vitrade
Information zum Blog
Simon Betschinger
Diplom Volkswirt
Master of Science
Geschäftsführer TraderFox GmbH
Chefredakteur TradeCentre Börsenbrief

Performance
Start: April 2006 mit 100.000 Euro
2006: +58.377 Euro (Bescheinigung)
2007: +367.000 Euro (Bescheinigung)
2008: +140.000 Euro (Bescheinigung)
2009: +362.000 Euro (Bescheinigung)
2010: +236.800 Euro (Bescheinigung)
2011: +70.000 (Bescheinigung)
2012: 142.898,85 (Bescheinigung)
2013: 258.586,98 (Bescheinigung)
2014: +109.136,13 (Bescheinigung)

Hinweis nach WPHG 34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Simon Betschinger handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.
vitrade

Simon Betschingers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Simon Betschinger schrieb am Dienstag, 20.09. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Leser, die Wirtschaftswelt steht wieder einmal vor einer größeren Umwälzung: Die Roboter kommen. Zum Beispiel die Roboter-Autos. Millionen von Menschen verbringen täglich mehrere Stunden auf der Straße. Was für eine Verschwendung von Zeit ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 9 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
27.09. 10:12 Uhr
*******************
23.09. 19:50 Uhr
*******************
23.09. 15:26 Uhr
Fokussiertes Investing-Depot: Depotübersicht und Kommentar
23.09. 15:01 Uhr
Trading-Depot Übersicht und Kauf 1300 CTS Eventim gekauft zu 31,20
22.09. 12:32 Uhr
1500 Software AG gekauft zu 37,53
Archiv
3 Beiträge
Juli 2016
1 Beitrag
Juni 2016
6 Beiträge
Mai 2016
2 Beiträge
April 2016
4 Beiträge
März 2016
1 Beitrag
Februar 2016
3 Beiträge
Januar 2016
1 Beitrag
Dezember 2015
4 Beiträge
November 2015
2 Beiträge
Oktober 2015
8 Beiträge
September 2015
4 Beiträge
August 2015
4 Beiträge
Juli 2015
4 Beiträge
Mai 2015
1 Beitrag
April 2015
1 Beitrag
März 2015
1 Beitrag
Februar 2015
2 Beiträge
Januar 2015
5 Beiträge
Dezember 2014
5 Beiträge
Oktober 2014
17 Beiträge
September 2014
12 Beiträge
August 2014
7 Beiträge
Juli 2014
2 Beiträge
Juni 2014
7 Beiträge
Mai 2014
4 Beiträge
April 2014
1 Beitrag
März 2014
2 Beiträge
Februar 2014
1 Beitrag
Januar 2014
5 Beiträge
Dezember 2013
1 Beitrag
November 2013
2 Beiträge
Oktober 2013
4 Beiträge
August 2013
3 Beiträge
Juni 2013
6 Beiträge
Mai 2013
2 Beiträge
April 2013
3 Beiträge
März 2013
2 Beiträge
Februar 2013
6 Beiträge
Januar 2013
8 Beiträge
Dezember 2012
5 Beiträge
November 2012
3 Beiträge
Oktober 2012
6 Beiträge
September 2012
6 Beiträge
August 2012
7 Beiträge
Juli 2012
3 Beiträge
Juni 2012
29 Beiträge
Mai 2012
15 Beiträge
April 2012
17 Beiträge
März 2012
9 Beiträge
Februar 2012
10 Beiträge
Januar 2012
11 Beiträge
Dezember 2011
13 Beiträge
November 2011
7 Beiträge
Oktober 2011
20 Beiträge
September 2011
43 Beiträge
August 2011
17 Beiträge
Juli 2011
13 Beiträge
Juni 2011
14 Beiträge
Mai 2011
11 Beiträge
April 2011
9 Beiträge
März 2011
9 Beiträge
Februar 2011
5 Beiträge
Januar 2011
8 Beiträge
Dezember 2010
10 Beiträge
November 2010
13 Beiträge
Oktober 2010
8 Beiträge
September 2010
9 Beiträge
August 2010
14 Beiträge
Juli 2010
12 Beiträge
Juni 2010
19 Beiträge
Mai 2010
12 Beiträge
April 2010
9 Beiträge
März 2010
7 Beiträge
Februar 2010
6 Beiträge
Januar 2010
7 Beiträge
Dezember 2009
7 Beiträge
November 2009
16 Beiträge
Oktober 2009
12 Beiträge
September 2009
14 Beiträge
August 2009
19 Beiträge
Juli 2009
25 Beiträge
Juni 2009
15 Beiträge
Mai 2009
9 Beiträge
April 2009
15 Beiträge
März 2009
13 Beiträge
Februar 2009
11 Beiträge
Januar 2009
20 Beiträge
Dezember 2008
21 Beiträge
November 2008
32 Beiträge
Oktober 2008
32 Beiträge
September 2008
18 Beiträge
August 2008
26 Beiträge
Juli 2008
9 Beiträge
Juni 2008
24 Beiträge
Mai 2008
35 Beiträge
April 2008
28 Beiträge
März 2008
28 Beiträge
Februar 2008
55 Beiträge
Januar 2008
38 Beiträge
Dezember 2007
44 Beiträge
November 2007
44 Beiträge
Oktober 2007
35 Beiträge
September 2007
54 Beiträge
August 2007
41 Beiträge
Juli 2007
34 Beiträge
Juni 2007
34 Beiträge
Mai 2007
37 Beiträge
April 2007
62 Beiträge
März 2007
88 Beiträge
Februar 2007
101 Beiträge
Januar 2007
83 Beiträge
Dezember 2006
43 Beiträge
November 2006
Der MasterTrader
Reales 100.000 Trading-Depot
Kategorie: Allgemein | 0 Kommentare

