vitrade HTX light
Information zum Blog
Jörg Meyer
Diplom-Volkswirt (Univ.)
joerg.meyer[at]mastertraders.de

Herausarbeitung von Investment- und Tradingideen mit überdurchschnittlichen Kurschancen für einen Zeitraum von Tagen bis Monaten bei konsequenter Risikominimierung.

Darüberhinaus wird das "Wie" des Tradings besprochen und allgemeines Know How für erfolgreiches Handeln auf kurz- bis mittelfristiger Ebene vermittelt.

Realisierte Performance im jeweiligen Jahr
2007: +220%
2008: +12%
2009: +215%
2010: +75%
2011: +23%
2012: +36% | 18.287 € (Bescheinigung)
2013: +52% | 26.281 € (Bescheinigung)
2014: +19% | 9.415 € (Bescheinigung)
2015: +15.800 € (Stand: Dezember)

Zuletzt beendete Trades im Trading-Channel

Süss Microtec: +40%
Elmos: +9%
Nordex: +20%
Zooplus: -4,4%
SHW: -20%
Manz: +3,5%
Cropenergies: +10%
Jungheinrich: -3,3%
Koenig&Bauer: +4%
Peugeot: +4,6%
Wacker Chemie: -1,4%
Eckert+Ziegler: +6%
Zeal Networks: -3,2%
Sartorius VZ. +7,6%
Compugroup: -4,2%
BB Biotech: +8,4%
TLG Immobilien: -3%
TeleColumbus: +23,6%
Alstria Office: -1%
SLM Solutions: -5,6%
Compugroup: +9,1%
SHW: +24,8%
Jungheinrich: +1,4%
Brenntag: +2,9%
MTU Aero: +21,5%
Xing: +11,4%
ProSiebenSat1: +31%
Kion: +6,3%
Airbus: +5,7%
Nordex: +17,4%

Hinweis nach WPHG §34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Jörg Meyer handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.

Jörg Meyers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Jörg Meyer schrieb am Mittwoch, 13.01. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Trader, turbulenter hätte der Jahresauftakt fast gar nicht ausfallen können. Die schlechteste Auftaktwoche im DAX liegt glücklicherweise hinter uns. Ganz unbeschadet konnte diese nicht abgeschlossen werden, aber mit Datagroup, Tele Columbus ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 8 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
09.02. 12:06 Uhr
*******************
08.02. 16:42 Uhr
*******************
08.02. 16:08 Uhr
Verkauft 300 GFT (580060) zu 22,40 Euro
08.02. 11:02 Uhr
Gekauft 300 GFT (580060) zu 22,89 Euro
08.02. 10:30 Uhr
Gekauft 350 Nordex (A0D655) zu 23,144 Euro
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Highperformance-Aktien
Reales 50.000 € Trading-Depot

Donnerstag, 12. November 2015

Depothighflyer AT&S mit 140% Buchgewinn. Warum weiteres Rallypotenzial besteht!

Liebe Leser,

ich verfolge einen ganz besonderen Trading-Ansatz. Dieser basiert auf der Identifikation von fundamentalen Storys. Wenn Unternehmen plötzlich eine dynamische Geschäftsentwicklung erfahren oder ein neues Produkt einführen, erregt das meine Aufmerksamkeit. Am liebsten begleite ich Aktien über mehrere Wochen und wenn es perfekt läuft sogar über Jahre. Ein Beispiel für einen Mehrjahres-Trade aus meinem Trading-Channel ist AT&S. Ich hatte die Aktie am 25. September 2013 gekauft. Nachfolgend ist der Screenshot. Betrachten Sie bitte, was meine damalige Begründung war. Denn exakt diese hat selbst nach zwei Jahren nicht an Aktualität verloren. Mir gelang es zu einem sehr frühen Zeitpunkt die Story richtig einzuordnen. Weiter unten schildere ich ausführlich, weshalb die Rally aus meiner Sicht noch nicht beendet ist.



Aktuell steht AT&S bei 15,80 Euro. Ich freue mich über einen vorläufigen Buchgewinn von 140%.

AT&S: Mit zwei neuen Produkten vor Wachstumsschub - 7,2er KGV!

Neue Produkte sorgen in einem kompetitiven Markt für Vorteile. AT&S bringt mit substratähnlichen Leiterplatten eine Evolution und mit IC-Substraten ein neues Fabrik auf den Massenmarkt. Ziel ist es durch deren Einsatz im High-End-Bereich für Wearables sowie Internet of Things-Applikationen ein überdurchschnittliches Wachstum zu realisieren. Schlagen die zwei neuen Produkte erwartungsgemäß ein, dann wird AT&S im Fiskaljahr 2017/18 bei einem Umsatz von über 1 Mrd. Euro einen Nettoertrag von rund 2,19 Euro/Aktie einfahren. Das KGV18e läge bei moderaten 7,2!

