Information zum Blog
Jörg Meyer
Diplom-Volkswirt (Univ.)
joerg.meyer[at]mastertraders.de

Herausarbeitung von Investment- und Tradingideen mit überdurchschnittlichen Kurschancen für einen Zeitraum von Tagen bis Monaten bei konsequenter Risikominimierung.

Darüberhinaus wird das "Wie" des Tradings besprochen und allgemeines Know How für erfolgreiches Handeln auf kurz- bis mittelfristiger Ebene vermittelt.

Performance im jeweiligen Jahr
2007: +220%
2008: +12%
2009: +215%
2010: +75%
2011: +23%
2012: +30% | 18.287 € (Bescheinigung)
2013: +21.500 € (Stand: Dezember)

Hinweis nach WPHG §34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Jörg Meyer handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.

Jörg Meyers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Jörg Meyer schrieb am Mittwoch, 16.04. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Trader, Rebound-Trading unterliegt immer ganz speziellen Anforderungen. Ich will heute mein Vorgehen versuchen zu skizzieren. Wenn die Indizes schon mehrere Tage konsolidiert haben, dann schaue ich auf diejenigen Titel, die 1.) am stärksten ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 0 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
17.04. 15:19 Uhr
*******************
17.04. 15:16 Uhr
*******************
17.04. 09:14 Uhr
Depotübersicht
16.04. 12:54 Uhr
Verkauft 450 TUI (TUAG00) zu 11,10 Euro
16.04. 10:51 Uhr
Morphosys +13% - extremer Rebound!
Archiv
1 Beitrag
Februar 2014
3 Beiträge
Januar 2014
1 Beitrag
Oktober 2013
1 Beitrag
September 2013
1 Beitrag
August 2013
2 Beiträge
März 2013
1 Beitrag
Februar 2013
2 Beiträge
Januar 2013
2 Beiträge
Dezember 2012
2 Beiträge
November 2012
4 Beiträge
Oktober 2012
3 Beiträge
September 2012
2 Beiträge
August 2012
4 Beiträge
Juli 2012
2 Beiträge
Juni 2012
4 Beiträge
Mai 2012
3 Beiträge
April 2012
5 Beiträge
März 2012
4 Beiträge
Februar 2012
4 Beiträge
Januar 2012
4 Beiträge
Dezember 2011
4 Beiträge
November 2011
4 Beiträge
Oktober 2011
4 Beiträge
September 2011
5 Beiträge
August 2011
4 Beiträge
Juli 2011
5 Beiträge
Juni 2011
4 Beiträge
Mai 2011
5 Beiträge
April 2011
7 Beiträge
März 2011
8 Beiträge
Februar 2011
6 Beiträge
Januar 2011
4 Beiträge
Dezember 2010
7 Beiträge
November 2010
5 Beiträge
Oktober 2010
5 Beiträge
September 2010
9 Beiträge
August 2010
6 Beiträge
Juli 2010
2 Beiträge
Juni 2010
4 Beiträge
Mai 2010
8 Beiträge
April 2010
9 Beiträge
März 2010
9 Beiträge
Februar 2010
8 Beiträge
Januar 2010
6 Beiträge
Dezember 2009
8 Beiträge
November 2009
9 Beiträge
Oktober 2009
15 Beiträge
September 2009
14 Beiträge
August 2009
12 Beiträge
Juli 2009
17 Beiträge
Juni 2009
16 Beiträge
Mai 2009
9 Beiträge
April 2009
10 Beiträge
März 2009
9 Beiträge
Februar 2009
7 Beiträge
Januar 2009
7 Beiträge
Dezember 2008
9 Beiträge
November 2008
12 Beiträge
Oktober 2008
10 Beiträge
September 2008
17 Beiträge
August 2008
6 Beiträge
Juli 2008
7 Beiträge
Juni 2008
17 Beiträge
Mai 2008
20 Beiträge
April 2008
14 Beiträge
März 2008
9 Beiträge
Februar 2008
13 Beiträge
Januar 2008
10 Beiträge
Dezember 2007
10 Beiträge
November 2007
17 Beiträge
Oktober 2007
25 Beiträge
September 2007
13 Beiträge
August 2007
8 Beiträge
Juli 2007
12 Beiträge
Juni 2007
19 Beiträge
Mai 2007
28 Beiträge
April 2007
45 Beiträge
März 2007
44 Beiträge
Februar 2007
43 Beiträge
Januar 2007
Highperformance-Aktien
Reales 50.000 € Trading-Depot

Donnerstag, 13. Februar 2014

Einstieg ins Geschäft mit Fingerabdruckscannern verleiht diesem US-Unternehmen neue Wachstumsphantasie!

