Kurziele-Research
In dieser Rubrik besprechen wir Aktien, die von Analysten und Börsenpublikationen als besonders aussichtsreich eingestuft und mit hohen Kurspotentialen empfohlen werden. Zu jeder Aktie geben wir eine charttechnische Einschätzung, ob ein Einstieg aktuell sinnvoll ist.
Kursziel-Radar
Die TOP 10 Aktien mit den höchsten Kurspotentialen der letzen 4 Wochen.
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Aktuelle Kurziele
Freitag, 22. April 2022
DER AKTIONÄR 17-2022: Cenit: Product-Lifecycle-Management-Spezialist mit neuem Firmenchef
Montag, 07. März 2022
EURO am SONNTAG 09-2022: Verbio: Biokraftstoffproduzent wird Nettogewinn dieses Jahr verdoppeln
Mittwoch, 12. Januar 2022
BÖRSE ONLINE 02-2022: Vitesco: Orders aus den USA, China und Japan könnten Comeback einläuten
Montag, 10. Januar 2022
EURO am SONNTAG 01-2022: Grenke: Anbieter für IT-Leasing verbreitet Hoffnung mit ersten 2021-Zahlen
Mittwoch, 22. Dezember 2021
BÖRSE ONLINE 51-2021: Dermapharm: Grünwalder Pharmahersteller profitiert von Impfstoffproduktion
Donnerstag, 07. April 2022

USU Software: Digitalisierungstrend und SaaS-Geschäft sorgen für Rekordwert beim Umsatz in 2021

Analyst: DER AKTIONÄR 15-2022
USU Software (WKN: A0BVU2) ist ein IT-Spezialist für Business Service Management. Die Gesellschaft mit Stammsitz in Möglingen bei Stuttgart bietet Lösungen für alle Unternehmen, die sich an die wandelnden Kunden- und Mitarbeiterbedürfnisse in einer digitalen Arbeitswelt anpassen wollen bzw. müssen. Der Schwerpunkt dabei liegt auf Produkten für smarte Dienstleistungen, einfachere Workflows und zur besseren Zusammenarbeit. Die Gesellschaft weist eine Börsenkapitalisierung von rund 237 Mio. Euro auf.

Im Geschäftsjahr 2021 konnte USU Software den Konzernumsatz um 4,3 % von 107,3 auf 111,9 Mio. Euro steigern. Das EBITDA legte um 7,6 % von 13,38 auf 14,39 Mio. Euro zu. Beim EBIT ging es deutlich um 37,7 % von 7,02 auf 9,67 Mio. Euro nach oben. Der Konzernüberschuss erhöhte sich um 23,32 % von 5,48 auf 6,76 Mio. Euro.

USU Software habe laut DER AKTIONÄR nicht nur die Coronakrise dank des Digitalisierungstrends gut überstanden, sondern im zurückliegenden Geschäftsjahr beim Umsatz einen neuen Rekord von fast 112 Mio. Euro erzielen können. Stark nachgefragt waren Dienste aus den Bereichen IT und Enterprise Service Management, die den Kunden die Digitalisierung und Optimierung eigener Angebote erlauben. Laut Vorstand Bernhard Oberschmidt gehe USU Software im laufenden Geschäftsjahr von einem Umsatz zwischen 120 und 125 Mio. Euro aus. Beim EBITDA erwarte man einen Wert zwischen 14,5 und 16 Mio. Euro (2021: 14,0 Mio. Euro). USU Software befinde sich derzeit mitten in der Transformation des Geschäftsmodells. Der Vertrieb von Einmallizenzen laufe aus und das Software-as-a-Service-Modell werde forciert. Damit einhergehen solle eine klare Verbesserung der Profitabilität. Zudem strebe das Unternehmen eine Internationalisierung des Geschäfts an. Im laufenden Geschäftsjahr dürften sich 45 % der Neukunden für eine SaaS-Lösung entscheiden. Entsprechend gehe man in den Folgejahren von einem Anstieg der wiederkehrenden Erlöse aus und erwarte auch eine weitere Verbesserung der Margen. Womöglich sei die Prognose von USU Software aber zu konservativ. Das Unternehmen dürfe durch die Ausweitung des SaaS-Geschäfts weit profitabler werden als gedacht. Mittelfristig sollten die Margen nachhaltig deutlich steigen. Dividendenanleger wisse USU Software zudem mit einer Rendite von aktuell 2,2 % zu überzeugen. DER AKTIONÄR rät mit einem Kursziel von 29 Euro zum Kauf (29 % Potenzial).

Charttechnische Einschätzung: Die Aktie von USU Software befindet sich auf Jahressicht im Abwärtstrend. Oberhalb von 20 Euro sollte eine Trendumkehr erfolgen. Sonst drohen deutlich tiefere Notierungen.
Hinweis
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