vitrade
Information zum Blog
Simon Betschinger
Diplom Volkswirt
Master of Science
Geschäftsführer TraderFox GmbH
Chefredakteur TradeCentre Börsenbrief

Performance
Start: April 2006 mit 100.000 Euro
2006: +58.377 Euro (Bescheinigung)
2007: +367.000 Euro (Bescheinigung)
2008: +140.000 Euro (Bescheinigung)
2009: +362.000 Euro (Bescheinigung)
2010: +236.800 Euro (Bescheinigung)
2011: +70.000€ (Bescheinigung)
2012: 142.898,85€ (Bescheinigung)
2013: 258.586,98€ (Bescheinigung)
2014: +109.136,13€ (Bescheinigung)

Hinweis nach WPHG §34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Simon Betschinger handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.
vitrade

Simon Betschingers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Simon Betschinger schrieb am Montag, 12.12. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Leser, iRobot dürfte ein starkes Q4 hinlegen! Nach meiner persönlichen Wahrnehmung werde ich in diesem Jahr das erste Mal überhaut mit den iRobot in meinem alltäglichen Leben regelmäßig konfrontiert. Sei es in LIDL-Prospekten, in TV-Sports ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 5 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
13.01. 11:42 Uhr
*******************
11.01. 18:34 Uhr
*******************
10.01. 21:32 Uhr
2000 Teradyne (NYSE: TER) gekauft zu 24,91 € (Tradegate)
10.01. 20:00 Uhr
Trading-Depot: Fitbit-Aktie nimmt mein Trading-Szenario nicht an
10.01. 10:14 Uhr
5000 SGL Carbon verkauft zu 8,73 €
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Der MasterTrader
Reales 100.000 € Trading-Depot
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Samstag, 30. Oktober 2010

DAX-Fahrplan für nächste Woche: Rücksetzer oder Kursschub? Watch the leader stocks!

Liebe Leser,

die letzte Handelswoche stand im Zeichen der Konsolidierung. Doch wie geht es nun weiter? Ich werde mein Trading-Strategie auf das Verhalten der Leader Stocks abstimmen. Der stärkste Sektor am Markt waren zweifelsfrei die Autoaktien. Wenn der führende Sektor nach einer kurzen Konsolidierung wieder durchstartet, ist das auch für den restlichen Markt ein bullisches Zeichen. BMW hat am Freitag bereits ein erster Ausrufezeichen gesetzt. In einem ansonsten ruhigen Markt stieg das Papier um 3,4%. Mein Trading-Verhalten nächste Woche werde ich sehr stark davon abhängig machen wie BMW mit der bullischen Vorlage am Montag und Dienstag umgeht. Zieht die BMW-Aktie auf neue Hochs durch, dürften auch andere Titel aus der zweiten Reihe zu Ausbrüchen ansetzen.

bmw

Am Mittwoch dann steht die FED-Entscheidung vor der Tür, in welcher Höhe die Notenbank weitere Milliardenbeträge in den Markt pumpen wird. Ich hoffe hier auf ein klares und eindeutiges Signal zur Inflationsbelebung. 1,2% Inflationsrate sind zu wenig. 2% bis 3% wären besser. Der Phillipskurven-Zusammenhang wird ein Comeback erleben und erneut funktionieren, so wie in jeder Phase der hohen Arbeitslosigkeit und der mangelnden Produktionsauslastung. Von 10 Dollar, die die FED über den Ankauf von Anleihen in die Märkte pumpt, kommen nur ungefähr 1 bis 2 Dollar in der Realtwirtschaft an. Das heißt wir brauchen am Mittwoch Abend ein klares Bekenntnis der Währungshüter zur quantitativen Lockerung. Das Notenbankgeld muss seinen Weg zu den Konsumenten finden, sei es über steigende Aktienmärkte und höhere Buchwerte.

Fazit: Bernanke ist ein kluger Mann, der den japanischen Fehler nicht wiederholen wird. Er wird die Inflation ankurbeln und damit über die nominale aggregierte Nachfrage auch die Arbeitslosigkeit senken. In fünf Jahren werden Ökonomen darauf verweisen, dass der Phillipskurven-Zusammenhang erneut funktionierte. Bei mir lesen Sie es schon heute. Wenn Sie verfolgen wollen welche Aktien ich kaufe und wie ich an den Märkten Geld verdiene, empfehle ich Ihnen meinen Trading-Channel.
Kommentar von ohjeeeeeeeee:
Die Fed kann zwar Geld in den Markt pumpen, sie kann aber nicht steuern, wohin das Geld fließt. Japan hat keinen Fehler gemacht, sondern war das erste Opfer der Globalisierung. Das Geld fließt jetzt eben nicht in die US-Wirtschaft, sondern in die Emerging Markets. Der Fluß des Geldes ist das Problem und nicht die Geldmenge. Geld gibt es genug.
Kommentar von Wavre:
Ein interessanter Artikel. Nur etwas ist mir nicht ganz klar. Wie kann man momentan sicherstellen, das über den Aktienmarkt Geld zu den Konsumenten fließt? Solange der Schuldenstand und die Arbeitslosigkeit der Privathaushalte überdurchschnittlich hoch ist kann man eigentlich nicht von einer signifikanten Beteiligung dieser Haushalte am Aktienmarkt ausgehen? Statt dessen würde dieses im Aktienmarkt gesammelte Kapital am Verbraucher vorbeilaufen.
Kommentar von Simon:
Hallo Wavre, man kann es leider nicht sicherstellen, dass das Geld zu den Konsumenten fließt. Die Handlungsmöglichkeiten der FED sind begrenzt und der Kollateralschaden einer starken Ausweitung der monetären Basis ist oftmals hoch. In den USA ist die Mittelschicht allerdings wesentlicher stärker an den Finanzmärkten investiert als etwa in Deutschland. Ein Zusammenhang zwischen steigenden Aktienmärkten und der Konsumnachfrage ist durchaus vorhanden, wobei empirische Unterschuchungen zeigen, dass von 10 frisch gedruckten Dollarn nur 1 bis 2 Dollar in der Realwirtschaft ankommen.
Kommentar von Simon:
BMW +2,5%. Die Leader Stocks ziehen weiter durch!
Kommentar von ohjeeeeeeeee:
Herzlichen Glückwunsch liebe FED. Rohstoffe inkl. Gold explodieren. Das zeigt mal wieder wie dämlich diese Herren sind. Ihre Inflation bekommen sie, aber anders als erwartet.
Kommentar von ohjaaaaaaaaa:
Die, die Rohstoffe kaufen sind die dämlichen. Was will ich mit Gold, nicht mal in der Industrie wirklich gebraucht... Money makes the world go around! Ich will kein zweites 1929, als die Armen keine Arbeit hatten und die (dämlichen) Reichen ihr Gold gehortet haben.
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Donnerstag, 28. Oktober 2010
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DayTrading: Handeln Sie Index-Futures und die Forex-Märkte (Neu)

