Information zum Blog
Simon Betschinger
Diplom Volkswirt
Master of Science
Geschäftsführer TraderFox GmbH
Chefredakteur TradeCentre Börsenbrief

Performance
Start: April 2006 mit 100.000 Euro
2006: +58.377 Euro (Bescheinigung)
2007: +367.000 Euro (Bescheinigung)
2008: +140.000 Euro (Bescheinigung)
2009: +362.000 Euro (Bescheinigung)
2010: +236.800 Euro (Bescheinigung)
2011: +70.000€ (Bescheinigung)
2012: 142.898,85€ (Bescheinigung)
2013: 258.586,98€ (Bescheinigung)
2014: +109.136,13€ (Bescheinigung)

Hinweis nach WPHG §34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Simon Betschinger handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.

Simon Betschingers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Simon Betschinger schrieb am Samstag, 25.08. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Trade untenstehend sehen Sie die Übersicht meines fokussierten Investing-Depots. Es nähert sich der Marke von 500.000 €. Und das obwohl ich bereits fast 50.000 € entnommen hatte. In diesem Depot gibt es für mich nur den Weg nach vorne. Ich ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 3 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
20.09. 11:35 Uhr
*******************
14.09. 19:47 Uhr
*******************
14.09. 19:46 Uhr
The Bullboard Nr. 16 / 2018
12.09. 19:42 Uhr
Trading-Depot Update: Eine sehr komische Zeit, aber die Perspektive ist schön!
12.09. 17:11 Uhr
Trading-Depot: Aktuelle Übersicht und Kommentar
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Der MasterTrader
Reales 100.000 € Trading-Depot
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Dienstag, 30. September 2008

Volltreffer: Das Phänomen der "Kapitulations-Opening-Gaps"

Wenn die Masse der Trader vor Angst mit den Zähnen klappert und mit jeder erklären möchte, warum man diesmal die Panik nicht kaufen sollte, fühle ich mich meiner Sache 100%ig sicher. Betrachten Sie die heutige Performance einzelner Aktien:

K+S +16,7% nach dem Kapitulations-Opening-Gap
k+s

Kloeckner & Co +11,1% nach dem Kapitulations Opening-Gap
kloeckner

Phoenix Solar +27,2% zum Tief
phoenix

Dutzende weitere Beispiele könnten folgen...

Fazit: Wenn die Rebound-Matrix am Vorabend zeigt, dass viele liquide Aktien in den letzten 3 Tagen mehr als 20% verloren haben, dann muss man Panik zur Eröffnung kaufen. Ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis gibt es meiner Meinung nach an der Börse nicht!
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Montag, 29. September 2008
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Dow Jones: -777 (größter Punkteverlust in der Geschichte)

Der Dow Jones verzeichnet mit -777 Punkten den größten Punkteverlust seiner Geschichte!
Morgen dürften die Aktienkurse in Deutschland von Beginn an ins Rutschen kommen. Und dann heißt es für mich als Trader: Manche Dinge im Trader-Leben muss man riskieren, sonst ist man im falschen Beruf. Meiner Meinung nach gibt es an den Aktienmärkten kein besseres Chance-Risiko-Verhältnis als "Kapitulations-Opening-Gaps" nach starken Kursverlusten.

Morgen heißt es: Sattelt die Pferde und auf in die Schlacht!

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Montag, 29. September 2008
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Die Kursverluste sprengen jede Vorstellungskraft

Die Börse sorgt immer wieder für Überraschungen. Auch in diesen Tagen sprengen die Kursverwerfungen jede menschliche Vorstellungskraft. Aktien werden zusammen gefalltet wie Papiertücher. Der MDAX befindet sich 6% im Minus. Dieser Indexstand lässt ahnen, dass am deutschen Aktienmarkt kein Stein mehr auf dem anderen stehen bleibt.

Aareal Bank -42%
SGL Carbon -14%
Kloeckner & Co -13%
Commerzbank -20%
Infineon -14%
ThyssenKrupp -10%
K+S -12%
Salzgitter -11%
IVG Immobilien -18%

Hier wird die Aktienkultur in Deutschland endgütlig zu Grabe getragen. Die Aktienanlage als Form der Vermögensbildung ist durch solche hohen Kursschwankungen untragbar geworden. Niemand der für sein Alter vorsorgt, kann solche Vermögensschwankungen ertragen. Die Börse ist zum Paradies für Spekulanten verkommen. Zu einem Spekulationsobjekt, das innerhalb kürzester Zeit reich machen kann. Und das ist sehr reizvoll! Ich hadere deshalb nicht mit der Situation, aber ich habe Mitleid mit allen Aktienanlegern.
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Montag, 29. September 2008
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Ein Meisterwerk des menschlichen Denkens

Capitalism, Socialism & Demogracy
Joseph A. Schumpeter
Das Buch ist bei Google Books kostenlos zu lesen.


Der Mann führt seine Überlegungen mit einer solch geistigen Brillianz, dass mir Angst und Bange wird, denn seine Schlussfolgerung lautet: Am Ende wird der Sozialismus siegen, weil der Kapitalismus an seinem eigenen Erfolg scheitern würde. Wenn man aktuell die politisch Auferstehung der Linkspartei verfolgt und den Kapitalismus-Hass der Bevölkerung betrachet, ist man geneigt die aktuelle Situation als brandgefährlich zu bezeichnen. Nicht aus wirtschaftlicher Sicht, sondern aus gesellschaftlicher Perspektive.
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Montag, 29. September 2008
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Die vollendete Schönheit des Kapitalismus

Man muss die Börsenbewegungen aus der Vogelperspektive betrachten, um die ganze Schönheit des kapitalistischen Systems zu erkennen. Diese extreme Korrektur von Fehlentwicklung, wie wir sie aktuell im Bankensektor erkennen, ist im Grunde genommen die Stärke einer kapitalistischen Marktwirtschaft. Von den Narren in Nadelstreifen, die nach ihren kranken und falschen Methoden Milliarden verzockt haben, wird kaum einer übrig bleiben. Eine neue Generation wird an die Spitze treten, die verantwortungsvoller und nachhaltiger mit dem Geld umgeht.

Jeder Crash und jede Rezession wirkt bereinigend. Fehlentwicklungen werden korrigiert und am Ende ist die Welt besser als sie es vorher war! Was derzeit als Schwäche interpretiert wird, ist in Wirklichkeit die Stärke des Kapitalismus. In einer beeindruckenden Kompromisslosigkeit radiert er alles aus, was sich als unzweckmäßig herausgestellt hat. Diese Vernichtung von ineffizienten Strukturen ist die Quelle des langfristigen Wirtschaftswachstums!
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Sonntag, 28. September 2008
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Zitat aus "Capitalism, Socialism and Demogracy"

"The fundamental impulse, that sets and keeps the capitalist engine in motion comes from new consumers’ goods, the new methods of production or transportation, the new markets,… This process incessantly revolutionizes the economics structure from within, incessantly destroying the old one, incressantly creating a new one. This process of Creative Destruction is the essential fact about capitalism."

Joseph Schumpeter, 1942
Capitalism, Socialism and Demogracy
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Samstag, 27. September 2008
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Was jetzt zu tun ist

In der Geschichte der Wall Street gab es viele große Börsianer, die mit der Börsenspekulation ein Vermögen machten. Einige unter ihnen waren mit dem Talent einer wunderbaren Formuliergungsgabe gesegnet. Aus ihren Schriften können wir lernen. Lesen Sie bitte:

    Während der Baby-Baisse

    Und in der Baisse? Da hatte sich das Sommerlager in ein Krankenhaus verwandelt. Die große Mehrheit der Aktien war krank, aber manche von ihen waren kränker als die übrigen. Von dem Sturz waren beinahe alle Aktie betrofen. Es ging nun darum, abzuschätzen, wie krank sie waren und wie lange sie krank bleiben würden.
    ...
    Die nun folgende Zeit verbrachte ich wie ein Wettläufer, der sich fit macht für das Rennen. Ich verfolge Woche um Woche die Notierungen Barron's, während die Trendenz auf dem Aktienmarkt ständig nach unten gerichtet blieb und ich selbst keinerlei Aktien besaß. Ich versuchte, die Aktien ausfindig zu machen, die dem Absinken widerstanden. Meiner Überlegung nach mußten die Papiere, die es fertig brachten, gegen den Strom zu schwimmen, am schnellsten steigen, sobald die Strömung wechseln würde.

