Information zum Blog
Simon Betschinger
Diplom Volkswirt
Master of Science
Geschäftsführer TraderFox GmbH
Chefredakteur TradeCentre Börsenbrief

Performance
Start: April 2006 mit 100.000 Euro
2006: +58.377 Euro (Bescheinigung)
2007: +367.000 Euro (Bescheinigung)
2008: +140.000 Euro (Bescheinigung)
2009: +362.000 Euro (Bescheinigung)
2010: +236.800 Euro (Bescheinigung)
2011: +70.000€ (Bescheinigung)
2012: 142.898,85€ (Bescheinigung)
2013: 258.586,98€ (Bescheinigung)
2014: +109.136,13€ (Bescheinigung)

Hinweis nach WPHG §34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Simon Betschinger handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.

Simon Betschingers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Simon Betschinger schrieb am Dienstag, 23.10. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Börsianer, es gibt an der Börse die beiden Hauptdisziplinen "Investing" und "Trading". Wichtig ist es, diese beiden Hauptdisziplinen nicht durcheinander zu bringen. Ich empfehle für jede Disziplin ein eigenes Depotkonto zu eröffnen. Sonst ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 5 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
14.12. 10:00 Uhr
*******************
14.12. 09:58 Uhr
*******************
12.12. 16:51 Uhr
1000 Activision Blizzard gekauft zu 43,85 € (Tradegate)
12.12. 16:16 Uhr
600 Krones gekauft zu 73,50 €
10.12. 15:34 Uhr
Trading-Depot: Übersicht, Performance und Kommentar
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Der MasterTrader
Reales 100.000 € Trading-Depot
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Donnerstag, 30. Juli 2009

Die DAX-Party läuft - 6000 Punkte bis Jahresende - selbst ich war viel zu pessimistisch!

Liebe leser,

der DAX schießt erneut um 2% nach oben. Nichts scheint diese Aktienrally aufhalten zu können. Ganz vorne bei der Hausse mit dabei sind deutsche Qualitätswerte wie Henkel. Dieser Titel kann aktuell um 4% zulegen. Kommt diese Entwicklung überraschend? Ja, und Nein. Überraschend kam für mich lediglich der Startzeitpunkt des zweiten Rallyschubes. Die Tatsache, dass die Kurse so stark ansteigen, wundert mich nicht, denn die Kurssteigerungen sind fundamental gerechtfertigt. Am 3. Juni schrieb ich folgendes in meinem Newsletter "Der Börsenspekulant":
    Wie geht es nun weiter im DAX? Bis Ende des Jahres sind Kurse über 6000 Punkten möglich. Die Pleite von General Motors hat die Wirklichkeitsillusion der Crashpropheten und Pessimisten zerstört. Die Illusion bestand darin zu glauben, dass diese Krise anders sei als die Krisen zuvor. Der Untergang des Kapitalismus wurde in der Presse quasi täglich angekündigt. Ein solcher Untergangs-Glaube ist nicht angebracht. Die Kraft, die die Wirtschaft jedes Mal wieder aus dem Sumpf zieht, ist das kollektive Handeln jedes einzelnen Menschen, der in der Krise seine Ernsthaftigkeit und Arbeitsanstrengungen erhöht, um die eigene Situation zu verbessern. Diese menschliche Verhaltensweise garantiert, dass nach jeder Rezession zwangsläufig der nächste Boom eingeleitet wird.

    Aus folgenden Gründen bin ich optimistisch für die weitere DAX-Entwicklung bis Jahresende! Natürlich wird zwischendrin ein sehr heftige Korrektur kommen, aber das wissen Sie ja selbst.

  • China und Indien entwicklen sich zu den neuen Wachstumslokomotiven der Weltwirtschaft. China wird 2009 etwa um 8% wachsen, Indien voraussichtlich um 6%. Globale deutsche Konzerne wie BASF oder Siemens werden immens von diesem Wachstum profitieren.
  • Die Geldmengenausweitung der FED tritt kurzfristige auf rigide Preisstrukturen. Mehr Geld bei gleichen Produktpreisen zieht einen Wachstumsschub nach sich.
  • Die kurzfristigen Zinsen sind extrem niedrig. Institutionelle Investoren können im Geldmarkt kaum noch Renditen erzielen. Blue Chips mit Dividendenrenditen von 6% wie E.ON sind die weitaus bessere Alternative.
  • Die jüngsten Konjunkturindikatoren zeigen ein Ende der Talfahrt - genau zum richtigen Zeitpunkt! Vermutlich werden große Unternehmen die Kurzarbeit bald wieder beenden können. Massenentlassungen bleiben uns somit erspart.

Nun stellt sich heraus, dass ich mit meiner Prognose des chinesischen Wirtschaftswachstums viel zu pessimistisch war. Vermutlich wird China auf gesamte Jahr gesehen mit über 10% wachsen. Das bedeutet, dass 2010 die Gewinne der DAX-Konzerne, wenn der Export wieder voll angesprungen ist, durch die Decke gehen werden. Die Aktienkurse werden diesen Gewinnsprung bereits in diesem Jahr vorwegnehmen. Mein 6000er-Kursziel, das ich am 3. Juni ausgegeben hatte, dürfte damit mit hoher Wahrscheinlichkeit erreicht werden.

Richtig stolz bin ich in diesen Tagen auf unsere neue Entwicklung, den Aktien-Screener "Dynamic Breakout Attack". Monatelang haben wir über die richtigen Screening-Mechanismen gegrübelt, nun endlich ging der Echtzeit-Screener Anfang der Woche online.