Als Träger von elektronischen Bauteilen dürfen Leiterplatten in keinem Elektrogerät fehlen – sie sind das Nervensystem. Die fortschreitende Miniaturisierung in mobilen Geräten, wozu die neusten Generationen von Smartwatches und Virtual Reality-Brillen gehören, sowie wachsende Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Elektronik (z. B. durch fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme) lassen die Nachfrage nach Leiterplatten wachsen. Aber auch neue Anwendungen wie Big Data, Cloud Computing, die Kommunikation zwischen Maschinen oder das vernetzte Auto stellen nicht aufhaltbare Technologietrends dar, die wiederum zu einem höheren Anspruch an die Leiterplatte führen. Der globale Markt für Leiterplatten, sogenannte Printed Circuit Boards, war 2013 rund 57,254 Mrd. USD schwer. Das Marktresearchunternehmen Prismark erwartet bis 2018 eine Steigerung auf 71,238 Mrd. USD bzw. 4.5 % p. a. Das höchste Wachstum versprechen über die nächsten Perioden die Segmente IC Substrate, Automotive, Kommunikation sowie Industrie mit jährlichen Steigerungsraten von 4,9 % beim erstgenannten bis zu 12,9 % beim letztgenannten.

Führender Anbieter mit Wachstumsimpulsen bei mobilen Geräte, Automotive und Industrie

Der Leiterplattenmarkt ist von einem Wettbewerb geprägt. Mit Semco, TTM, Compeq, Unmicron und AT&S gibt es gleich mehrere große Vertreter. Durch die Fokussierung auf High-End-Platten – der Markt soll um 4 % p.a. bis 2019 zulegen - verzeichnen die Österreicher mit einer EBIT-Marge von über 13 % einen der höchsten Werte. High-End-HDI-Platten machen grundsätzlich rund 30 % des Gesamtmarktes aus. AT&S selbst hat in diesem Bereich einen 70 %igen Umsatzanteil. Man stellt den Markt quasi auf den Kopf und differenziert sich dadurch vom Durchschnittswettbewerber. Somit profitiert das Unternehmen einerseits vom überdurchschnittlichen Wachstum und andererseits von der traditionell höheren Marge bei High-End-Platten. Mit diesen adressiert AT&S die Märkte mobile Geräte, Automotive, Industrie und Medizin. Dabei müssen die Applikationen über ein Wachstumspotenzial von 10 % verfügen und AT&S eine EBITDA-Marge von rund 20 % ermöglichen. Die Österreicher sind somit sehr konsequent, was die Auswahl an Anwendungen betrifft für die Leiterplatten bereitgestellt werden.

Das reichliche Produktangebot umfasst doppelseitig durchkontaktierte und mehrlagige Leiterplatten, IMS-Platten sowie flexible Leiterplatten. Dadurch ist AT&S gut genug aufgestellt, um schon jetzt von der anziehenden Nachfrage aus verschiedenen Bereichen zu profitieren. Mobile Geräte wie Smartphones, Tablets und Ultrabooks sind allgegenwertig. Smartphones haben mittlerweile einen Formfaktor erreicht, der kaum mehr zulegen dürfte. Gleichzeitig werden immer mehr Features (Fingerabdruckscanner, NFC, HD-Kameras) implementiert. Demnach müssen Leiterplatten zumindest ihre Größe beibehalten und parallel an Leistungsfähigkeit gewinnen. Meistens muss das Design sogar kleiner werden. Beispielsweise ist das bei neuen Wearables-Klassen, wie der Smartwatch, der Fall. Die Apple-Watch hat die Maße 38,6x33m3x10,5 Millimeter. In der nächsten Versionsstufe könnte sie dünner werden und als neue Hardware ein eigenes GPS-Modul erhalten. Durch solche Miniaturisierungen bei gleichzeitig mehr Funktionen werden die Leiterplattenunternehmen in einen harten Innovations-Wettbewerb versetzt. Bisher hat AT&S diesen gemeistert und somit beste Chance vom hohen Wachstumspotenzial bei Wearables zu profitieren. Bis 2018 dürfte der Markt auf 10 – 60 Mrd. USD explodieren.

Doch auch abseits der mobilen Geräte erschließt sich AT&S neue Wachstumsfelder. Fortschrittliche Assistenzsysteme müssen nicht nur die Daten von einer Kamera auswerten und verarbeiten. Heutzutage hängen mehrere HD-Kameras sowie Sensoren an den Systemen. Sie müssen die Umgebung erkennen, interpretieren, dem Fahrer visualisieren und im Notfall eine Alleinentscheidung treffen. Als Konsequenz dieses wachsenden Elektronikanteils nimmt auch der Bedarf an Hochleistungsleiterplatten zu. Durch das selbstfahrende Auto wird dieser Trend verstärkt. Im Industriebereich ist die Vernetzung von Maschinen (M2M) eines der heißesten Themen. Im Rahmen der Industrie 4.0 sollen sie in der Lage sein untereinander Daten in Echtzeit auszutauschen mit dem Ziel den Produktionsprozess effizienter zu gestalten und den Ausschuss zu reduzieren. Auch die Automation der Fertigung wächst. Roboter erhalten in immer mehr Fabriken ihren Einzug. Für AT&S bringt diese Automation sowie Vernetzung in der Industrie die Chance mehr Leiterplatten abzusetzen.

