Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
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Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Freitag, 22. April 2022
DER AKTIONÄR 17-2022: Cenit: Product-Lifecycle-Management-Spezialist mit neuem Firmenchef
Montag, 07. März 2022
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Mittwoch, 12. Januar 2022
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Montag, 10. Januar 2022
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Donnerstag, 10. März 2022

IBU-tec: Spezialchemie-Unternehmen könnte durch Geschäft mit Batteriematerialen zu einer spannenden Wachstumsstory werden

Analyst: DER AKTIONÄR 11-2022
IBU-tec (WKN: A0XYHT) ist ein Service-Dienstleister der Industrie. Als Experte für Drehöfen und die thermische Behandlung von chemischen Materialien begleitet das Unternehmen die Kunden bei der Optimierung von Energie- und Rohstoffeffizienz in Produktentwicklung und Produktion. Die in Weimar ansässige Gesellschaft adressiert globale Wachstumstrends wie Green-Mobility bzw. Elektromobilität, Green-Economy (CO₂-reduzierte Baustoffe, stationäre Energiespeicherung, Seltene Erden) sowie Medizintechnik. Die Marktkapitalisierung der Gesellschaft beläuft sich aktuell auf rund 155 Mio. Euro.

Am 23. Februar veröffentlichte IBU-tec die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2021. Demzufolge legte der Umsatz im Vorjahr um rund 34 % von 33,0 auf 44,1 Mio. Euro zu. Die Prognose von 37 bis 39 Mio. Euro wurde also deutlich übertroffen. Das bereinigte EBITDA lag mit 6,7 Mio. Euro um 4,3 % unter dem Vorjahreswert von 7,0 Mio. Euro und damit im Rahmen der Erwartungen.

IBU-tec habe laut DER AKTIONÄR im zurückliegenden Geschäftsjahr 2021 eine starke Entwicklung vorzuweisen gehabt. Im nun laufenden Geschäftsjahr 2020 werde man darauf aufbauen. Der Umsatz solle von zuletzt 44,2 auf 55 bis 57 Mio. Euro deutlich nach oben gehen. Bei der EBITDA-Marge werde ein Niveau von wenigstens 12 % in Aussicht gestellt. Angesichts von Mehraufwendungen für die Bestandsaufstockung an Batteriematerialien für den Einsatz in Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) sei das für den Übergang zu besseren Werten ein guter erster Schritt. Mittelfristig habe sich Finanzvorstand Jörg Leinenbach deutlich optimistischer geäußert. Für 2025 erwarte IBU-tec einen Jahresumsatz von 103 bis 130 Mio. Euro. Zuvor sei beim mittelfristigen Ausblick nur von 80 bis 100 Mio. Euro gesprochen worden. Dann dürfe IBU-tec eine EBITDA-Marge über 20 % realisieren. Das neue Geschäftsfeld mit Batteriematerialien dürfe zwischen 30 und 60 Mio. Euro zum Umsatz beisteuern. Diese Prognose könne zu konservativ sein, denn bis 2025 könne IBU-tec auch Big-Player aus der Autobranche wie Mercedes, VW oder Tesla mit LFP-Batteriematerialien beliefern. Ein weiteres interessantes Geschäft habe der Nebenwert mit dem Bereich "Glass Coating" zur Verlängerung der Lebensdauer von Pfandflaschen zu bieten. In den kommenden Jahren sei auch hier eine spürbare Wachstumsdynamik zu erwarten. DER AKTIONÄR rät bei der interessanten Wachstumsstory mit einem Kursziel von 50 Euro zum Einstieg (53 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie von IBU-tec konnte die der marktbreiten Korrektur der Börsen nicht entziehen und korrigierte scharf. Das jüngste Verlaufstief wurde bei knapp 30 Euro ausgebildet und sollte Neueinsteigern als mögliches Absicherungsniveau gegen eine weitere Verkaufswelle dienen.

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