vitrade
Information zum Blog
Simon Betschinger
Diplom Volkswirt
Master of Science
Geschäftsführer TraderFox GmbH
Chefredakteur TradeCentre Börsenbrief

Performance
Start: April 2006 mit 100.000 Euro
2006: +58.377 Euro (Bescheinigung)
2007: +367.000 Euro (Bescheinigung)
2008: +140.000 Euro (Bescheinigung)
2009: +362.000 Euro (Bescheinigung)
2010: +236.800 Euro (Bescheinigung)
2011: +70.000 (Bescheinigung)
2012: 142.898,85 (Bescheinigung)
2013: 258.586,98 (Bescheinigung)
2014: +109.136,13 (Bescheinigung)

Hinweis nach WPHG 34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Simon Betschinger handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.
vitrade

Simon Betschingers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Simon Betschinger schrieb am Montag, 12.12. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Leser, iRobot dürfte ein starkes Q4 hinlegen! Nach meiner persönlichen Wahrnehmung werde ich in diesem Jahr das erste Mal überhaut mit den iRobot in meinem alltäglichen Leben regelmäßig konfrontiert. Sei es in LIDL-Prospekten, in TV-Sports ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 2 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
19.02. 14:58 Uhr
*******************
14.02. 20:23 Uhr
*******************
13.02. 17:02 Uhr
Neues fokussiertes Investing-Depot: 2000 Corning gekauft zu 25,36 (Tradegate)
13.02. 11:27 Uhr
1500 Leoni gekauft zu 38,28
11.02. 12:00 Uhr
Neues fokussiertes Investing-Depot: 1 Aktie habe ich bereits im Visier
Archiv
1 Beitrag
Dezember 2016
1 Beitrag
November 2016
4 Beiträge
Oktober 2016
3 Beiträge
Juli 2016
1 Beitrag
Juni 2016
6 Beiträge
Mai 2016
2 Beiträge
April 2016
4 Beiträge
März 2016
1 Beitrag
Februar 2016
3 Beiträge
Januar 2016
1 Beitrag
Dezember 2015
4 Beiträge
November 2015
2 Beiträge
Oktober 2015
8 Beiträge
September 2015
4 Beiträge
August 2015
4 Beiträge
Juli 2015
4 Beiträge
Mai 2015
1 Beitrag
April 2015
1 Beitrag
März 2015
1 Beitrag
Februar 2015
2 Beiträge
Januar 2015
5 Beiträge
Dezember 2014
5 Beiträge
Oktober 2014
17 Beiträge
September 2014
12 Beiträge
August 2014
7 Beiträge
Juli 2014
2 Beiträge
Juni 2014
7 Beiträge
Mai 2014
4 Beiträge
April 2014
1 Beitrag
März 2014
2 Beiträge
Februar 2014
1 Beitrag
Januar 2014
5 Beiträge
Dezember 2013
1 Beitrag
November 2013
2 Beiträge
Oktober 2013
4 Beiträge
August 2013
3 Beiträge
Juni 2013
6 Beiträge
Mai 2013
2 Beiträge
April 2013
3 Beiträge
März 2013
2 Beiträge
Februar 2013
6 Beiträge
Januar 2013
8 Beiträge
Dezember 2012
5 Beiträge
November 2012
3 Beiträge
Oktober 2012
6 Beiträge
September 2012
6 Beiträge
August 2012
7 Beiträge
Juli 2012
3 Beiträge
Juni 2012
29 Beiträge
Mai 2012
15 Beiträge
April 2012
17 Beiträge
März 2012
9 Beiträge
Februar 2012
10 Beiträge
Januar 2012
11 Beiträge
Dezember 2011
13 Beiträge
November 2011
7 Beiträge
Oktober 2011
20 Beiträge
September 2011
43 Beiträge
August 2011
17 Beiträge
Juli 2011
13 Beiträge
Juni 2011
14 Beiträge
Mai 2011
11 Beiträge
April 2011
9 Beiträge
März 2011
9 Beiträge
Februar 2011
5 Beiträge
Januar 2011
8 Beiträge
Dezember 2010
10 Beiträge
November 2010
13 Beiträge
Oktober 2010
8 Beiträge
September 2010
9 Beiträge
August 2010
14 Beiträge
Juli 2010
12 Beiträge
Juni 2010
19 Beiträge
Mai 2010
12 Beiträge
April 2010
9 Beiträge
März 2010
7 Beiträge
Februar 2010
6 Beiträge
Januar 2010
7 Beiträge
Dezember 2009
7 Beiträge
November 2009
16 Beiträge
Oktober 2009
12 Beiträge
September 2009
14 Beiträge
August 2009
19 Beiträge
Juli 2009
25 Beiträge
Juni 2009
15 Beiträge
Mai 2009
9 Beiträge
April 2009
15 Beiträge
März 2009
13 Beiträge
Februar 2009
11 Beiträge
Januar 2009
20 Beiträge
Dezember 2008
21 Beiträge
November 2008
32 Beiträge
Oktober 2008
32 Beiträge
September 2008
18 Beiträge
August 2008
26 Beiträge
Juli 2008
9 Beiträge
Juni 2008
24 Beiträge
Mai 2008
35 Beiträge
April 2008
28 Beiträge
März 2008
28 Beiträge
Februar 2008
55 Beiträge
Januar 2008
38 Beiträge
Dezember 2007
44 Beiträge
November 2007
44 Beiträge
Oktober 2007
35 Beiträge
September 2007
54 Beiträge
August 2007
41 Beiträge
Juli 2007
34 Beiträge
Juni 2007
34 Beiträge
Mai 2007
37 Beiträge
April 2007
62 Beiträge
März 2007
88 Beiträge
Februar 2007
101 Beiträge
Januar 2007
83 Beiträge
Dezember 2006
43 Beiträge
November 2006
Der MasterTrader
Reales 100.000 Trading-Depot