Der Filter "Dynamic Breakout Attack" identifiziert Aktien, die kurz vor der entscheidenden Widerstandszone Aufwärtsmomentum entwickeln und Kaufdruck zeigen. Am Mittwoch morgen wurde Evotec vom Screener angezeigt. Bei hohen Handelsvolumina näherte sich die Aktie ihrem Breakout-Niveau bei 1,15€. Ich warf noch schnell einen Blick auf die Nachrichtenlage:
    Hamburg, Deutschland - Evotec AG (Frankfurt Stock Exchange: EVT; NASDAQ: EVTC) gab heute bekannt, dass sie in ihrer Forschungskooperation mit Boehringer Ingelheim einen weiteren Meilenstein erreicht hat. Der Meilenstein wurde für die Identifizierung und Auswahl eines Folge-Wirkstoffkandidaten erzielt, der in die präklinische Entwicklung gehen wird. Es handelt sich um den sechsten Meilenstein in dieser mehrjährigen und umfassenden Kooperation und es ist die zweite Substanz, die innerhalb des letzten Jahres für die präklinische Entwicklung ausgewählt wurde.

Sofort wusste ich, dass ich diese Aktie kaufen musste. Gute Nachrichten sowie einen explosiven Breakout-Chart kann man einfach nicht ignorieren.

- Ich kaufte 20.000 Evotec zu 1,12€
- Ich verkaufte 20.000 Evotec zu 1,29€

Untenstehend finden Sie den Chart von Evotec mit einer Kopie meiner Orderausführungen!



Ich zeige Ihnen weitere Beispiele für Chartbilder, die der Screener "Dynamic Breakout Attack" identifziert hat:

Gestern entwickelte Stratec Biomedical unmittelbar vor den entscheidenden charttechnischen Widerstandsbereichen Dynamik. Der TraderFox Aktien-Screener zeigte mir die Aktie sofort an. Ich kaufte 1500 Stück zu 18,50€ und bin immer noch long. Sie werden mir Recht geben, dass man solche Charts in bullischen Märkten einfach kaufen muss.

Stratec

Zwei Breaks am US-Markt, denen ich folge, sind:

Parexel

Parexel Dynamic Breakout

Healthsout

Healthsout

Die Dynamik im US Health Care Sektor kommt nicht von ungefährt. Präsident Obama möchte das Gesundheitssystem reformieren, so dass jeder US-Bürger Zugang zu medizinischer Versorgung hat. Es ist klar, dass dieses Vorhaben die gesamte Branchen befklügelt. Vor zwei Tagen hat Coventry Health Care vorgemacht wie ein "Dynamic Breakout" verlaufen kann!

Coventry Health Care

Fazit: Mit dem neuen TraderFox-Screener "Dynamic Breakout Attack" macht Breakout-Trading so viel Spass wie noch nie!
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Mittwoch, 29. Juli 2009
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Meine DAX-Prognose: 2010 werden wir über 8000 Punkte steigen!

Liebe Leser,

die gestern veröffentlichten Kennzahlen sorgten für ein Raunen in der Finanzwelt. Die chinesische Konjunktur wuchs im zweiten Quartal um 14,8%. Damit wird meine Sichtweise bestätigt, die ich Ihnen 2008 gebetsmühlenartig gepredigt habe. Die Weltwirtschaft will wachsen. Die Finanzkrise kann diesen Wachstumsdrang nur ganz kurzzeitig unterbrechen. Weltuntergangs-Fanatiker machen immer den Fehler zu stark in makroökonomischen Kennzahlen zu denken. Es wird mit Staatsverschuldung, Inflation und anderen Zahlenwüsten argumentiert. Dabei ist die Triebfeder wirtschaftlichen Wachstums jeder einzelne Mensch, der ständig darum bemüht ist, seine Lebenssituation zu verbessern. In China und Indien gibt es mehr als 2 Milliarden Menschen, die nichts sehnlicher wollen als ihr Einkommen zu steigern. Genau das ist die Triebkraft für die Weltwirtschaft. Diese 2 Milliarden Menschen werden sich von einer Finanzkrise in den USA nicht aufhalten lassen. Ich bekräftige meine Prognose: "2010 bis 2020 wird das goldene Jahrzehnt der Weltwirtschaft". Der DAX wird vermutlich schon 2010 seine alten Hoch bei 8200 Punkten nach oben durchbrechen!

Wer profitiert von dem starken Wachstum in China und Indien? Die Antwort lautet: Deutsche Qualitätsunternehmen, die ihre Produkte weltweit verkaufen. Betrachten Sie bitte die DAX-Rally unter genau diesem Gesichtspunkt. Die deutschen Großkonzerne werden in Indien und China glänzende Geschäfte machen!

Werfen Sie nun einen Blick auf die Charts deutscher Qualitätsunternehmen. Das sind stabile und kräftige Aufwärtstrends!

Henkel
Henkel

BASF
BASF

Linde
Linde

Adidas
Adidas

Fazit: In China steigt die Konjunkturparty und deutsche Großkonzerne sind voll mit dabei!
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Dienstag, 28. Juli 2009
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Solarworld und chinesische Solaraktien: Kursgemetzel zu erwarten

Liebe Leser,

ich gebe zu, es macht mir Freude, Anhänger von Solaraktien regelmäßig zur Weißglut zu treiben. Wobei mir etwas sehr merkwürdiges auffällt: Immer wenn es um Solaraktien geht, treffe ich auf keine Menschen, die rational Argumente abwägen, sondern fast immer auf kleine Fanatiker. Das Paradigma, dass die Solaraktien-Anhänger verbreiten, lautet: Solarstrom gehört die Zukunft, Solaraktien muss man haben. Ich sage dann immer: Ja, Solarstrom gehört die Zukunft, aber Solaraktien werden fallen. Aber dann hört mir meistens niemand mehr zu und ich werde mit einem Wortschwall bombadiert, der die positiven Branchenaussichten schildert. Dann sage ich wieder: Ja, die Solarbranche wird wachsen, aber Solaraktien werden fallen. Spätestens dann halten mich die Solaraktien-Anhänger für verrückt. Die einen beschimpfen mich, die anderen suchen das Weite.

