Information zum Blog
Jörg Meyer
Diplom-Volkswirt (Univ.)
joerg.meyer[at]mastertraders.de

Herausarbeitung von Investment- und Tradingideen mit überdurchschnittlichen Kurschancen für einen Zeitraum von Tagen bis Monaten bei konsequenter Risikominimierung.

Darüberhinaus wird das "Wie" des Tradings besprochen und allgemeines Know How für erfolgreiches Handeln auf kurz- bis mittelfristiger Ebene vermittelt.

Performance im jeweiligen Jahr
2007: +220%
2008: +12%
2009: +215%
2010: +75%
2011: +23%
2012: +30% | 18.287 € (Bescheinigung)
2013: +21.500 € (Stand: Dezember)

Hinweis nach WPHG §34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Jörg Meyer handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.

Jörg Meyers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Jörg Meyer schrieb am Mittwoch, 23.04. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Trader, zum Wochenauftakt setzen die Aktienmärkte ihre Erholung fort. Die US-Berichtssaison läuft auf Hochtouren und die negativen Ergebnisse von Google, IBM und Co. sorgten dabei nicht für eine Verschlechterung des Sentiments. ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 1 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
23.04. 09:13 Uhr
*******************
23.04. 09:00 Uhr
*******************
22.04. 19:30 Uhr
Diese Ankündigung könnte die Story bei Rheinmetall offenlegen!
22.04. 17:47 Uhr
Wird meine Geduld jetzt belohnt? Erneut klettert Nvidia an das Widerstandslevel!
22.04. 10:06 Uhr
Autosektor in starker Verfassung. SHW auf Erholungskurs!
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Highperformance-Aktien
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Montag, 21. April 2014

Bullen am US-Markt: Das ist der aktuelle Top-Highflyer. 5 Gründe für den Höhenflug!

Liebe Trader,

die Aktienmärkte durchlaufen eine Korrektur. Gleichzeitig zeigen einige Branchen eine relative Stärke. Dazu gehören Werte aus den Sektoren Öl/Gas, Halbleiter und Automobilzulieferer. Zusätzlich gibt es am US-Markt immer wieder Titel, welche mit einer besonderen Story im Rücken durchstarten.  Der aktuelle Top-Highflyer ist GasLog (US-Kürzel: GLOG).

1.) Ukraine-Russland-Krise und US-Energierevolution als Kurstreiber

Die Bedeutung von Erdgas zum Heizen und Kochen wächst. Vor allem die aufstrebenden Regionen in Südamerika und Asien entdecken den Einsatz von Erdgas immer mehr für sich. In Europa besteht eine hohe Abhängigkeit vom russischen Erdgas. Laut Eurostat und der FAZ entfallen 35% des Gasverbrauchs in Deutschland auf russisches Erdgas. Der Anteil der Gasimporte beträgt 36%. Bei Norwegen und den Niederlanden sind es 32% und 24%. Auch andere große Länder, wie Italien (36%) und Frankreich (20%)  macht Russlands prozentualer Anteil am Gasverbrauch eine gewichtige Menge aus. Eine unmittelbare Änderung des Energiemix ist nicht möglich, zumal Russland wegen seiner eigenen Abhängigkeit die Gasexporte nicht einstellen wird. Die Frage ist, ob der Anteil an russischem Gas reduzierbar ist. Ein Hindernis ist die Transportfähigkeit. Diese ist nur in Flüssigform (LNG) möglich. Langfristig könnte Europa mehr Importe aus den USA verzeichnen.

2.) Energierevolution in den USA führt zur Angebotsausweitung und Exportchance

In den USA ist durch den Einsatz der Fracking-Technik ein Energieboom entstanden. Über die nächsten Jahre wird das Gasangebot derartig hoch sein, dass die USA zu einem Nettoexporteur aufsteigen. Die Verteilung des günstigen US-Gases nach Europa und Asien wird dann möglich, wenn Erdgas in flüssige Form (LNG) überführt und anschließend mit Schiffen auf andere Kontinente verteilt wird. Allerdings ist das ein langfristiger Prozess, weil entsprechende Tanker erst über die nächsten Jahre in wachsender Zahl zur Verfügung stehen. Ein Profiteur von zunehmenden Gas-Exporten ist Gaslog.