Liebe Leser,

am gestrigen Handelstag hat eine Aktie wegen ihres dynamischen Anstiegs meine Aufmerksamkeit geweckt. Obwohl der Gesamtmarkt um das Vortagesniveau schwankte, vollzog Synaptics (US-Kürzel: SYNA) einen 6%igen Anstieg. Die Trendaktie hatte sich schon während der Marktkonsolidierung gut gehalten und drehte mustergültig am 50er GD nach oben – ein häufiger Support bei Wachstumswerten in den letzten Monaten. Aber auch die jüngste Akquisition verleiht dem Unternehmen neue Phantasie:

Synaptics zählt zu den führenden Anbietern von Touchlösungen, die in Notebooks sowie mobilen Endgeräten verwendet werden. Ein typisches Produkt, welches von Synaptics stammt, sind die Touchpads in Notebooks, welche die klassische Computer-Maus obsolet machen. Mittlerweile werden rund 60% der Gesamterlöse im Mobile-Bereich mit sogenannten Human Interface-Lösungen für Smartphones, MP3-Player und Tablets erwirtschaftet. Speziell bei den kapazitiven Display-Touchlösungen - die Berührung des Displays reicht aus - sieht sich der Konzern als eines der besten Unternehmen, weil die Sensoren extrem dünn, flexibel, leicht, stromsparend und transparent sind. Zudem sind sie kundenspezifisch je nach Applikation einsetzbar und können mit Gesten und Multi-Touch-Technologie ausgestattet sein. Diese Art der intuitiven Bedienung mit mehreren Fingern wird heutzutage in immer mehr Anwendungen verbaut. Darüber hinaus kann Synaptics auch kombinierte Produkte anbieten. So ist es dem Konzern möglich den TouchPad-Sensor um eine Near Field Communications (NFC)-Antenne zu erweitern. Damit können z.B. Kontakte vom Smartphone einfach übertragen, mobile Zahlungen bestätigt werden oder der PC-Login vom Smartphone-Eigentümer abhängig gemacht werden.

Weil der Trend auch zu günstigeren Smartphones geht, welche z.B. in Asien und den Schwellenländern einen hohen Absatz erzielen dürften, könnte Synaptics etwas leiden. Im Zuge der letzten Quartalszahlen gab das Management an, dass bei diesen Geräten der durchschnittliche Verkaufspreis sinkt. Um dem gegen zu wirken und neue Wachstumschancen durch einen größeren adressierten Markt zu generieren, wurde das Produktportfolio mit dem 92,5 Mio. USD (+162,5 Mio. USD an erfolgsabhängigen Zahlungen) teuren Kauf der 2000 gegründeten Validity um biometrische Fingerscanner erweitert. Validity wird in einem ersten Schritt rund 15 – 20 Mio. USD an jährlichen Umsätzen beisteuern. Der Schachzug macht aus zwei Gründen Sinn: Erstens, Apple hat in seinem neuen iPhone 5S einen Fingerscanner für das Entsperren integriert. Weitere Smartphone-Hersteller, wie Samsung, dürften diesem Trend folgen und könnten bei Synaptics diese Lösung einkaufen. Zweitens, das klassische Geschäft mit Touchpads für Notebooks kann durch die Integration eines Fingerscanners zu einem höheren Verkaufspreis je Stück führen und wäre damit auch unter diesem Aspekt Umsatz- und Gewinn-fördernd. Denn bisher werden bei Notebooks vor allem diese unattraktiven Schlitz-Sensoren verbaut. Eine schöne Touch-Lösungen dürfte viele OEMs ansprechen. Sodann rechnet Synaptics über die nächsten fünf Jahre mit einem beschleunigten Wachstum bei mobilen Endgeräten, die einen Fingerscanner integriert haben. Das deckt sich mit den Erwartungen des Konkurrenten Fingerprint Card, die das jährliche Wachstum für den Absatz von Smartphones mit Fingerscanner auf 150% p.a. zwischen 2013 – 2017 schätzen. Alleine bis Ende 2014 dürften die Top10-Hersteller, wie LG und Samsung, entsprechende Produkte eingeführt haben. Darüber hinaus spürt Synaptics ein starkes Interesse nach seinen biometrischen Fingerscannern auch außerhalb des Smartphone- und Tablet-Marktes.

