Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Aktuelle Kurziele
Mittwoch, 22. September 2021
BÖRSE ONLINE 38-2021: Verbio: Biokraftstoffproduzent treibt Stroh zu Biomethan in Indien weiter voran
Mittwoch, 15. September 2021
BÖRSE ONLINE 37-2021: Puma: Sport-Lifestyle-Konzern hat starke Wachstumszahlen in H1 vorgelegt
Donnerstag, 09. September 2021
DER AKTIONÄR 37-2021: BioNTech: Mainzer Biotech hat jetzt genügend Cash für weitere Forschungsstudien
Mittwoch, 08. September 2021
BÖRSE ONLINE 36-2021: Qiagen: Diagnostikspezialisten spürt weiter hohe Nachfragen nach Text-Equipment
Donnerstag, 02. September 2021
DER AKTIONÄR 36-2021: Deutz: Motorenbauer hat sich auf Zeit nach klassischen Dieselmotoren eingestellt
Donnerstag, 19. August 2021
DER AKTIONÄR 34-2021: SLM Solutions: Metalldruck wandelt Produktionsprozess vieler Konzerne komplett
Mittwoch, 11. August 2021
BÖRSE ONLINE 32-2021: Pfeiffer Vacuum: Renditeperle auf dem Weg zurück zur alten Margenstärke
Dienstag, 06. Juli 2021
FOCUS-MONEY 28-2021: H&R: Spezialchemiekonzern hebt EBITDA-Prognose deutlich an für 2021
Mittwoch, 30. Juni 2021
BÖRSE ONLINE 26-2021: Cenit: Product-Lifecycle-Management-Spezialist vor Turnaround in 2021
Samstag, 05. Juni 2021
EURO am SONNTAG 22-2021: Hensoldt: Auftragseingang explodiert im 1. Quartal um fast 200 %
Samstag, 29. Mai 2021
EURO am SONNTAG 21-2021: Aixtron: High-Tech-Konzern dringt erfolgreich in neue Absatzmärkte vor
Montag, 17. Mai 2021

PWO: Starkes Gewinnwachstum im 1. Quartal 2021 überrascht Marktbeobachter

Analyst: EURO am SONNTAG 19-2021
Progress-Werk Oberkirch (WKN: 696800), kurz PWO, ist ein Zulieferer der Automobilindustrie mit einer 100-jährigen Unternehmensgeschichte. Der Konzern ist weltweit bekannt als Entwickler und Produzent anspruchsvoller Metallkomponenten im Bereich Umform- und Verbindungstechnologie, Fahrzeugsicherheit und Automobilkomfort, wie beispielsweise Bauteilen für Antiblockiersysteme, Schiebedächer oder Fensterheber und Verriegelungssysteme für Fahrzeugsitze. Neben dem Stammsitz am Rande des Schwarzwaldes ist der Konzern mit Produktionsstandorten in Kanada, der Tschechischen Republik, Mexiko und China in zahlreichen Wachstumsmärkten global vertreten. Der Automobilzulieferer wird aktuell an der Börse mit knapp 96,5 Mio. Euro bewertet.

Am 10. Mai bestätigte PWO die vorläufigen Zahlen für das 1. Quartal 2021. In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte der Autozulieferer den Konzernumsatz um leicht um 1,1 % von 108,8 auf 110,2 Mio. Euro steigern. Das EBIT inklusive Währungseffekten ging um 3,3 % von 6,1 auf 5,9 Mio. Euro zurück. Das Konzernergebnis legte um 17,1 % von 3,5 auf 4,1 Mio. Euro zu.

Mit überraschend guten Zahlen für das 1. Quartal habe der Autozulieferer PWO laut EURO am SONNTAG aufwarten können. Der Spezialist von Gehäusen für kleine Elektromotoren, Bauteilen für Airbags, Klimaanlagen, Sitzen oder Lenkung spüre eine Nachfrage nach Komponenten für alle Fahrzeugklassen, von E-Auto bis Verbrenner. PWO habe die Marktteilnehmer überrascht, weil der Autozulieferer auch im Corona-Jahr 2020 kaum Bremsspuren in der Geschäftsentwicklung gezeigt habe. Weitere Steigerungen seien nicht antizipiert worden von den Analysten. Insbesondere der kräftige Anstieg von 1,11 auf 1,32 Euro beim Gewinn je Aktie habe aufhorchen lassen, weil das Umsatzplus mit 1,1 % auf 110,2 Mio. Euro nicht üppig ausgefallen sei. Im Gesamtjahr könne sich das ändern, weil PWO die Kapazitäten im Werk in Tschechien ausbaue und der Produktionsstart einer Serienfertigung in Kanada für ein hohes Neugeschäft sprächen. PWO-Chef Carlo Lazzarini habe die Prognose daher angehoben. Statt zuvor erwarteten 371,2 bis 380 Mio. Euro beim Umsatz dürften sich die Erlöse zwischen 400 und 410 Mio. Euro bewegen. Beim EBIT habe PWO zuvor gut 10 Mio. Euro in Aussicht gestellt, nach einem Minus von 8,1 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2020. Nun erwarte man in 2021 ein EBIT vor Währungseffekten zwischen 15 und 18 Mio. Euro. Verstetige sich die Gewinndynamik des 1. Quartals sei für das Gesamtjahr ein Gewinn je Aktie von 3 Euro zu erwarten. Angesichts eines 10er-KGVs erscheine PWO unterbewertet, zumal dem Titel in der Vergangenheit oft KGVs von 15 zugestanden worden seien. EURO am SONNTAG rät mit einem Kursziel von 38,50 Euro zum Kauf (25 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie von PWO schaffte mit dem Ausbruch über 25 Euro den Abschluss der Bodenbildung nach dem mehrjährigen Abwärtstrend. Oberhalb von dieser Marke könnte es weiter aufwärts in Richtung von 40 Euro gehen.
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