    Nach einer Weile, als der erste Schock der Baisse vorüber war, kam meine Chance. Gewisse Aktien begannen, der rückläufigen Tendenz zu widerstehen. Sie fielen zwar noch, doch während die Mehrheit entsprechend der allgemeinen Stimmung an der Börse schnell fiel, gaben diese Aktie nur unwillig nach. Ich konnte ihr Widerstreben förmlich spüren.

    Als ich die Sache genauer untersuchte, fand ich, dass es sich hierbei in der Mehrzahl um Gesellschaften handelte, deren Gewinntendenzen steil nach oben gerichtet waren. Daraus ergab sich die Schlussfolgerung, dass selbst bei einer Flaute auf dem Aktienmarkt Kapital in diese Wertpapiere floß. Dieses Kapital folgte den Gewinnerhöhungen wie ein Hund der Spur. Mit wurden durch diese Entdeckungen die Augen für eine völlig neue Perspektive geöffnet.

Dieses Zitat stammt aus dem Buch "Die Darvas Methode" von Nicolas Darvas und beschreibt den Aktienmarkt in der Zeit um 1957. Die Börse, das Spiel der Spiele, funktioniert seit Ewigkeiten gleich. Die Methoden, die zum Wohlstand führen, wurden in vielen Büchern niedergeschrieben. Ich habe all diese großen Werke gelesen und in der Zeit von 2003 bis 2007 mit verfeinerten Strategien sehr gut verdient. Jetzt gilt es, geduldig auf die Situationen zu warten, die den Startschuss zu großen Spekulationen geben.




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Freitag, 26. September 2008
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Anno 2003: Geschichte wiederholt sich

Ich muss diese Tage häufig an den Crash von 2001 bis 2003 zurück denken, der damals die Aktiennotierungen in unvorstellbare Tiefen riss. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber das gleiche Spiel scheint sich nun zu wiederholen. Betrachten Sie den Verlauf derErholungsbewegung von 2003 bis 2006.

Cenit hat sich ver30facht! Von 0,62 Euro stieg die Aktie auf etwa 19 Euro.


Colonia Real Estate stieg um das 40fache


Continental hat sich mehr als ver10facht!


Salzgitter stieg beinahe um das 30fache!


Solche Beispiele gibt es zu dutzenden. Diese Kursanstiege waren keine Ausnahme, sondern fast schon die Regel.

Wir haben eine harte Zeit. Vielleicht verstehen Sie jetzt warum ich immer noch so optimistisch bin. Je härter der Crash, desto höher sind die einfache Gewinne, die im Anschluss verteilt werden. Passen Sie bitte auf sich und Ihr Börsenkapital gut auf. Wenn Sie mit Trading derzeit keine Gewinne machen, dann bringen Sie Ihr Geld auf Tagesgeldkonten. Wichtig ist, dass Sie immer noch mit dabei sind, wenn der Crash vorbei ist. Verfolgen Sie die Börse weiterhin jeden Tag und malen Sie sich aus wie günstig einzelne Aktien bald zu haben sein werden. Das ist ungemein motivierend.
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Donnerstag, 25. September 2008
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System Trading: Das ist der Durchbruch!

Jeder Trader kennt diesen Chartverlauf:

1. Starker Kursanstieg
2. Konsolidierung mit geringem Volumen und bei kleiner Handelsspanne
3. Ausbruch und Trendfortsetzung

Wir haben mit der TraderFox Börsensoftware nun den Durchbruch erzielt und können diese Momentum-Charts nun zielsicher identifizieren. Betrachten Sie bitte folgende Beispiele:

Am Chartbild von IWKA erkennen Sie das Momentum-Prinzip. Zuerst verzeichnet die Aktie einen deutlichen Kursschub. Dieser deutet darauf hin, dass das Angebot-Nachfrageverhalten einen dauerhaften Wechsel erfahren hat. Dann beginnt die Konsolidierungsbewegung. Jetzt wird der Filter "Momentum Impuls 1" aktiv und zeigt alle Aktien, die die Kriterien erfüllen, auf der Signalliste an. Das rot eingezeichnete Rechteck bezeichnen wir als "Momentum Breakout Window". Es ist nur eine bestimmte Zeit lang geöffnet. Die Symetrie zwischen Zeitsachse und Preis ist eine der wichtigsten Komponenten, um starken Kaufdruck zu identfizieren. Denn ein Käufer, der sich unbedingt eindecken möchte, ist ungeduldig.

momentum impuls iwka

SAP bewegt sich zur Zeit in einer ähnlichen bullischen Konsolidierung.
momentum impuls sap

Bei Wacker Construction zeigt das Chartbild (Screenshot von gestern= ebenfalls, dass Kaufdruck in der Aktie ist. Hier will jemand rein und deshalb neigt die Aktie die sprunghaften Ausschlägen nach oben.


Fazit: Mit diesem Momentum-Screener habe ich alle Aktien, die sich durch hohen Kaufdruck und Aufwärtsdrang auszeichnen, immer sofort auf dem Schirm.
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Donnerstag, 25. September 2008
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Wie verlief die Bodenbildung 2003? Ein Szenario

Die derzeitige Situation ist mit der von 2003 vergleichbar. Vor fünf Jahren warfen deutsche Banken und deutsche Versicherer ihre Aktienpositionen auf den Markt. Das Ende der "Deutschland AG" wurde offiziell besiegelt. Heute sind es die amerikanischen Banken und Versicherungen, die ihre Anteile, die sie in den letzten Jahren aufgebaut haben, verscherbeln müssen. Das Positive an dieser Entwicklung ist, dass Aktien unter ihre langfristigen, fairen Werte fallen. Blicken wir zurück: Wie verlief 2003 der Übergang einer Bodenbildungsphase in die neue Aufschwungphase?

Die neuen Aufwärtstrends entwickelten sich erst als die Unternehmensnachrichten wieder positiv wurden. Die Börsianer wollten schwarz auf weiß in der Bilanz sehen, dass sich die Geschäftslage wieder zum Besseren wendet. Übertragen auf die heutige Situation würde das bedeuten, dass noch einige schwache Börsenmonate vor uns liegen. Die Ergebnisse zum 3. und 4. Quartal 2008 werden vermutlich miserabel ausfallen. Die Verunsicherung aufgrund der Bankenpleiten erreichte im September einen vorläufigen Höhepunkt, der auch auf andere Industriesektoren überschlug (siehe zum Beispiel Ifo-Geschäftsklima-Index).

Ein Szenario für die Börsenentwicklung: Die Verunsicherung unter den Anlegern ist so groß, dass nur noch Fakten zählen. Erst wenn die Bilanzen zum 3. Quartal auf dem Tisch liegen, dürfte sich neuer Mut entwickeln und die Märkte in den starken Börsenmonaten November, Dezember, Januar und Februar beflügeln.

