Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Aktuelle Kurziele
Dienstag, 06. Juli 2021
FOCUS-MONEY 28-2021: H&R: Spezialchemiekonzern hebt EBITDA-Prognose deutlich an für 2021
Mittwoch, 30. Juni 2021
BÖRSE ONLINE 26-2021: Cenit: Product-Lifecycle-Management-Spezialist vor Turnaround in 2021
Samstag, 05. Juni 2021
EURO am SONNTAG 22-2021: Hensoldt: Auftragseingang explodiert im 1. Quartal um fast 200 %
Samstag, 29. Mai 2021
EURO am SONNTAG 21-2021: Aixtron: High-Tech-Konzern dringt erfolgreich in neue Absatzmärkte vor
Donnerstag, 15. April 2021
DER AKTIONÄR 16-2021: Teamviewer: Anbieter von Remotesupport sei weiterhin auf Wachstumskurs
Mittwoch, 14. April 2021
BÖRSE ONLINE 15-2021: Knaus Tabbert: Caravaning profitiert bei der Urlaubsplanung in der Pandemie
Mittwoch, 14. April 2021
BÖRSE ONLINE 15-2021: OHB: Raumfahrtkonzern spürt die Nachfrage nach erdnahen Satelliten
Donnerstag, 08. April 2021
DER AKTIONÄR 15-2021: va-Q-tec: Spezialist für Thermo-Dämmstoffe mit reichlich Wachstumsfantasie
Freitag, 12. März 2021
EURO am SONNTAG 10-2021: Adidas: Sportartikelhersteller setzt beim Wachstum auf Direktvertrieb
Mittwoch, 16. Juni 2021

Aixtron: Spezialanlagenbauer löst mit Prognoseanhebung Freudensprünge aus

Analyst: BÖRSE ONLINE 24-2021
Aixtron (WKN: A0WMPJ) ist einer der Weltmarktführer von Anlagen zur Herstellung von Verbindungshalbleitern. Diese sogenannten Depositionsanlagen erfreuen sich weltweit hoher Beliebtheit bei einem breiten Kundenkreis zur Herstellung von leistungsstarken Bauelementen für elektronische und opto-elektronische Anwendungen (Photonik) auf Basis von Verbindungs-, Silizium- und organischen Halbleitermaterialien sowie Kohlenstoff-Nanostrukturen, Graphen und weiteren Nanomaterialien. Die Produkte des Maschinenbauers aus Herzogenrath kommen laut Unternehmensangaben in der Displaytechnik, der Signal- und Lichttechnik, in Glasfaser-Kommunikationsnetzen, drahtlosen und mobilen Telefonie-Anwendungen, der optischen und elektronischen Datenspeicherung, der Computer-Technik sowie einer Reihe anderer High-Tech-Anwendungen zum Einsatz. Bekannt ist Aixtron den meisten Anlegern als Anbieter von Produktionsanlagen zur Herstellung von LED (Leuchtdioden). In diesem Bereich sieht sich das Unternehmen mittlerweile als weltweiter Technologie- und Marktführer. Die im TecDAX und MDAX gelistete Gesellschaft weist gegenwärtig eine Marktkapitalisierung von rund 2,5 Mrd. Euro auf.

Vom 29. April stammen die Zahlen für das 1. Quartal 2021 bei Aixtron. Der Auftragseingang schoss um 81 % von 68,8 auf 124,4 Mio. Euro nach oben. Der Konzernumsatz legte um 21 % von 41,0 auf 49,5 Mio. Euro zu. Das EBIT betrug -0,7 Mio. Euro, zeigte sich aber verbessert im Vergleich zu -1,1 Mio. Euro im Vorjahr. Beim Nettoergebnis schaffte man mit 3,8 Mio. Euro nach einem Minus von 0,8 Mio. Euro den Sprung in die Gewinnzone.

Aixtron habe laut BÖRSE ONLINE in den zurückliegenden Wochen und Monaten eine Reihe von Großaufträgen melden können und gehe auch für den Rest des Geschäftsjahres 2021 von einer anhaltend hohen Nachfrage von den Kunden aus. Der Spezialmaschinenbauer verzeichne insbesondere ein großes Interesse an Systemen zur Herstellung energieeffizienter Leistungselektronik auf Galliumnitridbasis. Die Komponenten würden gebraucht, um schnelles Laden von Akkus in Mobilgeräten zu ermöglichen. Außerdem kämen sie im Antriebsstrang von Elektrofahrzeugen zum Einsatz. Die hohe Nachfrage sorge bei Aixtron für eine besser als gedachten Geschäftsentwicklung. Die Konzernleitung habe deshalb die Jahresprognose für 2021 erneut angehoben. Nach einem Auftragseingang von maximal 380 Mio. Euro werde dieser nun in einer Region zwischen 420 und 460 Mio. Euro erwartet. Beim Umsatz gehe man nach zuvor prognostizierten 360 Mio. Euro nunmehr von 400 bis 440 Mio. Euro aus. Die Bruttomarge dürfe wie zuvor schon angekündigt bei rund 40 % liegen. Die EBIT-Marge werde voraussichtlich auf 20 bis 22 % zulegen, nachdem zunächst von 18 % ausgegangen worden sei. Diese Prognoseanhebung habe der Aktie gleich Flügel verliehen und das Chartbild aufgehellt. Mit dem Ausbruch über 20 Euro verfüge der Titel über vielversprechende Perspektiven. BÖRSE ONLINE rät mit einem Kursziel von 30 Euro zum Kauf (35 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie von Aixtron brach zuletzt mit Dynamik auf ein neues Fünfjahreshoch über 20 Euro aus. Nun wäre der Weg in Richtung von 30 bis 33 Euro zunächst frei. Bei einem Rückfall unter 16 Euro sollten Anleger jedoch misstrauisch werden und die Reißleine ziehen.
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