3.) Langfristig wächst die Nachfrage nach LNG

Der Konzern ist ein internationales Logistikunternehmen, welches sich auf den Transport von verflüssigtem Gas (LNG) mit Schiffen spezialisiert hat und sehr wachstumsorientiert arbeitet. Aktuell hat der Konzern 11 Schiffe auf See in Betrieb und weitere sieben sind bei Samsung Heavy Industries bestellt. Die Tanker gehören zur mittleren- bis größeren Kapazitätsklasse. Mit dem Ausbau der Flotte, die moderne Schiffe enthält, welche die meisten Terminals ansteuern können, ist Gaslog für den wachsenden LNG-Bedarf gerüstet. Beispielsweise kletterten die chinesischen LNG-Importe im Januar um satte 77% und weitere LNG-Terminals befinden sich im Bau. Bis 2025 geht Gaslog von einer Zunahme der LNG-Nachfrage um 4,7% p.a. aus. Aktuell werden die eigenen Schiffe primär von der BG Group  gechartert sowie von Shell. Im zweiten Quartal und im vierten Quartal des aktuellen Jahres sollen zwei neue Schiffe die Flotte erweitern. Das erste wird von Shell bis 2021 gechartert. Weil die Vertragszeiten immer viele Jahre gehen und am Ende per Option erweitert werden können, erwirtschaftet Gaslog einen gut prognostizierbaren und wiederkehrenden Erlösstrom.

4.) Unternehmenswachstum beschleunigte sich

In den vorherigen Perioden hat der Konzern mit einer herausragenden Entwicklung auf sich aufmerksam gemacht. Alleine im vergangenen Quartal zogen die Erlöse um 224% auf 59,3 Mio. USD an und der Nettogewinn verbesserte sich um 833% auf 0,28 USD/Aktie. Über die letzten vier Quartale sahen die Wachstumsraten folgendermaßen aus:

Umsatz: 31%, 97%, 155% und 224%
Nettogewinn: 0%, 175%, 200% und 833%

Institutionelle Anleger mögen Unternehmen, welche ihre Wachstumsdynamik steigern. Speziell am US-Markt sind die Akteure in solchen Fällen bereit hohe Bewertungen zu zahlen. Übrigens rechnet der Konsens in 2014 und 2015 mit einer weiteren Ertragsverbesserung um 98% und 37% auf dann 1,69 USD/Aktie.

5.) Starke institutionelle Unterstützung

Gaslog hat sich vergangene Woche frisches Kapital beschafft, um die Expansion voranzutreiben. Insgesamt platzierte der Konzern 4,8875 Mio. Aktien ohne Probleme bei institutionellen Anlegern. Diese zahlten 23,75 USD, sodass dieses Kursniveau einen Capital Pivotal Point darstellt. Auf diesem Niveau sollte bei der nächsten Konsolidierung hohes Kaufinteresse auftreten.

Fazit: Kurzfristig ist die Aktie überhitzt, sodass es sich anbietet sie auf die Watchlist zu setzen. Schließlich könnte sich hier ein neuer Favorit herauskristallisieren, weil der Kursanstieg von einem hohen institutionellen Support getragen wurde. Ein wichtiges Unterstützungslevel stellt der Capital Pivotal Point dar, welcher sich bei 23,75 USD befindet. Wenn Gaslog auf dieses Level konsolidiert, sollte die Bewegung dort ihr Ende finden, wenn Institutionelle von der Story überzeugt sind.



Hinweis: Wenn Sie verfolgen wollen, wie ich solche fundamentalen US-Storys auf Sicht von Wochen bis Monaten mit echtem Geld umsetze, dann empfehle ich Ihnen meinen Trading-Channel "Highperformance-Aktien".
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Donnerstag, 13. Februar 2014

Einstieg ins Geschäft mit Fingerabdruckscannern verleiht diesem US-Unternehmen neue Wachstumsphantasie!

