Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
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PVA Tepla: Schaufel-Hersteller der Halbleiterindustrie dürfte in den kommenden Quartalen die Gewinnmargen steigern

Analyst: DER AKTIONÄR 26-2021
Bei PVA Tepla (WKN: 746100) handelt es sich um einen Verbund vielseitiger Hochleistungstechnologieunternehmen, die seit vielen Jahren wesentliche Herstellungsprozesse und technologischen Entwicklung in zahlreichen Branchen (Halbleiter-, Hartmetall-, Elektro-/Elektronik- und Optikindustrie sowie bei Unternehmen der Energie-, Fotovoltaik- und Umwelttechnologie) optimieren und in Kooperation mit den Kunden weiterentwickeln. Die Gesellschaft wird gegenwärtig mit rund 521 Mio. Euro bewertet.

Im 1. Quartal 2021 ging der Konzernumsatz bei PVA Tepla um 9,8 % von 26,4 auf 23,8 Mio. Euro zurück. Das EBITDA lag mit 2,43 Mio. Euro nur geringfügig unter dem Vorjahreswert von 2,46 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge betrug aufgrund des gesunkenen Umsatzes 10,2 % gegenüber 9,3 % im Vorjahr. Das EBIT gab um 9,7 % von 1,45 auf 1,31 Mio. Euro nach. Die EBIT-Marge lag mit 5,5 % exakt auf Vorjahresniveau.

Die aktuelle laufenden Korrektur bei dem Spezialisten für Kristallzuchtanlagen und Inspektionssystemen für die Halbleiterindustrie, PVA Tepla, stelle nach dem starken Anstieg von 10 auf 28 Euro in den letzten 10 Monaten laut DER AKTIONÄR eine gute Einstiegsgelegenheit dar. Eine neue Kaufwelle mit neuen Hochs sei zu erwarten. Es herrsche eine Knappheit an Halbleitern am Markt. Das dürfe bei PVA Tepla als Anbieter von Produktionsanlagen für die Wafer-Fertigung für einen Auftragsboom sorgen. Schon jetzt seien die Orderbücher prall gefüllt. Mit einem Auftragseingang von 25,5 Mio. Euro im 1. Quartal habe man 53 % mehr in den Büchern stehen als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Im gesamten 1. Halbjahr dürfe der Auftragseingang laut Vorstand Manfred Bender auf mehr als 90 Mio. Euro zulegen. PVA Tepla habe bei der Bewältigung der Auftragsflut einen Trumpf in der Hand, der sich "Asset-Light-Assembly-Modell" nenne. Mit dieser Methode könne PVA Tepla ein höheres Auftragsvolumen abarbeiten, ohne zusätzliche Investitionen vornehmen zu müssen. Daher dürften die Gewinnmargen kräftig steigen. PVA Tepla sei ein typischer Hersteller von Schaufeln für die Halbleiterindustrie. Der von dem aktuellen Nachfrageboom der Branche genauso stark profitieren dürfe, wie Ausrüster von Minenbetreibern im Goldrausch. DER AKTIONÄR rät Anlegern daher mit einem Kursziel von 35 Euro zum Auf- oder Ausbau von Positionen (46 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie von PVA Tepla hat zuletzt etwas vom Fünfjahreshoch bei 28 Euro zurückgesetzt und damit die erste größere Korrektur nach dem Bullenritt ausgehend von 10 Euro vollzogen. Oberhalb von 22 Euro dürften die Käufer im Vorteil sein.
Hinweis
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