Da die moderaten Solaraktien-Fanatiker mittlerweile von den Aktienkursen deutscher Solarfirmen Lügen gestraft wurden, predigen sie auf einmal die guten Aussichten der chinesischen Solaraktien. In China kann man günstiger produzieren und die Subventionen der chinesischen Regierung sorgen für ein starkes Branchenwachstum. Darum müsse man chinesische Solaraktien kaufen. Ich kann nur noch müde lächeln, liebe Leser, und entgenge folgendes: Ja, in China garantieren staatliche Subventionen ein starkes Wachstum der Solarbranche, doch chinesische Solaraktien werden trotzdem fallen! Es ist nunmal so, dass ökonomische Logik auf der ganzen Welt gilt. Egal ob in Europa, Amerika oder China: Mit einem Massengut, das jeder große Konzern produzieren kann, lässt sich kein Geld verdienen. Das bedeutet, dass sich über kurz oder lang die operativen Renditen den Kapitalkosten annähern werden. Was bedeutet das?

Stellen Sie sich vor, Sie wollen eine Solaranlage bauen. Sie nehmen dafür 1 Millionen Euro Kredit auf, der zu 6% verzinst wird. Wenn die Solaranlage für 1 Millionen Euro jedes Jahr 60.000€ Gewinn abwirft, verdienen Sie genau Ihre Kapitalkosten, liebe Leser. Einen Eigenkapitalzuwachs erzielen Sie jedoch nicht. Genau das gleiche Prinzip gilt für große Unternehmen. Das Eigenkapital wird nur gemehrt, wenn mehr Geld als die Kapitalkosten verdient wird, man spricht dann von ökonomischen Renten. Die Solarbranche ist ein Massenmarkt, es gibt keine andere Produktdifferenzierung außer den Preis je Megawatt pro Flächeneinheit. In so einer Branche lassen sich keine ökonomischen Renten verdienen. Im Gegenteil: Meistens werden nicht einmal die Kapitalkosten verdient.

Solarworld wird noch wie ein Monopolist bewertet, der jahrelang ökonomische Renten wird einfahren können. Das wird so nicht funktionieren. Ich sage Ihnen für 2010 einstellige Aktienkurse voraus.



Auch chinesische Solarfirmen wie Suntech Power werden sich der ökonomischen Gesetzmäßigkeit langfristig nicht widersetzen können.



Fazit: Andrι Kostolany hat einmal gesagt: Es kommt an der Börse immer darauf an, ob es mehr Dummköpfe als Papiere oder mehr Papiere als Dummköpfe gibt. Im Solarsektor gibt es derzeit eindeutig mehr Dummköpfe als Papiere von Solaraktien. Ignorieren Sie bitte die lauten Empfehlungen für chinesische Solaraktien und investieren Sie niemals in diese Aktien. Ihr Geldbeutel wird es Ihnen danken!
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Montag, 27. Juli 2009
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Der massive Kaufdruck bei dieser Aktie setzt sich fort

Liebe Leser,

mit einem Tagesplus von 6% führt die Aktie Heidelberger Druckmaschinen die Gewinnerliste im MDAX an. Ich komme heute schon wieder auf diesen Titel zu sprechen, weil ich Ihnen zeige möchte, dass starkes Momentum keine Eintagsfliege ist, wenn man es richtig identifiziert hat. Warum steigt eine Aktie? Für den Trading-Erfolg ist es am wichtigsten, die fundamentalen Kräfte dahinter zu identifzieren. Starke Aufwärtstrends entstehen meist nur dann, wenn Institutionelle aus fundamentaler Überzeugung größerer Positionen akkumulieren. Letzte Woche habe ich ein systematisches Kaufverhalten bei Heidelberg Druck beobachtet und die heutige Entwicklung zeigt mir, dass ich richtig lag. Und seit heute kennen wir auch einen der Gründe warum die Aktie so stark gekauft wird. Ich zitiere die DPA:

    "Die Börsianer hoffen bei den schwer unter
    der Wirtschaftskrise leidenden Druckmaschinen-Herstellern Heidelberger Druck
    und manroland auf eine Fusion. Am Montag stieg die Aktie der
    börsennotierten Heidelberger Druck nach Spekulationen über einen Zusammenschluss
    um bis zu 5,4 Prozent. "Eine Konsolidierung in der Branche wäre deutlich positiv
    für die beteiligten Unternehmen", sagte ein Analyst. Damit ließen sich
    Überkapazitäten abbauen.
    Der "Platow Brief" hatte am Freitagabend geschrieben, die zwei Konzerne
    stünden in Verhandlungen über einen Zusammenschluss. Treibende Kraft sei der
    Versicherungskonzern Allianz , der an Heidelberger Druck 12 Prozent
    hält und über die Risikokapital-Tochter Allianz Capital Partners 65 Prozent an
    der ehemaligen MAN-Tochter manroland
    . Sprecher der drei genannten
    Unternehmen wollten den Bericht am Montag nicht kommentieren.
    "

Fazit: Ein starker Aufwärtstrend sollte immer von plausiblen fundamentalen Gründen begleitet werden. Wenn Sie die fundamentalen Kräfte richtig zu deuten wissen, erhöht das Ihr Chance-Risiko-Verhältnis gegenüber rein charttechnisch bedingten Trades um ein Vielfaches!

