Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Aktuelle Kurziele
Mittwoch, 05. August 2020
BÖRSE ONLINE 32-2020: AMS: Österreichischer Chiphersteller beginnt Integration von Osram
Samstag, 11. Juli 2020
EURO am SONNTAG 28-2020: KSB: Pumpenhersteller mit Discount von 50 % zum Buchwert
Donnerstag, 18. Juni 2020
DER AKTIONÄR 26-2020: Sixt: Autovermieter arbeitet auch in der Krise konsequent an Zukunftsvision
Dienstag, 16. Juni 2020
FOCUS-MONEY 26-2020: Zalando: Online-Mode-Händler könnte Umsatz bis 2035 verfünffachen
Mittwoch, 10. Juni 2020
DER AKTIONÄR 25-2020: Symrise: Duftstoff- und Aromenkonzern zum Kaufen und Liegenlassen
Donnerstag, 28. Mai 2020
DER AKTIONÄR 23-2020: Sixt: Autovermieter bereitet sich aktiv auf die Zeit nach der Pandemie vor
Mittwoch, 20. Mai 2020
BÖRSE ONLINE 21-2020: RWE: Nachhaltige Energien bekommen immer mehr Gewicht am Strommix
Mittwoch, 20. Mai 2020
DER AKTIONÄR 22-2020: KION: Nachfrage nach modernen Warenhaus-Systemen steigt weltweit
Dienstag, 12. Mai 2020
FOCUS-MONEY 21-2020: bet-at-home.com: Online-Wettenanbieter weicht auf E-Sports-Wetten aus
Mittwoch, 06. Mai 2020
BÖRSE ONLINE 19-2020: Allianz: Die Dividende für 2019 wird gezahlt
Mittwoch, 29. April 2020
BÖRSE ONLINE 18-2020: Jenoptik: Hightechkonzern geht davon aus, die Corona-Krise gut zu meistern
Donnerstag, 23. April 2020
DER AKTIONÄR 18-2020: Bayer: Pharma- und Saatgut-Riese historisch günstig mit 8er-KGV
Donnerstag, 16. April 2020
DER AKTIONÄR 17-2020: DEFAMA: Spezialist für Fachmärkte will Chancen für Zukäufe nutzen
Donnerstag, 16. April 2020
DER AKTIONÄR 17-2020: Evotec: Geschäft läuft beim Hamburger Biotech-Unternehmen auf Hochtouren
Donnerstag, 02. April 2020
DER AKTIONÄR 15-2020: MBB: Beteiligungsgesellschaft mit wachstumsstarken neuen Töchtern
Mittwoch, 01. April 2020
FOCUS-MONEY 15-2020: SAP: Deutschlands Software-Haus Nr. 1 glänzt auch als Dividendenzahler
Samstag, 28. März 2020
EURO am SONNTAG 13-2020: Sixt: Mobilitätsdienstleister rechnet 2021 mit Rückkehr zur Normalität
Donnerstag, 12. Dezember 2019

Zalando: Online-Mode-Händler könnte zum Übernahmeziel von Alibaba werden

Analyst: DER AKTIONÄR 51-2019
Wenn der Paketdienst an der Haustür klingelt und der Empfänger "vor Glück schreit", kann das eigentlich nur bedeuten, dass mal wieder eine Sendung von Zalando (WKN: ZAL111) beim Empfänger angekommen ist. Zalando beschreibt sich selbst als Europas führende Onlineplattform für Mode und Schuhe. Auf den Webseiten der Berliner finden Kunden eine umfassende Auswahl an Bekleidung, Schuhen und Accessoires für Damen, Herren und Kinder. Von weltweit bekannten Marken über lokale "Fashion Brands" bis hin zu selbst designten "Private Labels" können Kunden in 15 verschiedenen europäischen Märkten auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Mode ordern. Der Clou dabei ist: Zalando garantiert einen kostenfreien Versand und Rückversand. Die seit dem 1. Oktober 2014 börsengelistete Gesellschaft wird gegenwärtig mit rund 10,5 Mrd. Euro bewertet.

Am 31. Oktober veröffentlichte Zalando die Zahlen für das 3. Quartal 2019. Der Online-Modehändler konnte seine Kundenbasis um 17,5 % auf 29,5 Millionen Kunden steigern und den Umsatz um starke 26,7 % auf 1,5 Mrd. Euro erhöhen. Das bereinigte Konzern-EBIT betrug 6,3 Mio. Euro nach einem Fehlbetrag von 38,9 Mio. Euro im Vorjahr. Die Umsatzmarge lag bei 0,4 % gegenüber -3,2 % im Vorjahr.

Zalando habe mit den jüngsten Geschäftszahlen laut DER AKTIONÄR eindrucksvoll unterstreichen können, dass die Berliner die Nummer 1 im deutschen Modehandel seien und ein stärkeres Wachstum als je zuvor erzielt werden konnte. Allein in der Cyber Week habe Zalando 840.000 Neukunden gewinnen können. Zalando-Vize-Chef David Schneider sehe seinen Konzern auf dem Weg, "die erste Anlaufstelle für Mode in Europa zu werden". Mit 29,5 Mio. aktiven Kunden im 3. Quartal habe man einen neuen Rekordwert erreicht. Im starken Schlussquartal dürfe bei Zalando noch einmal kräftig die Kasse klingeln. Die Umsatzwarnung des Sommers wegen zu heißem Wetter dürfe eine Anomalie gewesen sein. Nachdem sich die Beteiligungsgesellschaft Kinnevik im September von Aktien im Wert von 558 Mio. Euro getrennt hatte, sei der Aktienkurs unter Druck gekommen. Weitere Verkäufe seien seitens Kinnevik nun aber erst in 2020 zu erwarten. Zalando sei operativ aber definitiv auf Wachstumskurs und das könne Begehrlichkeiten bei den Big Playern des Onlinehandels wecken. Gerüchten zu Folge solle Chinas-E-Commerce-Gigant Alibaba an einer Übernahme von Zalando interessiert sein, um die Expansion nach Europa voranzutreiben. Angesicht der Wachstums- und Übernahmefantasie rät DER AKTIONÄR mit einem Kursziel von 60 Euro zum Kauf (45 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie von Zalando läuft seit April übergeordnet seitwärts. Sollte der Titel Anfang November bei 37 Euro ein Swing-Low ausgebildet haben, dann fehlt nun nur noch der Ausbruch über 42 Euro, um bis zum Septemberhoch bei 46,80 Euro durchzustarten.
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