Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Aktuelle Kurziele
Donnerstag, 01. Oktober 2020
DER AKTIONÄR 41-2020: Allgeier: IT-Dienstleister vor Rückkehr zu zweistelligem Wachstum im Jahr 2021
Dienstag, 29. September 2020
FOCUS-MONEY 41-2020: DWS: Vermögensverwalter verzeichnet starkes Wachstum im 1. Halbjahr
Donnerstag, 24. September 2020
DER AKTIONÄR 40-2020: Borussia Dortmund: Fußballclub hat mit Talenten eine Gelddruckmaschine gefunden
Dienstag, 22. September 2020
FOCUS-MONEY 40-2020: Cenit: Product-Lifecycle-Management-Spezialist setzt auf Digitalisierung
Donnerstag, 17. September 2020
DER AKTIONÄR 39-2020: Energiekontor: Betreiber von Wind- und Solarparks mit starken Wachstumsperspektiven
Mittwoch, 16. September 2020
BÖRSE ONLINE 38-2020: QSC: IT-Dienstleister des Mittelstands will bis Jahresende Break-even schaffen
Mittwoch, 16. September 2020
BÖRSE ONLINE 38-2020: Helma: Spezialist für Ein- und Zweifamilienhäuser strebt Marge von 11 % an
Donnerstag, 03. September 2020
DER AKTIONÄR 37-2020: Allianz: Versicherungskonzern bleibe in der Krise Top-Aktie für Dividendenjäger
Mittwoch, 02. September 2020
BÖRSE ONLINE 36-2020: Volkswagen: Wolfsburger Elektroauto-Offensive rollt mit Verkaufsstart des ID.3 an
Mittwoch, 26. August 2020
BÖRSE ONLINE 35-2020: Aixtron: High-Tech-Konzern erwartet zweistellige Umsatzmarge im Gesamtjahr
Mittwoch, 19. August 2020
BÖRSE ONLINE 34-2020: Freenet: Milliardensumme durch Übernahmeangebot für Schweizer Tochter
Mittwoch, 19. August 2020
BÖRSE ONLINE 34-2020: OHB: Wachstumstreiber und Milliardenbudgets treiben Raumfahrtkonzern an
Donnerstag, 13. August 2020
DER AKTIONÄR 34-2018: Adidas: Sportartikelhersteller kann E-Commerce-Geschäft massiv steigern
Mittwoch, 05. August 2020
BÖRSE ONLINE 32-2020: AMS: Österreichischer Chiphersteller beginnt Integration von Osram
Samstag, 11. Juli 2020
EURO am SONNTAG 28-2020: KSB: Pumpenhersteller mit Discount von 50 % zum Buchwert
Donnerstag, 18. Juni 2020
DER AKTIONÄR 26-2020: Sixt: Autovermieter arbeitet auch in der Krise konsequent an Zukunftsvision
Dienstag, 16. Juni 2020
FOCUS-MONEY 26-2020: Zalando: Online-Mode-Händler könnte Umsatz bis 2035 verfünffachen
Mittwoch, 10. Juni 2020
DER AKTIONÄR 25-2020: Symrise: Duftstoff- und Aromenkonzern zum Kaufen und Liegenlassen
Donnerstag, 28. Mai 2020
DER AKTIONÄR 23-2020: Sixt: Autovermieter bereitet sich aktiv auf die Zeit nach der Pandemie vor
Mittwoch, 20. Mai 2020
BÖRSE ONLINE 21-2020: RWE: Nachhaltige Energien bekommen immer mehr Gewicht am Strommix
Mittwoch, 20. Mai 2020
DER AKTIONÄR 22-2020: KION: Nachfrage nach modernen Warenhaus-Systemen steigt weltweit
Dienstag, 12. Mai 2020
FOCUS-MONEY 21-2020: bet-at-home.com: Online-Wettenanbieter weicht auf E-Sports-Wetten aus
Mittwoch, 06. Mai 2020
BÖRSE ONLINE 19-2020: Allianz: Die Dividende für 2019 wird gezahlt
Mittwoch, 16. September 2020