Charttechnisch überzeugt Synaptics mit einem intakten Aufwärtstrend. Mit dem gestrigen Impulstag unter leicht erhöhtem Volumen könnte die Fortsetzung der Bewegung eingeleitet sein!



Hinweis: Wenn Sie verfolgen wollen, wie ich solche fundamentalen Storys auf Sicht von Wochen bis Monaten mit echtem Geld umsetze, dann empfehle ich Ihnen meinen Trading-Channel "Highperformance-Aktien".
Sie möchten diesen Beitrag kommentieren?
Registrieren Sie sich kostenlos!
bewerten7 Bewertungen
Durchschnitt: 5,0
Freitag, 24. Januar 2014

Trading-Idee aus dem Security-Bereich. Relative Stärke-Beobachtung am gestrigen Korrekturtag!

Liebe Leser,

am Donnerstag kamen die Märkte etwas stärker unter Druck. In solchen Phasen, vor allem wenn sie mehrere Wochen oder Monate anhalten, müssen Sie systematisch beobachten, welche Aktien sich immun zeigen. Häufig lassen sich daraus die späteren Gewinner ableiten.

Ein aktuelles Trend-Thema sind Security-Aktien. Die Unternehmen, welche Sicherheitssoftware und Services anbieten, profitieren von den jüngsten Datendiebstählen (rund 70 Mio. Kreditkartendaten bei Target und Neiman Marcus), Berichten über Hackerangriffe aus China, NSA-Skandal und der zunehmenden Digitalisierung. Weil sich beispielsweise mobile Zahlungen stärker durchsetzen und die Zugriffe auf Unternehmensnetzwerke von immer verschiedeneren Geräten (Tablets, Smartphones, Notebooks) sowie Orten stattfinden, treten mehr potenzielle Sicherheitslücken auf, die geschlossen werden müssen. Davon profitieren spezialisierte Firmen. Das ist auch Big Playern wie Cisco System nicht entgangen, die versuchen mit milliardenschweren Übernahmen ihr Security-Geschäft auszubauen. Vergangenes Jahr wurde Sourcefire für 2,7 Mrd. USD gekauft. Der Konsolidierungsprozess in der Branche dürfte voranschreiten, weil die Unternehmen mit einer langfristig steigenden Nachfrage konfrontiert werden und somit Wachstumspotenzial versprechen. Laut den Analysten von TechNavios dürfte der globale Web Application Firewall-Markt im Zeitraum 2012 – 2016 um 18,34% p.a. zulegen. Mit Lifelock hatte ich kürzlich eine spannende Firma vorgestellt. Gestern stieg die Aktie um 6% auf ein neues Allzeithoch. Ohnehin zeigen sich die Security-Stocks am gestrigen Donnerstag stabil. Vor der Wiederaufnahme des Aufwärtstrends könnte Imperva (US-Kürzel: IMPV) stehen, wenn heute erneut Akkumulation auftritt. Das Unternehmen ist einer der Schlüsselplayer im Web Application Firewall-Markt:

Imperva ist ein führender Spezialist für die Sicherheit von Data-Centern, d.h. Ziel ist es die Applikationen und Datenressourcen in physischen und virtuellen Rechenzentren von außen und innen zu schützen, rechtmäßigen Zugang zu den Daten zu gewährleisten und Insider-Missbrauch vorzubeugen. Dafür bietet Imperva eine umfassende Lösung für die Überwachung und Steuerung aller Datennutzungs- und Geschäftstransaktionen im Rechenzentrum an. Diese sollen gegen DoS-Angriffe schützen, Betrug im Web und Datendiebstahl verhindern, Webanwendungen hüten, vertrauliche Daten kontrollieren, Überprüfung der Zugriffsrechte ermöglichen und gezielte Angriffe mit z.B. Malware abwehren.  Für den Schutz von Web-Hosting-Infrastrukturen bietet Imperva eine spezielle Cloud-basierte Sicherheitsapplikation an. Viele der wichtigsten Telekommunikationsanbieter, US-Kreditinstitute und Regierungsbehörden greifen auf das Know How des Unternehmens zurück. Insgesamt liegt die Kundenbasis bei über 2.600 Klienten aus über 75 Ländern.