Heidelberger Druck 2

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Donnerstag, 23. Juli 2009
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World Wide Fahnenstangen!

Liebe Leser,

ich kann mich nicht daran erinnern, jemals eine so explosive Trendfortsetzung der Aktienmärkte gesehen zu haben. Die Börsen weltweit zeichnen Fahnenstangen in die Chartbilder, bei deren Anblick es einem schwindelig wird. Wie es mit dem Schwindel so ist, oft endet er in Übelkeit und bei einem Blick auf den DAX oder Dow Jones wird mir übel. An dieser jüngste Kursrally der letzten beiden Wochen habe ich gnadenlos unterpartizipiert. Eigentlich hätte mein Depot einen 30%-Sprung nach oben machen müssen. Das Geld lag auf der Straße, aber diesmal hat mich Mr. Market mit dieser grandiosen Kursrally auf dem falschen Fuß erwischt, ich agierte zu zögerlich und mit zu geringen Investitionsgraden.

Auffällig ist, dass die Indizes auf einmal Volatilitäten zeigen, die sonst nur in Zeiten fallender Kurse markiert werden. Starke Voltatilitäten sind immer ein Zeichen falsch positionierter Marktteilnehmer. Und es scheint so, dass sich die kollektive Weltuntergangsangst komplett auf die Positionierung der Marktakteure niedergeschlagen hatte. Das Big Money ist entweder short oder unterinvestiert. Ich hatte immer darauf hingewiesen, dass dieses ganze Finanzkrisen-Weltuntergangsgerede ein großer Irrtum ist. 2010 bis 2020 wird das goldene Wachstumsjahrzehnt der Weltwirtschaft, weil dann China und Indien zu großen Volumenmärkten heranwachsen, die auch in absouten Zahlen die Welt dominieren. Nächstes Jahr dürfte Deutschland von China bereits als Exportweltmeister abgelöst werden.

Dow Jones
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Dienstag, 21. Juli 2009
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Heidelberger Druck +5%: Die extreme Kursrally geht weiter

Liebe Leser,

gestern hatte ich Sie auf ein häufig zu beobachtendes Verhalten in Rallyphasen hingewiesen. Wenn die Wirtschaftszeitungen voll sind mit optimistischen Konjunkturprognosen, dann kaufe ich bevorzugt, die extremen Zykliker. Die Druckmaschinen-Branche gehört wohl zu den zyklischsten Branchen überhaupt, denn eigentlich benötigt kaum eine Druckerei eine neue Maschine. Die Modelle, die auf dem Markt sind, reichen vollkommen aus. Der einzige Grund warum Druckereien ständig neue Druckmaschinen anschaffen müssen, ist der Geschwindigkeitsvorteil neuer Modellgenerationen. Wenn nun also irgend ein Konkurrent einen Aufrüstungswettlauf beginnt und das neuste Modell mit 10% höherer Produktionsleistung je Stunde kauft, müssen irgendwann alle anderen Druckereien nachziehen. Dieser Wettkampf um die schnellsten Druckmaschinen findet fast ausschließlich in guten Konjunkturphasen statt, wenn die Druckerein Gewinne schreiben. So kommt es, dass die Umsätze und Gewinne von Heidelberger Druck in jedem Konjunkturzyklus extrem schwanken - genau so wie der Aktienkurs.

Je besser die Konjunkturnachrichten sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für ein neues Technologie-Wettrüsten unter den Druckereien. Aktien von extremen Zyklikern wie Heidelberger Druck tendieren deshalb zu extremen Kursbewegungen. Aktuell zeigt der Trend nach oben. Die Aktie kann heute um weitere 5% zulegen.

Heidelberger Druck
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Montag, 20. Juli 2009
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Die Extrem-Zykliker steigen - der Risikohunger ist zurück!

Liebe Leser,

nach dem Feuerwerk an positiven Konjunktur -und Unternehmensnachrichten (Intel, Goldman Sachs,...) scheinen die Konjunktursorgen plötzlich verschwunden zu sein. Der DAX marschiert seit 7 Tagen wie an einem Strich gezogen nach oben. Die Rally hat mich sowohl zu ihrem Startzeitpunkt als auch in ihrem Ausmaß überrascht.

Bezeichnend für den plötzlich erwachsenden Konjunkturoptimismus sind die extrem zyklischen Werte mit hohem Fremdkapitalanteil wie Heidelberger Druck oder Pfleiderer. Solche Unternehmen, die ständig um ihr Liquiditätspolster kämpfen müssen, werden von den Börsianern nur angefasst, wenn der Risikohunter wieder groß ist und demzufolge die Konjunkturerwartungen steil nach oben zeigen.

Heidelberger Druckmaschinen entwickelt starkes Momentum im kurzfristigen Bereich. Fundamental dürfte die Aktie nichts jedermanns Sache sein, aber in Marktphasen wie diesen, sind es genau solche Firmen mit hohem Leverage auf das Eigenkapital, die mich als Trader interessieren. Bärenmarktrallys in solchen Papieren erreichen schnell ein Ausmaß von 50% bis 100%.

