Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Aktuelle Kurziele
Mittwoch, 27. Oktober 2021
BÖRSE ONLINE 43-2021: Home24: Online-Möbelhändler ist im Peergroup-Vergleich günstig bewertet
Samstag, 02. Oktober 2021
EURO am SONNTAG 39-2021: Airbus: Europas Flugzeugbauer hat ein Orderbuch mit fast 7.000 Jets inzwischen
Donnerstag, 30. September 2021
DER AKTIONÄR 40-2021: Encavis: Solar- und Windparkbetreiber ein Gewinner vom Mitregieren der Grünen
Mittwoch, 22. September 2021
BÖRSE ONLINE 38-2021: Verbio: Biokraftstoffproduzent treibt Stroh zu Biomethan in Indien weiter voran
Mittwoch, 15. September 2021
BÖRSE ONLINE 37-2021: Puma: Sport-Lifestyle-Konzern hat starke Wachstumszahlen in H1 vorgelegt
Donnerstag, 09. September 2021
DER AKTIONÄR 37-2021: BioNTech: Mainzer Biotech hat jetzt genügend Cash für weitere Forschungsstudien
Mittwoch, 08. September 2021
BÖRSE ONLINE 36-2021: Qiagen: Diagnostikspezialisten spürt weiter hohe Nachfragen nach Text-Equipment
Donnerstag, 02. September 2021
DER AKTIONÄR 36-2021: Deutz: Motorenbauer hat sich auf Zeit nach klassischen Dieselmotoren eingestellt
Donnerstag, 19. August 2021
DER AKTIONÄR 34-2021: SLM Solutions: Metalldruck wandelt Produktionsprozess vieler Konzerne komplett
Mittwoch, 11. August 2021
BÖRSE ONLINE 32-2021: Pfeiffer Vacuum: Renditeperle auf dem Weg zurück zur alten Margenstärke
Dienstag, 06. Juli 2021
FOCUS-MONEY 28-2021: H&R: Spezialchemiekonzern hebt EBITDA-Prognose deutlich an für 2021
Mittwoch, 30. Juni 2021
BÖRSE ONLINE 26-2021: Cenit: Product-Lifecycle-Management-Spezialist vor Turnaround in 2021
Samstag, 05. Juni 2021
EURO am SONNTAG 22-2021: Hensoldt: Auftragseingang explodiert im 1. Quartal um fast 200 %
Donnerstag, 20. Mai 2021

HolidayCheck: Reiseportal-Betreiber dürfe nach Kapitalerhöhung über ausreichenden finanziellen Spielraum für Ausbau des Geschäfts verfügen

Analyst: DER AKTIONÄR 21-2021
HolidayCheck (WKN: 549532) zählt zu den führenden Digitalunternehmen für Urlauber in Europa. Unter dem Dach der Gesellschaft sind die 4 Urlaubsmarken HolidayCheck, HC Touristik (Reiseveranstalter von HolidayCheck Reisen) und Driveboo (MietwagenCheck, Driveboo). Die aktuelle Marktkapitalisierung der Gesellschaft beträgt rund 254 Mio. Euro.

Im 1. Quartal erzielte HolidayCheck einen Konzernumsatz von 1,7 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr ein Minus von 6,7 Mio. Euro ausgewiesen worden war. Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) zeigte sich mit -5,5 Mio. Euro nach -29,0 Mio. Euro im Vorjahr ebenfalls verbessert, auch wenn nicht die Gewinnzone erreicht wurde. Gleiches gilt für die Entwicklung beim EBIT, das mait -7,1 Mio. Euro deutlich besser war als im Vorjahresquartal mit -30,9 Mio. Euro.

Mit den Erfolgen der Impfkampagnen und Aufhebung von Reisewarnungen dürfe sich bei HolidayCheck laut DER AKTIONÄR auch eine signifikante Aufhellung des Geschäfts ergeben. Das Onlinereiseportal werde dank seiner starken Marktposition bei vielen Fernwehsüchtigen zur ersten Anlaufstelle im Internet werden. Auch wenn der Sommerurlaub 2021 noch mit vielen Unwägbarkeiten verbunden sei, und HolidayCheck auch für Abreisedaten nach dem 31. März keine verlässlichen Angaben über Stornoquoten abgeben könne, sei der Wille der Urlauber nach Reisen und Erholung stark wie nie. Der Konzern habe mit dem Vorziehen umfassender Einsparmaßnahmen auf das Geschäftsjahr 2020 selbst das bestmögliche getan, um für die Voraussetzungen für eine Verbesserung der Ergebniskennziffern zu schaffen. Erste Erfolge habe man davon schon im 1. Quartal sehen können. Der Fehlbetrag beim EBIT sei im Jahresvergleich von 30,9 auf 7,1 Mio. Euro eingeschmolzen. Mit einer erfolgreich durchgeführten Kapitalerhöhung habe HolidayCheck rund 48 Mio. Euro eingenommen und sich die nötige Flexibilität für den Ausbau des Geschäfts gesichert. Insgesamt verfüge man nun über 58,8 Mio. Euro an liquiden Mitteln. Bei Kunden punkte HolidayCheck mit dem neuen Flex-Tarif durch eine kostenlose Stornierungoption noch bis 6 Tage vor Reiseantritt, während die Branchengrößen TUI und Dertour auf 14 Tage vor Reiseantritt bestehen. Diese Flexibilität bei den Stornierungsbedingungen sei ein Trumpf im Kampf um die Gunst der Urlauber inmitten der Pandemie. DER AKTIONÄR rät mit einem Kursziel von 3,80 Euro zum "Einchecken und Durchstarten" mit dem Nebenwert (29 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Der Aktie von HolidayCheck hat sich vom Einbruch des Corona-Crashs inzwischen deutlich erholten können. Im März 2020 notierte die Aktie bei 74 Cents. Mit dem Ausbruch über 2,50 Euro gelang vor einigen Tagen der Abschluss der Bodenbildung. Oberhalb dieser Marke könnte eine Rally in Richtung des 5-Jahres-Hochs bei 3,70 Euro laufen.
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