In den letzten acht Quartalen wuchs Imperva bei den Erlösen um durchschnittlich über 30%. Unter dem Strich war das Geschäft noch defizitär, aber 2014 könnten erstmals schwarze Zahlen geschrieben werden.

Die Aktie bewegt sich in einem Aufwärtstrend und baute nach einer 3-Tageskorrektur am gestrigen Donnerstag eine relative Stärke auf. Dieses bullische Kursverhalten in einem schwachen Umfeld könnte für die kurzfristige Trendfortsetzung sprechen, wenn heute erneut Akkumulation auftritt.



Hinweis: Wenn Sie verfolgen wollen, wie ich solche fundamentalen Storys auf Sicht von Wochen bis Monaten mit echtem Geld umsetze, dann empfehle ich Ihnen meinen Trading-Channel "Highperformance-Aktien".
Sie möchten diesen Beitrag kommentieren?
Registrieren Sie sich kostenlos!
bewerten6 Bewertungen
Durchschnitt: 4,8
Montag, 13. Januar 2014

Gebogene Displays: Touchsensor-Spezialist begeistert mit einem neuen Mittelkonsolenkonzept für Autos. Chart-Breakout!

Liebe Trader,

was mir beim Trading ungemein geholfen hat, war die Beschäftigung mit den fundamentalen Faktoren, d.h. mit dem Tätigkeitsschwerpunkt eines Unternehmens sowie dessen geschäftlicher Entwicklung. Sprich ich habe nicht nur den Chart betrachtet, sondern weitere Informationen rund um das Business recherchiert. Wenn ich damit in der Lage bin eine Story besser einzuordnen, kann ich an Aktien auch bei den normalen Tagesschwankungen nervenschonender festhalten. Nehmen Sie an, Sie haben ein spannendes Unternehmen gefunden dessen Wachstumsraten sich beschleunigen, weil es ein neuartiges Produkt eingeführt hat. In Konsolidierungsphasen, wenn Aktien mal 10% oder mehr nachgeben, neigt man sehr schnell dazu nervös zu werden und Gewinne mitzunehmen. Ein umfangreicheres fundamentales Verständnis für ein Unternehmen aufzubauen, hat mir geholfen einen Aufwärtstrend beim Aktienkurs besser zu begleiten, selbst wenn die Buchgewinne mal schmelzen.

Am US-Markt fällt mir im Big Picture eine spannende Breakoutbewegung bei Atmel (US-Kürzel: ATML) auf. Auf der diesjährigen Elektronikmesse CES war ein Trend unverkennbar. Dieser ging hin zu gebogenen Displays bei Smartphones und TVs, welche einen räumlichen Effekt vermitteln sollen. Im Smartphone-Bereich ist LG mit seinem G Flex, dass sich beim Telefonieren besser an den Kopf anschmiegt, einer der ersten Anbieter. Ein weiterer Vorteil ist der Tragekomfort in der Gesäßtasche.

In den vergangenen Jahren haben sich Touchscreen-Lösungen durchgesetzt. Dabei wurden diese auf geraden Oberflächen abgebildet. In den nächsten Jahren könnte eine Weiterentwicklung hin zu geschwungenen Flächen einsetzen, welche berührungsempfindlich reagieren. Ein vorstellbares Anwendungsfeld ist das Automobil. Auf der Suche nach einem höheren Benutzererlebnis könnte sich die Mittelkonsole in Fahrzeugen mit einer Touchscreen-Lösung durchsetzen, welche viel futuristischer wirkt.

