Information zum Blog
Simon Betschinger
Diplom Volkswirt
Master of Science
Geschäftsführer TraderFox GmbH
Chefredakteur TradeCentre Börsenbrief

Performance
Start: April 2006 mit 100.000 Euro
2006: +58.377 Euro (Bescheinigung)
2007: +367.000 Euro (Bescheinigung)
2008: +140.000 Euro (Bescheinigung)
2009: +362.000 Euro (Bescheinigung)
2010: +236.800 Euro (Bescheinigung)
2011: +70.000€ (Bescheinigung)
2012: 142.898,85€ (Bescheinigung)
2013: 258.586,98€ (Bescheinigung)
2014: +109.136,13€ (Bescheinigung)

Hinweis nach WPHG §34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Simon Betschinger handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.

Simon Betschingers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Simon Betschinger schrieb am Donnerstag, 31.01. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Trader, die Börse ist ein intellektueller Wettstreit. Jeder Trading-Gewinn ist ein hart errungener Sieg gegen Mr. Market. Ich weiß es vermutlich nur in 5 % aller Fälle besser als Mr. Market. Mit diesem kleinen Vorteil beim Erkenntnisgewinn ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 2 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
20.08. 19:01 Uhr
*******************
19.08. 21:33 Uhr
*******************
15.08. 12:44 Uhr
500 Cancom teilverkauft zu 47,53 €
14.08. 11:31 Uhr
Trading-Depot: 75 % Cashbestand und Blick nach vorne
14.08. 10:21 Uhr
The Bullboard-Depot ist am Allzeithoch: Wichtige Erkenntnis zu MOWI!
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Der MasterTrader
Reales 100.000 € Trading-Depot
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Dienstag, 30. Dezember 2008

Deutsche Steuerspar-Rally: Charts wie zu Zeiten des Neuen Marktes

Liebe Leser

unter Steuerberatern macht regelmäßig der Ausspruch die Runde: "Der Steuerspartrieb der Deutschen ist stärker als der Sexualtrieb." Dass dies nicht nur eine Floskel, sondern eine reale Verhaltensweise ist, kann man zur Zeit an den deutschen Aktienmärkten verfolgen. Während sich der US-Markt in einer Art Rezessions-Schockstarre befindet und keine großen Sprünge macht, feieren die deutschen Nebenwerte Kursexzesse wie zu Zeiten des Neuen Marktes.

Chartbilder, die eine solche Abfolge langer weißer Candles zeigen, habe ich auf breiter Front zuletzt im Jahr 2000 gesehen. Schauen Sie sich zum Beispiel Patrizia Immobilien an. Die Aktie hat sich in zwei Wochen verdoppelt - ohne Korrekturbewegung.

patrizia immobilien

Ich war im Trading-Depot nahezu perfekt positioniert. Die Gewinneraktien wie Patrizia Immobilien, Gagfah und Deutsche Wohnen hatte ich allesamt im Depot. Ich bin stolz darauf, liebe Leser, dass ich Sie auf diese Rally vorbereitet habe, in einer Zeit, in der die meisten Börsianer am liebsten Nachrichten von einer großen Depression gehört hätten. Die profitabelsten Börsenbewegungen finden immer abseits des Börsenpublikums statt. Die meisten Trader und Aktionäre lassen in Bärenmärkten irgendwann resigniert den Kopf hängen und hören nicht mehr auf die Signale des Marktes. Kämpfen Sie immer gegen die Stimmungslage der Masse an. Wenn die Aktienmärkte fallen, dann müssen Ihre Augen leuchten, weil riesige Chancen entstehen. Nur mit dieser Motivation stehen Sie dann zum richtigen Zeitpunkt am Start, wenn am Aktienmarkt eine Königswelle startet!

Das Jahr 2009 wird ein grandioses Börsenjahr für uns Trader. Das kündige ich Ihnen bereits jetzt an. Optimal wäre es natürlich, wenn der Dow Jones zu Jahresbeginn sofort eine weitere Abwärtswelle startet, die den Höhepunkt der Panik mit den Berichten zum ersten Quartal 2009 erreicht. Denn je billiger die Aktien, desto steiler und länger ist der darauf folgende Aufwärtstrend.

Wie auch immer es laufen wird. Der Markt gibt die Richtung vor. Als Tader stelle ich mich nicht dagegen, sondern nutze die Chancen, die Mr. Market auf dem Tablett serviert. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins Börsenjahr 2009

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Mittwoch, 24. Dezember 2008
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Frohe Weihnachten!