Liebe Leser,

die Futures-Märkte versprechen bei geringem Kapitaleinsatz hohe Kursgewinnen. Noch größere Hebel können auf den Forex-Märkten gefahren werden. Wir haben auf MasterTraders heute die Kategorie "DayTrading" online gestellt. Dort können Sie in Echtzeit Futures auf den Deutschen Aktienindex handeln oder ihr Glück im Devisenmarkt versuchen. Die Simulation ist sehr realistisch gehalten. Ihr Konto startet mit 10.000€ Margin. Ein Indexpunkt entspricht 25€. Wenn Sie long auf den Deutschen Aktienindex gehen, bewegen Sie mit einem Future-Kontrakt aktuell etwa 165.000€. Auf MasterTraders können Sie unter realistischen Bedingungen üben, bevor Sie mit richtigem Geld an die Königsklasse des Trading herangehen.

Index-DayTrading:
http://www.mastertraders.de/index-daytrading/

Forex-DayTrading:
http://www.mastertraders.de/forex-daytrading/
Kommentar von ohjeeeeeeeee:
Ich kann jedem nur das Devisentrading empfehlen. Hochliquider Markt, perfekte Möglichkeiten zum Staffeln und fast 24/7 Handel, so daß man nie wirklich große Risiken eingehen muss, weil auch wenn in der Nacht etwas passiert ein Stop - sofern gesetzt - greifen kann. Mit anderen Worten man kann auch mit einem 40er Hebel recht gut schlafen.
Kommentar von Simon:
Prima, Ohjeeeee, zeigen Sie uns was Sie drauf haben!
Kommentar von paulmartin:
Hallo Simon, warum wurde das DayTrading-Spiel gesperrt für alle Trader??????
Kommentar von Simon:
Hi paulmartin, Spiel tut wieder
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Mittwoch, 27. Oktober 2010
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Investment Story USA: Langfristig stärkeres Wachstums und höhere Renditen

Liebe Leser,

zwei Jahre nachdem die Deutschen von Weltuntergangsängsten geplagt wurden, kommt nun das Wirtschaftswunder. Nach der jüngsten Prognose der Bundesregierung wird die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 3,4 Prozent wachsen. Die Bild-Zeitung fragt folgerichtig: "Aber wem gehört der Aufschwung, was haben WIR besser gemacht als andere.” Der Aufschwung gehört der pflichtbewussten deutschen Mittelschicht, den Ingenieuren und den Fachkräften. Regierungspolitisch besser gemacht haben wir kaum etwas. Im Gegenteil: Die als Wundermedizin gefeierte Kurzarbeit ist der Garant der nächsten deutschen Strukturkrise. Ich habe Ihnen mitten im tiefen Crash erläutert, warum 2010 bis 2020 das goldene Jahrzehnt wird, liebe Leser und ich erkläre Ihnen heute warum Deutschland danach schwerwiegende Probleme bekommen wird, wenn kein radikales politisches Umdenken stattfindet.


Die deutsche Wirtschaft ist starr und wird von Großkonzernen dominiert. Großkonzerne sind gut darin, etablierte Technologien weiterzuentwickeln. Der jetzige Wirtschaftsaufschwung wird kaum von Produktivitätsverbesserungen getragen, sondern von der Exportnachfrage aus Asien nach etablierten Gütern. Seit 40 Jahren ist Deutschland führend in der Automobilindustrie und im Maschinenbau. Die Mikrochiprevolution hat die deutsche Industrie hingegen komplett verschlafen, genau so wie die Internetrevolution. Die Technologieführer sitzen mit Intel, Google, Apple und Co in den USA. Großkonzerne sind schlecht darin, neue revolutionäre Technologien zu entwickeln. Industrielle Revolutionen gehen von neuen oder jungen Unternehmen aus. Google und Facebook zeigen dies exemplarisch. Die deutsche Wirtschaft ist verkrustet, kaum in der Lage sich tiefgreifend zu restrukturieren. Kurzarbeit und Jobgarantien engen die Wandlungsfähigkeit weiter ein. Mit dieser Wirtschaftstruktur werden wir solange gut zurechtkommen wie Automobilindustrie und Maschinenbau in Asien Wachstumsbranchen sind, also noch etwa bis 2020. Danach drohen japanische Verhältnisse. Besser aufgestellt ist die US-Wirtschaft. Auf Sicht von zwanzig bis dreißig Jahren werden die Amerikaner eine Blütezeit erleben. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des TradeCentre Börsenbriefs meine Argumente für diese These.

Viel Erfolg wünscht
Simon Betschinger
Kommentar von ohjeeeeeeeee:
Auch hier hat Herr Betschinger mal wieder Ahnungslosigkeit bewiesen. Gerade Apple als Positivbeispiel hervorzuheben ist lächerlich. Apple erwirtschaftet mehr Umsatz als Microsoft, hat aber selbst nur ein Drittel der Beschäftigten. Die Hardware wird in Asien hergestellt und das Apple-Logo draufgepappt. Inwiefern das der US-Wirtschaft helfen soll ist mir schleierhaft. Kapazitätsausweitungen finden in der Produktion statt. Apple braucht nicht mehr Designer, sondern mehr Touchdisplays.
Kommentar von ohjeeeeeeeee:
Übrigens wird in Deutschland die Mehrheit der Arbeitsplätze vom Mittelstand geschaffen. Die "volkswirtschaftliche Dominanz" der Großkonzerne findet mit anderen Worten nur in Betschingers Kopf statt. Den Großkonzernen ist es egal wo sie Arbeitsplätze schaffen, Hauptsache der Absatz stimmt.
Kommentar von Simon:
Hallo Ohjeeeee, vielen Dank für Ihre kritischen Kommentare. Sie haben Recht, als Wissenschaftler muss ich natürlich jederzeit die Quellen für meine Aussagen liefern können. Ich suche Ihnen die entsprechenden Paper heraus. Viele Grüße und schönen Abend!
Kommentar von ohjeeeeeeeee:
"Kurzarbeit und Jobgarantien engen die Wandlungsfähigkeit weiter ein." Auch das ist im Zusammenhang mit Google und Facebook absoluter Blödsinn. In diesen Branchen sind nicht die Arbeitsverträge das Problem, sondern die Qualifikation der Arbeitskräfte und das Umfeld des Kreditgewerbes. In den USA sind Unis und Wirtschaft besser verflochten. Es ist leichter an Start-Up-Gelder zu kommen etc.
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Sonntag, 24. Oktober 2010
Kategorie: Allgemein | 4 Kommentare

Wie lange geht die DAX-Rally? Kostolanys Faustformel und eine zyklische Betrachtung!

