Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Aktuelle Kurziele
Donnerstag, 24. September 2020
DER AKTIONÄR 40-2020: Borussia Dortmund: Fußballclub hat mit Talenten eine Gelddruckmaschine gefunden
Dienstag, 22. September 2020
FOCUS-MONEY 40-2020: Cenit: Product-Lifecycle-Management-Spezialist setzt auf Digitalisierung
Donnerstag, 17. September 2020
DER AKTIONÄR 39-2020: Energiekontor: Betreiber von Wind- und Solarparks mit starken Wachstumsperspektiven
Mittwoch, 16. September 2020
BÖRSE ONLINE 38-2020: QSC: IT-Dienstleister des Mittelstands will bis Jahresende Break-even schaffen
Mittwoch, 16. September 2020
BÖRSE ONLINE 38-2020: Helma: Spezialist für Ein- und Zweifamilienhäuser strebt Marge von 11 % an
Donnerstag, 03. September 2020
DER AKTIONÄR 37-2020: Allianz: Versicherungskonzern bleibe in der Krise Top-Aktie für Dividendenjäger
Mittwoch, 02. September 2020
BÖRSE ONLINE 36-2020: Volkswagen: Wolfsburger Elektroauto-Offensive rollt mit Verkaufsstart des ID.3 an
Mittwoch, 26. August 2020
BÖRSE ONLINE 35-2020: Aixtron: High-Tech-Konzern erwartet zweistellige Umsatzmarge im Gesamtjahr
Mittwoch, 19. August 2020
BÖRSE ONLINE 34-2020: Freenet: Milliardensumme durch Übernahmeangebot für Schweizer Tochter
Mittwoch, 19. August 2020
BÖRSE ONLINE 34-2020: OHB: Wachstumstreiber und Milliardenbudgets treiben Raumfahrtkonzern an
Donnerstag, 13. August 2020
DER AKTIONÄR 34-2018: Adidas: Sportartikelhersteller kann E-Commerce-Geschäft massiv steigern
Mittwoch, 05. August 2020
BÖRSE ONLINE 32-2020: AMS: Österreichischer Chiphersteller beginnt Integration von Osram
Samstag, 11. Juli 2020
EURO am SONNTAG 28-2020: KSB: Pumpenhersteller mit Discount von 50 % zum Buchwert
Donnerstag, 18. Juni 2020
DER AKTIONÄR 26-2020: Sixt: Autovermieter arbeitet auch in der Krise konsequent an Zukunftsvision
Dienstag, 16. Juni 2020
FOCUS-MONEY 26-2020: Zalando: Online-Mode-Händler könnte Umsatz bis 2035 verfünffachen
Mittwoch, 10. Juni 2020
DER AKTIONÄR 25-2020: Symrise: Duftstoff- und Aromenkonzern zum Kaufen und Liegenlassen
Donnerstag, 28. Mai 2020
DER AKTIONÄR 23-2020: Sixt: Autovermieter bereitet sich aktiv auf die Zeit nach der Pandemie vor
Mittwoch, 20. Mai 2020
BÖRSE ONLINE 21-2020: RWE: Nachhaltige Energien bekommen immer mehr Gewicht am Strommix
Mittwoch, 20. Mai 2020
DER AKTIONÄR 22-2020: KION: Nachfrage nach modernen Warenhaus-Systemen steigt weltweit
Dienstag, 12. Mai 2020
FOCUS-MONEY 21-2020: bet-at-home.com: Online-Wettenanbieter weicht auf E-Sports-Wetten aus
Mittwoch, 06. Mai 2020
BÖRSE ONLINE 19-2020: Allianz: Die Dividende für 2019 wird gezahlt
Mittwoch, 29. April 2020
BÖRSE ONLINE 18-2020: Jenoptik: Hightechkonzern geht davon aus, die Corona-Krise gut zu meistern
Donnerstag, 04. Juli 2019

Hugo Boss: Mode- und Lifestyle-Konzern setzt beim Wachstum auf Digitalisierung

Analyst: DER AKTIONÄR 28-2019
1924 gründete Hugo Ferdinand Boss seinen Handwerksbetrieb in Metzingen. Heute zählt das schwäbische Unternehmen zu den führenden Anbietern der Welt im Premium- und Luxussegment des Bekleidungsmarktes. Lange stand der Name Boss nur für Herrenmode, doch mittlerweile liegt der Unternehmensfokus auch auf der Entwicklung und Vermarktung hochwertiger Damenmode. Neben der klassischen Konfektion, eleganter Abend- und lässiger Freizeitmode runden Schuhe, Lederaccessoires sowie in Lizenz vertriebene Düfte, Brillen, Uhren, Kinderbekleidung und Motoradhelme die Produktpalette des Mode- und Lifestyle-Konzerns ab. Neben dem Heimatstandort Metzingen verfügt der Modekonzern über eigene Produktionsstätten in der Türkei, Polen, Italien, USA. Die Marktkapitalisierung der im MDAX gelisteten Gesellschaft beträgt derzeit rund 4 Mrd. Euro.

Im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2019 konnte Hugo Boss den Konzernumsatz um 2 % von 650 auf 664 Mio. Euro steigern. Das operative Ergebnis (EBIT) gab um 22 % von 70 auf 55 Mio. Euro nach. Die EBIT-Marge betrug 8,2 % gegenüber 10,7 % im Vorjahr. Das Konzernergebnis gab um 21 % von 50 auf 39 Mio. Euro nach.

Obwohl Hugo Boss – wie andere Modefirmen auch – zuletzt starke Wachstumsraten erzielt habe, sei der Aktienkurs des MDAX-Unternehmens dennoch deutlich unter Druck gekommen. Doch inzwischen dürften viele Belastungen eingepreist und mehr Chancen auf Seiten der Käufer zu finden sein. Turnaround-Fantasie habe Hugo Boss aufgrund der Digitalisierung. Der Metzinger Traditionskonzern setzt vehement auf die Digitalisierung. Bereits im 1. Quartal habe der Mode- und Lifestylekonzern den Umsatz der Onlinesparte um 26 % steigern können, während das konzernweite Wachstum nahezu ausgeblieben sei. Hugo Boss leide unter der Entwicklung in den USA, könne aber auf dem chinesischen Festland zweistellige Wachstumsraten auf vergleichbarer Fläche realisieren. Der Konzern setze daher bei der Strategie 2022 auf den Onlinehandel und das Chinageschäft. Innerhalb der kommende 3 Jahre solle sich der Onlinehandel vervierfachen und der Umsatzanteil Asiens von zuletzt 15 auf 20 % steigen. Der Konzernumsatz solle bis 2022 durchschnittlich um 5 bis 7 % zulegen. Gleichzeitig werde eine EBIT-Marge von 15 % angestrebt. Mit einem 2020er-KGV von 12 liege Hugo Boss um vier Punkte unter dem Mittelwert der Peergroup. DER AKTIONÄR rät mit einem Kursziel von 75 Euro zum Kauf (31 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Nachdem die Aktie von Hugo Boss in den letzten 12 Monaten zweimal erfolgreich im Bereich von 52 Euro wieder nach oben abprallen konnte, dürften einige Marktteilnehmer auf eine Bodenbildung spekulieren. Um dieses Chartsignal auszulösen, wäre aber ein Ausbruch über 67,50 Euro nötig. Positionen, die man vorher eröffnet, sollte unter der genannten Unterstützung abgesichert werden.
Hinweis
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