Liebe Leser,

am gestrigen Handelstag hat eine Aktie wegen ihres dynamischen Anstiegs meine Aufmerksamkeit geweckt. Obwohl der Gesamtmarkt um das Vortagesniveau schwankte, vollzog Synaptics (US-Kürzel: SYNA) einen 6%igen Anstieg. Die Trendaktie hatte sich schon während der Marktkonsolidierung gut gehalten und drehte mustergültig am 50er GD nach oben – ein häufiger Support bei Wachstumswerten in den letzten Monaten. Aber auch die jüngste Akquisition verleiht dem Unternehmen neue Phantasie:

Synaptics zählt zu den führenden Anbietern von Touchlösungen, die in Notebooks sowie mobilen Endgeräten verwendet werden. Ein typisches Produkt, welches von Synaptics stammt, sind die Touchpads in Notebooks, welche die klassische Computer-Maus obsolet machen. Mittlerweile werden rund 60% der Gesamterlöse im Mobile-Bereich mit sogenannten Human Interface-Lösungen für Smartphones, MP3-Player und Tablets erwirtschaftet. Speziell bei den kapazitiven Display-Touchlösungen - die Berührung des Displays reicht aus - sieht sich der Konzern als eines der besten Unternehmen, weil die Sensoren extrem dünn, flexibel, leicht, stromsparend und transparent sind. Zudem sind sie kundenspezifisch je nach Applikation einsetzbar und können mit Gesten und Multi-Touch-Technologie ausgestattet sein. Diese Art der intuitiven Bedienung mit mehreren Fingern wird heutzutage in immer mehr Anwendungen verbaut. Darüber hinaus kann Synaptics auch kombinierte Produkte anbieten. So ist es dem Konzern möglich den TouchPad-Sensor um eine Near Field Communications (NFC)-Antenne zu erweitern. Damit können z.B. Kontakte vom Smartphone einfach übertragen, mobile Zahlungen bestätigt werden oder der PC-Login vom Smartphone-Eigentümer abhängig gemacht werden.

Weil der Trend auch zu günstigeren Smartphones geht, welche z.B. in Asien und den Schwellenländern einen hohen Absatz erzielen dürften, könnte Synaptics etwas leiden. Im Zuge der letzten Quartalszahlen gab das Management an, dass bei diesen Geräten der durchschnittliche Verkaufspreis sinkt. Um dem gegen zu wirken und neue Wachstumschancen durch einen größeren adressierten Markt zu generieren, wurde das Produktportfolio mit dem 92,5 Mio. USD (+162,5 Mio. USD an erfolgsabhängigen Zahlungen) teuren Kauf der 2000 gegründeten Validity um biometrische Fingerscanner erweitert. Validity wird in einem ersten Schritt rund 15 – 20 Mio. USD an jährlichen Umsätzen beisteuern. Der Schachzug macht aus zwei Gründen Sinn: Erstens, Apple hat in seinem neuen iPhone 5S einen Fingerscanner für das Entsperren integriert. Weitere Smartphone-Hersteller, wie Samsung, dürften diesem Trend folgen und könnten bei Synaptics diese Lösung einkaufen. Zweitens, das klassische Geschäft mit Touchpads für Notebooks kann durch die Integration eines Fingerscanners zu einem höheren Verkaufspreis je Stück führen und wäre damit auch unter diesem Aspekt Umsatz- und Gewinn-fördernd. Denn bisher werden bei Notebooks vor allem diese unattraktiven Schlitz-Sensoren verbaut. Eine schöne Touch-Lösungen dürfte viele OEMs ansprechen. Sodann rechnet Synaptics über die nächsten fünf Jahre mit einem beschleunigten Wachstum bei mobilen Endgeräten, die einen Fingerscanner integriert haben. Das deckt sich mit den Erwartungen des Konkurrenten Fingerprint Card, die das jährliche Wachstum für den Absatz von Smartphones mit Fingerscanner auf 150% p.a. zwischen 2013 – 2017 schätzen. Alleine bis Ende 2014 dürften die Top10-Hersteller, wie LG und Samsung, entsprechende Produkte eingeführt haben. Darüber hinaus spürt Synaptics ein starkes Interesse nach seinen biometrischen Fingerscannern auch außerhalb des Smartphone- und Tablet-Marktes.