Samstag, 06. Februar 2016

Der Crash tobt und jetzt versteht jeder, warum die einfache Börse so schwierig ist.

Liebe Trader,

in der Theorie ist die Börse relativ einfach zu bewältigen. Wir wissen, dass ein Konjunkturzyklus im Schnitt rund 6 Jahre geht. Der Aufschwung dauert rund 5 Jahre, der Abschwung vollzieht sich heftiger und ist meist nach rund 12 Monaten wieder vorbei. Wir wissen auch, dass die Börsen irrational in dem Sinne sind, dass sie jeden konjunkturellen Abschwung zu einer tiefgehenden Kernschmelze des System uminterpretieren. Es gibt keinen vernunftbezogenen Umgang mit der Krise.

All das wissen wir und meinen Kindern würde ich deshalb beibringen: Investiert euer Geld in heftigen Börsenkrisen, kauft Qualitätsaktien und habt dann einfach Geduld. Soweit zur Theorie. Diese dürfte Ihnen auch bekannt sein, liebe Leser. Aktuell geht es darum die Theorie in der erlebten Praxis auch umzusetzen. Und auf einmal sieht die Welt anders aus. Wir erleben live mit, wie das Vertrauen in die Weltwirtschaft und unser Wirtschaftssystem schwindet.

Die eigentliche Ursache einer Börsenkrise sind nicht die Konjunkturschwankungen. Denn wenn ein Unternehmen ein oder zwei Jahre schwächere Zahlen liefert, erklärt dies noch lange keinen so drastisch Einbruch in der Unternehmensbewertung. Börsenkurse kollabieren, weil die Zweifel so real erscheinen, dass wir auf Jahre hinweg kein Wachstum mehr sehen werden. Analysten sehen die Autobranche derzeit am großen Peak und erklären warum in China die Autonachfrage auf Jahre hinweg nicht mehr wachsen wird. Und man wird in diesen Pessimismus regelrecht hineingezogen. Man blickt auf die Aktienpreise, die im freien Fall sind, und akzeptiert dadurch die pessimistischen Wachstumsaussichten als neue Realität.