Liebe Leser,

lassen Sie es sich gut gehen. Genießen Sie die Feiertage. Unter dem Weihnachtsbaum vergißt man sogar als Börsianer einmal den Stress des Börsenjahres :)

Am 27. geht es pünktlich wieder los zum Jahresendspurt
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Dienstag, 23. Dezember 2008
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Biotest +20% - Window Dressing wie aus dem Lehrbuch

Biotest hat in den letzten Tagen 20% an Wert zugelegt. Fonds schmücken ihre Depots noch mit einigen Stücken dieser Aktie, die in in diesem Jahr als eine der ganz wenigen Titel das Kunststück vollbrachte, eine deutlich zweistellige Performance zu erzielen. Am 16. Dezember hatte ich sie hier im Blog auf diese Trading Chance hingewiesen. Betrachten Sie nun am Chartbild das Ergebnis. Das ist Window Dressing wie aus dem Lehrbuch! Der Verkaufsdruck ist nahezu komplett erloschen und regelmäßig wird von den Briefseiten das Angebot abgegriffen.

biotest window dressing
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Montag, 22. Dezember 2008
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Beobachten Sie dieses Schauspiel: Leoni vor Momentum-Breakout!

Täglich gibt es neue Horrornachrichten aus der Automobilindustrie. Toyota muss zum ersten Mal einen Verlust verbuchen. Die amerikanischen Autobauer stehen am Abgrund und deutsche Premiummarken wie BMW und Daimler rechnen mit monatelanger Kurzarbeit.

Dennoch: Die Aktie des Automobilzuliefers Leoni steht unmittelbar vor einem starken Kursschub. Seit Wochen beoabachte ich wie die Rücksetzer gekauft werden und die Aktie immer stärkere Rallyambitionen entwickelt. Im Orderbuch zeichnet sich bei 12 Euro noch letztes Abgabeinteresse ab. Wenn die Geldseiten auf diesem Niveau nach oben drücken, dürfte der Momentum-Breakout ins Laufen kommen
leoni
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Montag, 22. Dezember 2008
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Im Pessimismus gibt es die explosivsten Rallys

Im Pessimismus wachsen die gesündesten Rallys. Und das Schönste ist. Niemand nimmt sie wahr. Das breite Publikum hat sich schon längst von den Aktienmärkten verabschiedet. Frustriert von der Baisse wenden sich die Aktionäre von den Finanzmärkten ab. Das Resultat eines solchen Auslesungsprozesses hat Kostolany ausdrucksstark beschrieben. Ich zitiere sinngemäß: Irgendwann befinden sich alle Papiere in den Händen der hargesottenen Aktionäre. Die Papiere liegen in den Tresoren der Langfrist-Investoren, denen kurzfristige Kursschwankungen egal sind. Dann beginnt eine gewaltige Rally, mitten in der Rezession, die vom Börsenpublikum kaum beachtet wird.

Deutsche Wohnen: Und plötzlich liege ich 50% im Plus. Ich habe solche gewaltigen Rallyschübe schon lange nicht mehr erlebt. Dieser explosive Abbau fundamentaler Unterbewertungen ist nur möglich, weil keine Zocker mehr im Markt sind, die kurzfristig ihre Papiere wieder verkaufen. Die Deutsche Wohnen wird gerade von Investoren ausgesaugt, die ihre Aktien im Tresor verschließen. Darum kommt es kaum zu Kursrückschlägen.
deutsche wohnen

Gagfah: Ich kann nur staunen wie schnell es auf einmal wieder nach oben geht. Die Aktie hat in kürzester Zeit eine 100% Rally absolviert. Kaum jemand ist dabei.
gagfah

Fazit: Dieses Umfeld gefällt mir. Die Zocker haben sich vom Spiel der Spiele erst einmal verabschiedet. Das hat zur Folge, dass Momentum-Ausbrüche wunderbar funktionieren. Der Grund ist einfach. In der Hausse werden Ausbrüche weitgehend von Tradern gekauft, die schnelles Geld verdienen wollen. Diese Trader schmeißen ihre Aktien dann ganz schnell wieder auf den Markt und der Ausbruch wird abgewürgt. Momentan werden die Ausbrüche von Investoren gekauft, die ihre Aktien nicht mehr auf den Markt schmeißen. Das Ergebnis sind explosive Breakout-Gewinne!
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Donnerstag, 18. Dezember 2008
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Wie man mit Momentum Breakout Trading Geld verdient

Liebe Leser

mit dem Gagfah-Trade habe ich in 2 Tagen 5000€ verdient. Sie können das auch, denn mein Trading basiert auf einer klar definierten Trading-Methode. Im folgenden erkläre ich Ihnen mein Prinzip des Momentum Breakout Tradings.

Ein Momentum Breakout Trade besteht aus 3 Phasen:

1. Momentum-Impuls: Eine Aktie verzeichnet einen starken Kursanstieg, vorzugsweise unterstützt von einer fundamentalen Nachricht!