Charttechnisch überzeugt Synaptics mit einem intakten Aufwärtstrend. Mit dem gestrigen Impulstag unter leicht erhöhtem Volumen könnte die Fortsetzung der Bewegung eingeleitet sein!



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Freitag, 24. Januar 2014

Trading-Idee aus dem Security-Bereich. Relative Stärke-Beobachtung am gestrigen Korrekturtag!

Liebe Leser,

am Donnerstag kamen die Märkte etwas stärker unter Druck. In solchen Phasen, vor allem wenn sie mehrere Wochen oder Monate anhalten, müssen Sie systematisch beobachten, welche Aktien sich immun zeigen. Häufig lassen sich daraus die späteren Gewinner ableiten.

Ein aktuelles Trend-Thema sind Security-Aktien. Die Unternehmen, welche Sicherheitssoftware und Services anbieten, profitieren von den jüngsten Datendiebstählen (rund 70 Mio. Kreditkartendaten bei Target und Neiman Marcus), Berichten über Hackerangriffe aus China, NSA-Skandal und der zunehmenden Digitalisierung. Weil sich beispielsweise mobile Zahlungen stärker durchsetzen und die Zugriffe auf Unternehmensnetzwerke von immer verschiedeneren Geräten (Tablets, Smartphones, Notebooks) sowie Orten stattfinden, treten mehr potenzielle Sicherheitslücken auf, die geschlossen werden müssen. Davon profitieren spezialisierte Firmen. Das ist auch Big Playern wie Cisco System nicht entgangen, die versuchen mit milliardenschweren Übernahmen ihr Security-Geschäft auszubauen. Vergangenes Jahr wurde Sourcefire für 2,7 Mrd. USD gekauft. Der Konsolidierungsprozess in der Branche dürfte voranschreiten, weil die Unternehmen mit einer langfristig steigenden Nachfrage konfrontiert werden und somit Wachstumspotenzial versprechen. Laut den Analysten von TechNavios dürfte der globale Web Application Firewall-Markt im Zeitraum 2012 – 2016 um 18,34% p.a. zulegen. Mit Lifelock hatte ich kürzlich eine spannende Firma vorgestellt. Gestern stieg die Aktie um 6% auf ein neues Allzeithoch. Ohnehin zeigen sich die Security-Stocks am gestrigen Donnerstag stabil. Vor der Wiederaufnahme des Aufwärtstrends könnte Imperva (US-Kürzel: IMPV) stehen, wenn heute erneut Akkumulation auftritt. Das Unternehmen ist einer der Schlüsselplayer im Web Application Firewall-Markt:

Imperva ist ein führender Spezialist für die Sicherheit von Data-Centern, d.h. Ziel ist es die Applikationen und Datenressourcen in physischen und virtuellen Rechenzentren von außen und innen zu schützen, rechtmäßigen Zugang zu den Daten zu gewährleisten und Insider-Missbrauch vorzubeugen. Dafür bietet Imperva eine umfassende Lösung für die Überwachung und Steuerung aller Datennutzungs- und Geschäftstransaktionen im Rechenzentrum an. Diese sollen gegen DoS-Angriffe schützen, Betrug im Web und Datendiebstahl verhindern, Webanwendungen hüten, vertrauliche Daten kontrollieren, Überprüfung der Zugriffsrechte ermöglichen und gezielte Angriffe mit z.B. Malware abwehren.  Für den Schutz von Web-Hosting-Infrastrukturen bietet Imperva eine spezielle Cloud-basierte Sicherheitsapplikation an. Viele der wichtigsten Telekommunikationsanbieter, US-Kreditinstitute und Regierungsbehörden greifen auf das Know How des Unternehmens zurück. Insgesamt liegt die Kundenbasis bei über 2.600 Klienten aus über 75 Ländern.

In den letzten acht Quartalen wuchs Imperva bei den Erlösen um durchschnittlich über 30%. Unter dem Strich war das Geschäft noch defizitär, aber 2014 könnten erstmals schwarze Zahlen geschrieben werden.