Meine Grundsätze (aufgrund der großen Anzahl neuer Leser, wiederhole ich diese regelmäßig)

  • Alles wird gut. Das ist ein universelles Gesetz menschlichen Handelns, das ich Ihnen an anderer Stelle schon oft begründet habe. Der Weltuntergang wird nicht im Jahr 2008 statt finden. Die Frage ist nicht ob, sondern wann sich die Wirtschaft und die Börse wieder erholen werden.
  • Die Kapitalmärkte sind auf kurzfristige Sicht chaotisch und zufällig. Denken Sie nicht darüber nach was der DAX morgen oder übermorgen macht. Denken Sie in langfristigen Szenarien.
  • Das langfristige Szenario lautet: In der nächsten Hausse können Sie Ihr Geld vervielfachen. Die Aktien sind durch die Bankenverkäufe ausgebombt und günstig bewertet. Das einzige Problem: Sie müssen genug Geld haben wenn der nächste Bullenmarkt startet.
  • Der größte Fehler ist, verlorenes Geld schnell zurück holen zu wollen. Wenn Sie in den letzten Wochen Geld verloren haben, dann machen Sie bitte langsam. Gehen Sie maximal mit 20% Ihres Kapitals in den Markt. Sie werden es automatisch merken, wenn der Weg des geringen Widerstandes wieder nach oben zeigt. Innerhalb kürzester Zeit die Verlust wieder reinholen zu wollen, wird in diesem Umfeld schief gehen.
  • Sie brauchen für den nächsten Bullenmarkt eine klare Strategie. Ein Strategie, die zeitlos ist und die bislang in jeder Hausse funktioniert hat. Morgen erkläre ich Ihnen noch einmal den Aufbau einer solchen Momentum-Strategie, die in Haussephasen riesige Gewinne hervorbringt.

Fazit: Ihre einzige Aufgabe in dieser Zeit ist, Ihr Trading-Kapital zu erhalten und sich nicht von der Börse komplett zu verabschieden. Sie müssen den Markt weiterhin beobachten und gut verfolgen wann die Aktientrends auf breiter Front wieder nach oben zeigen. Der nächste Bullenmarkt wird erneut Millionäre hervorbringen und pünktlich zum Start müssen Sie bereit stehen.

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Dienstag, 23. September 2008
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Warum Rezessionen notwendig sind für das langfristige Wachstum

Der Harvard Professor Joseph Schumpeter prägte bereits in der 40iger Jahren den Begriff "Creative Destruction", um den Prozess zu beschreiben wie neue, effiziente Produktionsmethoden alte und unprofitable Strukturen verdrängen. Monopolisten werden von jungen, innovativen Unternehmen vom Markt gefegt, alte Maschinen werden verschrottet und durch produktivere ersetzt, Arbeiter verlieren ihre Jobs und wechseln in andere Branchen. Die unbändige Kraft des Kapitalismus entspringt Schumpeter zufolge der Zerstörung veralteter industrieller Strukturen und Produktionsmechanismen, die durch neue Technologien und Produktionsabläufe ersetzt werden. Die fatalen Erscheinungen von Rezessionen wie Firmenpleiten, Restrukturierungen und der Abriss von ganzen Fabrikhallen könnten somit auch als gesunde Grundlage eines neuen Wachstumsabschnitts betrachtet werden.

Ökonomen sprechen von einem "Cleansing Effect", der in Rezessionen auftritt und die wirtschaftlichen Strukturen bereinigt. Lassen Sie mich Ihnen das anhand eines Beispiels erklären. Gut geeignet hierzu ist eine Pressemitteilung von Air Berlin von Mitte Juli. Ich zitiere den betreffenden Ausschnitt:

    Mit Beginn des Winterflugplanes will Air Berlin 14 Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge ausmustern – vor allem ältere Modelle, die umgerechnet auf den Sitzplatz einen besonders hohen Treibstoffverbrauch haben. Auf den Langstrecken werden vier Großraum-Jets vom Typ Airbus A330 weniger als bisher eingesetzt. Drei A330-300 davon sollen – vornehmlich vom Drehkreuz Nürnberg aus – auf Mittelstrecken eingesetzt werden; der vierte für planmäßige Wartungsintervalle zur Verfügung stehen und Gäste zu Kreuzfahrt-Schiffen rund um den Globus bringen.

Air Berlin verschrottet also die Flugzeuge mit dem höchste Treibstoffverbrauch, so dass die gesamte Flugzeugflotte produktiver wird und auch in Zeiten hoher Ölpreise effizienter arbeiten kann. Das ist der Cleansing-Effect!

Was wir in der Bankenlandschaft gerade sehen, ist nichts anderes. Hochriskante, kranke Strukturen der Investmentbanken werden vernichtet, um Platz zu schaffen für eine solidere Bankenlandschaft, die auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtet ist. Der Kapitalismus ist hier wie eine Bestie. Wer sich im Markt nicht behaupten kann, wird verschlungen. Am Ende entspringt daraus eine bessere Wirtschaftswelt, die den Grundpfeiler für langfristiges Wirtschaftswachstum bildet. Dieses Phänomen ist nicht neu, sondern gehört zu einer kapitalistischen Marktwirtschaft unweigerlich hinzu. Es heißt, auf deutsch übersetzt, "kreative Zerstörung".

Fazit: Die Perspektive der Weltwirtschaft ist, dass wir auf eine Phase des langen und gesunden Wachstums zusteuern werden. Die Beseitigung der kranken Strukturen im Bankenwesen braucht einige Zeit, aber am Ende wird die Welt besser sein als zuvor.
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Montag, 22. September 2008
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Warum die Gier gesund ist

In Krisenzeiten muss man aufpassen, dass man nicht aufgrund einer Kurzschlussreaktion, etablierte und richtige Prinzipien über Bord wirft. Die Gier der Investmentbanker wird von der Presse für die Finanzkrise verantwortlich gemacht. In großen Schlagzeilen fordern die Medien eine Abkehr von dem Motiv der Gewinnmaximierung.

Dabei sollte man nicht vergessen, dass die Gier die Triefkraft unserer Wohlstandes ist. Die Marktwirtschaft funktioniert, weil durch den Preismechanismus das egoistische Streben jedes Einzelnen zu einem für für die Allgemeinheit wünschenswertem Ergebnis gelenkt wird. Das ist eine der größten wissenschaftlichen Entdeckungen in der Geschichte der Ökonomie. Adam Smith wählte die Metapher der "unsichtbaren Hand” um zu beschreiben, was auf den ersten Blick vollkommen widersprüchlich erschien. Obwohl alle Menschen in ihrer egoistischen Art zu ihrem eigenen Voteil handeln, pendeln sich die Ergebnisse so ein, dass der gesamte Wohlstand einer Gesellschaft gesteigert wird. Ein unsichtbare Hand scheint die Dinge so zu lenken, dass alles einen guten Lauf nimmt. Adam Smith hatte noch keine schlüssige Erklärung für seine Erkenntnisse parat und musste die "unsichtbare Hand” wählen, um seine Intuition anschaulich zu formulieren. Im 20. Jahrhundert gelang Ökonomen der formale Beweis dafür. Am bekanntesten ist die Beweisführung für den den sogenannten ersten Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomie. Ich halte das Ergebnis nochmal fest: In einer Marktwirtschaft, wo Angebot und Nachfrage über ein Preissystem gesteuert werden, garantiert das Streben jedes Einzelnen nach Selbstverwirklichung und Profit, dass die Wohlfahrt der gesamten Gesellschaft gesteigert wird.

Nicht die Gier ist für die Bankenkonkurse verantwortlich, sondern der fehlende Ordnungsrahmen, der das Streben der Banker nach Reichtum in den richtigen Rahmen lenkt. Die Bonussysteme der Banker waren nach absoluten Gewinngrößen aufgebaut. Wer eine Milliarde Gewinn erzielte, erhielt einen gewaltigen Bonus. Das Risiko, wie dieser Gewinn erwirtschaftet wurde, bliebt unberücksichtigt. Ein Bonussystem, das "risk taking" bestraft, würde die ganze Problematik aus der Welt schaffen. Da die Banken selbst nicht imstande waren solche sinnvollen Bonussysteme zu etablieren, muss hier der Gesetzgeber eingreifen, und Bonussysteme basierend auf absoluten Gewinngrößen, ohne Berücksichtigung der Eigenkapitaleinsätze, einschränken.

