Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Aktuelle Kurziele
Donnerstag, 15. April 2021
DER AKTIONÄR 16-2021: Teamviewer: Anbieter von Remotesupport sei weiterhin auf Wachstumskurs
Mittwoch, 14. April 2021
BÖRSE ONLINE 15-2021: Knaus Tabbert: Caravaning profitiert bei der Urlaubsplanung in der Pandemie
Mittwoch, 14. April 2021
BÖRSE ONLINE 15-2021: OHB: Raumfahrtkonzern spürt die Nachfrage nach erdnahen Satelliten
Donnerstag, 08. April 2021
DER AKTIONÄR 15-2021: va-Q-tec: Spezialist für Thermo-Dämmstoffe mit reichlich Wachstumsfantasie
Freitag, 12. März 2021
EURO am SONNTAG 10-2021: Adidas: Sportartikelhersteller setzt beim Wachstum auf Direktvertrieb
Mittwoch, 10. März 2021
BÖRSE ONLINE 10-2021: Nordex: Windturbinenhersteller sollte auch 2021 hohe Nachfrage verzeichnen
Mittwoch, 03. März 2021
BÖRSE ONLINE 09-2021: Adva: Netzwerkausrüster hat nach Umsatz- nun das Gewinnwachstum im Blick
Dienstag, 02. März 2021
FOCUS-MONEY 10-2021: Daimler: Stuttgarter Autobauer überzeugt mit starkem freiem Cashflow
Donnerstag, 25. Februar 2021
BÖRSE ONLINE 08-2021: Takkt: Bürosystemversandhändler wird schlanker und digitaler in der Pandemie
Sonntag, 14. Februar 2021
EURO am SONNTAG 06-2021: Qiagen: Qiagen:
Donnerstag, 04. Februar 2021
DER AKTIONÄR 06-2021: JOST Werke: Zulieferer der Lkw-Industrie dürfte 2021 deutlich profitabler werden
Dienstag, 02. Februar 2021
FOCUS-MONEY 06-2021: Exasol: Datenanalyse-Spezialist mit führender technologischer Position
Donnerstag, 21. Januar 2021
DER AKTIONÄR 04-2021: Hugo Boss: Mode- und Lifestyle-Konzern mit starkem Plus beim Onlinegeschäft
Donnerstag, 14. Januar 2021
DER AKTIONÄR 03-2021: BioNTech: Mainzer Biotech dürfe auch nach Covid-19 Forschungserfolg haben
Donnerstag, 14. Januar 2021
DER AKTIONÄR 03-2021: ABO Wind: Wind- und Solarpark-Projektierer mit glänzenden Wachstumsaussichten
Mittwoch, 13. Januar 2021
BÖRSE ONLINE 02-2021: Freenet: Telekomkonzern mit reichlich Liquidität für Dividendenerhöhung
Donnerstag, 07. Januar 2021
BÖRSE ONLINE 01-2021: PayPal: Online-Bezahldienstleister festigt mit Bitcoin-Handel die Position
Donnerstag, 17. Dezember 2020
DER AKTIONÄR 52-2020: Varta: Batteriehersteller sei dank starkem Kerngeschäft schon unterbewertet
Donnerstag, 15. Dezember 2016
FOCUS-MONEY 52-2020: Zynga: Spielentwickler mit durchschnittlichem Wachstum von 25 % bis 2023
Donnerstag, 10. Dezember 2020
DER AKTIONÄR 51-2020: Süss MicroTec: Maschinenbauer der Halbleiterindustrie mit knapp 15 % Marge in Q3
Mittwoch, 09. Dezember 2020
BÖRSE ONLINE 50-2020: Electronic Arts: Amerikaner können mit Sportsimulationen wie Fifa 21 punkten
Dienstag, 08. Dezember 2020
FOCUS-MONEY 51-2020: Airbus: Europäischer Flugzeugbauer startet wieder dynamisch durch
Mittwoch, 10. März 2021

