüber könnte man die Trendwende ausrufen.
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