Montag, 31. August 2015

Neu: Simon Betschingers Online Trader-Stammtisch. Jeden 2. Mittwoch!

Jeden zweiten Mittwochabend lädt Simon Betschinger zum Online Trader- Stammtisch! Dabei dreht sich natürlich alles rund um die jüngsten Ereignisse an den Märkten, Handelsstrategien und die Suche nach günstigen Gelegenheiten für den ein oder anderen Trade..

Die nächsten Termine sind:
  • Mittwoch, 02.09.2015 um 18:00 Uhr
  • Mittwoch, 16.09.2015 um 18:00 Uhr
  • Mittwoch, 30.09.2015 um 18:00 Uhr

  • Der Online Trader-Stammtisch findet in Kooperation mit ViTrade statt. Eine Anmeldung ist hier kostenlos möglich:
    https://www.vitrade.de/de/akademie/webinare.html#tab-Simon_Betschinger
    bewerten0 Bewertungen
    Durchschnitt: 0,0
    Sonntag, 30. August 2015
    Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

    Investment-Depot: Der Start ist geglückt. Depotübersicht und Planspiele!

    Liebe Investoren,

    es ist ein ungewöhnliches Gefühl für einen Trader wie mich, dessen gesamtes Mindset auf Trading-Setups ausgerichtet war, zuzuschauen wie meine neuen Investments starke Kurserholungen hinlegen und gleichzeitig zu wissen, dass es bedeutungslos ist.

    Doch der Reihe nach: Vor etwa einem Jahr hatte ich erstmals den Entschluss gefasst, an der Gesamtkonzeption meiner Börsenstrategie etwas zu ändern. Als Trader verdiene ich gutes Geld bei kalkuliertem Risiko, dennoch war es in den letzten 10 Jahren häufig frustrierend für mich, Kursvervielfachunggen bei Aktien zu beobachten, bei denen ich deutlich tiefer Trading-Positionen eröffnet hatte, aber dann irgendwann nicht mehr dabei war.

    Eine Dialog Semiconductor hatte ich 2009 bei Kursen um die 0,82 gekauft und auch gut daran verdient. Ich nahm eine 50%-Rally in der Aktie mit und freute mich wie ein kleiner Schneekönig. Die Freude verflog schnell als Dialog Semiconductor immer neue Höhe erklomm. Meine 50%igen Kursgewinne kamen mir so bedeutungslos vor. Wenn ich dabeigelieben wäre, hätte ich aus 30.000 mittlerweile über 1,5 Mio. gemacht. Aber mit meiner Trading-Strategie würde mir so etwas niemals passieren. Die Chance geht gegen Null.

    Ich muss also, so meine Schlussfolgerung, ein Investentdepot aufmachen, wo Aktien nach dem Kauf quasi für Jahre verschwinden. Nur so kann ich mir die Chance auf Kursvervielfachungen bewahren. Mein risikobewusster Trading-Stil schafft so etwas nicht. Aktien, die sich vervielfachen, absolvieren oft solche große Schwankungen, so dass man als Trader einfach nicht dabei bleiben kann, denn sonst wäre man irgendwann kein Trader mehr. Zur Kerndefinition von Trading gehört ein konsequentes Risk -und Moneymanagement.