Frosta: Tiefkühlkostspezialist kann im Corona-Jahr die Einbrüche im Geschäft mit der Gastronomie durch Nachfrage der Privathaushalten kompensieren

Analyst: BÖRSE ONLINE 10-2021
Frosta (WKN: 606900) ist einer der größten Hersteller von Tiefkühlprodukten in Europa. Eigenen Angaben zufolge ist der mittelständische Konzern in Deutschland Marktführer für tiefgekühlte Fertiggerichte. Neben der Marke FRoSTA, mit der die Norddeutschen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Polen, Ungarn und vielen anderen ost- und mitteleuropäischen Ländern vertreten sind, hat sich das Unternehmen aus Bremerhaven auch auf die Entwicklung und Herstellung von hochwertigen Kundenmarken für den Einzel- und Großhandel spezialisiert. Mit dem Geschäftssegment "Foodservice" bietet Frosta Produkte an, die speziell auf die Bedürfnisse von Großverbrauchern abgestimmt sind. Frosta hat drei Produktionsstandorte in Deutschland (Bremerhaven, Rheintal, Elbtal) und ein viertes Werk in Polen (Bydgoszcz) für die Herstellung von Tiefkühl- und Fischprodukten sowie Fertiggerichten für den osteuropäischen Markt. An der Börse wird die Gesellschaft gegenwärtig mit rund 522,4 Mio. Euro bewertet.

Im Geschäftsjahr 2020 konnte Frosta den Konzernumsatz um 5,5 % von 523 auf 552 Mio. Euro steigern. Beim Jahresüberschuss erreichte man 25,1 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr lediglich 12,4 Mio. Euro realisiert worden waren.

Auch wenn weite Teile der Gastronomie während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 geschlossen waren, habe der Tiefkühlspezialist Frosta laut BÖRSE ONLINE einen Wachstumsschub verzeichnen können, wahrscheinlich weil einfach mehr zu Hause gekocht werden musste und Lebensmittel ohne Zusatzstoffe im Trend seien. Die Nachfrage aus den Privathaushalten habe sogar die Umsatzeinbrüche geschlossener Gaststätten, Restaurants, Kantinen und anderen Großkunden ausgeglichen. Sogar die gestiegenen Kosten für Hygienemaßnahmen habe man dank der Entwicklung kompensieren können. Allerdings habe sich Frosta bei der Vorlage der Jahreszahlen beim Ausblick auf das Geschäftsjahr 2021 zurückhaltend gezeigt. Angesichts vieler Unklarheiten wie es nach den Lockdowns weitergehe, gehe Frosta erst einmal von einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Gleiches gelte für das Ergebnis. Deutlich klarer falle der Blick auf die Konzernstrategie aus. Frosta werde Innovationen im Sortiment vorantreiben. An erster Stelle müsse man hier die Alternativen zum Fisch nennen. Mit der Kampagne "Fisch vom Feld" könne Frosta bereits punkten. Die Produkte aus Gemüse, Hanfmehl und Leinöl seien seit dem Herbst im Portfolio. Noch leide der Absatz aber aufgrund geschlossener Schulkantinen und Universitätsmensen. Aber mit Geduld kenne sich Frosta aus. Auch der vollständige Verzicht von Aromen und Zusatzstoffen vor knapp 20 Jahren habe Zeit gebraucht. Punkten könne der Tiefkühlspezialist zudem mit plastikfreien Verpackungen. Statt Kunststoffbeuteln werde Frosta künftig alle Produkte in selbst entwickelten und mit Preisen ausgezeichneten Papierverpackungen liefern. BÖRSE ONLINE rät mit einem Kursziel von 100 Euro zum Kauf (30 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie von Frosta könnte mit dem Ausbruch über 85 Euro ein großes Kaufsignal generieren. Zuletzt hat die Aktie an den Aufwärtstrend der letzten 12 Monate zurückgesetzt. Oberhalb von 70 Euro haben die Käufer das Sagen.
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