Liebe Leser,

Andrι Kostolany brachte es am besten auf den Punkt: Liquidität und Psychologie ergeben den Börsentrend. Übertragen auf die aktuelle Börsensituation, ist es um die Liquidität gut bestellt. EZB und FED belassen die Leitzinsen auf historisch niedrigem Niveau und in den USA wird die Zentralbank kommende Woche vermutlich die nächste monetäre Geldschwemme einleiten. Verbunden mit einem zunehmenden Optimismus, gibt es im Sinne Kostolanys eigentlich nur eine Schlussfolgerung: Die Hause nährt die Hausse. Die Aktienmärkte werden in den kommenden Monaten durch die Decke gehen.

Es ist schon verrückt wie der Markt auf einmal durchstartet: Monatelang passierte gar nichts und plötzlich zieht der Markt so schnell davon, dass jeder, der nicht sofort auf den fahrenden Zug aufgesprungen war, bedröppelt an der Seite steht. Das ist die gut durchdachte Gerechtigkeit von Mr. Market. Die Gewinne werden nur an diejenigen Trader verteilt, die mit großer Ausdauer und Konzentration beim Spiel dabei geblieben sind, auch wenn der Sägezahnmarkt der letzten Monate nicht unbedingt einfach war.

Wie lange hält die Hausse noch an? Versuchen wir uns dieser Frage mit der Statistik zu nähern.
  • Die amerikanische Statistikbehörde "National Bureau of Economic Research” datiert im Zeitraum von 1854 bis 2001 insgesamt 32 Konjunkturzyklen.
  • Die durchschnittliche Dauer von einer Konjunkturspitze zur Nächsten beträgt 56 Monate.
  • Ein Konjunkturabschwung vom Hoch bis zum tiefen Tal der Rezession dauert im Schnitt 17 Monate
  • Ein Wirtschaftsaufschwung dauert für gewöhnlich 38 Monate, also etwas mehr als 3 Jahre.

Der jetzige Wirtschaftsaufschwung begann im Juni 2009 und dauert damit knapp 16 Monate. Das bedeutet wir haben gerade erst die Halbzeit einer durchschnittlichen Aufschwungsphase erreicht. Die Länge der Prosperitätsphase hängt von zwei wichtigen Faktoren ab: Erstens, ob es technologische Innovationen gibt, die zu deutlichen Produktivitätsverbesserungen des gesamtwirtschaftlichen Produktionsapparates führen. Zweitens, von der Höhe der Arbeitslosenquote. Eine hohe Arbeitslosenquote zeigt, dass ein Wirtschaftsaufschwung noch Potenzial hat. Für eine überdurchschnittliche Dauer des Wirtschaftsaufschwungs spricht die mit 9,6% noch sehr hohe Arbeitslosenquote in den USA. Sobald sich die Situation auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt entspannt und neue Stellen geschaffen werden, wird der Aufschwung an Stabilität und Dynamik gewinnen. Mit Produktitivätsverbesserung allerdings ist es in den Volkswirtschaften der USA und Deutschland gerade nicht weit her. Das deutsche Wachstum entsteht durch eine quantitative Ausweitung, getrieben von den Exporten. Global gesehen finden die Produktivitätsverbesserungen in Asien statt. Dass dies durch die Adaption westlicher Technologien geschieht, ist zunächst nebensächlich.

Fazit: Der Aufschwung ist noch jung. Ein durchschnittlicher Boom dauert für gewöhnlich 38 Monate. Der laufende Aufschwung ist gerade einmal 16 Monate alt. Auch nach Kostolanys Fausformel steht den Aktienmärkte eine bullische Phase bevor. Die Liquiditätsschwemme ist ungestoppt und der Optimismus kehrt zurück! Wenn Sie verfolgen wollen wie ich die Hausse nutze, um Börsengewinne zu erzielen und wie mein aktuelles Depot aussieht, kann ich Ihnen meinen Trading-Channel empfehlen.



Kommentar von ohjeeeeeeeee:
Soso, auf einmal gibt es eine "monetäre(!) Geld(!)schwemme". Monatelang von dir geleugnet und andere, die dies schon seit geraumer Zeit prophezeit haben herablassend mit exotischen Buchempfehlungen zugespamt, statt dein Deflationsszenario zu begründen. Wenn Assetpreise steigen, dann ist das auch Inflation, die früher oder späte in die "Real-Economy" überschwappt. Vielleicht würde der Herr Diplom-Volkswirt mal zugeben, dass er das ganze Jahr über Unsinn geschrieben hat.
Kommentar von Simon:
Hallo ohjeeeeeee, (ich hoffe die Anzahl der "e" stimmt) danke dass Sie mich auf ungenaue Erklärungen hinweisen. Ich werden in Zukunft versuchen mit meinen Erklärungen weiter auszuholen, wenn es um solche komplexen und schwierigen Themen geht. Ben Bernanke hat ein Problem. Die Inflationsrate liegt mit knapp über 1% deutlich unter der Zielinflationsrate der FED von 2%. Viele FED-Mitglieder würden sogar Inflationsraten von etwa 3% für wünschenswert und angemessen halten. Warum ist die Inflationsrate so niedrig? In der US-Ökonomie laufen derzeit ein Vielzahl autodeflationärer Prozesse ab. US-Bürger, die sich mit Immobilienkrediten verschuldet haben, reduzieren ihren Konsum und tilgen Schulden. Banken erhöhen ihre Eigenkapitalquoten. Hedge-Fonds reduzieren ihren Leverage. All dieses Prozesse führen zu einem Schrumpfen der umlaufenden Geldmenge. Das ist gefährlich! Die FED muss diesen Autodeflationsprozessen mit einer massiven Ausweitung der Geldmenge entgegen wirken. Von 10 Dollar neu geschöpftem Zentralbankgeld kommt derzeit etwa nur 1 Dollar in der Realwirtschaft an. Viel zu wenig! Natürlich ist es positiv für die Aktienmärkte wenn die FED ihre Bilanzen ausweitet und es ist zu wünschen, dass sich dann das Verhältnis von 10 zu 1 endlich erhöht und mehr Zentralbankgeld seinen Weg in die Realwirtschaft findet. Viele Grüße Simon Betschinger
Kommentar von turnaround_vollzogen:
Hallo ohjeeeeeeee, Ich wuerde mich freuen, wenn Sie einen angemesseneren Tonfall in Ihrem Kommentar treffen wuerden. Simon Betschinger hat seine Kunden auf diese Aufschwungphase sehr gut vorbereitet. Wer regelmaessig seine Kommentare verfolgt hat, war bestens positioniert, um in den letzten Wochen enorm zu gewinnen! Daher bitte ich Sie um eine etwas respektvollere Ausdrucksweise. Mit besten Gruessen Turnaround
Kommentar von ohjeeeeeeeee:
Wer trotz der Tatsache, dass er die Finanzkrise völlig falsch eingeschätzt (O-Ton "Allerweltskrise", "In 2 Jahren spricht keiner mehr davon") und Andersdenkende ausgelacht hat immer noch nicht zu mehr Demut gefunden hat, der muss sich nicht wundern, wenn er in gleicher Weise angegangen wird. Herr Betschinger ist im Grunde nur ein Dauerbulle, der sich makroökonomische Begründungen aus den Fingern saugt und sich in seiner Begründung bestätigt fühlt, nur weil das Ergebnis stimmt. Kommt es aber zur Krise, dann spielt er Vogel Strauss und will die Fakten nicht wahrhaben. Aber vielleicht auch nur deshalb, weil in Baissephasen sich sein Newsletter nicht so gut verkauft. Zweckoptimismus nennt man das wohl.
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Donnerstag, 21. Oktober 2010
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Weltweiter Bullenmarkt: Die Annehmlichkeiten der Hausse!