2. Breakout-Window: In diesem Fenster konsolidiert die Aktie und erholt sich von ihrem starken Kursanstieg. Die Aktie sammelt Kraft. Spannung baut sich auf.

3. Momentum-Breakout: Die Aktie bricht aus ihrem Breakout-Window explosiv nach oben aus!


So funktioniert die Trade-Durchführung in der Praxis:

1. Der TraderFox Aktien-Screener zeigt mir alle Aktien, die einen Momentum-Impuls gebildet haben und innerhalb ihres Breakout-Windows konsolidieren.

2. Ich bevorzuge Aktien, die von einem starken Branchentrend unterstützt werden. Die Immobilienbranche zeigte eine starke Aufwärtstendenz in den letzten Wochen.

3. Ein Kaufsignal wird gebildet, wenn die Aktie an einem schwachen Gesamtmarkttag innerhalb ihres Breakout-Windows nach oben läuft. Ich habe am Dienstag 6000 Gagfah zu 2,76€ gekauft.

4. Mit diesem Kauf lag ich richtig. Die Aktie begann zum Steigen. Also erhöhte ich meine Position und kaufte weitere 4000 Stück Gagfah zu 2,87€ zu.

5. Heute erfolgte der Momentum-Breakout. Der gesamte Immobiliensektor war bullisch. Ich stellte meine Position zu 3,30€ in den Brief und wurde wenig später bedient.


Bilder sagen mehr als tausend Worte. Betrachten Sie meine Trading-Ausführungen anhand der Chartbilder.

Tag1: Kauf 6000 Gagfah innerhalb des Breakout-Windows als die Aktie Stärke entwickelte
Momentum Breakout Gagfah 1

Tag2: Zukauf 4000 Gagfah weil die Aktie weiter steigt und mein Trading-Gedanke richtig zu sein scheint.
Momentum Breakout Gagfah 2

Tag3: Verkauf 10.000 Gagfah zu 3,30€. Der Momentum Breakout hat wunderbar funktioniert.
momentum breakout Gagfah 3

Fazit
: Mit dem TraderFox Premium-Screener habe ich immer alle Aktien auf dem Schirm, die einen Momentum-Impuls gebildet haben und innerhalb ihres Breakout Windows konsolidieren. Die Börsensoftware hat uns sehr viel Geld und Schweiß in der Entwicklung gekostet. Aber es hat sich gelohnt. Mit TraderFox kann ich meine Trading-Strategien systematisch und konsequent durchsetzen!
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Donnerstag, 18. Dezember 2008
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Jetzt wird Geld verdient - die Bullen sind in meinem Depot!

Liebe Abonnenten,

im Immobiliensektor geht die Post ab. Die Aktien schießen regelrecht durch die Decke. Das war absehbar, denn Immobiliengesellschaften profitieren zweifach von den Zinssenkungen: Erstens fallen mittelfristig die Kreditzinsen, die bezahlt werden müssen. Zweitens steigt der Wert, der im Portfolio gehaltenen Immobilien. Auf die Kursrally bei den Immobilienaktien habe ich sie im Premium-Blog seit zwei Wochen vorbereitet. Und jetzt, liebe Leser, wird kräftig verdient!

Gagfah +20%
Deutsche Wohnen +23%

Was haben diese beiden Aktien gemeinsam? Sie führen die Gewinnerlisten mit Abstand an und sind beide bei mir im Trading-Depot! Jetzt werden wir für unsere Geduld belohnt. Die Börse wird wieder vernünftig und beginnt fundamentale Faktoren zu honorieren.

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Dienstag, 16. Dezember 2008
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Window-Dressing Aktien: Fonds kaufen jetzt diese Titel

Wenn ein Fondsmanager seinen Jahresabschlussbericht vorlegen muss, dann will er sich gegenüber seinen Kunden im positiven Licht darstellen. Das ist allerdings sehr schwierig, wenn er keine Erfolge vorzuweisen hat. Ein beliebtes Spiel vor Jahresende ist das sogenannte "Window-Dressing". Fondsmanager kaufen dazu noch schnell eine Position der besten Aktie des Jahres und rühmen sich dann im Jahresabschlussbericht diese Aktie im Depot zu haben und erklären im Nachhinein warum der Titel eine so gute Performance hingelegt hat. Im Glanze dieses einen Erfolges werden dann die restlichen Verliereraktien als einmalige Ausrutscher dargestellt.