Heiderberg Druckmaschinen
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Donnerstag, 16. Juli 2009
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Ankündigung: Extreme Range Trading

Liebe Leser,

die Extreme Range Trading Taktik, gehört zu meinen liebsten Börsenmanövern. Sie ist die ideale Ergänzung zu meinem Momentum-Breakout-Trading, weil der Einstieg hier antizyklisch erfolgt. Ich darf Ihnen heute folgende Ankündigung machen:

TraderFox ist Innovator für neue, innovative Trading-Tools, die es zuvor noch nicht gegeben hat. Innerhalb der nächsten beiden Wochen werden wir unseren neuste Entwicklung, das "Extreme Range Trading Tool" veröffentlichen. Worum handelt es sich beim Extreme Range Trading? Lesen Sie hierzu einige meiner real durchgeführten Trading-Beschreibungen:

- Extreme Range Trading mit WireCard: 900€ Gewinn
- Extreme Range Trading: Solaraktien als Volatility Pinball
- Extreme Range Trading: Schnelle Gewinne mit antizyklischen Einstiegen

Mit unserem neuen "Extreme Range Trading Tool" werden Sie auf einen Blick erkennen können, welche Aktien nach dieser Strategie kaufenswert sind. Wir werden Sie in der Rubrik "Aktuelles" informieren, sobald das Tool verfügbar ist.
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Mittwoch, 15. Juli 2009
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DayTrading: Meine kurzfristigen Trading-Manöver!

Liebe Leser,

kurzfristige Manöver spülen regelmäßig Geld auf das Trader-Konto. Das ist vor allem dann wichtig, wenn der Markt unentschlossen ist und keine eindeutigen Big Money Trades zu bieten hat. Ein kompletter Trader muss deshalb über einen fundierten Kenntnisstand kurzfristiger Taktiken verfügen. Ich versuche Sie so gut wie möglich dabei zu unterstützen, sich kurzfristige Trading-Taktiken anzueignen. Auf meinem TraderFox Trading-Blog schildere ich Ihnen nahezu täglich meine DayTrading-Manöver. Lernen Sie durch meine Beschreibungen wie Sie selbst vorgehen sollten.

Meinen DayTrading-Blog finden Sie auf www.traderfox.de. Aktuelle Themen sind:

-> Rebound-Trading mit Porsche: 900€ in einer halben Stunde
-> Momentum-Breakout bei WireCard: 1500€ über Nacht
-> Real Money Trend-Hopping: So verdiente ich heute 1.500€ mit Drillisch

Fazit: Man lernt Trading am besten aus eigener Erfahrung oder aus Erfahrungsberichten. Mit meinen Blogs gebe ich Ihnen hierzu eine wertvolle Ressource. Ich mache das nicht ganz uneigennützig. Ich zeige Ihnen wie Sie mit der TraderFox Trading-Software Geld verdienen können, weil wir Sie als Kunden gewinnen wollen.
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Dienstag, 14. Juli 2009
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Deutsche Bank +4%: Bullish Breakout Attack

Liebe Leser,

die Börse kann man mit einem Puzzlespiel vergleichen. Viele Bruchstücke von Informationen und Beobachtungen ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Für das Spiel der Spiele muss man alle Arten von Informationen berücksichtigen. Irgendwann gab es einige wenig geistreiche Zeitgenossen, die meinten, man müsse zwischen fundamentaler und technischer Analyse einen Graben ziehen. Das ist Unsinn. Aktienanalyse bedeutet, alle Informationen zu berücksichtigen, die für eine bestimmte Aktie relevant sind. Bei der Deutsche Bank waren die wichtigsten Informationen folgende:

  • Durch die EZB-Refinanzierungsspritze dürften die Banken im zweiten Halbjahr 2009 sehr gute Ergebnisse vorlegen.
  • Die Aktie der Deutschen Bank nahm gestern sofort den erst positiven Aufwärtsimpuls vom Gesamtmarkt an.



Das war bullisch und heute bestätigt die Aktie der Deutsche Bank diese Erwartung. Der Titel steigt aktuell um +4% auf und führt die Gewinnerliste im DAX auf Rang 2 mit an.

Fazit: Börsenbewegungen sind manchmal Zufall, manchmal aber auch das Ergebnis knallharter Fakten, die es zu beobachten und auszuwerten gilt.

Deutsche Bank
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Montag, 13. Juli 2009
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DAX +2%: Welche Aktien springen zuerst an?

Liebe Leser,

nach Tagen der Langweile schießt der DAX heute +2% ins Plus. Welche Aktien springen zuerst an? Diese Frage hat für mich an solchen Tagen oberste Priorität.

Mit dem TradingHQ können Sie in Echtzeit beobachten welche Aktien sich an die Spitze der Gewinnerlisten setzen. Gehen Sie auf www.tradinghq.de und starten Sie Ihr Realtime Trading-Desk!

Im DAX nehmen die Bank-Aktien die positiven Marktimpulse sofort an
. Die Story, die das Ergebnis einer Deutschen Bank im zweiten Halbjahr beflügeln dürfte, hatte ich Ihnen geschildert.

Deutsche Bank +3%



Commerzbank +4%

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Montag, 13. Juli 2009
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Desertec-Konferenz: Das sind die Kernaussagen!

Liebe Leser,

aktuell läuft die Konferenz der "Desertec Industrial Initiative". Bislang wurden folgende beiden Kernaussagen gemacht, die aus Börsianersichtweise interessant sind:

  • Desertec ist erst einmal auf Basis von solarthermischen Kraftwerken geplant, die Strom nach Bedarf liefern können, bei Tag und bei Nacht.
  • Die Stromerzeugungskosten sollen sich bis auf 5, 6 oder 7 Eurocents je KiloWattStunde belaufen. Durch technische Weiterentwicklung und Economies of Scale soll Wüstenstrom dadurch günstiger werden als Strom aus fossilen Energiequellen.