Liebe Leser,

die Aktienmärkte weltweit von Thailand, Shanghai, Türkei bis nach Deutschland befinden sich in einer stabilen Hausse-Dynamik. Das einzige was diese Hausse in den nächsten zwei bis drei Monaten ausbremsen könnte, sind meiner Einschätzung nach starke Preisanstiege bei wichtigen Industriemetallen. Aber solange sich die täglichen Preisänderungen der Rohstoffe wie bislang nur in mickrigen Prozentschritten vollziehen, müssen wir uns keine Sorgen machen. Hohe Preise bei nachwachsenden Agrarrohstoffen kurbeln die Konjunktur hingegen kurzfristig noch an. Landwirtschaftliche Produzenten können ihre Produktion ausweiten, kaufen mehr Saatgut und Dünger und investieren in landwirtschaftliches Gerät. Andere akute Problemfelder sind nicht in Sicht. Die heftigen Devisenschwankungen sind global gesehen mehr oder weniger Nullsummenspiele. Wenn der Euro steigt, machen deutsche Exporteure weniger Geschäft, dafür freuen sich die Exportindustrie in den USA und die deutschen Konsumenten. Die Staatsverschuldung in vielen europäischen Ländern ist zwar ein strukturelles Problem, aber der EU-Rettungsschirm und die Interventionen der EZB, die im Notfall Anleihen direkt aufkauft, lassen diese Thematik vorerst in den Hintergrund rücken.

Der für die Weltwirtschaft wichtigste Rohstoff Öl läuft seit Monaten seitwärts. Von einer Verteuerung, die bremsend auf die Weltkonjunktur wirken könnte, sind wir noch weit entfernt.
öl
(Chart-Quelle: Finanzen.net)

Die Annehmlichkeiten der Hausse sind Bullenaktien, die sich täglich weiter in die Höhe schrauben. Betrachten Sie zum Beispiel meine Favoritenaktien Kuka und United Internet:

Kuka hat von Ford einen Großauftrag über 500 Industrieroboter erhalten. Die Aktie hat nach Bekanntgabe des Großauftrags ihren Aufwärtstrend noch einmal beschleunigt.
kuka

United Internet: Die Nachfrage unter Institutionellen nach dem 4,96%igen Aktienpaket, das gestern umplatziert wurde, war offenbar gewaltig.
unitedinternet

Tipp: Wenn Sie Hilfe bei Ihren Manövern an den weltweiten Finanzmärkten benötigen, empfehle ich Ihnen meinen Trading-Channel. Dort können Sie verfolgen wie ich vorgehe, um in dieser Hausse Gewinne zu erzielen.
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Mittwoch, 20. Oktober 2010
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Die Griechenland Turnaround-Spekulation: Banken bekommen wieder Geld!

Liebe Leser,

das große Spekulationsszenario lautet: Griechenland wird in drei bis vier Jahren, nach Vollendung der marktwirtschaftlichen Reformen, besser dastehen als vor der Krise. Der griechische Aktienmarkt und insbesondere griechische Banken notieren nur noch zu einem Bruchteil früherer Werte. Jede große Krise war in der jüngeren Geschichte eine ideale Gelgenheit zum Einstieg in die jeweiligen Aktienmärkte. Egal ob Thailand, Russland oder Südkorea. Nach dem Crash ging es früher oder später genau so gewaltig wieder nach oben.

Der Aktienkurs der Piraeus Bank zeigt sinnbildlich was die Griechen gerade durchmachen müssen
piraeusbank

Wann steigt man in eine solche Spekulation ein? Dass man nicht darauf warten sollte bis die Nachrichtenlage wieder positiv ist, haben uns frühere Wirtschaftskrisen gelehrt. Die Aktienmärkte gehen bereits einige Monate vor dem wirtschaftlichen Tief in einen Aufwärtstrend über. Das war zuletzt im März 2009 an den US-Märkten zu beobachten, die bereits drei Monate vor dem offiziellen Rezessionstief den neuen Bullenmarkt einleiteten. Der "National Bureau of Economic Research" in den USA datiert den wirtschaftlichen Tiefpunkt der Finanzkrise auf Juni 2009.

Bei der Griechenland-Spekulation versuche ich mich langsam an den Markt heranzutasten. Eine erste Position kaufte ich nach der Ankündigung Chinas, in Griechenland investieren zu wollen. Auch die neuen Entwicklungen im griechischen Bankensektor geben Anlass zur Hoffnung. Letzte Woche konnten sich griechische Banken erstmals wieder auf dem europäischen Interbanken-Markt mit neuen Krediten eindecken, berichtet heute die FAZ. Das heißt andere europäische Banken schätzen die Lage in Griechenland mittlerweile als relativ stabil ein und erwarten keinen Kollaps mehr. Ein positives Signal ist auch der Rückgang des Risikoaufschlages auf griechische Staatsanleihen, der sich von fast 10 Prozentpunkten auf zuletzte 6,5 Prozentpunkte verringerte.
Kommentar von Tulpe1:
Dem ist nichts hinzu zu fügen.Die Geschichte wird es auch dieses mal bestätigen,aber Geduld ist gefragt.
Kommentar von ohjeeeeeeeee:
Das Problem für Griechenland wird sein, daß es wie alle anderen schwächelnden Euro-Staaten im Korsett des EUROS gefangen sind. Normalerweise müßte die Währung deutlich abgewertet werden um deren Status widerzuspiegeln. Dem stehen aber Länder wie Deutschland entgegen. Der hohe Euro-Kurs macht es Ländern wie Griechenland aber fast unmöglich wirtschaftlich wieder Fuß zu fassen. Ich glaube aber auch nicht an Reformen in dem Land. Das verläuft wie immer im Sand. Reformen würden ua weniger Staatsausga
Kommentar von ohjeeeeeeeee:
weniger Staatsausgaben bedeuten. Die griechische Wirtschaft hing aber bisher sehr von diesen Ausgaben ab. Jeder Vierte lebt in Griechenland von Staatsgeld. Man kann sich ja ausmalen, was eine Kürzung für die Innennachfrage bedeutet.
Kommentar von gujo:
Ab heute kann ich mir einen Einstieg bei Piraeus Bank vorstellen, da Verkaufspanik wegen Kapitalmaßnahmen. Aber immer auf den Kurs der Athener Börse achten und nicht bei miesen Kurse in Deutschland zugreifen. Siehe auch: http://www.ase.gr/content/en/Companies/ListedCo/Profiles/pr_Snapshot.asp?Cid=63&coname=PIRAEUS BANK S.A.&q=1
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Freitag, 15. Oktober 2010
Kategorie: Allgemein | 1 Kommentar