Dieses Jahr fällt die Auswahl sehr knapp aus. Es gibt wenig Aktien, die gut performt haben und durch eine tolle Story herausstechen. Biotest ist unter den Jahresgewinnern mein Favorit für eine weiterhin gute Kursentwicklung. Das Pharamunternehmen mit Biotechfantasie verspricht alles was das Herz eines Biotech-Investors begehrt. Stabile Cashflows durch das Blutplasmageschäft und gleichzeitig eine volle Pipeline, in der viele potenzielle Krebs-Medikamente schlummern. Kein Wunder, dass die Aktie das Jahr 2008 mit einem Plus von immerhin fast 30% beendet.
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Montag, 15. Dezember 2008
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Rückblick: Champagner-Wetten 2008

Zu Beginn jedes Börsenjahres biete ich einige Champagnerwetten an, in denen ich mich gegen die Meinung der Masse stelle. Kurzfristig wird die Börse von Gier, Angst und Irrationalität regiert. Langfristig setzt sich die ökonomische Logik immer durch. Auch zu Beginn des Jahres 2009 werde ich wieder einige Champagner-Wette anbieten. Sie haben dann die Möglichkeit gegen meine Meinung zu wetten, mit dem symbolischen Einsatz von einer Flasche Champagner.

Das waren die Champagner-Wetten 2008:
  • Weizenpreis steht Ende 2008 unter 1060 USD: Zu Jahresbeginn kletterte der Weizenpreis täglich auf neue Rekordhochs. Die anziehende Nachfrage aus China, sowie die Verarbeitung von Agrarrohstoffen zu Biodiesel und Biogas sorgten für eine Angebotsknappheit bei Agrargütern. Die Zeitungen verfluchten die bösen Spekulanten, die angeblich die Nahrungsmittelpreise in die Höhe treiben würden.

    Das Preissystem des Kapitalismus ist einzigartig effizient. Wenn die Preise für Agrargüter hoch sein, weiten die Landwirte weltweit ihre Produktion aus. Mir war klar, dass die hohen Preise für Weizen nicht zu halten sein würde, weil er hohe Marktpreis eine starke Angebotsausweitung nach sich zieht. Es herrscht weltweit keine Knappheit an Land zum Getreideanbau. Es ist lediglich eine Frage der Zeit bis das Land bewirtschaftet werden kann.

    Fazit: Diese Wette habe ich gewonnen. Weizen hat sich im Jahresverlauf halbiert

  • Solarworld wird das Jahr unter 20€ beenden: Die Klimaeuphorie war vor einem Jahr das vorherrschende Thema. Solarenergie hat eine goldene Zukunft, dachten sich die meisten Menschen und investierten in Solaraktien und Fonds für regenerative Energien. Die Sache ist allerdings nicht so einfach. Mit Gütern, die jeder Großkonzern auf der Welt produzieren kann, lässt sich langfristig kein Geld verdienen. Solarmodule sind ein Massengut. Es ist offensichtlich, dass im Solarsektor ein knallharter Verdrängungswettbewerb einsetzen wird, sobald der Rohstoff Silizium ausreichend verfügbar ist. Die faire Bewertung für Massengutproduzenten liegt unterhalb eines KUVs von 0,5.

    Fazit: Diese Wette habe ich gewonnen. Solarworld fiel von 40€ auf 12€.

  • Pfleiderer wird die Analystenschätzungen verfehlen: Die Aktie von Pfleiderer wurde extrem stark abverkauft, noch viel stärker als andere Aktien. Mir war klar, dass dahinter Informationen stecken, die noch nicht öffentlich waren. Das Geschäft bei Pfleiderer lief nicht so gut wie erwartet.

    Fazit: Diese Wette habe ich gewonnen. Pfleiderer musste die Prognosen im Jahresverlauf reduzieren.

  • Solaraktien werden nicht mehr steigen: Ich war mir so sicher, dass der Solarsektor eine gewaltige Bubble bildet, dass ich keiner einzigen Aktie aus dem Sektor zutraute das Jahr 2008 mit einem positiven Vorzeichen zu beenden. Und so wäre es auch fast gekommen. Nur leider erkannten die Bosch-Manager nicht die Überkapazitäten im Solarsektor und übernahmen Ersol solar für den meiner Meinung nach vollkommen überzogenen Betrag von 100€ je Aktie.

    Fazit: Diese Wette habe ich verloren. Man darf die Panik der Manager von Industrieunternehmen nie unterschätzen, einen wichtigen Trend zu verpassen.



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Freitag, 12. Dezember 2008
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Der Bulle setzt sich durch. Überall starke Reversals!

Die deutschen Märkte waren heute erneut im Würgegriff der amerikanischen Politik. Die Nachrichtenlage schien heute morgen so, als müsste General Motors Chapter 11 anmelden. Folglich schmissen deutsche Anleger ihre Aktien heute morgen aus den Depots. Sofort versuchten die meisten Trader auf die Shortseite zu wechseln und mit fallenden Kursen Geld zu verdienen. Der MasterTraders Sentiment-Indiaktor zeigte heute morgen erneut ein Peak im Call-Put-Ratio, das auf einen Wert von 0,2 absackte. Seit einigen Wochen ist die Shortseite schwierig geworden, seit die Mehrheit vom Untergang der Wirtschaft überzeugt ist. Die kurzfristig orientierten Trader favorisieren die Shortseite und das führt ein um das andere Mal zu heftigen Squeeze-Bewegungen.

