Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
Zum Kursziel-Radar
Aktuelle Kurziele
Donnerstag, 08. April 2021
DER AKTIONÄR 15-2021: va-Q-tec: Spezialist für Thermo-Dämmstoffe mit reichlich Wachstumsfantasie
Freitag, 12. März 2021
EURO am SONNTAG 10-2021: Adidas: Sportartikelhersteller setzt beim Wachstum auf Direktvertrieb
Mittwoch, 10. März 2021
BÖRSE ONLINE 10-2021: Nordex: Windturbinenhersteller sollte auch 2021 hohe Nachfrage verzeichnen
Mittwoch, 03. März 2021
BÖRSE ONLINE 09-2021: Adva: Netzwerkausrüster hat nach Umsatz- nun das Gewinnwachstum im Blick
Dienstag, 02. März 2021
FOCUS-MONEY 10-2021: Daimler: Stuttgarter Autobauer überzeugt mit starkem freiem Cashflow
Donnerstag, 25. Februar 2021
BÖRSE ONLINE 08-2021: Takkt: Bürosystemversandhändler wird schlanker und digitaler in der Pandemie
Sonntag, 14. Februar 2021
EURO am SONNTAG 06-2021: Qiagen: Qiagen:
Donnerstag, 04. Februar 2021
DER AKTIONÄR 06-2021: JOST Werke: Zulieferer der Lkw-Industrie dürfte 2021 deutlich profitabler werden
Dienstag, 02. Februar 2021
FOCUS-MONEY 06-2021: Exasol: Datenanalyse-Spezialist mit führender technologischer Position
Donnerstag, 21. Januar 2021
DER AKTIONÄR 04-2021: Hugo Boss: Mode- und Lifestyle-Konzern mit starkem Plus beim Onlinegeschäft
Donnerstag, 14. Januar 2021
DER AKTIONÄR 03-2021: BioNTech: Mainzer Biotech dürfe auch nach Covid-19 Forschungserfolg haben
Donnerstag, 14. Januar 2021
DER AKTIONÄR 03-2021: ABO Wind: Wind- und Solarpark-Projektierer mit glänzenden Wachstumsaussichten
Mittwoch, 13. Januar 2021
BÖRSE ONLINE 02-2021: Freenet: Telekomkonzern mit reichlich Liquidität für Dividendenerhöhung
Donnerstag, 07. Januar 2021
BÖRSE ONLINE 01-2021: PayPal: Online-Bezahldienstleister festigt mit Bitcoin-Handel die Position
Donnerstag, 17. Dezember 2020
DER AKTIONÄR 52-2020: Varta: Batteriehersteller sei dank starkem Kerngeschäft schon unterbewertet
Donnerstag, 15. Dezember 2016
FOCUS-MONEY 52-2020: Zynga: Spielentwickler mit durchschnittlichem Wachstum von 25 % bis 2023
Donnerstag, 10. Dezember 2020
DER AKTIONÄR 51-2020: Süss MicroTec: Maschinenbauer der Halbleiterindustrie mit knapp 15 % Marge in Q3
Mittwoch, 09. Dezember 2020
BÖRSE ONLINE 50-2020: Electronic Arts: Amerikaner können mit Sportsimulationen wie Fifa 21 punkten
Dienstag, 08. Dezember 2020
FOCUS-MONEY 51-2020: Airbus: Europäischer Flugzeugbauer startet wieder dynamisch durch
Samstag, 28. November 2020
EURO am SONNTAG 48-2020: CompuGroup: Telemedizin-Dienstleister weitet mit Übernahme US-Geschäft aus
Donnerstag, 26. November 2020
DER AKTIONÄR 49-2020: Mayr-Melnhof: Kartonhersteller profitiert vom starke wachsenden Online-Handel
Donnerstag, 26. November 2020
DER AKTIONÄR 49-2020: Zalando: Beim Online-Mode-Händler boomt das Geschäft trotz oder wegen Covid-19
Donnerstag, 26. November 2020
BÖRSE ONLINE 48-2020: Ceconomy: Zahlen für das 4. Quartal deuten auf eine Gesundung des Geschäfts hin
Freitag, 20. November 2020
EURO am SONNTAG 47-2020: Nordex: Windturbinenhersteller blickt mit neuem Optimismus in die Zukunft
Donnerstag, 19. November 2020
DER AKTIONÄR 48-2020: BioNTech: Mainzer Biotech auf dem Weg zum Top-Player der Biotech-Szene
Donnerstag, 29. Oktober 2020
DER AKTIONÄR 45-2020: Qiagen: Diagnostikspezialist hat gleich mehrere Tests im Portfolio
Dienstag, 27. Oktober 2020
FOCUS-MONEY 45-2020: Deutz: Dieselmotoren-Spezialist will Geschäft in Asien massiv ausbauen
Freitag, 05. Februar 2021