Fazit: Man muss vorsichtig sein ökonomische Grundsätze über den Haufen zu werfen, die sich über mehrere Jahrzehnte hinweg etabliert und als richtig erwiesen haben. Nicht die Gier ist verwerflich, sondern nur die fehlende Steuerung des individuellen Strebens nach Reichtum.
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Sonntag, 21. September 2008
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Eine Zeit des Aufbruchs in das goldene Jahrzehnt

Diese Welt braucht Amerika. Jede Wirtschaftserholung geht von den USA aus. Warum? Weil wir uns in Deutschland selbst immer tiefer in die Krise hineinreden würden. Die USA hingegen machen es wie einst der Baron von Münchhausen. Sie ziehen sich selbst aus dem Sumpf. Mit einem 700 Milliarden Dollar Rettungspaket wird das Bankensystem quasi über Nacht gerettet. Vielleicht haben Sie im letzten TradeCentre Börsenbrief den Research-Bericht über Gesco gelesen. Dort hat der Vorstandschef der Mittelstandsholding, Hans-Gert Mayrose, eine aufschlussreiche Aussage gemacht. Die Geschäfts laufen zwar wunderbar, aber wenn jeder von der tiefen Rezession redet, werden die Unternehmen halt vorsichtiger mit ihren Neubestellungen. Das ist die deutsche Mentalität. Wir reden uns immer tiefer in eine Krise hinein, als sie eigentlich ist.

Unser Geldsystem ist das beste System, das es geben kann. Wie gut es funktioniert, hat sich letzte Woche erneut gezeigt. Drei der fünf größten amerikanischen Investmentbanken und dazu die zwei weltgrößten Hypothekenfinanzierer der Welt haben sich in die Pleite hinein gewirtschaftet. Und was passiert? Genau genommen gar nichts. Das realwirtschaftliche Chaos bleibt komplett aus. Sie können weiterhin einkaufen gehen und das gesellschaftliche Leben geht weiter. Es gab Fehler im System, aber das sollte uns nicht dazu verleitet, das System als ganzes in Frage zu stellen. In Zeiten des Goldstandards hätten solche Bankenkonkurse zu einem neuen 1929 geführt, weil die Zentralbank ihrem wichtigsten Werkzeug, der Geldschöpfung, beraubt gewesen wäre.

2010 bis 2020 sind die Jahre des Aufbruchs. Die Weltwirtschaft steht vor ihrem nächsten gewaltigen Produktvitätsschub. Der amerikanische Harvard-Ökonom Joseph Schumpeter bezeichnete diese Zyklen hohen Wachstums zu Ehren des russischen Ökonomen Nikolai Kontratieff als Kontratieff-Zyklen. Ein technischer Paradigmenwechsel setzt gigantische Investitionen in eine neue Technologien in Kraft. Der letzte Kontratieff-Zyklus war die Informationstechnologie, dessen wachstumssteigernde Wirkung in den letzten Jahren zum Erloschen gekommen ist. Die ganzen Blasen im Banken- und Immobiliensektor sind unter anderem Ausdruck mangelnder Investitionsaltnativen in den Industriesektoren. Das Geld fließt in die Kapitalmärkte, weil Anlagealternativen fehlen. Der entscheidende Punkt füh Ihre langfristige Investitionsplanung ist folgender, lieber Leser: Der nächste Pardigmenwechsel steht vor der Tür. Die Menschheit wird ihre Abhängigkeit vom Erdöl besiegen. Im zweiten Jahrezehnt des neuen Jahrtausends wird die Elektroauto- und Wasserstoffindustrie unserne Alltagdurchdringen. Das wird in der Wirtschaft zu einem regelrechten Produktivitätsschub führen, der die Aktienmärkte wie in den 90iger Jahren beflügelt.

Betrachten Sie den Langfristchart der amerikanischen Technologiebörse (Nasdaq100). Die Jahre 2000 bis 2009 waren verlorene Jahre. Nach der Informationtechnologie gab es keine neue technische Errungenschaft, die im Stande war für einen Produktivitätsschub zu sorgen. 2010 bis 2020 wird das goldene Jahrzehnt der Weltwirtschaft. Diese Theorie von mir kennen Sie seit bereits sie vielen Monaten. In China und Indien schließen sich 2 Milliarden Menschen unserem Wirtschaftsraum an. Dort entstehen gigantische Nachfragemärkte. Gleichzeitig wird die Umstellung auf eine vom Öl unabhängige Wirtschaft massive Investitionen in zahlreichen Industriesektoren auslösen.

Fazit: Als Börsianer können wir mit dem Wissen wie eine Aufschwungphase an den Aktienmärkten verläuft, in den nächsten Jahren ein kleines Vermögen verdienen. Wie eine solche Aufschwungphase verläuft, schildere ich Ihnen nächste Woche hier im Blog.

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Donnerstag, 18. September 2008
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Ich habe so etwas noch nie gesehen!

Solche starken Kursverluste bei traditionsreichen Milliardenunternehmen habe ich noch nie gesehen. Es ist wie eine Kernschmelze des Großkapitals. Keiner ist bereit, oder hat das Geld dazu, die Aktien aufzufangen. Wohl dem, der am Ende der Crashbewegung noch Geld übrig hat, um von der Erholung zu profitieren

ThyssenKrupp hat sich mal eben in wenigen Wochen halbiert!


Praktiker ist um 80% seit dem Hoch 2007 gefallen


MAN: Und noch ein DAX-Wert der sich halbiert hat.


Kloeckner & Co: Wo ist hier das Problem? Geht die Börse von einer Welt aus, die kein Stahl mehr braucht?
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Mittwoch, 17. September 2008
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Jetzt auch noch Morgan Stanley vor dem Bankrott?

Die Aktie von Morgan Stanley verliert aktuell 40%
Die Finanzkrise sprengt damit meine Vorstellungskraft. Ich hätte mir vor einem halben Jahr nie träumen lassen, dass sie solche Ausmaße annehmen wird. Trader ist ein fairer Beruf. Man wird für falsche Meinungen umgehend bestraft. Das ist gut so! Jammern hilft nichts. Man musss schauen, dass man die Chancen der Zeit nutzt.
Bei einem Blick auf die USA muss man die Frage stellen:
Gibt es auch nur eine einzige Bank, die solide geführt wurde?
So wie es aussieht nein. Es war offenbar weit verbreitet sich Hypothekenanleihen von Holzhütten in Kanada ins Depot zu legen.

Wenn Morgan Stanley fällt, bleiben nur noch Goldman Sachs und JP Morgen als große Investment-Banken übrig!
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Mittwoch, 17. September 2008
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Dieser Crash radiert alles aus

Der Crash radiert alle Kursgewinne aus. Viele Aktien fallen auf ihre Niveaus zu Beginn der Hausse. Die Amerikaner ziehen ihr Geld aus der ganzen Welt wieder ab, um daheim das Feuer zu löschen. An den russischen Aktienmärkten wurde heute sogar der Handel eingestellt. Der Abverkauf geht weiter

Software AG -10%
Arcander -9%
Wacker Chemie -9%
ThyssenKrupp -7%
Praktiker -8%
...

Praktiker: 4 Milliarden Euro Jahresumsatz, aber nur noch 400 Millionen Euro Börsenwert



Kloeckner & Co: KGV08 basierend auf den Planzahlen beträgt nur noch 3,5. Selbst wenn 2009 ein Katastrophenjahr wird, ist die Aktie günstig bewertet, wenn man an den nächsten Aufschwung 2010 denkt



Allianz: 5 verlorene Jahre



IVG Immobilien: So schnell ändern sich die Zeiten. Vor eineinhalb Jahren war es noch cool Immobilien auf Kredit zu kaufen. Heute ist es eine Todsünde!