Darum ist Börse nur in der Theorie einfach. In der praktischen Umsetzung muss einen Kampf gegen die vorherrschende Stimmung führen. Es ist nicht einfach in einer Welt wie der heutigen optimistisch zu sein, wenn es die anderen auch nicht sind. Darum kauft in der Krise meist auch keine Aktien, weil man kein Licht am Ende des Tunnels sieht.

Ich kenne die Spielregeln des Konjunkturzyklus nur zu gut. Schon Mitte letzten Jahres hatte ich angekündigt, dass ich Anfang 2016 hohe Cashbestände aufbauen wollte, weil ein konjunktureller Einbruch wahrscheinlich ist. Die wichtigste Makrogröße, an der man ablesen kann, dass eine Konjunkturabkühlung nicht mehr weit entfernt ist, ist übrigens die Arbeitslosenquote. Wenn die Arbeitslosenquote niedrig ist und quasi eine Vollbeschäftigung herrscht, dann kann die gesamtwirtschaftliche Konsumnachfrage nur noch so schnell wachsen wie Produktivität, also maximal um 1% oder 2% aktuell. In den USA, der größten Wirtschaftszone der Welt, herrscht nahezu Vollbeschäftigung. Das nährt die Gefahr von Überkapazitäten und enttäuschten Gewinnerwartungen.

Als Trader geht es mir derzeit gut. Ich habe aufgrund meiner pessimistischen Makroeinschätzungen den Cashbestand sehr konsequent hochgefahren. Ich habe in meinen Trading-Depots nur etwa 4% von den Allzeithochs eingebüßt. Das ist ein grandios guter Wert für so einen heftigen Marktumschwung.

Als Investor geht es mir gerade weniger gut. Ich fahre in "The Bullboard" (jetzt auch im MasterTrader-Channel enthalten) einen aktiven Investmentansatz, aber ich fahre eben einen Investmentansatz, bei dem ich keine markttechnisch, ausgelöste Verlustbegrenzung praktiziere. Die Philosophie ist, nur Aktien von Qualitätsfirmen zu kaufen, die aus einer Krise gestärkt hervorgehen. Beim Investieren konzentriere ich mich konsequent auf Aktien, bei denen die Zeit konsequent für mich spielt.

Die Notwendigkeit einen Investmentansatz zu praktizieren, habe ich vor 2 Jahren erst so richtig erkannt. Die meisten, der ganz großen Gewinner an der Wall Street sind alle Investoren. Es sind die Leute, die die langfristige Wirkung des Zinseszins-Effektes zu nutzen wissen. Ein Trading-Ansatz hat die angenehme Eigenschaft, dass man die Depotrückschläge gering halten kann. Das geht beim Investieren nicht. Das Problem eines Traders ist, dass es sehr schwer wird, in achtstellige Millionen-Euro-Vermögensbereiche vorzustoßen. Diese Renditeanomalien nach oben, macht man eher als Investor mit, wenn man die Neubewertungsphase eines großartigen Unternehmens komplett begleitet.

Ich habe für mich eine gesunde Mischung gefunden. Ich habe Trading-Depots und ich habe Investment-Depot. Ich bin erfahren genug, um beide Ansätze nicht zu vermischen.

Ich habe schon zwei Börsen-Kernschmelzen aktiv gehandelt. Einmal den Zeitraum von 2001 bis 2003. Und dann von 2008 bis 2009 die Finanzkrise. Ich weiß wie ich mich als Trader hier verhalten muss. Entscheidend ist die Geduld, auf die panischen Ausverkäufe zu warten. Eine andere Regel gibt es nicht, wenn man auf der sicheren Seite sein möchte.

Fazit: Verfolgen Sie meine Börsenabenteuer in meinem Trading-Channel "Der MasterTrader". Ich habe all meine öffentlichen Realgeld-Depot nun in einem Angebot vereinigt.
bewerten9 Bewertungen
Durchschnitt: 5,0
vitrade HTX light