Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
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Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Donnerstag, 10. Juni 2021

GFT Technologies: IT-Dienstleister profitiert vom umfassenden Marktbedarf bei der Digitalisierung im Banken- und Versicherungswesen

Analyst: DER AKTIONÄR 24-2021
Die in Stuttgart ansässige GFT Technologies AG (WKN: 580060) ist ein ausgesprochener Branchenspezialist für die internationale Finanzindustrie und gleichzeitig Nearshore-Pionier mit weltweit rund 6.000 Mitarbeitern in 15 Ländern. Die GFT-Experten stehen bereit, um für Kunden aus dem Bankwesen die richtigen Lösungen für die wachsenden regulatorischen Anforderungen zu finden. Außerdem begleitet GFT große Retailbanken durch den Prozess der Digitalisierung. Versicherungen hilft GFT durch Implementierung integrierter, verschlankender Geschäftsprozesse dabei, Kosten zu senken und effizienter zu werden. Die Gesellschaft wird gegenwärtig mit rund 555,5 Mio. Euro kapitalisiert.

GFT Technologies konnte im 1. Quartal 2021 den Konzernumsatz um 10 % von 112,48 auf 123,92 Mio. Euro steigern. Das bereinigte EBITDA legte um 30 % von 10,39 auf 13,55 Mio. Euro zu. Beim EBIT belief sich der Anstieg auf 104 % von 3,61 auf 7,37 Mio. Euro. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 126 % von 2,28 auf 5,16 Mio. Euro.

Mit den Zahlen für das 1. Quartal habe GFT Technologies laut DER AKTIONÄR die Erwartungen deutlich übertroffen. Es sei nicht zu übersehen, dass der IT-Dienstleister voll von der laufenden Digitalisierungswelle in der Wirtschaft profitiere. Bei einem Umsatzanstieg um 10 % auf 124 Mio. Euro habe GFT Technologies das Vorsteuerergebnis überproportional um 132 % von 3 auf 7 Mio. Euro verbessern können. Nach einem Gewinn je Aktie von 9 Cents im Vorjahr habe man nunmehr 20 Cents realisieren können. Vorstandschefin Marika Lulay habe daraufhin die Jahresprognose angehoben. Nachdem bislang ein Jahresumsatz von 480 Mio. Euro für 2021 in Aussicht gestellt worden war (2020: 444,85 Mio. Euro), gehe GFT Technologies nunmehr von Erlösen in Höhe von 520 Mio. Euro aus. Ebenfalls deutlich hochgesetzt worden seien die Ziele beim Vorsteuerergebnis. Anstatt 24 Mio. Euro (2020: 14,11 Mio. Euro) wolle man nun 30 Mio. Euro erreichen. Die wirklich positive Nachricht der jüngsten Prognoseanhebungen sei folgendes: Die hervorragende Auftragslage sei nicht Resultat eines Nachholbedarfs nach aufgeschobenen Projekten im Corona-Jahr 2020, sondern getrieben von großen, langfristig angelegten Digitalisierungsprojekten. Der Marktbedarf nach Lösungen zu modernster Technologie, Cloud-Diensten, künstlicher Intelligenz und Datenanalyse sei umfassend. GFT Technologies könne große Umstellungen bei Kunden aus den Kernmärkten Versicherung- und Bankenwesen beobachten. Nun zahle sich die Grundlagenarbeit in diesen Bereichen für GFT Technologies voll aus. DER AKTIONÄR rät mit einem Kursziel von 27,50 Euro zum Kauf (30 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Der Aktie von GFT Technologies gelang im Februar der Abschluss der Bodenbildung nach einigen Jahren des Kursverfalls. Seit dem Ausbruch über 15 Euro ist die Aktie in Bullenhand. Trader setzen mit einem Stopp um 17,50 Euro auf die Fortsetzung der Rally.
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