Neue Produkte für das Internet der Dinge (IoT)

30 – 50 Mrd. Dinge sollen bis 2020 miteinander verbunden sein. Das Internet of Things, Internet der Dinge, beschreibt die Vernetzung von sämtlichen Technikgeräten. Der oben genannte M2M-Bereich in der Industrie stellt dabei nur einen Teil dar. Die Automation des Zuhauses, intelligente Beleuchtungen, die Kommunikation von Autos mit der Umgebung, Online-Patientenmonitoring über eine weite Distanz sowie Wearables werden unter IoT subsumiert.

Miniaturisierung und Modularisierung spielen in Zukunft eine wichtige Rolle. AT&S wird zwei neue Produkte auf den Markt bringen, um diesen Trends zu entsprechen und noch stärker vom IoT zu profitieren. In Zusammenarbeit mit dem Chipriesen Intel stieg AT&S in die Fertigung von IC-Substraten ein. Hingegen aus eigener Kraft wird man mit substratähnlichen Leiterplatten eine neue Evolution nach der HDI-Technologie einführen. Insgesamt investiert AT&S 480 Mio. Euro in zwei Werke in Chongqing bis Mitte 2017, um die Fertigung dieser zwei neuen Produkte zu realisieren.

IC-Substrate sind winzige, mehrschichtige Spezialplatten in Mikroprozessoren. Diese werden für die Verbindung von Halbleitern mit der Leiterplatte verwendet. Die typischen Kunden stammen aus der Halbleiterindustrie. Anwendungsgebiete sind High-End-Prozessoren für Computer, Kommunikation, Automobile und die Industrie. Der adressierte Markt dürfte nach Schätzungen von Global Production Value und Prismark bei rund 5,1 Mrd. USD liegen.  Aktuell befindet sich das IC-Substrate-Werk in der Phase der Anlagencharakterisierung. Aktuell plant AT&S den Start der Produktion in 2016, sodass im Fiskaljahr 2016/17 die Massenfertigung hochgefahren wird und auch erste Umsätze entstehen.

Substratähnliche Leiterplatten ermöglichen eine Leistungssteigerung bei gleichzeitiger Reduzierung der Leiterplattengröße. Gegenüber den bisherigen High-End-HDI-Platten weisen sie eine größere Strukturdichte auf. Diese liegt bei rund 30 Mikrometer. Ziel ist das quasi Module entstehen, die miteinander kombiniert werden und kommunizieren. Diese neue Leiterplattengeneration wird die bisherigen Standards, die Any Layer-Leiterplatten, ablösen. AT&S will bei dieser neuen Technologiegeneration von Anfang an dabei sein. Denn wichtigste Einsatzgebiete sind die Wearables und Internet of Things-Applikationen. Derzeit wird dieses zweite Werk in Chongqing gebaut. AT&S plant im zweiten Halbjahr 2016 den Produktionsstart. Merkliche Umsätze sollten ab dem Fiskaljahr 2017/18 resultieren.

Prognoseanhebung für 2015/16

Das aktuelle Geschäftsjahr 2015/16 läuft trotz ausgelasteter Kapazitäten und hoher Investitionen in die neuen Werke sehr erfreulich. Dafür verantwortlich sind ein anhaltender Nachfragebooms bei mobilen Endgeräten, ein zunehmender Bedarf an hochwertigen HDI-Platten,  sowie positiven Währungseffekte.

Zum Halbjahr wurde die Umsatzprognose auf 740 Mio. Euro konkretisiert. Die EBITDA-Marge wird statt in einer Range von 18 – 20 % bei über 19 % erwartet. Der Nettogewinn dürfte gemäß Konsensschätzungen um 1,31 Euro/Aktie liegen. Zu berücksichtigen sind die hohen Aufwendungen im laufenden Jahr. Vor allem das vierte Quartal wird von Materialkosten, Abschreibungen und Personalaufwendungen für den Start der IC-Substrateproduktion geprägt sein und daher tendenziell schwach ausfallen.

Umsatz- und Ertragssprung in 2017/18. KGV nur 7,2

Dynamik in die Erlöse wird bei AT&S ab dem Jahr 2017/18 kommen. Dann werden IC-Substrate und substratähnliche Leiterplatten in Masse produziert. Die Konsensschätzungen implizieren einen Umsatzanstieg auf 1,02 Mrd. Euro. Der Nettogewinn dürfte um 2,19 Euro/Aktie landen. Zeichnet sich ein Eintritt dieses Wachstumsszenario ab, dann wäre AT&S mit einem KGV18e von 7,2 bewertet. Ein 10er KGV wäre angesichts der Wachstumschancen bei Wearables und Internet of Things-Anwendungen sowie selbstfahrenden Autos mindestens angemessen.  Vor diesem Hintergrund läge das Rallypotenzial weiteren 40%. Ich versuche dieses auszuschöpfen.