Das "Medallion" Mysterium. Wie der beste Hedge-Fonds der Welt Milliarden aus den Märkten zieht!

Liebe Leser,

es gibt nur wenige Fonds, die auf Sicht mehrerer Jahre außerordentliche Erfolge vorweisen und den Gesamtmarkt schlagen können. Es gibt so gut wie keine Fonds, die seit mehreren Jahrzehnten die Märkte dominieren. Die FAZ greift heute einen Bericht aus dem "Wall Steet Journal" über den Hedge-Fonds "Medallion" auf, der seit den 1980er Jahren eine jährliche Rendite von 45% erwirtschaftet. Im Krisenjahr 2008 erzielte Medallion" eine sagenumwobene Rendite von 80%. Der Gründer des Hedge-Fonds, James Simons, war zuvor Professor für Mathematik und Anbteilungsleiter im Petagon für die Entschlüsselung militärischer Codes. Sein Team, das für die Verwaltung der Milliarden zuständig ist, besteht aus Mathematikern, Astrophysikern, Raketeningenieuren und Statistikern. Das Fonds wird offenbar ausschließlich über automatisierte Handelssyssteme verwaltet und genau hier beginnt das Mysterium: "Niemand außerhalb des Unternehmens weiß exakt, was Medallion eigentlich tut", schreibt die FAZ. Die Algorithmen, die die Einstiegs -und Ausstiegssignale berechnen, "sind das am besten gehütete und am meisten begehrte Geheimnis der Finanzmärkte."

In den Gründerjahren des Fonds verfolgte Simons zunächste eine Trendfolge-Strategegie, die er vor allem an den amerikanischen Rohstoffmärkten anwandte. Ende der 1980er Jahre gab Simons diese Trendfolge-Strategie jedoch auf, investiere noch einmal in Personal und neue Hardware und setzte auf einen anderen Handelsansatz. Wie dieser aussieht, weiß niemand genau. Der Medallion-Fonds ist seit 1993 für neue Anlagegelder geschlossen, schätzungsweise werden etwa 10 Milliarden Dollar verwaltet. Das Privatvermögen des Gründes James Simons wird auf 8 Milliarden Dollar geschätzt.

Hat Medallion ein neues Gesetz der Finanzmärkte entdeckt, das auf einem Fundament abseits der gängigen Anlageprinzipien basiert? Es sieht fast so aus. Hedge-Fonds, die sich auf Trendfolge-Strategien konzentriert haben, gibt es wie Sand im Meer. Sie zeichnen sich durch hohe Renditen in einem Zeitraum von vielleicht zwei oder drei Jahren aus, aber dann zerreißt es das Fondsvermögen innerhalb kürzester Zeit, wenn an den Finanzmärkten mal wieder ein plötzlicher Richtungswechsel in wichtigen Assetklassen stattfindet. Die bekannten Ansätze zur Entwicklung von Handelssystemen versuchen auf einem liquiden Markt, wie zum Beispiel den Devisenmärkten, Kursmuster zu identifizieren, die systematische Gewinnmöglichkeiten eröffnen. Weil sich mit dieser Art des quantitativen Handels unzählige kapitalstarke Spieler beschäftigen, sind profitable Kursmuster so gut wie verschwunden. Kaum ein Hedge-Fonds erzielt in den Devisenmärkten über mehrere Jahre hinweg hohe Renditen. Die Gewinnmöglichkeit aus dem quantativen Handel muss also der Berücksichtigung neuer Datenmengen entspringen, die andere Handelssystem-Entwickler nicht berücksichtigen. Das können zum Beispiel komplexe Intermarketrelationen sein.

Fazit: Es sieht so aus, das Medallion hier ein Durchbruch gelungen ist, der so weit entfernt der gängigen Denkkonzepte liegt, das niemand anders bislang auf die gleiche Idee gekommen ist und die erzielbaren Überrenditen somit erhalten bleiben.
Kommentar von ohjeeeeeeeee:
Alles eine Frage des Leverage. Wenn man eine Möglichkeit gefunden hat, mit geringem oder gar kein Risiko geringe Renditen zu erwirtschaften und gleichzeit Zugang zu billigem Geld hat (zB. Japan & jetzt USA), dann ist alles möglich. Dann kann man mit einem 50er Hebel durch Kredit aus 1% Rendite 50% Rendite machen.
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Donnerstag, 14. Oktober 2010
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Zwei Ökonomen, zwei Meinungen

Liebe Leser,

mit der Vergabe des diesjährigen Nobelpreises wollte das Komitee in Oslo wohl ein politisches Zeichen setzen. Die drei Arbeitsmarktökonomen Peter Diamond, Dale Mortensen und Christopher Pissarides teilen sich den diesjährigen Wirtschaftsnobelpreis. Die Theorien des Trios können den USA helfen, die hohe Arbeitslosigkeit zu überwinden. Damit mit ökonomischen Theorien Politik betrieben werden kann, ist es zunächst einmal notwendig, dass die Vertreter der Profession, die sich mit den Theorien auskennen, auch zu den gleichen Schlussfolgerungen gelangen. In der heutigen FAZ findet man zu diesem Thema ein Paradebeispiel, das erklärt, warum Ökonomen einen so schlechten Ruf haben. Zwei Ökonomen, zwei Meinungen!