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Mittwoch, 17. September 2008
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Ohne Worte: Kfw verschenkt Geld an Lehman Brothers

Die Tageszeitung "Welt" schreibt in ihrer Online-Ausgabe:

    Lehman Brothers in den USA standen vor der Pleite, da überwies die staatliche KfW-Bank noch 300 Millionen Euro an die Amerikaner. Der Großteil des Geldes ist wohl verloren. Jetzt fordert die Bundesregierung Aufklärung über die Zahlung. Die Finanzkrise reißt auch in deutschen Sicherungsfonds Milliarden-Löcher.

Die Inkompetenz von Bankern ist eine Konstante, die jedes Bankhaus dieser Welt ergreifen zu scheint. Nachdem die deutschen Staatsbanken Milliardenbeträge für US-Schrottimmobilien verzockt haben, verschenkt man jetzt auch noch deutsche Steuergelder an amerikanischen Banken. Die Welt schreibt weiter:

    Die Bundesregierung hat von der staatlichen KfW Aufklärung gefordert – über einen Kredit von mehreren Hundert Millionen Euro an Lehman Brothers. Pikant daran: Die KfW gewährte dieses Darlehen unmittelbar vor der Insolvenz des US-Instituts. "Fehlverhalten muss aufgeklärt werden", sagte ein Sprecher des Finanzministeriums in Berlin. Die Innenrevision der KfW müsse prüfen, wie dies passieren konnte.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel

Was soll man dazu noch sagen?
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Dienstag, 16. September 2008
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Woher kommt der Verkaufsdruck?

Die Aktien der UBS fallen heute um über 20%. Brauchen die Schweizer etwa auch dringend frische Gelder?


Folgende Beteiligungen besitzt die UBS am deutschen Markt (Quelle: Onvista). Viele der Verkäufe am deutschen Aktienmarkt werden gerade auf Banken zurück gehen, die ihre Aktive verscherbeln müssen.

UBS AG 1,35% Petrotec AG PET111
UBS AG 0,76% SKW Stahl-Metallurgie Holding AG SKWM01
UBS AG 1,03% Techem AG 547160
UBS AG 1,21% VTG AG VTG999
UBS AG 0,73% Tipp24 AG 784714
UBS AG 2,94% BASF SE 515100
UBS AG 2,70% Volkswagen AG 766400
UBS AG 1,96% Heidelberger Druckmaschinen AG 731400
UBS AG 2,71% centrotherm photovoltaics AG A0JMMN
UBS AG 1,44% Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG 843002
UBS AG 1,59% Vivacon AG 604891
UBS AG 0,14% Rosenbauer International AG 892502
UBS AG 2,61% Colonia Real Estate AG 633800
UBS AG 2,80% METRO AG 725750
UBS AG 2,25% Roth & Rau AG A0JCZ5
UBS AG 2,22% Versatel AG A0M2ZK
UBS AG 3,02% HeidelbergCement AG 604700
UBS AG 2,37% MTU Aero Engines Holding AG A0D9PT
UBS AG 2,88% MPC Münchmeyer Petersen Capital AG 518760
UBS AG 1,93% SOLON AG für Solartechnik 747119
UBS AG 2,44% MAN AG 593700
UBS AG 2,73% Thielert AG 605207
UBS AG 2,13% Tognum AG A0N4P4
UBS AG 1,92% EPCOS AG 512800
UBS AG 3,00% Adecco S.A. 922031
UBS AG 1,88% Nordex AG A0D655
UBS AG 0,88% ErSol Solar Energy AG 662753
UBS AG 0,05% BERU AG 507210
UBS AG 0,90% ALTANA AG 760080
UBS AG 2,74% CENTROTEC Sustainable AG 540750
UBS AG 2,03% Deutsche Postbank AG 800100
UBS AG 0,89% Premiere AG PREM11
UBS AG 2,99% Solar-Fabrik AG für Produktion und Vertrieb von solartechnischen Produkten 661471
UBS AG 1,85% Deutsche Euroshop AG 748020
UBS AG 1,96% CURANUM AG 524070
UBS AG 1,81% Masterflex AG 549293
UBS AG 2,39% Allianz SE 840400
UBS AG 2,53% cash.life AG 500910
UBS AG 2,58% Commerzbank AG 803200
UBS AG 0,01% REpower Systems AG 617703
UBS AG 1,92% SolarWorld AG 510840
UBS AG 1,65% LEONI AG 540888
UBS AG 3,00% ADVA AG Optical Networking 510300
UBS AG 1,55% TUI AG TUAG00
UBS AG 5,00% CENIT AG Systemhaus 540710
UBS AG 2,73% Pfleiderer AG 676474
UBS AG 8,24% Nobel Biocare Holding AG A0NH9T
UBS AG 2,36% Merck KGaA 659990
UBS AG 0,30% Arques Industries AG 515600
UBS AG 1,74% PUMA AG Rudolf Dassler Sport 696960
UBS AG 2,95% HOCHTIEF AG 607000
UBS AG 1,54% Continental AG 543900
UBS AG 1,93% LANXESS AG 547040
UBS AG 2,84% STADA Arzneimittel AG 725180
UBS AG 1,09% adidas AG 500340
UBS AG 2,92% Balda AG 521510
UBS AG 2,98% Bayer AG 575200
UBS AG 2,58% Praktiker Bau- und Heimwerkermärkte Holding AG A0F6MD
UBS AG 3,00% Gerresheimer AG A0LD6E
UBS AG 2,68% CeWe Color Holding AG 540390
UBS AG 2,30% ThyssenKrupp AG 750000
UBS AG 0,43% Delticom AG 514680
UBS AG 2,08% Rheinmetall AG 703000
UBS AG 2,86% Norddeutsche Affinerie AG 676650
UBS AG 2,77% GEA Group AG 660200
UBS AG 2,20% Klöckner & Co SE KC0100
UBS AG 3,02% CABLE & WIRELESS PLC 866663
UBS AG 1,43% RWE AG 703712
UBS AG 0,76% E.ON AG ENAG99
UBS AG 2,21% Bilfinger Berger AG 590900
UBS AG 1,85% GILDEMEISTER AG 587800
UBS AG 2,11% Hypo Real Estate Holding AG 802770
UBS AG 2,41% Deutsche Börse AG 581005
UBS AG 0,29% AMB Generali Holding AG 840002
UBS AG 2,50% Deutsche Bank AG 514000
UBS AG 1,61% Deutsche Lufthansa AG 823212
UBS AG 2,54% KUKA AG 620440
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Dienstag, 16. September 2008
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TRADER's HELL II: Es gibt nur eine Chance!

Verkaufswellen unglaublichen Ausmaßes schwappen über die Finanzmärkte. Die Amerikaner holen ihr Geld in die USA zurück, weil sie es dort brauchen, um Bilanzlöcher zu stopfen. Das ist der Grund warum der Dollar so stark ist in den letzten Wochen. In Deutschland wird gerade alles abverkauft:

Deutsche Postbank -10%
Arcandor -15%
Commerzbank -17%
Allianz -8%
Aareal Bank -8%
Hannover Rück -8%
HypoReal Estate -8%

Wenn die Wende kommt, dann wird es schnell gehen und viele Aktien werden in wenigen Tagen zwischen 20% und 30% machen. Meine größte Sorge ist, dass diese Erholungsbewegung nach 20 Uhr an den US-Märkten eingeleitet wird und ich dadurch nicht aufspringen kann.

