Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
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Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Villeroy & Boch: Keramikhersteller könnte trotz bereits dreimal angehobener Prognose die Jahresziele 2021 noch einmal getoppt haben

Analyst: DER AKTIONÄR 04-2022
Mit einer 273-jährigen Geschichte hat sich der Keramikproduzent Villeroy & Boch (WKN: 765723) als eine der ganz großen Marken in Deutschland längst einen Namen gemacht und sich auch international zu einer Lifestyle-Marke entwickelt. Als Spezialist für hochpreisige Keramikprodukte für Bad, Küche und Geschirr ist die Villeroy & Boch AG heutzutage in 125 Ländern weltweit aktiv und verfügt 15 Produktionsstätten in Europa, Mexiko und Thailand. Die Gesellschaft mit dem Hauptsitz im saarländischen Mettlach wird aktuell mit rund 288 Mio. Euro kapitalisiert.

In den ersten neun Monaten 2021 konnte Villeroy & Boch den Konzernumsatz um 24,7 % von 548,7 auf 684,5 Mio. Euro steigern. Wachstumstreiber war das Auslandsgeschäft mit einem Zuwachs von 30 % auf 480 Mio. Euro. Das EBIT explodierte im Jahresvergleich von 5,9 auf 58,6 Mio. Euro. Beim Konzernergebnis erreichte man ein Plus von 39,1 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr nur ein Gewinn von 1,9 Mio. Euro erzielt werden konnte.

Bei Villeroy & Boch laufe das Geschäft laut DER AKTIONÄR richtig rund. Das Traditionsunternehmen profitiere vom ungebrochenen Trend zur Renovierung und Neuausstattung von Wohnungen. Außerdem schlage sich das erfolgreich realisierte Transformations- und Effizienzprogramm auf die Ergebnisentwicklung durch. Bei der Vorlage der Neunmonatszahlen habe Konzernchef Frank Göring aufgrund der hervorragenden Geschäftsentwicklung bereits zum dritten Mal die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2021 angehoben. Nach einem Jahresumsatz von 802 Mio. Euro im Jahr 2020 erwarte Villeroy & Boch für 2021 Erlöse in Höhe von mehr als 920 Mio. Euro. Das EBIT dürfe sich auf 85 Mio. Euro belaufen, nachdem im Vorjahr 50 Mio. Euro realisiert wurden. Doch selbst bei dieser angepassten Jahresprognose bestehe noch immer Überraschungspotenzial, denn der Keramikhersteller erwirtschafte einen Großteil des Jahresumsatzes erst im Schlussquartal. Ein Indiz dafür, dass es auch im Weihnachtsquartal 2021 gut gelaufen sein dürfte, seien die letzten Insiderkäufe. Angesichts eines 2022er-KGV s von 12 und einer zu erwartenden Dividendenrendite von 3 % gebe es gute Kaufargumente für den Nebenwert, der bei einem Ausbruch über das 2021er-Hoch bei 24,80 Euro die laufende Konsolidierung abschließen und zur Trendfortsetzung übergehen könnte. DER AKTIONÄR rät mit einem Kursziel von 30 Euro zum Kauf (29 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie von Villeroy & Boch konsolidiert seit mehreren Monaten den starken Kursanstieg von 12 auf knapp 25 Euro. Oberhalb von 21 Euro bestehen gute Chancen auf eine Trendfortsetzung. Prozyklisch könnten Anleger bei einem Ausbruch über 25 Euro einsteigen und die Positionen dann engmaschig absichern.
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