Auf die Frage welche Lehren sich aus der Theorie für die Bewältigung der Krise ziehen lassen, antwortet Nobelpreisträger Mortensen: "Die Nachfrage durch Stimuli zu erhöhen hatte einen Effekt, aber es kann die strukturellen Ungleichgewichte nicht heilen. Sie müssen ausgebügelt werden, bevor das System wieder glatt funktionieren kann. Die Rolle der klassischen Fiskalpolitik ist dabei begrenzt.” Die FAZ-Redakteure haben für die gleiche Ausgabe auch mit dem zweiten Nobelpreisträger, Peter Diamond, gesprochen. Dimond vertritt allerdings eine komplett andere Meinung als sein Kollege Mortensen: "Mehr fiskalische Stimuli sind offensichtlich geboten.”

Na was denn nun bitte? Soll der Staat mehr oder weniger Geld ausgeben? Schon seit Jahren fehlt es Ökonomen an einer einheitlichen Meinung, wenn es um Fragen der Konjunkturpolitik geht. Wohl zu keiner anderen Thematik sind die Befürworter und die Gegner so zerstritten. Es fehlt eine schillernde Persönlichkeit, die wie John Maynard Keynes in den 1930er Jahren die Mehrzahl der Ökonomen unter einem Theoriedach vereint. Denn bei so einem Durcheinander wie aktuell muss sich die Zunft nicht wundern, wenn Politiker immer weniger auf die Meinungen von Wirtschaftsexperten geben.

Dies ist war die Kolumne aus dem TradeCentre Börsenbrief Nr. 370. Weitere Themen in der aktuellen Ausgabe sind:

  • Aktienbulle der Woche
  • Rofin-Sinar: 2-stelliges Wachstum!
  • MorphoSys: Pipeline gewinnt an Dynamik
  • Pfeiffer pumpt wieder Rekorde
  • SFC Energy: Gewinne oder zusperren?
  • Colexon könnte Erwartungen übertreffen
  • Musterdepot

Wussten Sie schon, dass die Performance im TradeCentre Realgeld-Musterdepot über 840% seit 2003 beträgt. Wir führen das Musterdepot nach strengen Regeln. Sämtliche Orders werden unseren Abonnenten vor Börseneröffnung zugestellt. Es handelt sich dabei um reale Orders, die wir eins zu eins in den Markt legen. Somit können Sie zu genau den gleichen Kursen wie wir kaufen, wenn Sie das Musterdepot nachbilden wollen.



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Mittwoch, 13. Oktober 2010
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DAX: Ist das der Befreiuungsschlag? Meine Favoriten-Aktie für die Jahresendrally!

Liebe Leser,

wie wenig die derzeitige deutsche Wirtschaftserholung mit dem US-Markt zu tut hat, zeigen wohl am ehesten die neuen Handelsstatistiken zwischen Deutschland und China. Der deutsche Export nach China stieg von Januar bis August um 52%. Im Gesamtjahr 2010 dürfte das Handelsvolumen mit China die Marke von 100 Milliarden US-Dollar überschreiten. Doch trotz dieser wirtschaftlichen neuen Ära ist der DAX immer noch streng an die US-Märkte gekoppelt. Mit 30% der weltweiten Börsenkapitalisierung geben die USA den Finanzmarkt-Trend der Industriestaaten vor. Und so ist es nur logisch, dass der DAX seinen Ausbruch auf ein neues Jahreshoch nicht etwa nach guten Zahlen von Siemens, ThyssenKrupp oder SAP vollzieht, sondern nach einem guten Zahlenwerk des US-Chipgiganten Intel.

Die Chance, dass der DAX Ende 2010 über 7000 Punkten steht, stufe ich als sehr hoch ein. Die Industrieproduktion hat in vielen Sektoren bereits wieder die Spitzenwerte von 2007 erreicht bzw. sogar schon überschritten. Die Krise ist wirtschaftlich in Deutschland damit weitgehend abgehakt. Auch der schwächelnde Binnenkonsum zeigte zuletzt eine deutliche Belebung.

In welchen Aktien sollte man positioniert sein, um von einer Jahresendrally zu profitieren? Einen globalen Trend, den ich meinen Premium-Kunden frühzeitig aufgezeigt habe, betrifft den Kuka-Konzern. Der Robotik-Hersteller und Spezialist für Fabrikautomation profitiert gleich von mehreren Makrotrends:

  1. Der Fachkräftemangel in Deutschland zwingt Industriebetriebe dazu, ihre Fabrikautomation weiter zu erhöhen. Wo menschliche Fachkräfte fehlen müssen so gut wie es geht Robotersysteme zum Einsatz kommen. Kuka gehört hier zu den weltweiten Marktführern
  2. Die Autoindustrie steht am Anfang eines mehrjährigen Wachstumszyklus. Nahezu alle deutschen Autokonzerne arbeiten mit Kuka zusammen und vertrauen auf Robotiklösungen von Kuka für ihre Produktionsstraßen. Kuka wird vom Kapazitätsausbau der Autoindustrie stark profitieren
  3. In China steigen die Löhne erstmals seit Jahren sprunghaft an. Auch für die ersten chinesischen Unternehmen wird die Automation von Fließbandarbeit nun ein Thema. Der chinesische Auftragsproduzent Foxconn hat bereits entsprechende Pläne veröffentlicht.

Fazit: In bin in Kuka kräftig investiert und megabullisch für diese Aktie. Heute markiert der Titel ein neues 52-Wochenhoch und notiert 5% im Plus. Über die Perspektive dieser Aktie konnten Sie in den letzten Wochen im meinem Trading-Channel regelmäßig lesen und sich positionieren.

kuka
Kommentar von ohjeeeeeeeee:
War da nicht mal was von DAX 8000 die Rede? Die steigenden Löhne in China resultieren nicht aus wirtschaftlichen Gründen, sondern aus sozialen. Der Zuzug neuer Arbeitnehmer vom Lande in die Stadt ist ungebrochen. Man will schlichtweg Unruhen vermeiden und ist daher zu mehr als zu weniger Beschäftigung gezwungen. Angesichts der Inflation dürften die Löhne real gar nicht gestiegen sein.
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Dienstag, 12. Oktober 2010
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Währungskrieg: Die Kanonen der FED haben getroffen. China muss Mindestreserve erhöhen!

