Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
Zum Kursziel-Radar
Aktuelle Kurziele
Sonntag, 06. Oktober 2019
EURO am SONNTAG 40-2019: Beiersdorf: Hamburger Kosmetikkonzern zeigt sich extrem konjunkturunabhängig
Freitag, 04. Oktober 2019
BÖRSE ONLINE 40-2019: Nordex: Klimapaket bietet dem Windanlagenbauer durchaus neue Chancen
Freitag, 04. Oktober 2019
BÖRSE ONLINE 40-2019: Softing: Spezialist für Datenfunk will mit neuem Produkt den Markt erobern
Sonntag, 29. September 2019
EURO am SONNTAG 39-2019: TUI: Größter Tourismuskonzern dürfte von der Thomas-Cook-Pleite profitieren
Mittwoch, 25. September 2019
BÖRSE ONLINE 39-2019: Verbio: Unternehmen trägt mit Biokraftstoffen zum Einsparen von CO2 bei
Donnerstag, 19. September 2019
DER AKTIONÄR 39-2019: Sartorius: Pharmazulieferer mit gesunder Entwicklung auf Wachstumskurs
Mittwoch, 18. September 2019
BÖRSE ONLINE 38-2019: Allgeier: IT-Dienstleister sagt geplantes IPO der Personalvermittlung ab
Mittwoch, 18. September 2019
BÖRSE ONLINE 38-2019: PayPal: Online-Bezahldienstleister erfreut sich großer Beliebtheit
Samstag, 14. September 2019
EURO am SONNTAG 37-2019: Merck: Pharma- und Chemiekonzern überzeugt Analysten beim Kapitalmarkttag
Samstag, 14. September 2019
EURO am SONNTAG 37-2019: SAP: Operative Renditesteigerung um 5 Prozentpunkte bis 2023 angestrebt
Donnerstag, 12. September 2019
BÖRSE ONLINE 37-2019: Daimler: IAA in Frankfurt könne Zukunftsfähigkeit der Autobranche unterstreichen
Donnerstag, 12. September 2019
DER AKTIONÄR 38-2019: TLG Immobilien: Berliner Gewerbeimmobilienspezialist plant Fusion mit Aroundtown
Montag, 09. September 2019
EURO am SONNTAG 36-2019: PSI: Anbieter von Netzleitsystemen hält einen Marktanteil von 90 %
Donnerstag, 05. September 2019
DER AKTIONÄR 37-2019: UmweltBank: Ökologisches Bankhaus profitiert von der aktuellen Klimadebatte
Donnerstag, 05. September 2019
DER AKTIONÄR 37-2019: S&T: Aktie des IT-Systemhauses könnte eine heiße Einstiegschance bieten
Mittwoch, 04. September 2019
BÖRSE ONLINE 36-2019: Encavis: Solar- und Windparkbetreiber profitiert von der Klimadebatte
Sonntag, 01. September 2019
EURO am SONNTAG 35-2019: DEAG Deutsche Entertainment AG: Deutsche Entertainment AG
Sonntag, 25. August 2019
EURO am SONNTAG 34-2019: Evotec: Hamburger Biotech-Dienstleister mit intakter Wachstumsstory
Donnerstag, 08. August 2019
DER AKTIONÄR 33-2019: Zalando: Online-Mode-Händler steht noch am Anfang eines Wachstumsschubs
Samstag, 03. August 2019
EURO am SONNTAG 31-2019: Grenke: Anbieter für IT-Leasing kappt das Ergebnisziel für das Jahr 2019
Samstag, 03. August 2019
EURO am SONNTAG 31-2019: Cyan: IT-Sicherheitsexperte dürfte neue Deals mit Kooperationspartner melden
Donnerstag, 25. Juli 2019
DER AKTIONÄR 31-2019: MorphoSys: MorphoSys:
Donnerstag, 25. Juli 2019
DER AKTIONÄR 31-2019: TUI: Tourismuskonzern könnte von Boeing hohe Entschädigung erhalten
Mittwoch, 24. Juli 2019
BÖRSE ONLINE 30-2019: QSC: Wandel zum IT-Dienstleister wird noch nicht entsprechend gewürdigt
Donnerstag, 18. Juli 2019
DER AKTIONÄR 30-2019: Scout24: MDAX-Unternehmen hat gescheiterten Übernahmeversuch verdaut
Donnerstag, 18. Juli 2019
