Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Aktuelle Kurziele
Samstag, 02. Oktober 2021
EURO am SONNTAG 39-2021: Airbus: Europas Flugzeugbauer hat ein Orderbuch mit fast 7.000 Jets inzwischen
Donnerstag, 30. September 2021
DER AKTIONÄR 40-2021: Encavis: Solar- und Windparkbetreiber ein Gewinner vom Mitregieren der Grünen
Mittwoch, 22. September 2021
BÖRSE ONLINE 38-2021: Verbio: Biokraftstoffproduzent treibt Stroh zu Biomethan in Indien weiter voran
Mittwoch, 15. September 2021
BÖRSE ONLINE 37-2021: Puma: Sport-Lifestyle-Konzern hat starke Wachstumszahlen in H1 vorgelegt
Donnerstag, 09. September 2021
DER AKTIONÄR 37-2021: BioNTech: Mainzer Biotech hat jetzt genügend Cash für weitere Forschungsstudien
Mittwoch, 08. September 2021
BÖRSE ONLINE 36-2021: Qiagen: Diagnostikspezialisten spürt weiter hohe Nachfragen nach Text-Equipment
Donnerstag, 02. September 2021
DER AKTIONÄR 36-2021: Deutz: Motorenbauer hat sich auf Zeit nach klassischen Dieselmotoren eingestellt
Donnerstag, 19. August 2021
DER AKTIONÄR 34-2021: SLM Solutions: Metalldruck wandelt Produktionsprozess vieler Konzerne komplett
Mittwoch, 11. August 2021
BÖRSE ONLINE 32-2021: Pfeiffer Vacuum: Renditeperle auf dem Weg zurück zur alten Margenstärke
Dienstag, 06. Juli 2021
FOCUS-MONEY 28-2021: H&R: Spezialchemiekonzern hebt EBITDA-Prognose deutlich an für 2021
Mittwoch, 30. Juni 2021
BÖRSE ONLINE 26-2021: Cenit: Product-Lifecycle-Management-Spezialist vor Turnaround in 2021
Samstag, 05. Juni 2021
EURO am SONNTAG 22-2021: Hensoldt: Auftragseingang explodiert im 1. Quartal um fast 200 %
Samstag, 29. Mai 2021
EURO am SONNTAG 21-2021: Aixtron: High-Tech-Konzern dringt erfolgreich in neue Absatzmärkte vor
Dienstag, 21. September 2021

Wacker Neuson: Es gebe gleich mehrere Wachstumstreiber, die für eine weitere Rally nach der Kursverdreifachung seit dem Corona-Tief sprechen

Analyst: FOCUS-MONEY 31-2021
Wacker Neuson (WKN: WACK01) ist Spezialist für kompakte Baugeräte und Baukompaktmaschinen, die selbst entwickelt, produziert, vertrieben, vermietet und gewartet werden. Der Konzern bedient mit den beiden Marken "Wacker Neuson und Kramer Allrad" Kunden aus dem Baugewerbe, dem Garten- und Landschaftsbau, kommunale Einrichtungen und Industrieunternehmen. Die Produkte der dritten Marke (Weidemann) haben hohes Ansehen für alle Einsatzbereiche der Agrarwirtschaft und Tierhaltung. An der Börse wird die SDAX-Gesellschaft aktuell mit gut 1,73 Mrd. Euro bewertet.

Am 9. August meldete Wacker Neuson die Zahlen für das erfolgreichste 1. Halbjahr der Konzerngeschichte. Der Umsatz konnte um 16,5 % von 796,7 auf 928,3 Mio. Euro gesteigert werden. Das EBIT legte um 98,6 % von 50,4 auf 100,1 Mio. Euro zu. Die EBIT-Marge betrug 10,8 % gegenüber 6,3 % im Vorjahr. Das Periodenergebnis erhöhte sich um 208,4 % von 22,7 auf 70,0 Mio. Euro. Beim Free Cashflow verzeichnete man einen Zuwachs von 43,7 % von 92,9 auf 133,5 Mio. Euro.

Das Münchner Familienunternehmen Wacker Neuson habe sich als Entwickler, Hersteller und Verkäufer von Baugeräten und Baumaschinen laut FOCUS-MONEY als Partner für Unternehmen aus dem Bereich Hoch-, Tief- und Straßenbau, Garten- und Landschaftsbau, Landwirtschaft und Recycling etabliert. Der Einbruch im Corona-Jahr 2020 sei längst verdaut und an der Börse komme an, dass Wacker Neuson bei steigendem Umsatz auch die Profitabilität verbessern könne. Für das Gesamtjahr 2020 gehe man bei Wacker Neuson von einem Umsatz zwischen 1,75 und 1,8 Mrd. Euro aus. Die EBIT-Marge solle im Bereich von 8,75 und 9,5 % liegen. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis läge damit bei 1 und das sei wirklich nicht zu teurer. Zumal Wacker Neuson von mehreren Wachstumstreibern profitiere. Einmal verzeichne man eine hohe zyklische Nachfrage nach Maschinen wie Muldenkippern oder nach landwirtschaftlichen Geräten. Zweitens profitiere Wacker Neuson vom Trend der zunehmenden Elektrifizierung von Baumaschinen. Außerdem genieße man nun die Verbesserung der Kostenstruktur und hoffe auf politische Impulse nach der Bundestagswahl. Das Jahresziel beim EBIT von 170 Mio. Euro könne durchaus übertroffen werden. Die Aktie bleibe trotz Unsicherheiten in den globalen Lieferketten weiter ein klarer Kauf auch nach einer Kursverdreifachung seit dem Corona-Tief im März 2020. FOCUS-MONEY rät mit einem Ziel von 35 Euro zum Einstieg (40 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie von Wacker Neuson hat die Talfahrt von Mitte 2019 auf das März-2020-Tief bei 8,40 Euro inzwischen gänzlich egalisiert. Solange die Aktie sich nun oberhalb von 22 Euro behaupten kann, ist eine Annäherung an das Allzeithoch bei 33,80 Euro aus dem Jahr 2018 möglich.
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