Die beiden einzigen in Europa börsennotierten Anbieter von solarthermischen Kraftwerken sind Abengoa und Solar Millennium. Solar Millennium ist schon deutlich angsprungen. Dass die spanische Agengoa Solar ebenfalls am Desertec Projekt beteiligt ist, hat sich am spanischen Aktienmarkt offenbar noch nicht rumgesprochen. Aber was nicht ist, kann ja eventuell noch werden...

Solar Millennium
aktuell +16% auf 25,55€
Ich bin long seit 20,50€ (siehe Premium-Blog)

Solar Millennium

Agengoa: Die Heimatbörse ist Madrid, aber in Frankfurt stellt der Makler kontinuierlich Taxen


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Freitag, 10. Juli 2009
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DAX - die Warnzeichen sind offensichtlich!

Liebe Leser,

Der DAX rutscht gegen Handelsende erneut ab. Die schlechten Daten des Michigan Konsumklima-Index drücken auf die Stimmung. Und damit verhalten sich die Aktienmärkte exemplarisch wie in den letzten Wochen:

- Gute Nachrichten führen zu fallenden Kursen
- Schlechte Nachrichten führen erst recht zu fallenden Kursen

Ebenfalls bärisch ist das Sentiment. Die Dipps werden gekauft, dennoch kann das die Märkte nicht stabilisieren. Unsere Sentiment-Berechnungen zeigen, dass die meisten Marktteilnehmer kurzfristig immer noch verstärkt auf der Longseite agieren.

10.07. 10 Uhr 0,64
09.07. 18 Uhr 0,56
09.07. 10 Uhr 0,69
08.07. 18 Uhr 0,67
08.07. 10 Uhr 0,66
07.07. 18 Uhr 0,71
07.07. 10 Uhr 0,79
06.07. 18 Uhr 0,66
06.07. 10 Uhr 0,56
30.06. 10 Uhr 0,68
29.06. 18 Uhr 0,57
29.06. 10 Uhr 0,79
26.06. 18 Uhr 0,89
26.06. 10 Uhr 0,67
25.06. 18 Uhr 0,78
25.06. 10 Uhr 0,62
24.06. 18 Uhr 0,63
24.06. 10 Uhr 0,84

DAX

Fazit: Das Chance-Risiko-Verhältnis für Long-Positionen ist nicht gut. Wenn gute Nachrichten nur abverkauft werden, lohnt es sich nicht auf steigende Kurse zu setzen!

Wie ich Ihnen gestern berichtet habe, beobachte ich die Deutsche Bank besonders intensiv. Momentan kann die Aktie ihre hohe relative Stärke im DAX verteidigen.


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Donnerstag, 09. Juli 2009
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Ausblick auf Q4: Die EZB-Gelddruckmaschine wirkt bei den Banken!

Liebe Leser,

ich beobachte die Aktie der Deutschen Bank derzeit aus dem Blickwinkel eines fundamentalen Bullen, der nur noch auf überzeugende charttechnische Longsignale wartet, um zuzuschlagen. Die EZB hat in ihrer letzten Sonderfinanzierungsrunde den europäischen Bankinstituten 442 Milliarden Euro in Form eines Zwölfmonatstenders zu 1% zugeteilt. Banken werden dieses Geld mit 4% bis 6% verzinsen können - überwiegend durch die Vergabe von Krediten. Das bedeutet konkret, dass der europäische Bankensektor im nächsten Jahr risikolose Gewinne in Höhe von 13,26 Milliarden Euro bis 22,1 Milliarden Euro verbuchen wird. Ich erwarte, dass diese zeitlich begrenzte EZB-Gelddruckmaschine sich bereits im 4. Quartal 2009 auf die Geschäftsberichte der Banken auswirken wird.

Die Deutsche Bank Aktie muss jetzt zeigen, dass sie die Kraft hat wieder in eine Struktur steigender Tiefs zu wechseln. Dann ist sie ein Bulle!

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Donnerstag, 09. Juli 2009
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Ein Realtime Trading-Desk wie es Profi-Trader benutzen!

Liebe Leser,

zusammen mit unseren Partnern können wir Ihnen auf www.tradinghq.de kostenlose Echtzeit-Börseninformationen zur Verfügung stellen. Unsere Realtimekurse sind Kursindikationen, die wir aus dem Daten-Feed zweier bekannter CFD-Broker berechnen. Mit Hilfe ökonometrischer Schätzer berechnen wir Echtzeit-Aktienkurse, die eine Indikation für die nächsten Ticks ergeben. Ein besonderes Highlight sind unsere Echtzeit Trading-Desks mit automatisch sortierbaren Kursenlisten!

Wozu sind automatisch sortierbare Echzeit-Kurslisten gut?
Professionelle Trader nutzen solche Kurslisten im Wesentlichen aus zwei Gründen:

- um zu beobachten welche Aktien und Branchen im Tagesverlauf Stärke entwickeln
- um auf extreme Kursbewegungen, zum Beispiel für Rebound-Trades, aufmerksam zu werden

Fazit: Besuchen Sie www.tradinghq.de und überzeugen Sie sich vom Nutzen der Echtzeit-Börseninformationen.

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Montag, 06. Juli 2009
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Sentiment-Umfrage mit Sprengkraft: Die Stimmung der milliardenschweren Asset Manager!