Auch heute zeigte der Markt in vielen Titeln ausgeprägte Intraday-Reversal. Das Kursverhalten macht Hoffnung auf eine gute nächste Börsenwoche!

SGL Carbon Intraday-Chart

sgl carbon intraday

Leoni Intraday-Chart

leoni intradday
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Donnerstag, 11. Dezember 2008
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Big Picture: Chinesischer Aktienmarkt führt globale Rally an!

Liebe Abonnenten,

selbst in der tiefsten Finanzkrise wächst die chinesische Wirtschaft noch um 7%. Das wäre für jede westliche Industrienation ein Traum. Die chinesischen Aktienmärkte wurden von dem globalen Crash aller Assetklassen jedoch ebenfalls mit in die Tiefe gerissen. Hier könnte langfristig eine super Einstiegsgelegenheit lauern. Es fällt auf, dass sich die chinesischen Indizes deutlich dynamischer von ihren Tiefs lösen, als der DAX oder Dow Jones. Während der DAX noch immer nicht sein letztes Bewegungshoch überwinden konnte, hat der Hang Seng bereits eine komplette Aufwärtswelle absolviert. Diese enorme Stärke bedeutet, dass der Hang Seng die westlichen Märkte wohl outperformen dürfte. Es gibt einige attraktive Hebelzertifikate mit denen man diese Spekulation durchführen kann.

Hang Seng
hangseng

Shanghai
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Mittwoch, 10. Dezember 2008
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Es rockt - Aktien im Rallymodus - Weihnachten kann kommen

Liebe Leser,

monatelang musste wir auf eine solche Woche warten. Endlich wurden wir belohnt. An der Börse werden die Gewinne erst dann verteilt, wenn die meisten Spieler ihre Karten auf den Tisch geworfen und aufgegeben haben. Die prozyklischen Breaks ziehen nach oben durch. Dank dem TraderFox habe ich sie alle, wirklich alle, auf dem Schirm.

Schauen Sie wie eindrucksvoll sich Aixtron von der Pivotal Price Line löst. So eine positive Reaktion auf News haben wir schon lange nicht mehr gesehen. Die Börsianer sind wieder bereit bullische Nachrichten als solche zu würdigen. Das ist meine Art traden und jetzt kommen sofort wieder die Gewinne.

pivotal chart aixtron

Auch meine SGL Carbon erfüllt bislang sämtliche Erwartungen als neuer Leader. Die Aktie schraubt sich auch heute weiter nach oben. Anhand des untenstehenden Charbildes können Sie die prozyklischen Breaks nachvollziehen. Monatelang war nur mit Turtle Shorts Geld zu verdienen. Seit kurzem spucken die Turtle Long Signale wieder Gewinne aus. Das Turte Trading System steht kurz davor komplett in den Bullenmodus zu wechseln.

sgl carbon turte long

Mission Statement: Es gibt wieder geldseitige Iceberg-Orders. Viele Aktien reagieren kaum noch auf nervöse DAX-Down-Peaks. Es sieht wirklich alles sehr gut aus. Noch ist es zu früh zum Jubeln. Erst die nächste Korrektur wird Aufschluss darüber bringen wie stark der neue Bulle in einzelnen Aktien ist. Ich möchte sehen, dass Marktkonsolidierungen mit Anschlusskäufen beantwortet werden. Dann werde ich mir einen schönen Bullen für einen Big Money Trade züchten. Big Money Trading heißt prozyklisch die Position in einigen Leader-Aktien vergrößern und dann mit 40% Depotgewichtung eine Kursrally in einem Titel mitnehmen. Nur so verdient man ordentlich Geld, nur so macht das Depot einen gewaltigen Sprung nach vorne.
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Mittwoch, 10. Dezember 2008
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Euro im Big Picture! De-Leveraging-Prozess abgeschlossen?

Warum der US-Dollar seit Anfang August gegenüber nahezu allen wichtigen Währungen Kursgewinne verbuchte, ist fundamental schwer zu verstehen. Schließlich war es die amerikanische Notenbank, die am heftigsten intervenierte und ihre Bilanzsumme deutlich ausweitete. Wenn Notenbanken Geld drucken, sollte das die Währung eigentlich schwächen - sollte man meinen. Die Ursache für die Dollar-Stärke war der gewaltige De-Leveraging Prozess der amerikanischen Finanzindustrie. Zum einen mussten Hedge-Fonds und Private Equity-Häuser ihre extrem hohen Kreditquoten herunter fahren. Banken duldeten keinen Investments mehr, die mit nur 10% Eigenkapitalquote finanziert waren. Zum anderen holten amerikanische Investoren ihr Geld zurück in die USA. Wenn die eigene Hütte brennt, muss man daheim löschen und kann sich nicht mit Auslandsspekulationen vergnügen.