Liebe Leser,

es ist ungemein spannend was in der Weltwirtschaft gerade abgeht. Die Amerikaner nehmen die Chinesen gerade massiv unter Beschuss. Sie tun es nicht wie in früherern Kriegen mit Kanonen und Raketen, sondern mit Geld. Gestern hat die amerikanische Notenbank FED dabei einen ersten Sieg errungen. Die chineseische Zentralbank erhöhte den Yuan gegenüber Freitag erneut um 0,15% und erhöhte zudem den Mindestreservesatz der Geschäftsbanken um 0,5% auf 17,5%. Der erste Schritt - eine erneut moderate Aufwertung - soll das Gesicht der Chinesen im Streit mit den USA wahren. Der zweite Schritt zeigt wie es wirklich um die chinesischen Mauern bestellt ist. Sie bröckeln, denn eine solch drastische Erhöhung des Mindestreservesatzes ist der verzweifelte Versuch die umlaufende Geldmenge in China und damit einen hohen Inflationsdruck einzudämmen. Die chinesische Geldmenge explodiert förmlich, weil das Zentralbankgeld der FED momentan nicht in die US-Realwirtschaft fließt, sondern im wahrsten Sinne des Wortes nach China herüberschwappt.

Warum führt die Währungsmanipulation der Chinesen zu einer drastischen Ausweitung der Geldmenge in China? Weil die chinesische Zentralbank die Briefseiten stellt! Wenn US-Dollar gegen Renminbi getauscht werden, druckt Chinas Zentralbank frisches Geld und bietet dieses im Austasch gegen US-Dollar an. Das war bislang eine vernünftige Strategie, da eine real wachsende Ökonomie auch eine steigende Geldmenge benötigt. Nun zweifeln allerdings viele Marktteilnehmer am langfristigen Wert des Dollars, weil sie weitere Bilanzausweitung der FED erwarten und suchen für ihre Dollar neue Anlagemöglichkeiten. China, dessen Vermögenswerte aufgrund der manipulierten Währung gerade mit einem Discount gekauft werden können und das im nächsten Jahrzehnt hohe Wachstumsraten verspricht, wird zum lukrativen Ziel der Dollarschwemme.

Fazit:
Die Kanonen der FED haben bereits getroffen. Die deutliche Erhöhung des Mindestreservesatzes in China ist der Beweis. Es geht schneller als gedacht und ich glaube nun, dass die Chinesen ihre Währungsmanipulation im jetzigen Umfang nicht mehr lange aufrecht erhalten werden können.
Kommentar von Bergsteiger:
Mit großen Interesse lese ich Deine Kommentare, besonders wenn man nicht so viel Zeit hat um täglich Wirtschaftsnach- richten durchzuackern. Gruß Bergsteiger
Kommentar von Trader 10963:
Freuen Sie sich nicht zu früh, Herr Betschinger. Was wir aktuell in China sehen, ist nicht neu. Das sind die üblichen Konzessionen im Vorfeld der Midterm-Wahlen im November. Mal abwarten, ob die Chinesen danach auch noch so aufwerten werden. Eher nicht. Die Chinesen können nicht so aufwerten, wie die USA sich das vorstellen. 3% pro Jahr ist das äußerste, sonst fliegen ihnen die meisten Exportunternehmen um die Ohren. Schnelle Währungsgewinne sind hier also nicht zu erwarten.
Kommentar von Simon:
Dass die Chinesen die Währungsmanipulation gerne aufrecht erhalten würden, ist klar. Die Frage ist, ob sie es noch lange können, denn die Folge der Manipulation ist Inflation und das kann der regierenden Kommunistischen Partei letztendlich auch nicht egal sein.
Kommentar von ohjeeeeeeeee:
Ich stimme Trader 10963 zu. Was China da macht ist absolut lächerlich. In einem freien Markt wäre die chinesische Währung wahrscheinlich 50% höher bewertet. Das ist nichts weiter als eine Finte. China hat gar nicht die Möglichkeit, die Währung grundlegend aufzuwerten ohne die Exportwirtschaft abzuwürgen. Und das ist auch der eigentliche Grund für die Kopplung an den Dollar. Je höher die Innennachfrage, desto eher wird die chin. Regierung zur Aufwertung bereit sein. Mit der Fed hat das nichts zu
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Sonntag, 10. Oktober 2010
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Währungskrieg und Dollar-Abwertung - da entwickelt sich ein großartiges Spekulationsszenario!

Liebe Leser,

seit Wochen haussiert der Euro gegenüber dem US-Dollar und erreicht nun wieder fast das Kursniveau vor der Griechenland-Krise. Irrational ist nicht der jetzige Anstieg, irrational war eher der dramatische Kursverlust aufgrund der europäischen Schuldenproblematik. Ob ein Staat wie Griechenland Konkurs geht, beeinflusst den fairen Euro-Wert nur indirekt über Zweitrundeneffekte, die Währung selbst erhält ihren inneren Wert durch den volkwirtschaftlichen Produktionsapparat. Industriekonzerne wie Siemens, Daimler, BMW oder ThyssenKrupp, die Güter in der Eurozone produzieren und diese zum Verkauf anbieten, bilden das Fundament der Währung. Durch die hohe Staatsverschuldung in Griechenland, Irland, Spanien oder Portugal verliert die Industrie nicht ihre Fähigkeit Güter herzustellen und wenn sie diese Produktionserzeugnisse auf den Weltmärkten anbietet, erhält der Euro einen realen Wert. Der Konkurs eines Staates würde genau genommen, wenn er sauber abgewickelt wird, nur zu einer Neuverteilung der realen Vermögenswerte führen. Es würde eine Umverteilung von oben nach unten stattfinden. Die Bevölkerung würde profitieren, große Investoren mit Milliardeninvestitionen in Anleihen würden leiden.

Halten wir als Fazit fest, dass der Wert einer Währung langfristig von der wirtschaftlichen Produktionsleistung bestimmt wird und natürlich von der Höhe der umlaufenden Geldmenge (das ist eine andere Größe als die montäre Geldbasis, die von den Zentralbanken gesteuert wird), die auf die reale Wertschöpfung kommt. Der US-Dollar befindet sich zur Zeit gegenüber weltweit allen wichtigen Währungen auf Tauchfahrt. Die Furcht, dass die amerikanischen Notenbank FED ihre Bilanzsumme von knapp 2,5 Mrd. UD-Dollar noch drastischer ausweiten wird mit dem Ziel die eigene Währung zu schwächen, um den US-Exporeuren bessere Bedingungen zu verschaffen, führt momtan zu einer Kapitaflucht aus dem Dollar-Raum. Doch ist diese Dollar-Baisse bereits fundamental bedingt? Nein, derzeit ganz und gar nicht. Die FED startet ein gewaltiges Täuschungsmanöver, einen perfekt inszenierten Bluff, um ihre Gegner (die anderen Länder) zu täuschen und sich so selbst in eine bessere Ausgangslage zu bringen. Die Angst, dass die monetäre Basis irgendwann in die Realwirtschaft überschwappen und die Inflation ankurbeln wird, ist bislang nichts anderes als eine gewagte Zukunftsprognose. Das Bindeglied zwischen Zentralbankgeld und Realwirtschaft sind die Geschäftsbanken. Erst wenn diese ihre Kreditvergabe spürbar erhöhen, steigt die umlaufende Geldmenge, die letztendlich die Inflation ankurbeln kann. Aber diesen Prozess hat die FED im Griff. Genauso wie sie ihre Bilanzsumme ausgeweitet hat, kann sie diese durch Verkäufe von Staatsanleihen auch wieder schrumpfen lassen, sobald die Kreditvergabe der Geschäftsbanken wieder anzieht.