--> Solche Storys setze ich mit echtem Geld in meinem Realgeld-Trading-Depot im Highperformance-Aktien Channel um!



Jörg Meyer, Hinweis nach WPHG §34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte: Der Autor dieses Artikels besitzt gerade Positionen in der vorgestellten Aktie von: AT&S.
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Samstag, 29. August 2015

Aktienmarkt-Crash? Dann schlägt die Stunde des Rebound-Traders! So verdiente ich 1000€ binnen 48 Stunden mit dem Nordex-Trade!

Liebe Trader,

wenn Crashwellen über die Märkte ziehen, dann bekommen meine Augen ein strahlendes Funkeln. Warum? Erstens, in dieser Phase wird die Basis für neue mittelfristige Trades auf Sicht einiger Wochen gelegt. Die Bewertungen reduzieren sich, Emotionen führen teilweise zu Übertreibungen nach unten und eröffnen wieder wunderbare Potenziale. Zweitens, mein Lieblingstradingstil - das Reboundtrading - kann ich endlich anwenden. Solche Phasen kommen maximal ein- oder zweimal im Jahr vor. Wenn es gelingt die lokalen Tiefs auszuloten, dann winken kräftige Kursgewinne in wenigen Tagen. Ich möchte das anhand meines im Trading-Channel real getätigten Nordex-Trades zeigen. Dieser bescherte mir binnen 48 Stunden einen Ertrag von über 20% bzw. mehr als 1.000 Euro.

Wie identifiziert man Rebound-Trades?

Ich möchte mit wenigen Worten beschreiben, wie ein Trader vorgeht:

1.) Führen einer permanenten Watchlist mit Aktien von Unternehmen, die zuletzt durch einen guten Newsflow (starker Auftragseingang, Anhebung von Unternehmensprognose, neues innovatives Produkt, strategisch sinnvolle Großakquisition, politische Subventionen etc.) auffielen.

2.) Aktien mit Kursrückgänge von rund 20% seit dem 4-Tageshoch identifizieren. Dann ist ein Korrekturlevel erreicht, welches i.d.R. wenigstens eine kurzfristige Stabilisierung impliziert.

3.) Beim Index auf eine Rebound-Konstellation warten. Beispielsweise kann das ein Herauslaufen vom DAX aus den Bollinger Bändern sein.

4.) Kapitulation bei der Einzelaktien nach dem scharfen Rückgang (siehe Punkt 2) erkennen und daraufhin den Rebound-Trade eingehen.

Punkt 4 ist schließlich die hohe Kunst beim Rebound-Trading. Nachfolgend ist der Nordex-Chart. Arbeiten wird die genannten Punkte ab:

1.) Nordex habe ich auf meiner Watchlist gehabt, weil das Unternehmen am 30.07. seine Prognose anhob. So wurde die Guidance für den Umsatz von 1,9-2,1 Mrd. Euro auf 2-2,2 Mrd. Euro erhöht. Beim Auftragseingang strebt der Vorstand nun 2,1-2,3 Mrd. Euro statt 1,8-2 Mrd. Euro an. Derzeit profitiert Nordex von einem kräftigen Orderschub aus Europa, wo rund 88% der Erlöse erzielt werden.

2.) Bis zum letzten Freitag verlor die Nordex-Aktie schon rund 17% vom 4-Tageshoch. Als Nordex am Montag 10% tiefer eröffnete, war der Abschlag von über 20% erfüllt.

3.) Der DAX implizierte mit einer Notiz deutlich aus den Bollinger Bändern eine überverkaufte Situation.

4.) Als Nordex am Montag mit einem 10%igen Abschlag startete, war auch die Kapitulationssituation perfekt. Denn die Aktie begann den Handel mit einem massiven Down-Gap nach einem mehrtägigen Abverkauf. Wenn solche Abschläge sofort zur Eröffnung eintreten, ist das ein klarer Hinweis auf Panik. In dieser Situation schlägt die Stunde des Rebound-Traders, der aus seinen Erfahrungen heraus solchen Konstellationen ein ausgezeichnetes Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) zuordnet. Emotionen sind an der Börse normal, aber sie führen zu Situationen, wo man antizyklisch Handeln muss, wenn sie zu stark ausgeprägt sind.

Ich kaufte also 250 Nordex-Aktien zu 20,75 Euro für mein öffentliches 50.000€ Realgeld Trading Depot (siehe Highperformance Aktien Trading-Channel). Am Chart können Sie wunderbar erkennen, dass es sich bis auf wenige Cents genau um das lokale Tief handelte. Die dynamische Erholung folgte. Nach einem 20%igen Rebound begann ich am Dienstag 100 Aktien zu 24,82 Euro und am Mittwoch 150 Aktien zu 25,30 Euro zu verkaufen. Der 1.000€-Gewinn binnen 48 Stunden war perfekt!