Banken weltweit müssen ihr Aktiva verkaufen, um ihre Löcher in den Bilanzen zu decken. Das sorgt jetzt für irrationale Verkaufsschübe! Auch wenn es zur Zeit niemand hören möchte. Die makroökonomische Langfristperspektive ist ausgezeichnet. Irrationale Verkäufe waren schon immer die beste Grundlage für eine gesunde Hausse. Das Problem ist nur: Man muss liquide sein, wenn die neue Aufwärtsbewegung startet... Ich wünsche Ihnen das Beste, liebe Leser, in diesen harten Zeiten!
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Montag, 15. September 2008
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TRADER's HELL

Heute morgen sah es noch ganz gut, aber heute Abend sage ich rückblickend!
Autsch - das war die TRADER's HELL
An der hohen Volatilität bin ich heute verzweifelt.

Commerzbank -9%
Deutsche Postbank -7%
Aareal Bank -9%
Hochtief -9%

Man muss ich in diesem Höllenmarkt, der sich ständig vor einem großen Ausverkauf drückt, jeden Tag neu motivieren!

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Montag, 15. September 2008
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Ich mag solche Märkte - eine nüchterne Betrachtung

Liebe Leser,

endlich kann man sich wieder wohl fühlen. Nachdem bei 8000 Punkten im DAX in den Diskussionsforen alle genau wussten warum es mit den ganzen Aktien weiter nach oben gehen würde, wissen jetzt alle ganz genau, warum der Markt weiter einbrechen wird. Ich fasse nüchtern die Ausgangslage zusammen:
  • Der Ölpreis ist um über 30% gefallen in den letzten Wochen. Andere Rohstoffpreise ebenfalls. Das hat zwei Vorteile. Erstens lässt der Inflationsdruck nach und zweitens sinken die Einkaufskosten der Unternehmen und Verbraucher. Eventuell sieht die amerikanische Notenbank FED nun bereits wieder Spielraum für Zinssenkungen.

  • Alle negativen Nachrichten sind auf dem Tisch. Das amerikanische Finanzsystem ist marode, das ist mittlerweile allgemein bekannt. Aber mittlerweile haben sich starke Banken hervorgetan, die als Sieger hervorgehen und Marktanteile gewinnen werden: Goldman Sachs, JP Morgen, Bank of America, Norhern Trust, US Bancorp

  • China und Indien wachsen weiterhin real mit 8% bzw. 6%. Hier entstehen riesige Volumen- und Nachfragemärkte!

Fazit: Sobald die Börsianer auch nur fünf Minuten in Ruhe nachdenken, schießt der DAX nach oben! Über Gewinn und Verlust entscheidet nun halt lediglich wann diese 5 Minuten Gedenkzeit stattfinden werden *g*
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Sonntag, 14. September 2008
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Die Kunst des Rebounds!

Liebe Leser,

wenn Trader-Neulinge zu Besuch in meinem Trading-Office sind und mir ein wenig über die Schulter schauen, fällt es allen schwer zu glauben was ich über den Markt sage: "Ich habe keine Ahnung wie sich der DAX morgen entwickelt und ich denke auch nicht darüber nach!" Ich handle lediglich Aktien in Situationen, die mir vertraut vorkommen. Um den Zufall zu minimieren, fahre ich immer eine hohe Diversifikation.

Am Donnerstag und Freitag habe ich insgesamt 7 Rebound-Positionen eröffnet (siehe Depotübersicht im Premium-Blog). 6 dieser Positionen sind bereits im Gewinn.

Mein Rebound-Trading folgt klaren Regeln. Ich handle nur Muster, die in der Vergangenheit starke Gegenbewegungen eingeleitet haben. Indem ich 7 unterschiedliche Aktien kaufe, die alle diese Regeln erfüllen, minimiere ich den Zufall und erzwinge, dass mein System am Ende gewinnt. Lesen Sie heute im Premium-Blog welche Regeln erfüllt sein müssen, damit ich Rebound-Positionen eingehe.

Beispiel: Bauer habe ich am Donnerstag zu 43,72 Euro gekauft. Die Aktie schloss am Freitag bei 47,46 Euro. Das macht ein Gewinn von aktuell 8,5%.


Manz Automation habe ich am Donnerstag nach den gleichen Rebound-Regeln zu 109 Euro gekauft. Hier beträgt der Kursgewinn derzeit +5%


Fazit: Am Montag habe ich alle Möglichkeiten. Ich kann meine kleinen Rebound-Gewinne sichern, oder ich kann zu 100% in den Markt gehen, wenn der DAX freundlich eröffnet. Eine für mich unverzichtbare Börsensoftware für Rebound-Trading ist die TraderFox Rebound-Matrix. Folgen Sie dem Link und Informieren Sich sich hier was sich dahinter verbirgt (mit Bildern)!
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Donnerstag, 11. September 2008
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Erneut eine große Tragödie in der deutschen Industriegeschichte?

Liebe Leser,

Sie kennen meine klare Haltung zu deutschen Aktionären und insbesondere auch deutschen Fondsmanagern. Ein Haufen unwissender Narren, die ein Wachstumsunternehmen nicht einmal dann erkennen, wenn es offensichtlich ist. Ich bin heute noch sauer auf die ehemaligen REpower-Aktionäre, die letztes Jahr ihre Aktien an Areva und Suzlon andienten. Die Energie der Zukunft liegt auf den Meeren dieser Welt. Das war schon vor zwei Jahren offensichtlich und jetzt zieht REpower Milliardenaufträge an Land und wird das Wachstum der Offshore-Windenergie mitbestimmen. Als wir die REpower-Aktie damals bei 45 Euro in das TradeCentre Musterdepot aufnahmen, wurden wir verspottet. REpower seit mit einem KGV von 40 doch überteuert, hieß es. Jetzt steht REpower auf dem Sprung zum Milliardenunternehmen und kein deutscher Aktionär kann mehr davon profitieren. Weil es genug unwissende deutsche Fondsmanager gab, die deutsche Spitzentechnologie ins Ausland verkauften.

Wiederholt sich die Geschichte? Ich denke ja. Die Deutschen sind ein Volk von Zukunftspessimisten und Angsthasen. 2003 ließen sie den DAX auf 2200 Punkte fallen und auch gerade werden Weltmarktführer wieder auf absurd niedrige Bewertungsniveau gesprügelt. Lesen Sie zu diesem Thema bitte ein Warnung des Nordex-Chefs. Der Mann hat Recht! Ich zitiere einen DPA-Artikel

    Nordex-Chef warnt vor Übernahmen deutscher Umwelttechnik-Unternehmen
    HAMBURG (dpa-AFX) - Deutsche Umwelttechnik-Unternehmen sehen sich nach
    Ansicht von Nordex-Chef Thomas Richterich zunehmend der Gefahr eines
    Technologietransfers ins Ausland ausgesetzt. "Das Risiko ist groß, dass wir
    technologische Errungenschaften verlieren
    ", sagte der Chef des Hamburger
    Windanlagenbauers in einem Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" (FTD -
    Donnerstagausgabe). Deutsche Firmen aus der noch jungen Greentech-Branche
    könnten ihr enormes Wachstumspotenzial nicht ausschöpfen, wenn sie ihre
    Eigenständigkeit verlören.
    Die Ökoindustrie gilt laut FTD als eine der wenigen Zukunftsbranchen, in
    denen deutsche Unternehmen zu den Weltmarktführern gehören
    . Branchenkenner
    rechneten daher mit verstärkten Übernahmen in Deutschland. Immer wieder
    kursierten Spekulationen, wonach sich der US-Elektrotechnikkonzern General
    Electric für den Solarzellenhersteller Solarworld
    interessieren könnte.
    Im Zuge der Übernahme des Nordex-Konkurrenten REpower soll der
    indische Konzern Suzlon nach Informationen der Zeitung versucht haben, auch ohne
    eine vollständige Übernahme Technologie nach Indien zu transferieren, um eigene
    Qualitätsprobleme zu lösen
    . REpower gilt etwa bei der zukunftsträchtigen
    Offshoretechnologie (Windparks auf dem Meer) als einer der weltweit führenden
    Hersteller


Betrachten Sie den Chart von Nordex. Heute zieht das Unternehmen erneut einen 500 Millionen Euro Auftrag an Land. Der Auftragsbestand dürfte damit bei knapp 4 Milliarden Euro liegen. An der Börse wird Nordex immer noch für 1,4 Milliarden Euro verschenkt. Wir stehen hier mit dem TradeCentre-Musterdepot (das ist ein Realgeld-Depot, in dem wir unser eigenes Geld riskieren) antizyklisch auf der Käuferseite.

