Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Aktuelle Kurziele
Mittwoch, 12. Januar 2022
BÖRSE ONLINE 02-2022: Vitesco: Orders aus den USA, China und Japan könnten Comeback einläuten
Montag, 10. Januar 2022
EURO am SONNTAG 01-2022: Grenke: Anbieter für IT-Leasing verbreitet Hoffnung mit ersten 2021-Zahlen
Mittwoch, 22. Dezember 2021
BÖRSE ONLINE 51-2021: Dermapharm: Grünwalder Pharmahersteller profitiert von Impfstoffproduktion
Donnerstag, 25. November 2021
DER AKTIONÄR 48-2021: q.beyond: Lösungen des IT-Dienstleisters des Mittelstands werden gut angenommen
Mittwoch, 24. November 2021
BÖRSE ONLINE 47-2021: USU Software: Business-Service-Management-Spezialist verzeichnet Gewinndynamik
Freitag, 12. November 2021
EURO am SONNTAG 45-2021: Teamviewer: Highflyer von 2020 nach dem Kurssturz moderat mit 22er-KGV bewertet
Mittwoch, 27. Oktober 2021
BÖRSE ONLINE 43-2021: Home24: Online-Möbelhändler ist im Peergroup-Vergleich günstig bewertet
Samstag, 02. Oktober 2021
EURO am SONNTAG 39-2021: Airbus: Europas Flugzeugbauer hat ein Orderbuch mit fast 7.000 Jets inzwischen
Donnerstag, 30. September 2021
DER AKTIONÄR 40-2021: Encavis: Solar- und Windparkbetreiber ein Gewinner vom Mitregieren der Grünen
Mittwoch, 22. September 2021
BÖRSE ONLINE 38-2021: Verbio: Biokraftstoffproduzent treibt Stroh zu Biomethan in Indien weiter voran
Mittwoch, 15. September 2021
BÖRSE ONLINE 37-2021: Puma: Sport-Lifestyle-Konzern hat starke Wachstumszahlen in H1 vorgelegt
Donnerstag, 09. September 2021
DER AKTIONÄR 37-2021: BioNTech: Mainzer Biotech hat jetzt genügend Cash für weitere Forschungsstudien
Mittwoch, 08. September 2021
BÖRSE ONLINE 36-2021: Qiagen: Diagnostikspezialisten spürt weiter hohe Nachfragen nach Text-Equipment
Donnerstag, 02. September 2021
DER AKTIONÄR 36-2021: Deutz: Motorenbauer hat sich auf Zeit nach klassischen Dieselmotoren eingestellt
Donnerstag, 19. August 2021
DER AKTIONÄR 34-2021: SLM Solutions: Metalldruck wandelt Produktionsprozess vieler Konzerne komplett
Donnerstag, 09. Dezember 2021

Indus Holding: Beteiligungsgesellschaft bläst im Bereich Automobil zwar Gegenwind ins Gesicht, mittelfristig dürfte man aber von Nachholeffekten profitieren

Analyst: DER AKTIONÄR 50-2021
Indus Holding (WKN: 620010) beschreibt sich selbst als einen der führenden Spezialisten für nachhaltige Unternehmensbeteiligung und –entwicklung im deutschsprachigen Mittelstand. Die Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Bergisch-Gladbach erwirbt überwiegend inhabergeführte Unternehmen. Die Engagements werden meist mit langem Zeithorizont eingegangen. Ziel ist die unternehmerische Weiterentwicklung der Portfolio-Gesellschaften. Schwerpunktmäßig hat die Indus Holding ein Portfolio mit Beteiligungen an 48 Unternehmen in den Bereichen Bau/Infrastruktur (12 Gesellschaften), Fahrzeugtechnik (8), Maschinen- und Anlagenbau (13), Medizin- und Gesundheitstechnik (5) und Metalltechnik (10) aufgebaut. Die SDAX-Gesellschaft wird aktuell mit rund 847 Mio. Euro bewertet.

Anfang November veröffentlichte Indus Holding die Zahlen für die erste neun Monate des bald endenden Geschäftsjahres 2021. In den ersten drei Quartalen konnte die Gesellschaft den Umsatz um 11,3 % von 1,164 auf 1,296 Mrd. Euro steigern. Das EBITDA zog um 37,7 % von 114,4 auf 157,1 Mio. Euro an. Beim EBIT verzeichnete man einen riesigen Anstieg von 4,3 auf 78,6 Mio. Euro. Die EBIT-Marge betrug 6,1 % gegenüber 0,4 % im Vorjahr.

Ein Wermutstropfen bei der Veröffentlichung der ansonsten starken Neunmonatszahlen sei laut DER AKTIONÄR bei Indus Holding der Umsatz gewesen, dass die Beteiligungsgesellschaft aufgrund von steigenden Materialpreisen und Lieferengpässen die im Laufe des Jahres angehobene Prognose revidieren und sich wieder auf die ursprünglichen Jahresziele berufen musste. Für das Fiskaljahr 2021 sei demnach wieder von einem EBIT zwischen 95 und 110 Mio. Euro auszugehen, nach einem Wert von 25 Mio. Euro im Vorjahr. Den Umsatz werde man im Jahresvergleich um rund 12 % von 1,56 auf 1,75 Mrd. Euro steigern. Sorgenkind sei bei der Beteiligungsgesellschaft der Bereich Fahrzeugtechnik, der bereits im Corona-Jahr unter Produktionsstopps in der Autobranche gelitten habe. Der anhaltende Halbleiternotstand trage nicht zur Entspannung bei. Allerdings habe Indus die Abhängigkeit von der Autobranche mit dem Verkauf des Serienzulieferers Wiesauplast inzwischen reduziert. Der Exit weiterer Unternehmen mit Bezug zur Autobranche werde nicht ausgeschlossen. Den Bereich Mess- und Regeltechnik wolle man im Gegenzug mit dem Kauf eines Spezialisten weiter stärken. Bei möglichen Zukäufen dürfe es sich um Hidden Champions der Branche handeln. Zu bedenken sei im Bereich Autoindustrie aber auch, dass Indus spätestens bei einem Abflauen des Gegenwindes im 2. Halbjahr 2022 von Nachholeffekten profitieren dürfe. Dank laufender Konjunkturerholung und -Programmen profitiere man bereits jetzt im Baugewerbe von einer starken Nachfrage. DER AKTIONÄR rät daher bei Rücksetzern zum Aufbau von Positionen mit einem Kursziel von 42 Euro (33 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie der Indus Holding hat sich vom März-Tief 2020 zwar erholt aber ist noch nicht ins Rollen gekommen. Oberhalb von 30 Euro könnten Anleger auf eine weitere Erholung spekulieren. Prozyklisch sollte man jedoch einen Ausbruch über 36 Euro abwarten, bevor man einsteigt.
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