Hier der Nachweis der Orders vom Broker:



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Montag, 25. Mai 2015

3D Drucker-Aktien im Sturzflug. Konzern profitiert vom 3D Drucker-Volumenwachstum. Neues 52-Wochenhoch in Reichweite!

Liebe Trader,

3D Drucker-Aktien gehören schon seit Monaten nicht mehr zu den Stars an der Wall Street. Enttäuschende Wachstumsraten, zu geringe Ertragsdynamik wegen hohen F&E-Ausgaben und der zunehmende Wettbewerb drücken auf die Stimmung. Trotzdem ist in den nächsten Jahren mit einem Volumenwachstum zu rechnen. Gartner rechnet alleine in 2015 mit einer Verdopplung der Auslieferungen auf 217.350 Einheiten und einer Zunahme auf 2,3 Millionen in 2018. Vor allem 3D Metall-Drucker haben gute Chancen im Fertigungsprozess - z.B. dem Flugzeugbau (GE setzt 3D Drucker bei der Teileherstellung für Treibwerke ein - verstärkt zum Einsatz zu kommen um Gewicht und Material einzusparen. Abseits der traditionellen Hersteller von 3D Druckern wie 3D Systems, Stratasys, Arcam, Voxeljet und SLM Solutions gibt es ein Unternehmen, dem das Volumenwachstum zu Gute kommt.

IPG Photonics: Faserlaser-Hersteller profitiert vom 3D Drucker-Boom!

Laser können als disruptive Technologie bezeichnet werden. Denn durch ihr wachsendes Einsatzfeld in der Materialbearbeitung werden traditionelle Techniken abgelöst. Beispielsweise übernehmen Laser immer häufiger das Trennen, Bohren und Fräsen, weil sie eine viel höhere Präzision, Produktivität und Schnelligkeit aufweisen.

IPG Photonics gehört in diesem Bereich zu den führenden Unternehmen. Die wesentliche Kompetenz liegt in der Herstellung von Faserlasern. Diese gehören zur Kategorie der Festkörperlaser. Dabei wird der Laserstrahl durch Glasfasern verstärkt. Wesentliche Vorteile sind die hohe Intensität (100fach höher als CO2-Laser) bei gleicher Leistung, der hohe Grad der Wartungsfreiheit, exzellente Strahlqualität, elektrisch optische Wirkungsgrade von über 25 % sowie eine lange Lebensdauern. Entsprechend kommen Faserlaser bei der Materialbearbeitung, zum Einsatz. Typische Anwendungen sind das Schneiden von hochfestem Stahl, Wafern, Aluminium, Schweißen von Stahlplatten, Barcode-Markierungen auf Werkzeugen oder das Hochgeschwindigkeitsbohren von Turbinen-Leitschaufeln. Weitere Einsatzgebiete umfassen die Hinderniserkennung im militärischen Bereich sowie die ästhetisch-plastische und zahntechnische Chirurgie.

Penetration von Faserlasern schiebt Wachstum an

2013 lag der Anteil von Faserlasern bezogen auf den gesamten Lasermarkt laut Laser Focus World bei 20 % oder 911 Mio. USD. Bis 2017 soll die Penetration auf 28 % zunehmen. Dann hätten Faserlaser ein Marktvolumen von 1,596 Mrd. USD. Nicht viel pessimistischer sind die Daten von Industrial Laser Solutions. Denn die Umsätze mit industriellen Faserlasern stiegen 2014 um 14 % auf 960 Mio. USD und sollen in 2015 um weitere 13 % auf 1,085 Mrd. USD zulegen. Hierbei profitiert die Faserlaser-Technologie von der Verdrängung von CO2-Laser, weil ein schnelleres Schneiden vieler Materialien bei weniger Energieverbrauch möglich ist. So lassen sich die Prozesskosten mit 3 kW-Faserlasern gegenüber 4kW-CO2-Lasern sogar halbieren ohne Einbußen bei der Qualität.

Sonderphantasie dank 3D-Metalldruck

Der 3D-Metalldruck verändert den traditionellen Herstellungsprozess. Unternehmen sind in der Lage komplexe Teile ohne die vorherigen Produktion von Formen herzustellen. Das spart Kosten und Zeit und durch den 3D-Metalldruck lässt sich auch der Materialverbrauch reduzieren. Somit verringert sich auch  das Gewicht. Vor diesem Hintergrund wird sofort verständlich, weshalb Großkonzerne wie General Electric auf diese Technologie zurückgreifen und sie für die Serienfertigung von Turbinenteilen verwenden wollen. Schätzungen von CODEX Partners und Wohlers zufolge hat der 3D-Metalldruck erst einen rund 9 %igen Anteil am gut 2 Mrd. USD schweren 3D-Druckermarkt. Dieser wiederum kommt bezogen auf den gesamten Fertigungsmarkt erst auf eine Quote von 0,1 %. 3D Druck hat im Rahmen der industriellen Fertigung noch ein hohes Wachstumspotenzial.