Ein Anbieter von Microcontrollern sowie Touchsensor-Lösungen für biegbare Displays ist Atmel (US-Kürzel: ATML).  Mit seiner XSense-Technologie hat der Konzern einen speziellen Touchsensor im Angebot, welcher flexibel ist und daher geschwungene Oberflächen berührungsempfindlich machen kann. Dieses Know How lässt sich nicht nur bei Smartphone-Displays einsetzen, sondern auch bei den angesprochenen Mittelkonsolen im Auto. Auf der diesjährigen CES hat Atmel ein Touchscreen-Konsolenkonzept vorgestellt, welches ein schönes Bedienerlebnis vermittelt und künftig in Fahrzeuge Einzug halten könnte. Dieses ist gebogen, hat einen kapazitativen Touchscreen, ist farblich personalisierbar, hat Touchknöpfe und Sliders. Dieses eine Display zieht sich durch die Mittelkonsole und ermöglicht die Bedienung des Radios, Navis bis hin zur Klimaautomatik durch den Fahrer sowie Beifahrer.



Quelle: Screenshot von http://www.atmel.com/Images/Atmel-45061-AvantCar-Centerstack.pdf

Interessant ist in diesem Zusammenhang das charttechnische Bild. Auf der CES hat Atmel dieses neue Mittelkonsolenkonzept vorgestellt. Gleichzeitig gelang der Aktie unter einer deutlichen Volumenzunahme der Ausbruch auf ein neues 52-Wochenhoch. Sie können dessen Signifikanz im Chartbild erkennen. Gut möglich, dass Institutionelle auf einen Durchbruch dieser Technologie bei Automobilen spekulieren.



Hinweis: Wenn Sie verfolgen wollen, wie ich solche fundamentalen Storys auf Sicht von Wochen bis Monaten mit echtem Geld umsetze, dann empfehle ich Ihnen meinen Trading-Channel "Highperformance-Aktien".
Sie möchten diesen Beitrag kommentieren?
Registrieren Sie sich kostenlos!
bewerten5 Bewertungen
Durchschnitt: 5,0
Mittwoch, 08. Januar 2014

Security-Aktien haussieren. Dieser Titel könnte sich jetzt in Bewegung setzen!

Liebe Leser,

Sicherheit von IT-Infrastrukturen, Datencentern und persönlicher Informationen dürften nach dem NSA-Skandal, chinesischen Hackerangriffen und Datendiebstählen bei den US-Unternehmen Target sowie Snapchat auch in 2014 ein heißes Thema werden. In den USA sind die Anbieter von Security-Lösungen wie FireEye, Palo Alto Networks, Imperva und Proofpoint in starke Aufwärtstrends übergegangen und auf neue 52-Wochenhochs ausgebrochen. Ein weiterer interessanter Kandidat aus diesem Bereich ist Lifelock (US-Kürzel: LOCK):

Der Konzern bietet Dienstleistungen zum Schutz der persönlichen Identität und vor allem der Zahlungsinformationen an. Durch die wachsende Vernetzung, mehr eCommerce und mobile Zahlungslösungen steigt auch die Cyberkriminalität. Der Klau von Identitäten kostet die US-Bürger in 2012 laut Javeling Strategy & Research rund 21 Mrd. USD. Lifelock offeriert einen proaktiven Schutz, um den Missbrauch der eigenen Identität durch Fremde bei der Inanspruchnahme von Darlehen oder Kreditkarten, aufzuspüren. Betroffene werden umgehend informiert, wenn das System ein derartiges Verhalten identifiziert. Gleichzeitig wird Betroffenen mit bis zu 1 Mio. USD geholfen, um den Schaden zu beseitigen. Zwei verschiedene kostenpflichtige Services bietet der Konzern an, die sich im Funktionsumfang unterscheiden und 10 USD/Monat oder 25 USD/Monat kosten. Per Ende September hatte der Konzern rund 2,9 Millionen private Klienten und 250 Unternehmenskunden. Rund 88% der Nutzer verlängern den Service. Nach mehreren Quartalen mit Wachstumsraten von über 30%, aber noch roten Zahlen hat das Unternehmen jetzt den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Im dritten Quartal legten die Erlöse um 33% auf 95,7 Mio. USD zu und der Nettogewinn sprang um 20% auf 0,12 USD/Aktie nach oben.