Helma: Spezialist für Ein- und Zweifamilienhäuser strebt Marge von 11 % an

Analyst: BÖRSE ONLINE 38-2020
Helma Eigenheimbau (WKN: A0EQ57) ist Hersteller individueller Massivhäuser und hat sich auf den Verkauf von schlüsselfertigen Ein- und Zweifamilienhäusern spezialisiert. Einen besonderen Fokus hat das Unternehmen dabei auf eine energieeffiziente Bauweise gelegt und sich in den letzten Jahren als führender Hersteller von Solar-Energiesparhäusern etabliert. Im Angebot befindet sich auch das "EnergieAutarkeHaus", das seine Bewohner komplett unabhängig von Gas- und Stromversorgern machen soll. Ein weiteres Geschäftsfeld umfasst alle Dienstleistungen rund um das Bauvorhaben, um als Bauträger zur Entlastung der Bauherren beizutragen: Hilfe bei der Grundstückssuche, Beratung in Finanzierungsfragen, Bauplanung etc. Mit dem dritten Geschäftsfeld "Ferienimmobilien" hat sich Helma Eigenbau aus den Mitteln des Börsengangs 2006 ein drittes Standbein geschaffen. Die Marktkapitalisierung der Gesellschaft beträgt momentan rund 140,8 Mio. Euro.

Am 18. August veröffentlichte Helma Eigenheimbau den Halbjahresbericht 2020. In den Monaten Januar bis Juni ging der Auftragseingang des Konzerns um 17,9 % von 140,6 auf 115,5 Mio. Euro zurück. Der Konzernumsatz legte um rund 4 % von 110,3 auf 114,2 Mio. Euro zu. Das Vorsteuerergebnis gab um 12 % von 7,5 auf 6,6 Mio. Euro nach. Beim Konzernergebnis wurde ein Rückgang um 13,5 % von 5,2 auf 4,5 Mio. Euro ausgewiesen.

Wenn man berücksichtige, dass ein Hauskauf mit Besichtigung vor Ort in den Corona-Monaten quasi unmöglich war, so seien laut BÖRSE ONLINE die Halbjahreszahlen von Helma Eigenheimbau noch verhältnismäßig wenig in Mitleidenschaft gezogen worden. Für die Monate Juni und Juli habe der Konzern zudem gemeldet, dass die Verkäufe wieder auf Vorjahresniveau liegen. Derzeit würde lediglich die Kreditvergabe etwas restriktiver gehandhabt werden, insbesondere wenn ein Käufer in einer Branche arbeite, die wie die Gastronomie stark unter der Pandemie zu leiden habe. Auch wenn Helma die Jahresprognose zurückgezogen habe, könne der Kursrutsch der Aktie übertrieben sein. Helma habe in den Monaten Juni und Juli so viele Kataloge zu den individuell geplanten Massivhäusern verschickt, wie noch nie zuvor in den 40 Jahren der Unternehmensgeschichte. Den Durchhänger bei der EBIT-Marge, die zuletzt von 7,7 auf 6,2 % zurückgegangen war, dürfe Helma laut Firmenchef Gerrit Janssen rasch überwinden. In den kommenden fünf Jahren werde eine Marge von11 % angepeilt. Möglich werden solle das, weil der Konzern im Bauträgergeschäft auf viele Grundstücke in Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München zurückgreifen könne, wenn diese alten Anschaffungen als Bauland ausgewiesen werden sollten. Bis 2028 gehe Helma davon aus, allein durch Verkauf und Bebauung bereits vorhandener Grundstücke einen Jahresumsatz von jeweils 300 Mio. Euro erzielen zu können. BÖRSE ONLINE rät angesichts des vorhandenen Potenzials für Wertsteigerungen mit einem Kursziel von 55 Euro zum Kauf (56 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Übergeordnet steckt die Aktie von Helma Eigenheimbau seit fünf Jahren im Abwärtstrend. Zuletzt konnte sich die Aktie aber vom März-Tief bei 27,30 Euro gut erholen und läuft seit Wochen um die 35-Euro-Marke seitwärts. Anleger positionieren sich bei einem dynamischen Ausbruch, der von erhöhtem Volumen begleitet wird.
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