Das Big Picture macht Sinn! Gleichzeitig mit der Stabilisierung im Euro setzte eine Kurserholung der Aktienmärkte ein. Der extreme Verkaufsdruck auf vielen DAX- und MDAX-Titeln hat seit zwei Wochen spürbar nachgelassen.

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Dienstag, 09. Dezember 2008
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Die neuen Leader: Diese Aktien wollen nach oben!

Ein Bulle zeichnet sich immer durch ähnliches Kursverhalten aus. An positiven Gesamtmarkt-Tagen steigt die Bullenaktie gerne mit. Während Korrekturphasen ist sie überwiegend duch schnelle und zackige Korrekturen charakterisiert. Wenn es mal nach unten geht, dann stehen sofort neue Käufer Schlange und kaufen den Titel wieder nach oben!

Schon lange konnten wir nicht mehr nach neuen Leadern Ausschau halten, denn in den letzten Monaten wurde jede Stärke sofort abverkauft. Seit drei Wochen kristallisieren sich jedoch einige Titel heraus, die sich gegen Kursrückschläge weitgehend immun zeigen. Diese gilt es zu beobachten, denn wenn der Markt in den Bullenmodus umschwenkt, sind das oft die neuen Top-Performer.

Welcher Aktien fallen mir positiv auf?


SGL Carbon verteidigt taper die langen, weißen Candles, mit der die Aktie vor zwei Wochen nach oben katapultiert wurde. Seitdem bewegt sich die Aktie in einem bullischen Kursmuster. Carbon gilt als Werkstoff der Zukunft. "Carbonwerkstoffe weisen einzigartige Materialeigenschaften auf, wie zum Beispiel hohe Strom- und Wärmeleitfähigkeit, Hitze- und Korrosionsbeständigkeit, Gleitfähigkeit sowie Leichtigkeit bei gleichzeitiger Festigkeit. Hochleistungsprodukte der SGL Group aus diesem Material werden aufgrund der Energie- und Rohstoffknappheit zunehmend in industriellen Bereichen nachgefragt. Auch im Lebensalltag halten diese immer mehr Einzug und substituieren damit traditionelle Werkstoffe" (Quelle: SGL Carbon)



Nachdem der Verkauf der Dresdner Bank besiegelt ist, bewegt sich die Aktie der Allianz befreit nach oben. Es ist als sei den Fondsmanagern eine schwere Last von den Schultern gefallen. Die Bösianer konzentrieren sich wieder auf die günstige Bewertung mit einem KGV von nur 5. Das ist zu wenig, wenn die Allianz sich auf ihr solides Kerngeschäft konzentriert, das wenige Risiken birgt.



Praktiker: Warum sollte man eine Aktie deutlich unter Buchwert verschenken, wenn das Geschäft eigentlich ganz gut läuft? Das zeigen sowohl die letzten Quartalszahlen und auch die Stimmen aus dem Handel wollen keine große Konsumkrise ausgemacht haben. Die Aktie zeigt einen starken Aufwärtstrend


Und jetzt schauen Sie wie meine Gagfah seit einigen Tagen nach oben spurtet
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Montag, 08. Dezember 2008
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Grandiose Kursrally im DAX

Selten zuvor hat man solche gewaltigen Kursgewinne von DAX-Aktien gesehen:

Linde +15%
Allianz +13%
Siemens +12%
Deutsche Börse +12%
ThyssenKrupp +12%


Das gigantische Konjunkturprogramm von Obama beflügelt die Börsen. Auffällig ist, dass sich seit zwei Wochen die kurzfristig agierenden Trader fast ausschließlich auf der Shortseite versuchten. Das Call-Put-Ratio zeigte in letzter Zeit viele Peaks in die Extrembereiche. Unmittelbar nach diesen Peaks setzten Kurserholungen ein. Die Shortseite war monatelang einfach zu spielen und Short-Trader müssen sich wie im Schlaraffenland vorgekommen zu sein. Mittlerweile haben sich wohl zu viele Marktteilnehmer an die fallenden Kurse gewöhnt, so dass Short-Attacken sofort im Ansatz wieder zerstört werden und keine Gewinne abwerfen.