Die Aktie bewegt sich in einem Aufwärtstrend und baute nach einer 3-Tageskorrektur am gestrigen Donnerstag eine relative Stärke auf. Dieses bullische Kursverhalten in einem schwachen Umfeld könnte für die kurzfristige Trendfortsetzung sprechen, wenn heute erneut Akkumulation auftritt.



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Montag, 13. Januar 2014

Gebogene Displays: Touchsensor-Spezialist begeistert mit einem neuen Mittelkonsolenkonzept für Autos. Chart-Breakout!

Liebe Trader,

was mir beim Trading ungemein geholfen hat, war die Beschäftigung mit den fundamentalen Faktoren, d.h. mit dem Tätigkeitsschwerpunkt eines Unternehmens sowie dessen geschäftlicher Entwicklung. Sprich ich habe nicht nur den Chart betrachtet, sondern weitere Informationen rund um das Business recherchiert. Wenn ich damit in der Lage bin eine Story besser einzuordnen, kann ich an Aktien auch bei den normalen Tagesschwankungen nervenschonender festhalten. Nehmen Sie an, Sie haben ein spannendes Unternehmen gefunden dessen Wachstumsraten sich beschleunigen, weil es ein neuartiges Produkt eingeführt hat. In Konsolidierungsphasen, wenn Aktien mal 10% oder mehr nachgeben, neigt man sehr schnell dazu nervös zu werden und Gewinne mitzunehmen. Ein umfangreicheres fundamentales Verständnis für ein Unternehmen aufzubauen, hat mir geholfen einen Aufwärtstrend beim Aktienkurs besser zu begleiten, selbst wenn die Buchgewinne mal schmelzen.

Am US-Markt fällt mir im Big Picture eine spannende Breakoutbewegung bei Atmel (US-Kürzel: ATML) auf. Auf der diesjährigen Elektronikmesse CES war ein Trend unverkennbar. Dieser ging hin zu gebogenen Displays bei Smartphones und TVs, welche einen räumlichen Effekt vermitteln sollen. Im Smartphone-Bereich ist LG mit seinem G Flex, dass sich beim Telefonieren besser an den Kopf anschmiegt, einer der ersten Anbieter. Ein weiterer Vorteil ist der Tragekomfort in der Gesäßtasche.

In den vergangenen Jahren haben sich Touchscreen-Lösungen durchgesetzt. Dabei wurden diese auf geraden Oberflächen abgebildet. In den nächsten Jahren könnte eine Weiterentwicklung hin zu geschwungenen Flächen einsetzen, welche berührungsempfindlich reagieren. Ein vorstellbares Anwendungsfeld ist das Automobil. Auf der Suche nach einem höheren Benutzererlebnis könnte sich die Mittelkonsole in Fahrzeugen mit einer Touchscreen-Lösung durchsetzen, welche viel futuristischer wirkt.

Ein Anbieter von Microcontrollern sowie Touchsensor-Lösungen für biegbare Displays ist Atmel (US-Kürzel: ATML).  Mit seiner XSense-Technologie hat der Konzern einen speziellen Touchsensor im Angebot, welcher flexibel ist und daher geschwungene Oberflächen berührungsempfindlich machen kann. Dieses Know How lässt sich nicht nur bei Smartphone-Displays einsetzen, sondern auch bei den angesprochenen Mittelkonsolen im Auto. Auf der diesjährigen CES hat Atmel ein Touchscreen-Konsolenkonzept vorgestellt, welches ein schönes Bedienerlebnis vermittelt und künftig in Fahrzeuge Einzug halten könnte. Dieses ist gebogen, hat einen kapazitativen Touchscreen, ist farblich personalisierbar, hat Touchknöpfe und Sliders. Dieses eine Display zieht sich durch die Mittelkonsole und ermöglicht die Bedienung des Radios, Navis bis hin zur Klimaautomatik durch den Fahrer sowie Beifahrer.