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Mittwoch, 10. September 2008
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OPEC will Ölpreis hoch halten- was das für uns bedeutet!

Kaum entspannt sich die Situation auf dem Ölmarkt, schon will die OPEC dagegen steuern. Darüber schimpfen oder sich aufzuregen, ist unangebracht. Wir können Staaten wie Saudi Arabien oder Russland nicht zwingen ihre Bodenschätze günstig an uns zu verkaufen. Die Ölförderländer wären schön blöd, wenn sie den Ölpreis nicht hoch halten würden.

Der Westen muss endlich aufwachen. Die Ölstaaten sind unsere wirtschaftlichen Feinde und bitte Konkurrenten, um unser hart verdientes Einkommen. Die Politik muss die Einführung von Elektroautos mit massiven Subventionen beschleunigen. Ja, Sie lesen richtig. Technologie-Subventionen sind die einzige Art von Subventionen, die Sinn macht, weil dadurch eine Technologie schneller zur Marktreife gebracht werden kann!

    Opec senkt doch überraschend Fördermenge
    Quelle: Handelsblatt
    Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) senkt jetzt doch die eigenen Fördermengen. Überraschend reduziert sie die Rohöl-Produktion um rund 520 000 Barrel täglich. Und es gab noch mehr Neuerungen.

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Dienstag, 09. September 2008
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Pure Verkaufspanik - nur noch ein Verlusttag fehlt

Liebe Abonnenten,

unter den deutschen Aktien aus der zweiten Reihe herrscht pure Verkaufspanik

SGL Carbon -11%
Bauer -9%
Salzgitter -8%
Q-Cells -8%
Gildemeister -7%

In den letzten 3 Tagen ergeben sich folgende Kursverluste:

Manz Automation -18%, 2% unter den Bollinger Bändern
Bauer -18%, 4% unter den Bollinger Bändern
SGL Carbon -17%,6% unter den Bollinger Bändern
Aixtron -16%, 2% unter den Bollinger Bändern
Salzgitter -16%, 6% unter den Bollinger Bändern

Bei diesen Aktien fehlt nur noch ein schwacher Sell-Out-Tag, dann muss man kaufen. Das sagt meine Erfahrugn aus unzähligen Crashs. In den letzten Monaten hat sich der Markt immer vor dem befreienden Ausverkauf gedrückt. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich doch noch meine Panik-Peaks bekomme.

Aufschlussreich ist der langfristige Blick auf einzelne Aktien. Man sieht dass bei Titeln wie Kloeckner & Co bereits die gesamten Haussegewinne wieder ausradiert wurden

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Montag, 08. September 2008
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Wachstumsmarkt Indien und wie Deutschland davon profitiert

Wie kann man pessimistisch für die Weltwirtschaft sein? In Indien und China entstehen gerade die Märkte der Zukunft. In Europa und den USA leben etwa 600 Millionen Menschen. In China und Indien leben über 2 Milliarden Menschen, die bislang nur zwei Dollar je Kopf im Schnitt verdienen. Wir befinden uns also immer noch ganz am Anfang einer explosiven Wachstumsphase der Weltwirtschaft.

Im heutigen Handelsblatt, wird der indische Handelsminister Kamal Nath interviewt!

Frage: Herr Nath, die Weltwirtschaft wankt, auch Indiens Boom erschlafft. Wie schmerzlich ist der Abschwung?

Antwort von Herrn Nath: Es wird nicht länger dauern als ein Jahr, denn die Binnennachfrage treibt unser Wachstum. Durch die Turbulenzen der Weltwirtschaft wird es 2008 von über nun Prozent im Vorjahr auf sieben bis acht Prozent sinken, nicht darunter. Aber die wirtschaftspolitische Abwägung zwischen Inflationskontrolle und Wachstumsdynamik fällt wirklich schwer.

Liebe Leser, selbst in der Krise wachsen aufstrebende Märkte wie Indien um sieben bis acht Prozent. Deutschland als Exportweltmeister wird davon profitieren. Das sieht auch Handelsminister Nath so:

Frage: Welche Themen bestimmen Ihren Deutschlandbesuch?

Antwort von Herrn Nath: Energie, Ernährung, Finanzen und der Mittelstand. Unsere Beziehungen sind problemfrei. Wir teilen dieselbe Weltanschauung und Deutschland spielt seit Jahrzehnten eine Schlüsselrolle bei Indiens industrieller Entwicklung. Jetzt muss uns ein neuer Quantensprung gelingen bei der Zusammenarbeit.

Was folgern wir daraus? Die deutschen Maschinenbauer werden derzeit fast allesamt mit einstelligen KGVs bewertet, weil der Markt einen jahrlangen Abschwung erwartet. Ich sage voraus, dass die Exporte 2009 und 2010 erneut stark anziehen werden. Die deutschen Maschinenbau-Aktien werden dann von günstigen Bewertungen aus startend, eine grandiose Rally aufs Parkett legen! :)



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Freitag, 05. September 2008
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Erfahrungswerte für das Crash-Trading

Ein Blick auf die Rebound-Matrix zeigt
So stark haben ausgewählte Aktien in den letzten 3 Tagen verloren:

IVG Immobilien -26%
Q-Cells -17%
Kloeckner & Co -17%
K+S -17%
Bauer -16%
Solarworld -16%
Aixtron -16%
Gildemeister -15%
SGL Group -15%
Phoenix Solar -14%
Salzgitter -14%

Die letzten Crashbewegungen waren reif für einen Rebound als viele liquide Aktien aus MDAX und TecDAX innerhalb von nur 3 Tagen um mehr als 20% nach unten durchgereicht wurden. Das sind geldwerte Erfahrungswerte :)

Aktien wie SGL Carbon sind damit ganz knapp davor gepflückt zu werden. Am Montag würde ich bei weiteren Kursverlusten massiv kaufen. Manchmal ist Börse halt Glück. Wenn ich Pech habe, steigen die US-Märkte heute Abend im weiteren Verlauf. Wenn ich Glück habe, fallen sie und ich kann am Montag in extrem überverkauften Situationen einsteigen!



Was ist die Rebound-Matrix?
So schaut sie aus. Betrachten Sie den Screen-Shot. Sie sehen auf einen Blick welche Aktien am meisten verloren haben. Zudem wird eingeblendet wie weit die Aktien unter dem Bollinger Band notieren.
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Donnerstag, 04. September 2008
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Trading im "Markt des Grauens"

Mr. Market schlägt heute wieder mit voller Wucht zu. "Der Markt des Grauens" macht seinem Namen mal wieder alle Ehre! Die Aktienmärkte brechen ein:

Heidelberger Druck -9%
ProbSieben -7%
Bauer -8%
Aixtron -8%
Nordex -7%
MTU -5%
Leoni -6%
Infineon -5%

Trading ist insofern eine Frage der Psychologie, dass man immer hoch motiviert sein muss, um ständig neue Trading-Chancen zu suchen. Wenn die Aktienkurse so stark einbrechen, stelle ich mir immer ein Gummiband vor, das stark auseinander gezogen wird. Es geht dann immer darum den Zeitpunkt zu erwischen, an dem das Gummiband los gelassen wird und sich explosionsartig wieder zusammen zieht. Auf der Rebound-Matrix sehe ich ständig welche Aktien am stärksten abgegeben haben:

Seit den Tageshochs am Dienstag haben folgende Aktien am stärksten verloren:

IVG Immobilien -27%
Conergy -13%
Heidelberger Druck -13%
Solarworld -12%
Aixtron -12%
Plambeck -11%
K+S -11%

Im Laufe der Zeit habe ich viele Crashbewegungen mitgemacht und dadurch auch viele Erfahrungswerte gebildet. Der Markt ist regelmäßig bereit für einen Rebound wenn viele liquide Aktien aus MDAX und TecDAX innerhalb von zwei oder drei Tagen zwischen 20% und 30% abgegeben haben. Dann ist das Gummiband bereit wieder zusammen zu schnellen!