08.12. 10 Uhr 0,71
05.12. 18 Uhr 0,34
05.12. 10 Uhr 0,19
04.12. 18 Uhr 0,60
04.12. 10 Uhr 0,73
03.12. 18 Uhr 0,74
03.12. 10 Uhr 0,70
02.12. 18 Uhr 0,38
02.12. 10 Uhr 0,36
01.12. 18 Uhr 0,52
01.12. 10 Uhr 0,50
28.11. 18 Uhr 0,24
28.11. 10 Uhr 0,76
27.11. 18 Uhr 0,85
27.11. 10 Uhr 0,55

Zur Einordnung der Kursbewegung kann ich nur erneut wiederholen, dass für mich nicht der gewaltige Anstieg heute erklärungsbedürftig ist, sondern der gewaltige Kursverfall in den Monaten zuvor. In jeder Krise wird so getan als ob einer neuer Wirtschaftsaufschwung ein Ding der Unmöglichkeit wäre. Aktien werden daher mit deutlichen einstelligen KGVs bewertet, weil jeder an eine noch schlechtere Zukunft glaubt. Wenn dann - so wie es bis jetzt immer war - doch ein neuer Konjunkturaufschwung kommt, drehen die Aktienmärkte gewaltig nach oben.

Im Stahlsektor bläst heute die Investmentbank Goldman Sachs zum Angriff
. Die Preise für Stahl dürften sich bald wieder erholen, da weltweit die Produktionskapazitäten stark gekürzt worden seien. Das Wort von Goldman Sachs hat Gewicht in der Finanzwelt. Stahlwerte wie Kloeckner & Co befinden sich auf Erholungskurs.



Mein Pick aus dem Immobiliensektor, Gagfah, notiert aktuell 13% stärker. Prägen Sie sich die Hintergründe, die ich Ihnen im Premium-Blog genannt habe, gut ein. Der gesamte Sektor könnte am Beginn einer gewaltigen Erholungsbewegung stehen. Die fundamentalen Einflussfaktoren müssen Sie verstehen.

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Sonntag, 07. Dezember 2008
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Das Vermächtnis des großen Jesse Livermore III

Jesse war ein großer Verfechter der prozyklischen Aufstockens von Trading-Positionen. Wenn eine Aktie direkt nach dem Kauf fällt, ist das ganz offensichtlich der Beweis dafür, dass die Meinung, die als Grundlage des Trades diente, falsch war. Man sollte einfach verkaufen und auf keinen Fall die Position in fallende Kurse hinein vergrößern. Um zu testen, ob seine Spekulationsmeinung richtig ist, ging Jesse mit gestaffelten Käufen vor. Wenn er eine Position von insgesamt 500 Aktien kaufen wollte, startete er mit dem Kauf von 100 Aktien. Erst wenn die Aktie sich positiv entwickelte, kaufte er weitere 100 Stück zu. Und so weiter. Jeder Kaufpreis musste höher sein als der vorherige. Seine Begründung dafür war kurz und knapp: Die Tatsache, dass dein Trader im Gewinn liegt, ist Beweis dafür, dass du richtig liegst.

Jesse Livermore: "Let us suppose that you want to buy 500 shares of a stock. Start by buying 100 shares. Then if the market advances buy another 100 shares an so on. But each succeding purchase must be at a higher price than the previous one...The reason for this procedure ist that your trades habe at all times shown you a profit. The fact that your trades do show you a profit ist proof you are right"

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Freitag, 05. Dezember 2008
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Die Strategien des Jesse Livermore I

Industrie Group Movements

Eine der wichtigsten Erkenntnisse von Jesse Livermore war, dass sich Aktien nicht alleine bewegen. Sie bewegen sich in Sektoren oder Industrie-Gruppen. Wenn ein große Agrar-Aktie wie Monsanto oder Potash steigt, dann steigen wenig später auch Deere, Bunge und Mosaic. Warum das so ist lässt sich einfach nachvollziehen. Wenn es fundamentale Faktoren gibt, die eine Aktie aus einer Branche beflügeln, dann sollten diese fundamentale Faktoren auch den anderen Titeln einer Branche zu Gute kommen. Genau so gut funktioniert das auch auf der Shortseite. Wenn plötzlich alle Immobilienaktien Abwärtstrends einschlagen, kann irgend etwas in der Branche nicht stimmen. Sonst würde sich nicht der gesammte Sektor zielstrebig abwärts bewegen.

Follow the Leaders

Jesse hatte diese Phänomen, dass ich Aktien immer in Gruppen bewegen, oft beobachtet. Die Identifzierung von "industry group movements" wurde zu den Kernelementen seiner Trading-Strategie. Nachdem er einen starke Industriegruppe identifiziert hatte, konzentrierte sich Jesse auf den "Leader" dieser Gruppe. "Trade only the leaders". Er warnte davor die schwachen Aktien zu kaufen oder sich auf unentdeckte Papiere einer Industriegruppe zu stürzen. Jesse kaufte immer die Leader, die bereits bewiesen hatten, dass sie die Rally in einer Branche anführen.