Auch größere Investmentbanken sehen das Unternehmen positiv. Für Needham & Company zählt der Wert zu den Top-Picks 2014. Die Deutsche Bank vergibt ein Ziel von 22 USD, weil Lifelock mit der Akquisition von Lemon im Dezember 2013 seinen adressierten Markt ausbaute. Lemon ist auf mobile Wallets zur Sicherung und Verwaltung der digitalen Identität im Smartphone-Bereich spezialisiert. Beispielsweise lassen sich Kopien von Kreditkarten und Kundenkarten hinterlegen. Mobile Zahlungslösungen gewinnen an Bedeutung, sodass Lifelock nun auch in diesem Bereich stärker aktiv ist.

Charttechnische Betrachtung: Der starke Aufwärtstrend wurde jetzt mehrere Monate auskonsolidiert. Mit dem gestrigen Anstieg und dem frischen Momentum im Rücken könnte der Grundstein für die Trendfortsetzung gelegt sein, zumal das Branchenumfeld für den Wert spricht. Eine interessante Story, die mit dem Thema Cyber-Sicherheit in den Blickpunkt rücken könnte.



Hinweis: Wenn Sie sehen wollen, wie ich solche fundamentale Storys mit Echtgeld umsetze, dann können Sie meine Vorgehensweise im Trading-Channel Highperformance-Aktien verfolgen.
Sie möchten diesen Beitrag kommentieren?
Registrieren Sie sich kostenlos!
bewerten7 Bewertungen
Durchschnitt: 5,0
Sonntag, 20. Oktober 2013

Die richtigen Aktien zur richtigen Zeit. So macht die Hausse großen Spaß!

Liebe Leser,

beim Trading kommt es gar nicht darauf an, dass Sie jede Sekunde vor dem Bildschirm hocken und im Minutentakt hier einen Trade eröffnen und dort eine Position glattstellen. Nach vorne bringen Sie ein Trading-Depot nur durch die Mitnahme von starken Trend- oder Momentumbewegungen. Das ist meine praktische Erfahrung! Auslöser von Kursaufschwüngen, die über 10%, 20% oder 40% hinausgehen, sind fundamentale Veränderungen. Die Akteure mögen dynamisch wachsende Unternehmen, die sich in einer Boombranche bewegen, mit innovativen Produkten einen Markt verändern und mit hohen Umsatz- und Ergebnissteigerungen ihre Aktionäre erfreuen. Daher ist es für mich sehr wichtig, dass bei Positionseröffnungen ein fundamentaler Katalysator vorhanden ist, welcher positiv auf den Aktienkurs einwirkt. Dabei ist es für mich gar nicht so entscheidend, ob dieser dem breiten Publikum schon bekannt ist oder erst in einigen Wochen seine "Wirkung" entfaltet.

Ich möchte Ihnen das anhand von zwei aktuellen Trades zeigen, die ich weiterhin im Trading-Depot halte.

Facebook wurde nach dem Börsengang verschmäht. Die Anleger hatten Zweifel daran, ob der Internetgigant seine mobile Version mit Werbung monetarisieren kann. Schließlich greifen immer mehr User dank der Verbreitung von Smartphones und Tablets mit ihren mobilen Endgeräten auf das Social Network zu. Am 28. Juli legte das Unternehmen seine Quartalszahlen vor und hatte eine faustdicke Überraschung in der Hinterhand. Plötzlich entfielen schon 41% der gesamten Werbeerlöse auf den mobilen Bereich, nachdem es in den Vorquartalen quasi keine Umsätze waren. Entsprechend begeistert reagierten die Anleger. Die Aktie sprang von 26,51 USD auf über 34 USD.