    Ich bin mir der Tatsache vollkommen bewusst, dass der Aktienkauf auf Sicht von mehreren Jahren hochriskant sein kann. Die Zukunft beschreitet oft Pfade, die niemand kommen sieht und ich selbst habe 2001 und 2008 die größen Crashphasen der Neuzeit mitgemacht. Ich weiß wie tief Aktien fallen können.
    Dennoch freue mich darauf, die Börsenphasen auch mal aus der Brille eines Investors zu erleben. Ich möchte mit den Unternehmen durch gute und durch schlechte Zeiten gehen. Ich möchte in der Krise einen kühlen Kopf bewahren und ich möchte in der Hausse meine niedrigen Einstiege feiern.

    Kommen wir nun also zur aktuellen Situation


    Es macht Sinn in einem langfristig ausgerichteten Investment-Depot immer dann zu kaufen, wenn an den Börsen die Kanonen donnern. Letzten Montag war es soweit. Der DAX verlor in der Spitze mehr als 7%. Ich wusste, dass es an der Zeit war, meine ersten Investments zu tätigen. Ich kaufte also 1000 Kuka zu 63,10 und 720 SAP zu 57.

    Nach einer Woche zeigen beide Positionen ein Plus von fast schon 10.000. Aber es ist bedeutungslos. Ich möchte Kuka während der vierten Phase der Industrialisierung mindestens solange begleiten, wie das Unternehmen eine führende Technologie vorzeigen kann. Die Welt in 30 Jahren wird durch eine nahezu komplett automatisierte Industrieproduktion gekennzeichnet sein - in allen Branchen und Sektoren. Sogar Großküchen, in denen in Krankenhäusern, Behörden, Unis und anderen Kantinen Essen zubereitet wird, werden mit Hilfe von Küchenrobotern weitgehend automatisiert arbeiten. Dass in großen Lagerhallen Menschen täglich um die 20 Kilometer per Fuß zurücklegen müssen, um Artikel in großen Regalen zu suchen, wird auch bald der Vergangenheit angehören. Der Siegeszug der Robotik wird unaufhaltsam sein. Darum investiere ich Kuka.

    Hier ist mein Investmentdepot



    Ich bin gespannt wo mich die Reise hinführen wird

    Mein Trading-Depot und Investment-Depot sind zusammen nun quasi ein geschlossener Kreislauf. Alles Geld, das ich mit Trading verdiene, werde ich sukzessive abheben und in Investments stecken. Irgendwann - so hoffe ich - wird dann mein Investment-Depot deutlich größer werden als mein Trading-Depot. Die stabile Kapitalkurve im Trading-Depot gibt mir Sicherheit. Die hoffentlich hohen Renditen im Investment-Depot, wenn ich auf die richtige Aktien setze, geben mir die Perspektive, die vollständige finanzielle Freiheit zu erreichen.

    SAP ist natürlich ein risikoaverses Investment. Ich erwarte für die Aktie eine jährliche Rendite zwischen 10 und 15%. Mehr wage ich mir mit SAP nicht zu erhoffen. Mittelfristig möchte ich auch Aktien mit geringeren Börsenwerten zwischen 100 und 500 Mio. in mein Investment-Depot aufnehmen, aber momentan sind die Bewertungen in den deutschen Nebenwerten-Segmenten einfach zu hoch, so dass ich erst einmal mit Blue Chips gestartet habe. Für SAP habe ich ein 15er KGV basierend auf den Gewinnerwartungen für dieses Jahr bezahlt. Mit einem 15er KGV fühle ich mich bei einem Burggraben-Unternehmen wie SAP wohl. Höhere Multiples müssten durch deutlich höhere Wachstumsraten kompensiert werden.

    Fazit: Der Start meines Investment-Depot ist geglückt. Ich betrachte es als gutes Omen, denn die kurzfristige Entwicklung ist bedeutungslos. Ein erstes Fazit kann ich mir in 5 Jahren erlauben. Begleiten Sie mich auf meinen Börsenabenteuern und sichern Sie sich den Zugriff auf mein Trading-Tagebuch.
    bewerten11 Bewertungen
    Durchschnitt: 4,3
    Sonntag, 30. August 2015
    Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

    Mal wieder ein Börsenkrach. Was Sie nicht vergessen sollten...