Fazit: Niemals die Hände über den Kopf zusammen schlagen, sondern ständig neue Chancen suchen!
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Donnerstag, 04. September 2008
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The Small Picture: Denken Sie nicht so viel darüber nach!

Im letzten Blog-Posting habe ich Ihnen dargelegt warum in meinem Herzen ein starker Bulle schlägt. Ich bin ein Zukunftsoptimist durch und durch. Ein wenig erstaunt war ich allerdings, dass eine düstere Bärenmarkt-Stimmung weit verbreitet zu sein scheint. Auf meinen letzten Beitrag habe ich sehr viel Ressonanz per Email bekommen und ich möchte an dieser Stelle für alle antworten.

Es gibt seit der dem Neuer Markt Crash mehr oder weniger nur noch Spieler an der Börse. Ein Spieler ist ein Trader, der seine Meinung über die Welt jeden Tag ändert. Wenn der Dow Jones einen roten 3% Minustag absolviert, dann glaubt der Spieler an den Weltuntergang. Wenn der Dow Jones 3% steigt, wird der Spieler wieder optimistisch.

Ich denke nicht viel darüber nach was der Markt in den nächsten beiden Wochen oder meinetwegen Monaten machenw wird. Wenn der DAX auf 5500 Punkte fällt, dann freue ich mich. Wenn der DAX auf 5000 Punkte fallen sollte, dann jubele ich. Und wenn der DAX auf 4000 Punkte fallen sollte, dann gehe ich zur Bank und nehme einen Kredit auf, um in den Aktienmarkt langfristig zu investieren.

Die Entkopplung des Depotstandes von Marktschwankungen. Das muss man als Trader gelernt haben. Einfach kein Geld verlieren, wenn es stark nach unten geht. Das Geld kommt von alleine wenn die nächste Hausse startet. Wann das ist, muss man nicht wissen. Kostolany und Livermore - meine persönlichen Helden - immer wieder betont, dass Geduld haben zu können die wichtigste Eigenschaft eines Traders ist.

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Dienstag, 02. September 2008
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The Big Picture: DAX 10.000 Punkte

Liebe Leser,

mit einem gewaltigen Satz geht es heute an den Aktienmärkten nach oben:

Deutsche Wohnen +11%
Wacker Construction +10%
Air Berlin +7%
Praktiker +7%
Heidelberg Druckmaschinen +7%
Deutsche Börse +7%
Infineon +6%
Lufthansa +4%
Aareal Bank +5%
Software AG +5%
und so weieter

Der Auslöser für diese Rally waren starke Verluste an den Öl-Börsen. Ich möchte Sie diesbezüglich an drei meiner Kernaussagen erinnern:

1. Die Weltwirtschaft will wachsen. In China und Indien warten zwei Milliarden Menschen darauf ihre Pro-Kopf-Einkommen den westlichen Standards anzupassen. Das einzige was die globale Konjunktur bremsen kann, sind explodierende Rohstoffkosten.

2. Die Finanzkrise wird überschätzt. In zwei Jahren wird niemand mehr darüber sprechen. Die 10te US-Bank hat seit Jahresbeginn Bankrott gemacht. Und was passiert? Gar nichts! Unser geniales Zentralbanken- und Geldsystem fängt die Fehlspekulationen gieriger und dummer Banken auf. Die Quelle des Wachstums sind technische Innovationen und der Antrieb jedes einzelnen Menschen sein Einkommen zu verbessern. Solange die Kreditmärkte für Industrieunternehmen funktionieren - und das ist weitgehend der Fall - wird Wachstum stattfinden.

3. Hohe Ölpreise sind nur noch in den kommenden fünf Jahren ein Problem. Danach wird sich die Welt vom Öl emmanzipieren. Der industrielle Anpassungsprozess für das ex-post-Öl-Zeitalter hat längst begonnen. Der Vormarsch der Elektroautos wird nicht mehr zu bremsen sein. 2009 kommen die großen Hersteller mit ersten Modellen auf den Markt. RWE wird in Berlin 300 Elektrotankstellen aufbauen und dieses Tankstellennetz später sogar auf 10.000 in ganz Deutschland erweitern, berichtet die Wirtschaftswoche. Daimler wird in einem ersten Testversuch dafür 300 Elektro-Smarts an ausgewählte Kunden verteilen. Toyota rechnet schon bald mit spürbaren Verbesserungen bei der Batterie-Technologie, die Elektroautos den Durchbruch ermöglichen wird.

Fazit: Wie soll ich pessimistisch sein wenn vor uns das goldene Jahrzehnt der Weltwirtschaft liegt? Die Menscheit wird ihre Unabhängigkeit vom Öl erringen und zwei Milliarden Menschen werden den Sprung in eine wohlhabende Mittelschicht vollziehen. Die Globalisierung wird ihren Höhepunkt erreichen und überall auf der Welt Wohlstand und Frieden verbreiten. Ich kann kein Bär sein. In mir steckt ein Bulle!

Betrachten Sie den DAX. Ein ganz gewöhnliche Korrektur nach einem euphorischen Bullenmarkt. Goldene Zeiten liegen vor uns. Ob die Rally mit Codewort "DAX 10.000" heute oder in einem halben Jahr beginnen wird, ist nebensächlich. Wichtig ist, sie bleiben bei der Stange und nehmen die neue Hausse von Anfang an mit!

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Montag, 01. September 2008
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Das wäre die Energierevolution - Windturbinen auf jedem Hausdach!

Liebe Leser,

diesen Spiegel-Artikel müssen Sie lesen: RWE hat sich an einer Firma beteiligt, die kleine Windturbinen für Hausdächer produziert.

    Sie sehen aus wie gigantische Rührstäbe eines elektrischen Handmixers. Mit rund fünf Meter Höhe und etwa drei Meter Durchmesser passen sie zwar in keine Küchenschublade, aber immerhin in Gärten, auf Hügel, Garagen- oder Hausdächer.

    Und wenn es nach dem Willen des Essener Stromversorgers RWE geht, dann sollen diese Rotoren dort in den nächsten Monaten und Jahren zu Tausenden installiert werden - in Deutschland, im Rest Europas oder auch in den USA.

    Denn bei den skurrilen Gestängen handelt es sich nicht um futuristische Skulpturen, sondern um Hightech-Windgeneratoren der allerneuesten Generation. Ohne große Geräuschentwicklung und ausladende Flügel drehen sie sich - egal, aus welcher Richtung der Wind gerade weht. Wegen ihrer geringen Größe und eines durchaus akzeptablen Gewichts sind sie auf Dächern und auf Hochhäusern unschwer zu installieren und erzeugen bis zu 10.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr.


Lesen Sie hier den gesamten Spiegel-Artikel

So sieht eine "Hausdach-Turbine aus"

Quelle: Quietrevolution.co.uk
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Montag, 01. September 2008
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André Kostolany in Hochform - zur Finanzkrise

Wieder in der NDR Talkshow, diesmal zur Russlandkrise 98 und diesmal mit einer angenehmeren Moderatorin

Kostolany zu hören, bedeutet zu lernen. Ein sehr angenehme Form des Lernens...

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