Typische Herstellungsverfahren im 3D-Metalldruck sind das Selektive Lasersintern und das erweiterte Selektive Laserschmelzen. Bei beiden Verfahren wird das Pulver durch einen Laser verschmolzen, wobei beim Laserschmelzen nur Einkomponentenpulver (Edelstahl, Titan, Aluminiumlegierungen) verwendet werden wodurch mechanische Eigenschaften entstehen und keine Nachbearbeitung notwendig ist. Der Vorteil ist darüber hinaus die qualitative Vergleichbarkeit mit gegossenen Teilen, weil mit dem Selektiven Laserschmelzen hergestellte Produkte eine 100 %ige Dichte erreichen.

An dieser Stelle kommen die von IPG Photonics hergestellten Faserlaser ins Spiel. Denn Faserlaser werden für den Schmelzprozess benötigt und sind damit eine kritische Komponente von 3D-Metalldruckern. Damit würde der Konzern vom explosiven Wachstum des 3D-Metalldrucks profitieren, wenn dieser einen höheren Anteil in der Serienfertigung von Metallprodukten einnimmt. Vor allem im Flugzeugbau ist die Marktdurchdringung dieser Technologie wahrscheinlich. Das Volumenwachstum würde die Nachfrage nach Faserlasern anschieben, wovon IPG Photonics als ein führender Hersteller profitiert. Denn 2013 lag der Umsatzanteil aus diesem Bereich noch bei unter einem Prozent, aber alle großen Konzerne aus dem 3D-Druckbereich sollen IPG-Laser gekauft haben. Insofern ist mit einem zunehmenden Umsatzanteil zu rechnen.

Guter Jahresauftakt

IPG Photonics ist gut ins Geschäftsjahr 2015 gestartete. Die Erlöse stiegen um 17% auf 199 Mio. USD. Das Geschäft mit Lasern für das Additive Manufacturing legte um über 60% zu. Der Nettogewinn zog um 40% auf 1,08 USD/Aktie an. Im Gesamtjahr ist mit einem 18%igen Gewinnwachstum auf 4,48 USD/Aktie zu rechnen.

Fazit

IPG Photonics profitiert vom wachsenden Lasermarkt und der Penetration von Faserlasern. In diesem Zuge kommt dem Unternehmen die Volumensteigerung bei 3D Metalldruckern entgegen, weil diese als kritische Komponente Faserlaser verwenden. Mit einem KGV von 21 und KUV von 5 ist die Aktie nicht mehr günstig, wobei sich darin das hohe Wachstumspotenzial ausdrückt. Entsprechend ist IPG Photonics vor allem für Trader eine Option. Charttechnisch wird ein Longsignal aktiviert, wenn die Aktie aus der kleinen Konsolidierung um 98 USD ausbricht und damit wieder Fahrt in Richtung des 52-Wochenhochs bei 102,49 USD aufnehmen würde.

Hinweis: Wie Sie solche fundamentale Storys in der Praxis umsetzen, zeige ich Ihnen im Trading-Channel "Highperformance-Aktien" mit meinem Echtgeld-Depot.

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Dienstag, 17. Februar 2015

Die Hausse erfasst den US-Markt. Dieses Unternehmen profitiert von zwei Megatrends!

Liebe Trader,

vergangene Woche erfasste die Hausse auch den US-Markt. Die großen Indizes S&P500 sowie Nasdaq Composite brachen auf neue 52-Wochenhochs aus. Damit folgen sie dem DAX sowie den amerikanischen Midcaps (S&P400). Ein gutes Vorgehen am US-Markt ist es auf die führenden Werte zu setzen. Das sind diejenigen Wachstumsunternehmen, welche nach einer Konsolidierung als erste auf neue 52-Wochenhochs ausbrechen.  Das signalisiert starke Akkumulation seitens der Institutionellen und wenn die US-Indizes ihre Rallye fortsetzen sollten diese Leader ebenfalls ihren Weg nach oben fortschreiten. Ein Kandidat ist Akamai (Kürzel: AKAM) nachdem der Konzern mit guten Zahlen letzte Woche überzeugte.

Akamai adressiert die zwei Boommärkte Cybersecurity und Streamingdienste!