BÖRSE ONLINE 29-2019: Cyan: IT-Sicherheitsexperte sichert sich Spielraum für künftiges Wachstum
Donnerstag, 04. Juli 2019
DER AKTIONÄR 28-2019: BASF: Chemiekonzern hofft auf eine Entspannung im Handelsstreit
Sonntag, 30. Juni 2019
EURO am SONNTAG 26-2019: GEA Group: Neue Konzernstruktur rückt Branchenbezug in den Vordergrund
Donnerstag, 27. Juni 2019
DER AKTIONÄR 27-2019: MorphoSys: Biotech-Konzern überzeugt mit positiven Studiendaten zu MOR 208
Mittwoch, 19. Juni 2019
BÖRSE ONLINE 25-2019: S&T: IT-Systemhaus will Umsatz und Gewinn bis 2023 verdoppeln
Donnerstag, 13. Juni 2019
DER AKTIONÄR 25-2019: Infineon: Halbleiterhersteller plant Übernahme von Cypress Semiconductor
Samstag, 01. Juni 2019
EURO am SONNTAG 22-2019: Nordex: Windanlagenbauer liefert laufend Meldungen über neue Aufträge
Samstag, 25. Mai 2019
EURO am SONNTAG 21-2019: Evotec: Hamburger kaufen US-Spezialisten für Biosimilars und Biologika
Donnerstag, 23. Mai 2019
DER AKTIONÄR 22-2019: Rational: Marktführender Großküchenausstatter Liebling der Investoren
Mittwoch, 22. Mai 2019
BÖRSE ONLINE 21-2019: INIT: Anbieter von Verkehrstelematik profitiert von Urbanisierung
Samstag, 18. Mai 2019
EURO am SONNTAG 20-2019: Paragon: Story trotz Bilanzschock bei der Tochter Volatabox bleibt intakt
Mittwoch, 15. Mai 2019
BÖRSE ONLINE 20-2019: QSC: Verkauf des Telekommunikationsgeschäfts füllt die Firmenkasse auf
Mittwoch, 15. Mai 2019
BÖRSE ONLINE 20-2019: Befesa: Recycler von Stahlstaub mit Wachstumsfantasie durch China-Werke
Montag, 29. April 2019
EURO am SONNTAG 17-2019: SAP: Europas wertvollster Softwarekonzern will Umsatz bis 2023 verdoppeln
Donnerstag, 25. April 2019
DER AKTIONÄR 19-2019: Bet-At-Home.com: Wettspielanbieter mit überraschend guten Zahlen für 2018
Mittwoch, 24. April 2019
BÖRSE ONLINE 17-2019: Lenzing: Margenstarkes Geschäft mit Ökofasern nährt Wachstumsfantasie
Dienstag, 16. April 2019
EURO am SONNTAG 15-2019: SAP: Walldorfer stärken Cloud-Geschäft mit Übernahme von Qualtrics
Donnerstag, 11. April 2019
DER AKTIONÄR 16-2019: Airbus Group: Europäischer Flugzeugbauer profitiert von Boeing-Problemen
Mittwoch, 10. April 2019
BÖRSE ONLINE 15-2019: TUI: Tourismuskonzern könnte eine Dividendenrendite von 8 % bieten
Mittwoch, 12. Juni 2019

AT&S: Leiterplattenhersteller wandelt sich zum Anbieter hochpreisiger Module

Analyst: BÖRSE ONLINE 24-2019
Die in Österreich ansässige AT&S Austria Technologie & Systemtechnik (WKN: 922230) ist einer der führenden Hersteller von hochwertigen Leiterplatten und IC-Substraten. AT&S hat alle nur denkbaren Varianten im Angebot - einseitige, doppelseitige durchkontaktierte, mehrlagige, High Density Interconnection, lasergebohrte Leiterplatten, IMS (Insulated Metallic Substrate), flexible, starrflexible, semiflexible und auch Multilayer-Leitplatten und deckt damit die Nachfrage aus allen High-Tech-Bereichen ab: mobile Endgeräte, Industrieelektronik, Automotive sowie Medizin- und Gesundheitstechnik. Neben den Standorten Loeben und Fehring in Österreich verfügt der Konzern noch über vier weitere Produktionsstandorte in China (2), Indien und Korea. Die Börsenkapitalisierung der Gesellschaft beträgt aktuell rund 645 Mio. Euro.