Liebe Leser,

eine exklusivere Stimmungsumfrage wird man wohl nirgendwo her bekommen. Die Redaktion der Financial Times befragt jedes Quartal große Fondsgesellschaften nach ihrer Einschätzung zu den Aktienmärkten. Heute wurden die Ergebnisse der aktuellen Umfrage veröffentlicht. Teilgenommen an der Umfrage haben unter anderem:

    Aberdeen Asset Management
    Allianz Global Investors
    Barring Asset Management
    Berenberg Bank Asset Management
    Dekabank
    Deutsche Postbank Financial Services
    JP Morgan Asset Management
    Raiffeisen Capital Management
    SEB Asset Management
    Threadneedle
    Vontobel
    West LB Mellon

Das verwaltete Vermögen dieser Gesellschaften beträgt etwa 1.400 Milliarden Euro. Die Auswertung zeigt nach der Kursrally im DAX einen sehr hohen Optimismus:

    "Während im märz noch knapp zwei Drittel der Fondshäuser die europäischen Aktienmärkte pessimistisch sahen und nur 15 Prozent von steigenden Kursen ausgingen, hat sich das Verhältnis nun nahezu umgekehrt. Rund 63 Prozent der befragten Investoren haben wieder Zutrauen, nur ein Drittel ist noch negativ eingestellt. Auch für die übrigen Märkte hat sich die Stimmung im abgelaufenen Quartal deutlich aufgehellt!"


Fazit: Höchste Vorsicht ist angebracht, liebe Leser. Die Entwicklung des Sentiments in den letzten Monaten und das Reaktionsschema der Institutionellen lässt eigentlich nur einen Schluss zu: Es wird noch einmal kräftig rumpeln an den Märkten!


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Freitag, 03. Juli 2009
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Das ist die gemeinste aller Fallen von Mr. Market!

Liebe Leser,

"das Spiel der Spekulation ist das faszinierenste Spiel der Welt. Aber es ist kein Spiel für die Dummküpfe, die mental Faulen, für Menschen mit geringer emotionaler Kontrolle und für die Jäger des schnellen Geldes. All jene werden arm sterben." So beginnt Jesse Livermore die ersten Zeilen seines Meisterwerkes zur Börsenspekulation aus dem Jahr 1940.

Wer als Anleger sein Geld in die Aktienmärkte steckt, ohne die ökonomischen Grundmechanismen Verstanden zu haben, kann einen Großteil des eingesetzten Geldes verlieren. Mr. Market stellt täglich Fallen auf, in die man als Anleger schnell hinein tappen kann. Die größte aller Börsianer-Fallgruben ist die "Boom-Branchen-Falle". Ein boomender Zukunftsmarkt mit grandiosen Wachstumsaussichten lockt die Privatanleger regelmäßig in Scharen an. In einer schnellen wachsenden Zukunftsbranche will jeder investiert sein. Und genau das, ist oftmals der erste Schritt ins Verderben.

Die gemeinste Boom-Branchen-Falle findet man bei Solaraktien. Seit zwei Jahren schon schreibe ich Ihnen in regelmäßig Abständen, dass Sie keinen einzigen Cents in die Solarmodulproduzenten investieren sollten. Mit dieser Meinung stehe ich immer noch weitgehend alleine dar. In verschiedenen Börsenmagazinen und Börsenbriefen wird fast wöchentlich von den Wachstumsraten der gesamten Solarbranche geschwärmt und es werden Solaraktien als Investment-Möglichkeiten empfohlen. Es fällt schwer dieser Massenpsychose zu widerstehen, denn die Artikel wirken euphorisierend. Ich zitiere aus einem Spiegel-Artikel vom 29.06.2009.

    Ökobranche erwartet Solarboom in Deutschland
    Die Bundesregierung setzt auf Sonnenstrom aus der Sahara - dabei kann Deutschland sein Energieproblem auch selbst lösen. Die Solarbranche erwartet einen heimischen Photovoltaik-Boom, der sogar die Atomkraft verdrängen könnte. Befeuert wird die Öko-Revolution durch Billiganlagen aus Fernost.

    Hamburg - Solarenergie ist teuer und für das kalte Deutschland ungeeignet: Dieses Image haftet der Ökobranche seit Jahren an. Tatsächlich kostet Sonnenstrom rund acht Mal so viel wie der aus Kohle- oder Atomkraftwerken. Und auch mengenmäßig spielt er kaum eine Rolle - die Sonne deckt gerade einmal 0,5 Prozent des deutschen Elektrizitätsbedarfs ab.

    Doch dies dürfte sich bald ändern. Denn der Energiemarkt steht vor einer gewaltigen Revolution: Immer mehr Deutsche kaufen sich eine Solaranlage, die Nachfrage explodiert. Eine Studie des europäischen Branchenverbands EPIA zeigt: In den kommenden fünf Jahren dürfte sich die installierte Leistung mehr als verdreifachen (siehe Grafiken).....

    Und das Wachstum geht weiter. Bis 2013 dürfte in Deutschland eine Solarleistung von mehr als 17.000 Megawatt installiert sein, erwartet EPIA. Dabei legt der Verband eine "moderate" Entwicklung zugrunde. In einem Extremszenario rechnen die Fachleute sogar mit mehr als 21.000 Megawatt bis 2013. Zum Vergleich: Ein großes Kernkraftwerk hat eine Leistung von rund 1000 Megawatt.

Wen nun ein Aktienanleger mit fehlender ökonomischer Bildung und fehlendem Scharfsinn einen solchen Artikel liest, entwickelt er zwangsweise einen unwiderstehlichen Drang in Solaraktien langfristig zu investieren. Aber das ist ein fataler Fehler und eine der gefährlichsten Schlussfolgerungen an der Börse überhaupt: "Schließe niemals von den Wachstumsraten einer Branche auf die Gewinnwachstumsraten eines Unternehmens", lautet eine meiner zehn wichtigsten Börsenregeln.