Digitalen Inhalten gehört die Zukunft. Immer häufiger werden eBooks gekauft, Musiktitel über das Internet gehört, Games über Online-Netzwerke gespielt und Video-Streamingdienste eingeführt. Die populärsten Verbreitungen sind Spotify für Musik sowie WatchEver, Amazon Prime, Maxdome und Netflix bei Video-on-Demand. Für die Kunden, die monatliche Gebühren für die Nutzung von Musik- und Video-Streamingdiensten zahlen, ist es wichtig den Content zuverlässig in ordentlicher Qualität auf allen mobilen Endgeräten geliefert zu bekommen. Erschwert wird diese Bereitstellung durch das Kundenwachstum, die zunehmende Videoqualität und daraus resultierend größeren Dateien. Akamai ist ein Profiteur des Booms, denn das Unternehmen betreibt ein globales Netzwerk mit über 150.000 Servern. Dort wird der Content zwischengespeichert. Zugleich sorgt das sogenannten Content Delivery Network nicht nur für die reibungslose Lieferung der Inhalte, sondern auch für deren Abruf auf sämtlichen internetfähigen Geräten in höchster Qualität und Echtzeit.  Durch den Ausgleich von Lastspitzen wird eine Verfügbarkeit der Streamingdienste an Tagen mit großen Nutzerzahlen gewährleistet. Diese Sicherstellung der Performance, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit ist heutzutage extrem wichtig, um die Kundenbindung im Wettbewerbsumfeld zu verbessern. Denn die Nutzer wollen HD-Qualität und ein "ruckelfreies" TV-Erlebnis genießen. Schließlich stellt Akamai den Content-Anbieter noch Analysesoftware bereit. Dadurch bekommen sie wertvolle Informationen über die Wiedergabequalität der Zielgruppe sowie Statistiken über das Konsumverhalten der Nutzer und können Probleme bei der Online-Wiedergabe auf individueller Ebene beheben.

Cybersecurity-Geschäft gewinnt an Bedeutung

Durch die Vernetzung von immer mehr Dingen mit dem Internet werden Sicherheitslösungen relevanter, da sich Cyberattacken häufen. Daten müssen vor Zugriffen sicher sein und Netzwerke eine stabile Datenübertragung gewährleistet. Um Online-Angebote in die Knie zu zwingen, bedienen sich Cyberterroristen sogenannten DDoS-Attacken. Mit mehreren Computern in einem Verbund wird ein Netzwerk angegriffen. Durch diese konzertierte Überbelastung tritt binnen Sekunden ein Serverausfall ein. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik protokolliert seit 2011 eine wachsende Bedrohung durch DDoS-Attacken und rankt sie als den ersten Platz unter den Top 6 Cyber-Gefährdungen. Besonders die Anbieter von Medien, Rechenzentrumsbetreiber und Cloud-Service-Anbieter stehen als Angriffsziele im Fokus. Mit dieser Art der Cyberkriminalität wird versucht die Konkurrenz zu schwächen, finanzielle Belastungen hervorzurufen und das Image zu ramponieren. Gemäß Incapsulas DDoS Impact Report verursacht eine erfolgreiche DDoS-Attacke Kosten von 40.000 USD je Stunde der Ausfall dauert. Aktuellstes Beispiel ist Sony. Deren PSN-Netzwerk wurde Weihnachten 2014 über Tage lahmgelegt.

Akamai ist auf die Abwehr von DDoS-Attacken spezialisiert. Dabei wird der gewaltige Nachfrageansturm aufgenommen und umgeleitet. Das geschieht durch die vorherigen Identifizierung und Legimitierung des entstehenden Datenverkehrs. Durch das enorme weltweite Servernetzwerk kann dieser massive Traffic aufgefangen werden.

Mit sukzessiven Akquisitionen wird das wachstumsträchtige und margenstärkere Cybersecurity-Standbein ausgebaut. Beispielsweise schloss der Konzern Anfang 2014 die Übernahme von  Prolexic für 370 Mio. USD ab. Damit erweiterte sich das Portfolio um cloudbasierte Sicherheitslösungen für das Monitoring und die Vermeidung von DDoS-Angriffen bei Rechenzentren und IP-Applikationen auf Unternehmensebene. Mit 900 Mio. USD an Nettocash kann Akamai weitere Zukäufe tätigen. Mittlerweile hat Akamai im Cybersecurity-Bereich knapp 1.700 Kunden. Langfristig könnte der dieses Standbein bis zu 1 Mrd. USD p.a. an Umsätzen beitragen.

Wachstumsszenario 2020

Akamai ist ein Wachstumsunternehmen. Der Vorstand hat bis 2020 ein Szenario kommuniziert. Ziel ist es die Erlöse von 1,964 Mrd. USD in 2014 auf 5 Mrd. USD in 2020 zu heben. Ein Großteil dieser Steigerung dürfte mit Übernahmen realisiert werden.

Breakout nach Quartalszahlen

Vergangene Woche kommunizierte Akamai seine Ergebnisse für das vierte Quartal. Dabei gelang eine Umsatzsteigerung von 23% auf 536,3 Mio. USD. Der Nettogewinn zog um 27% auf 0,70 USD/Aktie an. Immerhin die höchste Ertragssteigerung seit vier Quartalen.  Die Ergebnisse lagen deutlich über den Erwartungen.