Im zurückliegenden Fiskaljahr 2018/19 (endete am 31. März) konnte der österreichische Leiterplattenhersteller den Konzernumsatz um 3,6 % von 991,8 Mio. 1,028 Mrd. Euro steigern. Das EBITDA legte um 10,7 % von 226,0 auf 250,1 Mio. Euro zu. Die EBITDA-Marge lag bei 24,3 % gegenüber 22,8 % im Vorjahr. Beim EBIT realisierte AT&S einen Zuwachs von 29,8 % von 90,3 auf 117,2 Mio. Euro. Die EBIT-Marge betrug 11,4 % gegenüber 9,1 % im Vorjahr. Der Konzerngewinn kletterte um 53,8 % von 56,5 auf 86,9 Mio. Euro.

Wer nur auf die Kursentwicklung des österreichischen Leiterplattenherstellers AT&S blicke, sehe laut BÖRSE ONLINE nur wenige Kaufargumente für den Tech-Titel. Auch fundamental gebe es Bedenken: schwieriges Marktumfeld angesichts des Handelsstreits zwischen den USA und China, zyklische Branche, schnelllebige Trends. AT&S habe aber eine eigene Strategie entwickelt, um nicht in Preiskämpfe verwickelt zu werden. Man konzentriere sich auf hochpreisige, dünne und hochkomplexe Leiterplatten. Abnehmer seien insbesondere die Smartphone-Hersteller. Auch wenn das Geschäft derzeit aufgrund der schlechten Marktstimmung in der Technologie-Branche durch den Handelsstreit leide, seien die langfristigen Perspektiven stimmig. Konzernchef Andreas Gerstenmayer wolle den Umsatz innerhalb der nächsten 5 Jahre um rund 50 % auf 1,5 Mrd. Euro steigern. Gelingen solle das durch eine Neuausrichtung. AT&S werde sich zu einem Anbieter fertiger Module wandeln und künftig Hunderte Elektronikelemente bereits auf den Leiterplatten vorfertigen. Realisiert werde die Modularfertigung in China. Für das laufende Geschäftsjahr habe AT&S bei Umsatz und Gewinn Werte nur auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt. Das habe der Markt mit einem einstelligen 2020er-KGV von lediglich 3,9 eingepreist. Nicht genug gewürdigt werde, dass der Titel in Nähe des Buchwertes notiere, eine Eigenkapitalquote von starken 44,5 % aufweise und einen operativen Cashflow von zuletzt 170,5 Mio. Euro generiert habe, mit dem die jüngsten Investitionen ohne Fremdfinanzierung gestemmt werden konnten. BÖRSE ONLINE rät bei dem Substanzwert mit einem Kursziel von 21 Euro zum Kauf (31 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Seit Anfang 2018 befindet sich die Aktie von AT&S übergeordnet auf Talfahrt. Bei 15 Euro liegt eine wichtige Horizontalunterstützung, die nun weiterem Verkaufsdruck standhalten sollte. Falls nicht, droht ein Rutsch in Richtung von 12 Euro.
Hinweis
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