Solarmodulproduzenten wie Solarword oder Q-Cells werden meiner Einschätzung nach schon in zwei oder drei Jahren Schwierigkeiten haben, überhaupt profitabel zu arbeiten. Solarmodule können von fast jedem Großkonzern auf der Welt hergestellt werden. Es gibt zwischen Solarmodulen so gut wie keine Differenzierungsmerkmale außer des Preises pro Megawatt Leistung. Newcomer-Firmen sind gegenüber etablierten Solarunternehmen sogar oft im Vorteil, weil sie von Solarmodul-Produktionsanlagen ordern können, die technologisch auf dem neusten Stand sind. Die Technologie schreitet in dem Sektor wahnsinnig schnell voran. Eine Produktionsanlage, die vor einem Jahr gebaut wurde, ist heute schon veraltet. All dies führt dazu, dass das Solarmodulgeschäft für Investoren zum Milliardengrab wird.

Betrachten sie die Charts der Solarmodulproduzenten Q-Cells und Solarworld. Diese Unternehmen wurden von der Presse immer als die großen Marktführer gefeiert. Die Aktienkurse sprechen hingegen ein klare Sprache: Vermutlich haben die nächsten Crashwellen in diesen Titeln vor einigen Wochen bereits begonnnen, die die Aktienkurse in deutlich tiefere Kursregionen prügeln werden.

Q-Cells

Solarworld

solarworld

Fazit: Lassen Sie Ihre Finger von den Aktien der Solarmodul-Produzenten. Widerstehen Sie dem medial aufgepeitschtem Solarwahnsinn.


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Donnerstag, 02. Juli 2009
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Die Sehnsucht des Marktes nach schlechten Nachrichten

Liebe Leser,

monatelang konnten die Wirtschaftdaten noch so schlecht ausfallen - sie wurden vom Markt ignoriert. Die Aktienmärkte stiegen. Dieser Reaktionsmechanismus hat sich nun schlagartig geändert. Der Markt scheint sich regelrecht nach schlechten Nachrichten zu sehen. Sobald irgend eine Wirtschaftszahl kommt, die etwas schwächer als die Erwartungen ausfallen, macht der DAX blitzschnell einen gewaltigen Satz Richtung Süden. Die heutigen Zahlen zu den amerikanischen Arbeitsmarktdaten sorgten für einen kleinen DAX-Crash von aktuell -3,1%. Ich zitiere die Headline des Handelsblatts:

    US-Jobkrise zerstört alle Konjunkturhoffnung
    Die Rezession hat die USA weiter fest im Griff: Die Arbeitslosenquote ist im Juni auf 9,5 Prozent geklettert und damit auf den höchsten Stand seit mehr als einem Vierteljahrhundert. Eine Wendepunkt ist nach Einschätzung von Experten nicht in Sicht. Sie befürchten vielmehr, dass die Jobkrise noch mehrere Jahre "schmerzhaft" bleibe.

Fazit: Die Wirtschaftsdaten sind schlecht und der Aktienmarkt nimmt sie zudem sehr negativ auf. Das heißt für mich, dass ich nun sehr vorsichtig werde und erst einmal weitgehend passiv bleibe, was neue Long-Engagements betrifft.
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Donnerstag, 02. Juli 2009
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Aufruf an alle Börsianer im Juli!

Liebe Leser,

laut unserer Server-Statistik wird dieser Blog wöchentlich von mehreren Tausend "Unique Visitors" besucht. Die meisten der Besucher sind stille Mitleser und geben keine Kommentare in unseren Foren ab. Ich möchte einen Aufruf starten, das Wissen und die Ideen dieser vielen Menschen offen zu legen. Zwei Augenpaare sehen mehr als eines, Drei Augenpaare sehen mehr als zwei, gerade an der Börse ist es wichtig neue Trends und neue Entwicklungen so früh wie möglich zu entdecken. Dafür ist ein fruchtbarer Austauch mit vielen Börsianern, die sich ihre eigenen Gedanken machen, bestens geeignet. Wenn ich an meinen eigenen Werdegang zurückdenke, dann stelle ich fest, dass ich die meisten Kontakte zu anderen Tradern über das MasterTraders-Börsenforum aufgebaut habe. Mit der Zeit haben sich dadurch Trader-Netzwerke zum Meinungsaustausch und auch Freundschaften entwickelt.

Mein Aufruf richtet sich an alle Börsianer, die sich eigene Gedanken zum Marktgeschehen, zur Wirtschaft und zur Börse machen. Teilt uns diese Gedanken mit. Die Formulierung der eigenen Gedanken macht Spass und hilft die eigenen Ideen in die richtigen Bahnen zu ordnen. Viele meiner größten Trades habe ich erst dadurch entdeckt, weil ich Research für meinen Börsen-Blog betrieben musste und die Fakten übersichtlich niedergeschrieben habe.

Startet euren eigenen Trading-Thread oder ein Börsentagebuch im ClubofTraders-Forum:
http://www.cluboftraders.de/forumdisplay.php?f=11

Wir wollen euch dabei unterstützen den ersten Schritt zu machen. Jeder, der bis im Juli/August einen eigenen Thread schreibt, bekommt ein Dreimonatsabo der TraderFox Echtzeit-Börsensoftware im Wert von 87€. Weitere Infos dazu gibt es hier.

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