    Liebe Leser,

    die Konjunktur in China soll in diesem Jahr voraussichtlich um 7% wachsen - das plant zumindest die chinesische Regierung. 2014 betrug das Wachstum noch 7,4%. Die Börsen haben Panik. Vielleicht ist das der Vorbote dafür, dass es in China statt 7% nur 5% Wachstum geben wird. Bei all der Theatralik der Märkte muss man aufpassen, nicht die Tatsache aus den Augen zu verlieren, dass die Weltwirtchaft weiter stark expandieren wird: 2016 vermutlich um über 3%.

    2007 machte ich mir Sorgen. Wegen eines hohen Ölpreises von fast 150 USD je Barrel. Ich befürchtete eine zweite Ölkrise wie in den 1970er Jahren. 2015 muss ich mir um die Ölversorgung keine Gedanken machen. Der Preis versinkt im Boden und das ist jetzt nicht sprichwörtlich gemeint. Was soll also die Weltwirtschaft am Wachstum hindern? China und Indien wachsen allein dadurch, dass bestehende Technologien adaptiert werden. Das ist ein struktureller Anpassungsprozess, der nicht einfach so von heute auf morgen endet.

    Ich frage mich, warum ich eine BMW nach über 35% Kursverlust vom Jahreshoch nicht kaufen sollte! Das KGV auf Basis der letztjährigen Gewinne beträgt 8,9. Auf Basis der für dieses Jahr im Analystenkonsens geschätzten Gewinne sogar nur 8,2. Hat der BMW-Konzern im Jahr 2015 bei den Gewinnen sein Allzeithoch erzielt und wird nie wieder wachsen? Wohl kaum. Die gloable Autonachfrage steigt gemeinsam mit der Weltwirtschaftskraft.

    Es war an der Börse schon immer so, dass Zweifel dann aufkommen, wenn die Kurse stark am Fallen sind. Was ja verständlich ist, denn wenn keine Zweifel über die Zukunft der Weltwirtschaft mit im Spiel wären, wäre ja niemand so bescheuert, die eigenen Aktien panisch aus dem Depot zu werfen.

    Langfristig steigen Aktienmärkte in freien Gesellschaften. Das muss so sein, weil es technologischen Fortschritt gibt und die Menschheit lernt, neue Dinge zu produzieren oder bestehende Dinge mit weniger Ressourcen herzustellen.

    Die größte Gefahr für Europa und die Weltwirtschaft ist die Obrigkeitshörigkeit der Bevölkerung mit der Liebe zu sozialistischen Lösungsansätzen. Transferzahlungen nach Griechenland sind nicht harmlos, denn dadurch werden nicht funktionierende Strukturen länger erhalten. Der bittere Preis ist langfristig eine höheren Staatsquote, was wiederum bedeutet, dass marktwirtschaftliche Entscheidungen zurückgedrängt werden und noch mehr Geld stattdessen von Politikern einem Verwendungszweck zugeführt wird. Das ist traurig und schlecht.

    Was sollten Sie im Crash tun? Nutzen Sie Kursrückgänge, um Qualitätsaktien zu kaufen, mit dem Ziel diese 5 Jahre oder länger nicht verkaufen zu wollen. Diese Strategie ist die erfolgreichste Strategie zur Anlage überhaupt. Die Betonung liegt auf "Qualitätsaktien". Unsichere und unprofitable Geschäftsmodelle sind Gift für jedes Investment-Depot. Investieren Sie nur in Firmen, die Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz haben. So ist sichergesellt, dass bei einem Aktienkauf die Zeit ihr wichtigster Verbündeter ist.

    Viele Grüße
    Ihr Simon Betschinger

    Hinweis: Dies ist die Kolumne aus dem aktuellen "aktien" Magazin, für dessen Konzeption ich mich verantwortlich zeichne. Hier bei MasterTraders habe in meinen Channel "Der MasterTrader" den Crash am Montag genutzt, um mein neues Investment-Depot zu starten.
    bewerten5 Bewertungen
    Durchschnitt: 5,0
    Sonntag, 02. August 2015
    Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

    Meine 10-Jahresvision für die Amazon-Aktie!

