Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
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Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Donnerstag, 16. Dezember 2021

RWE: Stromversorger treibt Projekte im Bereich Wasserstoff voran und wird immer mehr zum grünen Energieversorger

Analyst: DER AKTIONÄR 51-2021
Der Stromkonzern RWE (WKN: 703712) hat sich in den letzten Jahren komplett neu aufgestellt und will künftig beim Umbau der Energieversorgung mit regenerativen und nachhaltigen Energien eine wichtige Rolle spielen. Dazu investiert der Konzern in einen flexiblen Kraftwerkspark und baut die Technologie für zukunftsfähige Speicherlösungen aus. Der DAX-Konzern wird gegenwärtig mit rund 23,6 Mrd. Euro bewertet.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 konnte RWE den Außenumsatz um 41,1 % von 9,392 auf 13,253 Mrd. Euro steigern. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 6 % von 2,261 auf 2,397 Mrd. Euro. Beim bereinigten EBIT ging es um 13,3 % von 1,182 auf 1,339 Mrd. Euro nach oben. Unterm Strich legte das Nettoergebnis um 75,8 % von 1,597 auf 2,808 Mrd. Euro zu. Bereinigt um Sondereffekt verbesserte sich das Nettoergebnis um 29,2 % von 794 Mio. auf 1,026 Mrd. Euro.

RWE mache laut DER AKTIONÄR große Fortschritte dabei, das Portfolio immer weiter in Richtung regenerativer Energie auszubauen. Stärker in den Vordergrund rücke bei dieser Transformation der Stromerzeugung der kommende Megatrend Wasserstoff. RWE habe in den letzten Wochen gleich zwei neue Partnerschaften im Wasserstoff-Sektor bekanntgegeben. Mit dem russischen Gaskonzern Novatek habe die RWE-Tochter Supply and Trading eine Absichtserklärung zur Lieferung von "blauem" Ammoniak und Wasserstoff vereinbart. Aktuell forsche Navatek in Sibirien in der Jamal-Region daran, wie Wasserstoff und "blaues" Ammoniak aus Erdgas gewonnen werden könne. Dieses solle dann an die RWE-Kunden in Deutschland und Europa geliefert werden. Am Gaskraftwerkstandort Lingen plane RWE derzeit in Kooperation mit dem Turbinenhersteller Kawasaki den Bau einer wasserstofffähigen Gasturbine zur Stromerzeugung. Mitte 2024 solle die Pilotanlage mit einer Leistung von 34 MW den Betrieb aufnehmen. Es dürfe sich dabei um eine der ersten Anlagen dieser Art im Industriemaßstab auf der Welt handeln. Die Gasturbine könne laut RWE mit jeder beliebigen Kombination aus Erdgas und Wasserstoff oder komplett mit Wasserstoff allein betrieben werden. Der Wandel des Stromversorgers zum führenden Anbieter von Strom aus erneuerbaren Energien werde noch nicht ausreichend in der Bewertung gewürdigt. DER AKTIONÄR rät mit einem Kursziel von 42 Euro zum Kauf (20 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie von RWE befindet sich im Aufwärtstrend. Die jüngste Konsolidierung kann mit einem nachhaltigen Ausbruch über 35 Euro enden. Dann sollte das Fünfjahreshoch bei 39 Euro in den Fokus rücken. Absicherungen sollten unter 29 Euro in Betracht gezogen werden.
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