Infolge brach die Aktie um 65 USD aus einer mehrmonatigen Seitwärtsphase unter hohem Volumen aus. Dieses Kursverhalten deutet darauf hin, dass Akamai zu den aktuellen Leadern am US-Markt gehört!

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Sonntag, 01. Februar 2015

Die ersten hohen Gewinne sind eingefahren. 3 fundamentale Trades in der Nachbesprechung!

Liebe Trader,

die ersten Handelstage in 2015 waren nicht ganz einfach. Mit einer positiven Stimmung ins Jahr gestartet, verweigerten sich die Märkte einem weiteren Vorstoß. Erst seit sich die Lancierung eines Wertpapierkaufprogramms durch die EZB vor über zwei Wochen abzeichnete, spielte der DAX befreit auf und kletterte auf ein neues Allzeithoch um 10.804 Punkte. Von dieser Aufwärtsbewegung konnte ich gut profitieren, weil ich sie a.) rechtzeitig spürte, b.) einen ordentlichen Investitionsgrad hatte und c.) die fundamental aussichtsreichsten Aktien aufgriff.

Schauen wir uns einige abgeschlossene Trades an, die ich im Realgeld Trading-Depot im Highperformance-Aktien Trading-Channel in der Praxis umsetzte:

Xing: Am 22. Januar erfolgte der Kauf zu 95,70 Euro. Hintergrund war ein Vorstands-Interview mit Bloomberg. Dort wurde das Umsatzziel bis 2016 von 150 Mio. Euro bestätigt. Zudem gab das Management zu Protokoll vom erstarkten Franken zu profitieren. Charttechnisch befand sich die Aktie vor einem wichtigen Breakout aus einer mehrwöchigen Seitwärtsphase. Am 26. und 27. Januar erfolgte der Verkauf zu 104,1 Euro und 109,1 Euro. Ein schneller Trade mit einem Ertrag von 11,4%. Vor allem in solche dynamischen Ausbruchsbewegungen hinein nehme ich Gewinne sehr gerne mit, wenn ein Trade nur kurzfristig ausgelegt ist.



MTU: Der MTU-Trade war ein Manöver wie ich es liebe und worauf mein Fokus liegt. Ich will fundamental getriebene Aufwärtsbewegungen möglichst frühzeitig identifizieren und einen Trade über einige Wochen bis Monate laufen lassen. Der erste Kauf von MTU fand am 24. Oktober zu 67,05 Euro statt. Ich ging die Position nach einem kurzen Rücksetzer ein, weil der Triebwerksbauer am Vortag seine Prognose angehoben hatte. Da MTU mit einem Auftragsbestand von 10,75 Mrd. Euro über Jahre ausgelastet ist und von der hohen Nachfrage nach bis zu 36.777 Jets bis 2033 (Neugeschäft + Wartungsgeschäft) profitiert, ging ich von einer neuen Aufwärtsbewegung aus. Am 5. Dezember vergrößerte ich die Position. MTU hatte einige Tage vorher angekündigt ab 2018 mit einer deutlichen Margensteigerung zu rechnen, weil die hohen Investitionen infolge der Weiterentwicklung und dem Hochlaufen des Getriebefan-Programms nachlassen. Wenn ein Unternehmen wegen des enormen Auftragsbestands und struktureller Trends über viele Jahre wächst, dann stellt eine Profitabilitätssteigerung einen wichtigen Katalysator dar. Am 16. und 27. Januar erfolgte der Verkauf zu 79,52 Euro und 83,76 Euro. Ein kumulierter Ertrag von 21,5%. Die Aktie war kurzfristig überkauft, weil MTU als Niedrig-Euro-Profiteur von den Institutionellen hochgekauft wurde. Wie gesagt: In solche kurzfristigen Übertreibungsphasen hinein realisiere ich häufiger die Gewinne und suche den Neuanstieg nach einer soliden Konsolidierung, wenn die fundamentale Story intakt ist. Bei MTU ist das der Fall.



ProSiebenSat1: Auch dieser mehrwöchige Trade ist exemplarisch dafür, wie man nach der richtigen Interpretation von neuen fundamentalen Fakten eine neue Aufwärtsbewegung antizipiert. Am 15. Oktober kaufte ich ProSiebenSat1 zu 30 Euro. ProSiebenSat1 gab bekannt die mittelfristigen Ziele von 800 Mio. Euro und 1 Mrd. Euro an Umsatz eher zu erreichen, da man von der Fokussierung auf das Digitalgeschäft profitiert. Zudem wies die Aktie dort eine 5,5%ige Dividendenrendite auf, welche im Niedrigzinsumfeld zusammen mit den guten Geschäftsnews die Institutionellen anlocken dürfte. Genau dieser Tag, wo auch der Kauf stattfand, war der Ausgangspunkt einer neuen Rallyebewegung. Am 22. Januar realisierte ich zu 39,22 Euro einen Gewinn von 31%.

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