    Liebe Leser,

    vor relativ genau einem Jahr, am 16. Juli 2014, diskutierte ich in der Sendung von Leaderboard Stocks TV darüber, in welche Aktie ich auf Sicht von 10 Jahren investieren würde. Die Fragestellung basierte auf dem hypothetischen Fall, dass ich wirklich mein gesamtes Geld in eine Aktie stecken und diese dann für mindestens 10 Jahren behalten müsste. Für welche Aktie würde ich mich dann entscheiden? Meine Antwort auf diese Frage war eindeutig: Amazon. Ich hätte dieses hypothetische Gedankenspiel umsetzen sollen, denn heute steht die Amazon-Aktie 80% höher.

    Warum hatte ich mich für die Amazon-Aktie entschieden? Weil ich erstens an den CEO-Faktor glaube und zweitens, weil ich erkannt hatte, dass Amazon angesichts des Genies von Jeff Bezos sehr günstig bewertet war. Ich bewundere an Jeff Bezos, dass er seine Branche in jeder Hinsicht dominiert. Sein Zitat "Deine Marge ist meine Chance" bringt es auf den Punkt. Amazon ist besser aufgestellt als jeder andere Online-Shop auf dieser Welt. Jeff Bezos ist der König seiner Branche. Doch nicht genug: Gleichzeitig treibt er in atemberaubenden Tempo neue Geschäftskonzepte und neue Geschäftsfelder voran.

    Jeff Bezos ist ohne Zweifel jemand, der neue Geschäftschancen und neue Märkte blitzschnell erkennt und diese dann konsequent bearbeitet. Er hat eine Vorstellung davon wie Amazon in 10 Jahren aussehen soll und gestaltet dann die Regeln der Branche im Sinne von Amazon. Das Angebot "Amazon Prime" und die digitalen Produkte, die Amazon quasi verschenkt, sind das beste Beispiel dafür. Bis die Konkurrenz begriffen hat, dass ein Prime-Kunde, der 59 im Jahr für diesen Status bezahlt, online dann auch alles über Amazon bestellt, ist Jeff Bezos schon uneinholbar enteilt. Analysten kritisierten, dass Amazon so viel Geld in die eigene Filmproduktion steckt. Jeff Bezos hingegen weiß, dass ein Quotenhit wie es HBO mit Games of Thrones geschafft hat, ihm 20 Millionen neue Amazon Prime Kunden bringen kann, die dann ihre Online-Shopping-Aktivitäten annähernd komplett zu Amazon verlagern.

    Bei der Bewertung der Amazon-Aktie standen für mich immer folgende Überlegungen im Vordergrund: Jeff Bezos ist ein Unternehmer-Genie. Er hat nun die finanzielle Macht, um seine Visionen zu verwirklichen. Die Amazon-Aktie war aus meiner Sicht daher im Juli 2014 mit einem KUV von etwa 2 ausgesprochen günstig bewertet. Man denke nur zurück man hätte heute noch einmal die Chance in den jungen Steve Jobs zu investieren. Dass dieser Mann dem Krebs zum Opfer gefallen ist, war ein Rückschlag für die ganze Menschheit. Wer weiß schon was "the next big thing" gewesen wäre.

    Worauf will ich hinaus? Es ist eine sinnvolle Strategie, sein Geld in Unternehmen zu investieren, die von visionären CEOs wie Jeff Bezos geführt werden. Auf der Suche nach solchen "Typen" - oder vielleicht auch "Ladys" - werden wir Sie hier im "aktien" Magazin unterstützen. Es ist das dritte große Leitthema dieses Magazins. Die anderen beiden Leitthemen finden Sie links von dieser Kolumnenseite.

    Meine Erwartungshaltung ist, dass Amazon die Umsätze in den nächsten 10 Jahren um etwa 150 Mrd. USD wird steigern können. Ich gehe hier nicht von einem exponentiellem Wachstum aus, sondern von einem leicht abnehmendem, stetigen Wachstum. Die Aktie hat das Potenzial sich in den nächsten 5 Jahren noch einmal zu verdreifachen.

    Hinweis: Solche langfristigen Szenarien setze ich u.a. im Musterdepot von "The Bullboard" um. Dort ist die Amazon-Aktie seit Depotaufnahme vor einem Jahr schon über 70% im Plus. Das Musterdepot von "The Bullboard" ist ein Realgeld-Depot und nachbildbar. Ich halte die Aktie aktuell. Meine Leser erhalten alle Transaktionen vor Börseneröffnung! Hier können Sie "The Bullboard" beziehen.

    Die ist die aktuelle Kolumne aus dem "aktien" Magazin.

    bewerten9 Bewertungen
    Durchschnitt: 3,9
    vitrade