Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Aktuelle Kurziele
Donnerstag, 25. November 2021
DER AKTIONÄR 48-2021: q.beyond: Lösungen des IT-Dienstleisters des Mittelstands werden gut angenommen
Mittwoch, 24. November 2021
BÖRSE ONLINE 47-2021: USU Software: Business-Service-Management-Spezialist verzeichnet Gewinndynamik
Freitag, 12. November 2021
EURO am SONNTAG 45-2021: Teamviewer: Highflyer von 2020 nach dem Kurssturz moderat mit 22er-KGV bewertet
Mittwoch, 27. Oktober 2021
BÖRSE ONLINE 43-2021: Home24: Online-Möbelhändler ist im Peergroup-Vergleich günstig bewertet
Samstag, 02. Oktober 2021
EURO am SONNTAG 39-2021: Airbus: Europas Flugzeugbauer hat ein Orderbuch mit fast 7.000 Jets inzwischen
Donnerstag, 30. September 2021
DER AKTIONÄR 40-2021: Encavis: Solar- und Windparkbetreiber ein Gewinner vom Mitregieren der Grünen
Mittwoch, 22. September 2021
BÖRSE ONLINE 38-2021: Verbio: Biokraftstoffproduzent treibt Stroh zu Biomethan in Indien weiter voran
Mittwoch, 15. September 2021
BÖRSE ONLINE 37-2021: Puma: Sport-Lifestyle-Konzern hat starke Wachstumszahlen in H1 vorgelegt
Donnerstag, 09. September 2021
DER AKTIONÄR 37-2021: BioNTech: Mainzer Biotech hat jetzt genügend Cash für weitere Forschungsstudien
Mittwoch, 08. September 2021
BÖRSE ONLINE 36-2021: Qiagen: Diagnostikspezialisten spürt weiter hohe Nachfragen nach Text-Equipment
Donnerstag, 02. September 2021
DER AKTIONÄR 36-2021: Deutz: Motorenbauer hat sich auf Zeit nach klassischen Dieselmotoren eingestellt
Donnerstag, 19. August 2021
DER AKTIONÄR 34-2021: SLM Solutions: Metalldruck wandelt Produktionsprozess vieler Konzerne komplett
Mittwoch, 11. August 2021
BÖRSE ONLINE 32-2021: Pfeiffer Vacuum: Renditeperle auf dem Weg zurück zur alten Margenstärke
Donnerstag, 12. August 2021

Activision Blizzard: Der Sexismus-Skandal dürfte ein Imageschaden sein aber nichts an den Aussichten des operativen Geschäfts ändern

Analyst: DER AKTIONÄR 33-2021
Ganz egal, welche Plattform (Online, Video, Computer, Konsole oder Mobile Geräte) Spieler bevorzugen, an den Bestseller-Games von Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4, US-Kürzel: ATVI) kommt kaum jemand vorbei. Der in Santa Monica, Kalifornien, ansässige Konzern ist bekannt für eine Vielzahl von Video- und Computer-Spielen, z.B. Call of Duty, Transformers, Spyro und vor allem für das weltweit bekannteste Massively Multiplayer Online Role-Playing-Game (MMORPG) World of Warcraft, das allerdings erst durch die Fusion des US-Konzerns Activision mit Vivendi Games, einer Tochtergesellschaft des französischen Medienunternehmens Vivendi, im Jahr 2008 in das Produktportfolio des Konzerns kam. Mit Niederlassungen in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Schweden, Spanien, Norwegen, Dänemark, den Niederlanden, Australien, Indien, China, Südkorea und Taiwan ist der gemessen am Umsatz marktführende Anbieter im Computer- und Videospiele-Sektor weltweit aktiv. Die in den USA an der NASDAQ gelistete Gesellschaft wird gegenwärtig mit rund 64 Mrd. USD bewertet.

Anfang August veröffentlichte Activision Blizzard die Zahlen für das 2. Quartal 2021. Der Spieleentwickler konnten den Konzernumsatz in den Monaten April bis Juni um 18,8 % von 1,932 auf 2,296 Mrd. USD steigern. Das Ergebnis je Aktie legte um 49,3 % von 0,75 auf 1,12 USD zu.

Gaming-Aktien hätten laut DER AKTIONÄR zu den Highflyern im letzten Jahr gezählt. Die Corona-Pandemie habe die Menschen durch Lockdowns zu Gamern gemacht. Doch inzwischen würden Aktien der Branche, wie Activision Blizzard zum Teil deutlich unter den Rekordhochs vom Februar notieren. Bei Activision Blizzard betrage das Minus vom Februarhoch rund 18 %. Wenig hilfreich sei zuletzt selbstredend auch ein Sexismus-Skandal im Konzern gewesen. Doch dabei dürfe es sich um einen Imageschaden handeln, der behoben werden aber keinen bleibenden Schaden für das operative Geschäft nach sich ziehen müsse. Denn langfristig agieren Activision in einem intakten Wachstumsmarkt. Expertenschätzungen zufolge könne in den kommenden drei Jahren von durchschnittlichen Wachstumsraten bei der Zahl der Gamer von 4,5 % ausgegangen werden. Außerdem gelinge es immer besser, die attraktiven Spiele zu monetarisieren. Activision Blizzard habe im 2. Quartal zwar nicht an die überdurchschnittlichen Wachstumszahlen in der Hochphase der Pandemie des Vorjahres anknüpfen können. Dennoch habe der Konzern sowohl beim Quartalsumsatz als auch beim Ergebnis je Aktie die Schätzungen der Analysten übertreffen können. Auch beim Ausblick auf das laufende 3. Quartal gebe es aktuell diese Diskrepanz. Activision gehe von Erlösen um 1,97 Mrd. USD und einem EPS von 0,75 USD aus. Der Konsens der Analysten erwarte nur 1,89 Mrd. USD beim Umsatz und ein EPS von 0,71 USD. DER AKTIONÄR rät mit einem Kursziel von 88 Euro zum Kauf (23 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Der Aktie von Activision Blizzard hat zuletzt aufgrund unschöner Konzernnachrichten scharf korrigiert und bis 80 USD zurückgesetzt. Solange diese Marke nicht unterschritten wird, könnte es zu einer Wiederaufnahme langjährigen Rally kommen. Darunter müsste aber eine größere Korrektur eingeplant werden.
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