Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
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Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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DER AKTIONÄR 17-2022: Cenit: Product-Lifecycle-Management-Spezialist mit neuem Firmenchef
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Mittwoch, 12. Januar 2022
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Montag, 10. Januar 2022
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Donnerstag, 03. März 2022

Aixtron: High-Tech-Maschinenbauer profitiert von mehrjährigem Investitionszyklus

Analyst: DER AKTIONÄR 10-2022
Aixtron (WKN: A0WMPJ) ist einer der Weltmarktführer von Anlagen zur Herstellung von Verbindungshalbleitern. Diese sogenannten Depositionsanlagen erfreuen sich weltweit hoher Beliebtheit bei einem breiten Kundenkreis zur Herstellung von leistungsstarken Bauelementen für elektronische und opto-elektronische Anwendungen (Photonik) auf Basis von Verbindungs-, Silizium- und organischen Halbleitermaterialien sowie Kohlenstoff-Nanostrukturen, Graphen und weiteren Nanomaterialien. Die Produkte des Maschinenbauers aus Herzogenrath kommen laut Unternehmensangaben in der Displaytechnik, der Signal- und Lichttechnik, in Glasfaser-Kommunikationsnetzen, drahtlosen und mobilen Telefonie-Anwendungen, der optischen und elektronischen Datenspeicherung, der Computer-Technik sowie einer Reihe anderer High-Tech-Anwendungen zum Einsatz. Bekannt ist Aixtron den meisten Anlegern als Anbieter von Produktionsanlagen zur Herstellung von LED (Leuchtdioden). In diesem Bereich sieht sich das Unternehmen mittlerweile als weltweiter Technologie- und Marktführer. Die im TecDAX und MDAX gelistete Gesellschaft weist gegenwärtig eine Marktkapitalisierung von rund 2,13 Mrd. Euro auf.

In den ersten neun Monaten 2021 erhöhte sich der Auftragseingang bei Aixtron um 80 % von 209,3 auf 377,6 Mio. Euro. Der Konzernumsatz legte um 54 % von 161,1 auf 248,1 Mio. Euro zu. Das EBIT schoss um 297 % von 10,3 auf 41,1 Mio. Euro in die Höhe. Die EBIT-Marge betrug 17 % gegenüber 6 % im Vorjahr. Das Nettoergebnis stieg um 349 % von 9,6 auf 42,9 Mio. Euro.

Auch für das Gesamtjahr 2021 habe Aixtron laut DER AKTIONÄR starke Zahlen abgeliefert und die Prognose mehr als erfüllen können. Der Konzernumsatz sei um 59 % auf 429 Mio. Euro nach oben geschnellt. Deutlich verbessert worden sei die Profitabilität. Die EBIT-Marge habe sich von 13 auf 23,1 % gesteigert. Von Wachstumsproblemen zu sprechen, sei aktuell fehl am Platz, auch wenn Lieferkettenproblem und explodierende Energiekosten Belastungsfaktoren seien. Das Orderbuch sei mit 520 bis 580 Mio. Euro weiterhin prall gefüllt und die Basis für die Fortsetzung des Wachstumskurses im laufenden Geschäftsjahr und darüber hinaus. Aixtron mische überall mit den Anlagen zur Produktion von Leistungshalbleitern mit, wo es darum gehe, dass Strom effizient fließen muss: E-Mobility, Schnellladestationen oder 5G-Kommunikation. Aixtron habe sich als zuverlässiger Lieferant der wichtigen Anlagen für die Halbleiterhersteller wie Infineon oder Wolfspeed etabliert. Die Anlagen ermöglichen den Bau von neuartigen Halbleitern zur effizienten Energieleitung und hoher Widerstandskraft gegen Temperaturen. Doch nicht nur im Bereich der Leistungshalbleiter-Anlagen boome das Geschäft. Auch für die Mikro-LED-Technologie des Konzerns gebe es rege Nachfrage. Hersteller von Smartwatches seien Stammkunden. Nun gebe es verstärkt Orders von Produzenten von High-End-TVs und Smartphones. Aixtron könne von einem mehrjährigen Investitionszyklus profitieren. DER AKTIONÄR rät mit einem Kursziel von 25 Euro zum Kauf (32 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie von Aixtron hat mit dem Markt stärker korrigiert. Anleger achten im Moment auf die Unterstützung bei 15 Euro. Sollte diese per Tagesschluss unterschritten werden, würde eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausgelöst werden und es könnte abwärts in Richtung von 10 Euro gehen.
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