Wann habe ich die Aktie gekauft? Ich bin nach den Zahlen eingestiegen. Die Untersuchungen der Kursverläufe von Highflyern, welche z.B. William O΄Neil durchführte, offenbarten immer eine Gemeinsamkeit. Unternehmen hatten etwas fundamental "Neues". Bei Facebook war es der Erfolg bei mobiler Werbung. Aus meiner Sicht wurde damit die Grundlage für eine Renaissance der Aktie gelegt. Denn wenn es der Konzern quasi binnen eines Quartals schafft seine Erlöse derartig exzessiv zu steigern, dann sollte diese Entwicklung noch einige Zeit anhalten können. Zudem hat Facebook weitere Werbeprodukte in der Hinterhand, wie Werbeclips und die Monetarisierung von Instagram. Mit dem Erfolg auf mobilen Endgeräten dürfte auch die Zuversicht bei weiteren Werbeprodukten steigen. Und genau diese Entwicklung trat in den vergangenen Wochen auch ein. Analysten hoben ihre Kursziele an und wurden für die Werbeerlöse optimistischer. Der Aktienkurs ist mit Bekanntgabe der Zahlen in einen steilen Aufwärtstrend übergegangen. Mein Trade läuft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Beitrags weiter. Wie ich mit der Position verfahre, entscheide ich vermutlich nach den anstehenden Quartalszahlen.

Nachfolgend mein visualisierter Facebook-Trade inklusive der Teilgewinnmitnahme, als ich die Position etwas reduzierte.



Ein weiteres Beispiel ist mein C.A.T. Oil-Trade. Die USA haben durch die Erschließung von Öl und Erdgas aus Schiefergestein einen Wettbewerbsvorteil. Schließlich sinken die Energiekosten wegen der Angebotsausweitung. Gleichzeitig werden die USA eine immer bedeutendere Rolle auf dem Weltmarkt einnehmen. Beim Erdgas könnten sie in den nächsten Jahren zu einem Nettoexporteur aufsteigen. Schiefergestein mit enormen Rohstoffreserven lauert nicht nur in den USA, sondern auch in anderen Teilen der Welt. Im Handelsblatt (Nr. 110) las ich vor einigen Monaten eine interessante Information. Über die global größten Schieferölreserven verfügt mit rund 75 Milliarden Barrel Russland. Die Überlegung: Um den Status als einer der wichtigsten Ölexporteure zu wahren, könnten die Russen verstärkt in die Erschließung von Öl aus Schiefergestein investieren. Diese Idee behielt ich im Hinterkopf mit dem Wissen, dass die im SDax gelistete C.A.T. Oil ein führender Ölfeld-Dienstleister in Russland ist und Fracking-Services anbietet. Anfang Oktober las ich in Finanz und Wirtschaft, dass Russland versucht mit steuerlichen Anreizen die Gewinnung von unkonventionellem Öl – wie aus Schiefergestein – anzuschieben. Die Story schien eine zunehmende mediale Aufmerksamkeit zu entwickeln. Ich entschied mich für den Positionsaufbau bei C.A.T. Oil. In den vergangenen Tagen ist die Aktie ohne Nachrichten angesprungen. Gerade in den USA präsentieren sich die Öl-Dienstleister und Infrastrukturanbieter sehr stark. Vermutlich wird in diesem Zusammenhang auch die Russland-Story bei C.A.T. Oil aufgegriffen. Einen Teilverkauf habe ich nach dem deutlichen Anstieg getätigt, weil der Chart kurzfristig überhitzt ist. Wie ich mit der restlichen Position verfahre, wird der nächste Konsolidierungsverlauf entscheiden. Verläuft dieser bullisch und die Nachrichtenlage bleibt positiv, dann ist ein Zukauf denkbar. Nimmt der Abgabedruck zu und der Gesamtmarkt trübt sich ein, dann sind auch Gewinnmitnahmen eine Option.



Fazit: Wie können Sie solche Bewegungen aufspüren? Ich denke ein elementarer Faktor ist viele Informationen zu lesen sowie zu verarbeiten und sich mit den Unternehmen zu beschäftigen. Sie müssen sich einen Überblick über Storys verschaffen, die gefragt sind und das in Zukunft sein könnten. Dieser Prozess nimmt enorme Zeit in Anspruch. Im Trading-Channel stelle ich Ihnen mein Research und die Ideen zur Verfügung. Anhand von Realgeld-Trades zeige ich Ihnen, wie ich bei der Positionseröffnung, dem Trademanagement und der Positionsschließung vorgehe.

Jörg Meyer, Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte. Der Autor dieses Artikels besitzt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Positionen in den vorgestellten Aktien von C.A.T. Oil und Facebook.
Sie möchten diesen Beitrag kommentieren?
Registrieren Sie sich kostenlos!
bewerten10 Bewertungen
Durchschnitt: 4,7