Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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FOCUS-MONEY 28-2021: H&R: Spezialchemiekonzern hebt EBITDA-Prognose deutlich an für 2021
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Dienstag, 06. Juli 2021

H&R: Spezialchemiekonzern hebt EBITDA-Prognose deutlich an für 2021

Analyst: FOCUS-MONEY 28-2021
Bei H&R (WKN: A2E4T7) handelt es sich um ein Traditionsunternehmen, dass sich bereits seit 1919 der Herstellung von Spezialchemie und chemisch-pharmazeutischer Produkte auf Rohölbasis widmet. Zusammen mit den Schwesterunternehmen hat die H&R Gruppe ein weltweites Netzwerk mit Raffinerien und Spezialproduktanlagen aufgebaut, um den Bedarf von Kunden an Weißöl, Wachsemulsionen, Paraffinwachsen, Weichmachern und anderen Produkten zu decken. Aktuell wird die Gesellschaft an der Börse mit rund 305 Mio. Euro bewertet.

Im 1. Quartal 2021 ging der Konzernumsatz bei H&R um 18 % von 259,4 auf 241,4 Mio. Euro zurück. Das operative Betriebsergebnis (EBITDA) legte hingegen um 15 % von 10,7 auf 25,7 Mio. Euro zu. Das EBIT erholte sich von -2,0 auf 13,2 Mio. Euro. Das Konzernergebnis betrug 7,2 Mio. Euro, nach einem Fehlbetrag von 4,7 Mio. Euro im Vorjahr. Nachdem der Konzern im Rahmen der Q1-Zahlen die ursprüngliche Prognose noch bestätigt hatte, wurde diese am 16. Mai deutlich angehoben. Beim EBITDA erwarte man nun einen Wert in der Spanne von 95 bis 115 Mio. Euro für das Gesamtjahr 2021, nachdem zuvor lediglich ein Ergebnis zwischen 60 und 75 Mio. Euro prognostiziert worden war.

Beim niedersächsischen Spezialchemiekonzern und Anbieter von chemisch-pharmazeutischen Produkten auf Rohölbasis, H&R, könnte es im Geschäftsjahr 2021 laut FOCUS-MONEY zu einer "dicken positiven Überraschung" kommen. Der Ölverarbeiter profitiere sowohl von der Konjunkturerholung als auch den steigenden Rohstoffpreisen. Nach zwei schwachen Geschäftsjahren könne die hochvolatile Aktie nur wieder durchstarten. Die Konzernleitung habe das Ergebnis für die ersten drei Monate als "bestes Quartalsergebnis seit Jahren" bezeichnet. Die Prognose für das EBITDA von 60 bis 75 Mio. Euro sei nach einem operativen Gewinn von 26 Mio. Euro im 1. Quartal als zu konservativ eingestampft worden. Nun werde ein Ergebnis zwischen 95 und 115 Mio. Euro erwartet außer der Ölpreis breche unerwartet ein. An der Börse sei der fundamentale Umschwung bei H&R noch nicht angekommen. Der Nebenwert sei aber auch nicht im Fokus von Analysten. Für das Gesamtjahr 2021 könne H&R einen Gewinn je Aktie von 80 Cents bis zu einem Euro erzielen. Zuletzt habe H&R in den Jahren 2016 und 2017 so viel unterm Strich verdient. Der Aktienkurs habe damals bei 15 Euro und mehr gelegen. Mutigen Anlegern biete sich daher eine gute Trading-Chance bei dem Nebenwert. FOCUS-MONEY rät mit einem Kursziel von 16 Euro zum Kauf (95 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie von H&R hat seit Mitte 2020 einen frischen Aufwärtstrend ausbilden können. Kann sich der Titel nun auch noch nachhaltig über 7,80 Euro etablieren, wäre auch langjährig gesehen die Bodenbildung abgeschlossen. Ein erstes Ziel aufwärts dürfte im Bereich von 11,50 Euro warten.
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