Fazit: Wie kaum ein anderer Trader folgte Jesse seiner Philosophie nur die stärksten Aktien aus den stärksten Branchen zu kaufen oder für Short-Spekulationen, die schwächsten Aktien aus den schwächsten Branchen zu verkaufen. Jesse hielt dabei nichts von einer großen Depotstreuung. Wenn er eine Leader-Aktie entdeckt hatte, setzt er einen Großteil seines Kapitals auf diese Spekulation.
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Dienstag, 02. Dezember 2008
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Die Kunst zu gewinnen, auch wenn man falsch liegt

Livermore war ein Genie, ein brillianter Geist, der das Wesen der Märkte in sich verschlungen hat und dies in jedem seiner Sätze zum Ausdruck bringt. Folgende Aussage bringt auf den Punkt, wofür Sie normalerweise jahrelang Lehrgeld bezahlen müssen:

    "If you believe it likely to have a definite bullish or bearish effect marketwise, don’t trust your own opinion and back your judgment until the action of the market itself confirms your opinion"

Sie müssen eine Meinung haben wie sich einzelne Aktien entwickeln werden. Diese Meinung sollte fundiert sein und auf allen Informationen beruhen, die wirtschaftlicher, gesellschaftlicher als auch politischer Natur sein können. Handeln Sie aber erst nach Ihrer Meinung, wenn der Markt sich so entwickelt wie von Ihnen erwartet. Kämpfen Sie nicht gegen den Markttrend an, sondern warten Sie bis sich Markt und Prognose synchron verhalten. Erst dann ist der richtige Zeitpunkt für eine große Spekulation gekommen.

Eine solche Vorgehensweise kann mein gesamtes Trading im Jahr 2008 beschreiben. Der Markt entwickelt sich seit Monaten vollkommen entgegen gesetzt zu dem, was ich eigentlich erwartet hatte. Trotz meiner bullischen Grundhaltung und meines Optimismus habe ich in diesem Katastrophenjahr kein Geld verloren. Warum? Ich habe eine Meinung wo verschiedene Aktien im kommenden Aufschwung stehen werden. Ich handle diese Meinung erst dann, wenn der Markt sich konform zu meinen Erwartungen verhält. Sobald er das tut, setze ich meine Momentum- und Pyramidisierungsstrategien konsequent um und werde für die Geduld, auf den richtigen Moment zu warten, entschädigt.
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Dienstag, 02. Dezember 2008
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Das Vermächtnis des großen Jesse Livermore II

Jesse Livermore, Seite 3: "The Game of speculation ist the most uniformly fascinating game in the world. But it is not a game for the stupid, the mentally lazy, the man of inferior emotional balance, not for the get-rich-quick-adventurer.They will die poor."

Jesse Livermore, Seite 6: "There are times when one should speculate, and just as surely there are times when one should not speculate. There ist a very true adage: "You can beat a horse race, but cou can't beat the races." So it ist with market operations. There are times when money can be made investing and speculating in stocks, but money cannot conistently be made trading every day or everey week during the year. Only the follhardy will try it. It just is not in the cards an dannot be done."

Jesse Livermore, Seite 7: "To invest of speculate successfully, one must form an opinion as to what the next move of importance will be in a given stock. Speculation ist nothing more than anticipating coming movements. In order to anticipate correctly, one must have a definite basis for that anticipation. For instance, analyze in your own mind the effect, marketwise, that a certain piece of news which has been made public may have in relation to the market... If you believe it likely to have a definite bullish or bearish effect marketwise, don't trust your own opinion and back your judgment until the action of the market itself confirms your opinion because the effect marketwise may not be pronounced as you are inclined to believe it should be"

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Montag, 01. Dezember 2008
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Das Vermächtnis des großen Jesse Livermore I

Wenn ein Mann, der aus dem Nichts ein Vermögen aufbaute und regelmäßig die Titel der amerikanischen Zeitungen schmückte, ein Buch über seine Trading-Methoden schreibt, dann sollte man Wort für Wort und Satz für Satz dem Geschriebenen folgen. Das Buch von Jesse Livermore beinhaltet tiefe Wahrheiten, die auch heutigen Trader-Generationen den Weg vorzeigen, wie man mit Aktien tradet. Das Ziel von Jesse war nicht aus den Märkten einige Euro zu ziehen. Livermore wollte große Vermögen erschaffen - das gelang ihm wie keinem anderen vor und nach ihm. Ich werde die wichtigsten Passagen aus seinem Buch zitieren und kommentieren.

Jesse Livermore, Seite 7: "Markets are never wrong - opinions often are. The Latter are of no value to the investor or speculator unless the market acts in accordance with his ideas."

Jesse Livermore, Seite9: "The point I would her emphasize ist that after forming a definite opition with respect to a certain stock oder stocks- do not bei too anxious to get into it. Wait and watch the action of that stock or stocks marketwise. Habe a fundamental basis to be guided by."
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