SAF-Holland: Nutzfahrzeugzulieferer stehe vor einem Gewinnsprung beim EBIT im laufenden Geschäftsjahr 2021

Analyst: DER AKTIONÄR 06-2021
SAF-Holland (WKN: SAFH00) ist einer der international führenden Nutzfahrzeugzulieferer, der im Jahr 2006 aus dem Zusammenschluss der beiden Traditionsunternehmen SAF (gegründet 1881 in Keilberg bei Aschaffenburg) und Holland (gegründet 1910 in Corsica, South Dakota, USA) hervorgegangen ist. Als Hersteller und Anbieter von Produktsystemen und Bauteilen für die LKW-, Auflieger- und Anhänger-, Bus- und Campingfahrzeugindustrie hat sich das Unternehmen vor allem im Bereich Achssysteme, Sattelkupplungen, Stützwinden und Königszapfen einen Namen gemacht. Mit Produktionsstandorten rund um den Globus (Europa, Nordamerika, Brasilien, Australien, China und Indien), Tochtergesellschaften und einem Servicenetzwerk mit mehr als 10.000 Stationen ist SAF Holland weltweit präsent. Der im SDAX gelistete Konzern wird aktuell mit rund 547,5 Mio. Euro an der Börse bewertet.

An SAF-Holland ging das Corona-Jahr 2020 nicht spurlos vorbei. Der Konzernumsatz ging in den ersten neun Monaten um fast 30 % von 1 Mrd. Euro auf 708,7 Mio. Euro zurück. Das bereinigte EBITDA brach um 27,9 % von 90,5 auf 65,2 Mio. Euro ein. Die Umsatzmarge betrug 9,2 % gegenüber 9,0 % im Vorjahr. Das EBIT gab um 42,4 % von 66,9 auf 38,5 Mio. Euro nach. Die EBIT-Marge lag bei 5,4 %, nach 6,6 % im Vorjahr.

So mau die Zahlen für die ersten neun Monate bei SAF-Holland auch ausgefallen seien, es habe laut DER AKTIONÄR den Anschein, als habe der Zulieferer der Nutzfahrzeugindustrie mit dem 3. Quartal die Talsohle durchschreiten können. SAF-Holland habe den operativen Free Cashflow im 3. Quartal signifikant von 12,3 auf 64,4 Mio. Euro steigern können. Zu verdanken habe der SDAX-Konzern diese Entwicklung der starken Erholung in den Absatzmärkten in Nordamerika und Europa. Hinzu gekommen sei das gute Wachstum im Konjunktur-unabhängigeren Ersatzteilgeschäft, in dem der Konzern zudem höhere Margen realisiere. Mit rigorosen Einsparungen bei Vertriebs- und Verwaltungskosten habe SAF-Holland ein Übriges zur Gesundung der Bilanz getan. Für das Gesamtjahr 2020 dürfe man den Umsatz rund 25 % unter dem Vorjahreswert von 1,3 Mrd. Euro erwarten. Bei einer prognostizierten EBIT-Marge von 5,5 % könne SAF-Holland ein operatives Ergebnis von 53 Mio. Euro erzielt habe und damit einen Gewinn von 0,20 Euro verbuchen. Hoffnung auf eine stärkere Erholung im laufenden Geschäftsjahr mache die erfolgreiche Neuordnung des US-Geschäfts sowie weitere Auswirkungen des Kostenkontrollprogramms "Initiative Forward 2.0". Die bereinigte EBIT-Marge dürfe dadurch verbessert werden. Bei einer Marge von 7,5 % könne SAF-Holland bei einem Umsatz um 1,1 Mrd. Euro einen Gewinnsprung auf 0,80 Euro je Aktie hinlegen. DER AKTIONÄR rät mit einem Kursziel von 16 Euro zum Kauf (33 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Im Sommer gelang der Aktie von SAF-Holland der Sprung über die Abwärtstrendlinie seit Anfang 2018. Seitdem zieht der SDAX-Titel dynamisch nach oben. Oberhalb von 10 Euro sollten die Käufer im Vorteil sein.
Hinweis
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