Ich stelle folgendes Spekulationsszenario auf:

  1. Der US-Dollar wird weiter an Wert verlieren. Dieser Wertverlust ist emotional bedingt und fundamental nicht untermauert. Die FED wird ihr Ziel der Währungsabschächung durch einen großen Bluff erreichen.
  2. Langfristig setzen sich fundamentale Fakten durch. Bei Preisen von über 1,50 EUR/USD wird es Zeit massiv in amerikanische Aktien umzuschichten.
  3. Die US-Wirtschaft ist nicht so schlecht wie sie derzeit dargestellt wird. Der Binnenkonsum schwächelt, weil viele verschuldete US-Bürger ihre Sparquoten erhöhen. Man tut falsch daran, diese Schwäche als mangelnde Wettbewerbsfähigkeit von US-Unternehmen zu deuten.

Meine Argumente warum die US-Wirtschaft besser aufgestellt ist als wir in Deutschland glauben wollen und warum die US-Ökonomie auf Sicht von 20 Jahren ein weit höheres Wachstumspotenzial hat als Europa, werde ich im nächsten Blog-Beitrag erläutern.

Euro USD Währungskrieg
Kommentar von lion11:
Den Ausführungen von Hr. Betschinger kann ich nur zustimmen.Allerdings müssen wir Europäer uns auch was einfallen lassen ,denn ein teurer Euro bremst Europa aus.
Kommentar von christal:
Hallo Simon, wäre die Strategie auch mit chinesischen Aktien denkbar? Ich denke da an die zukünftige Aufwertung des Yuan gegenüber dem Dollar, China ist nicht überschuldet, solide Wirtschaftsentwicklung über die nächsten Jahrzehnte usw.
Kommentar von Simon:
Hallo Christal, China ist auf jeden Fall ein interessantes Investment, auch in Hinblick auf die Yuan-Aufwertung. Irgendwann wird die Währungskopplung zu einem Inflationsproblem, spätestens dann wird China eine andere Wechselkurspolitik fahren müssen. Ob sich die Chinesen allerdings von den USA unter Druck setzen lassen, ist schwierig zu prognostizieren...
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Freitag, 08. Oktober 2010
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2010 - das nervigste Trading-Jahr seit ich denken kann

Liebe Leser,

2010 setzt neue Maßstäbe. Es ist kein schwieriges Börsenjahr, in dem Sinne, dass man Gefahr läuft hohe Verlust einzufahren, so etwa wie 2008, aber es ist umso schwieriger in diesen Sägezahnmärkten konstant Geld zu erwirtschaften. Die Börsensituation ist für Aktien-Trader wie mich, die nach fundamental begründeten Trends suchen, vor allem nervig. An der Aktienkursentwicklung von Titeln wie Douglas, Tom Tailor oder auch Deutz kann man gut nachvollziehen warum das aktuelle Umfeld so unangenehm ist. Die Longseite verhält sich zur Zeit so wie sonst eigentlich nur die Shortseite. Wochenlang dümpeln die Aktien unbewegt umher und dann findet der gesamte Anstieg innerhalb von nur wenigen Tagen statt, worauf dann wieder eine wochenlange Stagnation einsetzt. In wenigen Tagen wird die gesamte Performance erzielt und wenn man nicht zielgenau dabei ist, hat man nur Dümpler im Depot.

Hier ist das Chartbild von Tom Tailor. Wochenlange Stagnation und die gesamter Performance wird dann in nur 3 Tagen erzielt.
tomtailor

Die wenigen explosiven Ausbrüche, die es gibt, wie unten zum Beispiel bei Deutz, täuschen ein wenig über die Marktverfassung hinweg. Es ist sehr schwer sich an diese Breakouts heranzutasten, weil ungefähr nur 20% aller Ausbrüche durchziehen. Der Rest wird mit hoher Beständigkeit sofort wieder abverkauft.
Deutz
Kommentar von ohjeeeeeeeee:
Ich kann mich nur wiederholen. Derzeit sind makroökonomische Ereignisse die entscheidende Triebfeder. Das Thema ist und bleibt Inflation. Der Dow Jones steigt nicht, weil es der Wirtschaft - daher den Unternehmen - so prächtig geht, sondern weil der Dollar bald den Wert von Klopapier haben wird. Gold steigt, Silber steigt und auch andere Rohstoffe steigen. QE2 ist derzeit in aller Munde. Und hier ist auch der Haken. Ein schwacher Dollar heißt im Umkehrschluss ein relativ starker Euro -> schwac
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Freitag, 01. Oktober 2010
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Was für eine bullische Marktsstruktur: 50 Titel unmittelbar vor neuen 52-Wochenhochs

Liebe Leser,

50 Titel am deutschen Aktienmarkt notieren nur 1% oder 2% von ihren 52-Wochenhochs entfernt. Werfen Sie, um dies nachzuvollziehen, einen Blick auf die Momentum Breakout Matrix. Ich habe den Eindruck, dass der deutsche Markt bis zu den Haarwurzeln bullisch ist und alle nur noch auf das erlösende Ausbruchssignal im DAX warten. Die Trading-Range der letzten Monate steckt uns allen tief in den Knochen. Bei 6300 Punkten im DAX war die Reise bislang immer zu Ende und wer sich von den bullischen Verlockungen auf diesem Niveau anstecken lies, wurde von Mr. Market radikal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Ausbrüche, die nach oben durchziehen, waren in den letzten Wochen rar gesät. Eine positive Ausnahme ist die Grammer Aktie. Hier liege ich seit meinem Einstieg in den jüngsten Trendfolge-Trade bereits 9% im Plus (siehe Live Trading Ticker).

01.10.10 Grammer

Beispiele für einige Aktie, die unmittelbar vor einem neuen 52-Wochenhoch stehen. Als unverbesserlicher Bulle habe ich mich bei den mir am aussichtsreichsten erscheinenden Aktien positioniert (siehe Live Trading Ticker).

Axel Springer
Axel Springer

Leoni
Leoni

Deutz
Deutz

Augusta
Augusta

Hinweis: Für Trendfolge-Trader ist die Momentum Breakout Matrix von TraderFox das ideale Tool, um keinen Ausbruch auf neue 52-Wochenhochs mehr zu verpassen.
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vitrade