Quelle: Screenshot von http://www.atmel.com/Images/Atmel-45061-AvantCar-Centerstack.pdf

Interessant ist in diesem Zusammenhang das charttechnische Bild. Auf der CES hat Atmel dieses neue Mittelkonsolenkonzept vorgestellt. Gleichzeitig gelang der Aktie unter einer deutlichen Volumenzunahme der Ausbruch auf ein neues 52-Wochenhoch. Sie können dessen Signifikanz im Chartbild erkennen. Gut möglich, dass Institutionelle auf einen Durchbruch dieser Technologie bei Automobilen spekulieren.



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Mittwoch, 08. Januar 2014

Security-Aktien haussieren. Dieser Titel könnte sich jetzt in Bewegung setzen!

Liebe Leser,

Sicherheit von IT-Infrastrukturen, Datencentern und persönlicher Informationen dürften nach dem NSA-Skandal, chinesischen Hackerangriffen und Datendiebstählen bei den US-Unternehmen Target sowie Snapchat auch in 2014 ein heißes Thema werden. In den USA sind die Anbieter von Security-Lösungen wie FireEye, Palo Alto Networks, Imperva und Proofpoint in starke Aufwärtstrends übergegangen und auf neue 52-Wochenhochs ausgebrochen. Ein weiterer interessanter Kandidat aus diesem Bereich ist Lifelock (US-Kürzel: LOCK):

Der Konzern bietet Dienstleistungen zum Schutz der persönlichen Identität und vor allem der Zahlungsinformationen an. Durch die wachsende Vernetzung, mehr eCommerce und mobile Zahlungslösungen steigt auch die Cyberkriminalität. Der Klau von Identitäten kostet die US-Bürger in 2012 laut Javeling Strategy & Research rund 21 Mrd. USD. Lifelock offeriert einen proaktiven Schutz, um den Missbrauch der eigenen Identität durch Fremde bei der Inanspruchnahme von Darlehen oder Kreditkarten, aufzuspüren. Betroffene werden umgehend informiert, wenn das System ein derartiges Verhalten identifiziert. Gleichzeitig wird Betroffenen mit bis zu 1 Mio. USD geholfen, um den Schaden zu beseitigen. Zwei verschiedene kostenpflichtige Services bietet der Konzern an, die sich im Funktionsumfang unterscheiden und 10 USD/Monat oder 25 USD/Monat kosten. Per Ende September hatte der Konzern rund 2,9 Millionen private Klienten und 250 Unternehmenskunden. Rund 88% der Nutzer verlängern den Service. Nach mehreren Quartalen mit Wachstumsraten von über 30%, aber noch roten Zahlen hat das Unternehmen jetzt den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Im dritten Quartal legten die Erlöse um 33% auf 95,7 Mio. USD zu und der Nettogewinn sprang um 20% auf 0,12 USD/Aktie nach oben.

Auch größere Investmentbanken sehen das Unternehmen positiv. Für Needham & Company zählt der Wert zu den Top-Picks 2014. Die Deutsche Bank vergibt ein Ziel von 22 USD, weil Lifelock mit der Akquisition von Lemon im Dezember 2013 seinen adressierten Markt ausbaute. Lemon ist auf mobile Wallets zur Sicherung und Verwaltung der digitalen Identität im Smartphone-Bereich spezialisiert. Beispielsweise lassen sich Kopien von Kreditkarten und Kundenkarten hinterlegen. Mobile Zahlungslösungen gewinnen an Bedeutung, sodass Lifelock nun auch in diesem Bereich stärker aktiv ist.

Charttechnische Betrachtung: Der starke Aufwärtstrend wurde jetzt mehrere Monate auskonsolidiert. Mit dem gestrigen Anstieg und dem frischen Momentum im Rücken könnte der Grundstein für die Trendfortsetzung gelegt sein, zumal das Branchenumfeld für den Wert spricht. Eine interessante Story, die mit dem Thema Cyber-Sicherheit in den Blickpunkt rücken könnte.



Hinweis: Wenn Sie sehen wollen, wie ich solche fundamentale Storys mit Echtgeld umsetze, dann können Sie meine Vorgehensweise im Trading-Channel Highperformance-Aktien verfolgen.
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