Information zum Blog
Simon Betschinger
Diplom Volkswirt
Master of Science
Geschäftsführer TraderFox GmbH
Chefredakteur TradeCentre Börsenbrief

Performance
Start: April 2006 mit 100.000 Euro
2006: +58.377 Euro (Bescheinigung)
2007: +367.000 Euro (Bescheinigung)
2008: +140.000 Euro (Bescheinigung)
2009: +362.000 Euro (Bescheinigung)
2010: +236.800 Euro (Bescheinigung)
2011: +70.000 (Bescheinigung)
2012: 142.898,85 (Bescheinigung)
2013: 258.586,98 (Bescheinigung)
2014: +109.136,13 (Bescheinigung)

Hinweis nach WPHG 34b zur Aufklärung über mögliche Interessenskonflikte:
Simon Betschinger handelt regelmäßig mit in diesem Blog besprochenen Wertpapieren und besitzen eventuell Positionen in den genannten Papieren.

Simon Betschingers Trading Channel besteht aus einem Trading Tagebuch für mittelfristige Strategiebesprechungen und einem Live Trading Ticker für neue Käufe, Verkäufe und kurze Marktkommentare.
Simon Betschinger schrieb am Donnerstag, 31.01. in seinem Trading Tagebuch:
Liebe Trader, die Börse ist ein intellektueller Wettstreit. Jeder Trading-Gewinn ist ein hart errungener Sieg gegen Mr. Market. Ich weiß es vermutlich nur in 5 % aller Fälle besser als Mr. Market. Mit diesem kleinen Vorteil beim Erkenntnisgewinn ...
Außerdem verfasste er in den letzten Tagen 2 Meldungen in seinem Live Trading Ticker, die unmittelbar an seine Kunden per Mail gesendet wurden:
Live Trading Ticker
17.04. 20:12 Uhr
*******************
16.04. 20:35 Uhr
*******************
13.04. 12:17 Uhr
Trading-Depot-Übersicht und Kommentar
09.04. 16:50 Uhr
5000 TUI verkauft zu 8,33 (Xetra)
09.04. 16:41 Uhr
350 Facebook gekauft zu 158,18 (Tradegate)
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Der MasterTrader
Reales 100.000 Trading-Depot
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Montag, 23. November 2009

Die neue Epoche nimmt Konturen an, die Chancen sind offensichtlich!

Liebe Leser,

der Übergang in neue Epochen wurde von den Menschen selten erkannt und schon gar nicht akzeptiert. Als die ersten Webstühle in Betrieb genommen wurde, tobte ein wütender Mob in den Fabrikhallen und zerstörte die Maschinen. Als der Buchdruck erfunden wurde, drängten die Schreibmönche, die zu jener Zeit eine Art Monopol in der Kopie von Schriftstücken einnahmen, die Aristokratie, die neue Teufelstechnik zu verbieten. Im Jahr 2009 sind die Konturen der neuen Weltordnung immer deutlicher zu erkennen. Die Deutsche Bahn erhält einen 17 Milliarden Euro Auftrag aus Katar. Die Wertschöpfungspotenziale der deutschen Industrie verlagern sich von den USA nach Asien.

Durch den neuen Wirtschaftsraum, der von etwa 3 Milliarden Menschen aufgespannt wird, werden wir ohne große Verzögerungen in das goldene Jahrzehnt des Industriezeitalters hinein laufen. Angesichts der Geschichtserfahrungen ist es kaum verwunderlich, dass gerade in dieser Zeit des Aufbruchs die Menschen das Offensichtliche nicht wahrhaben wollen. Die ganzen Börsenkommentatoren auf anderen Finanzportalen überbieten sich mit ihrer Kleingeistigkeit und schreiben ständig über Dinge, die sie nicht verstehen. Anders als in der Politik belohnt es die Börse, gegen eine etablierte Meinung und gegen die wortgewaltigen Widerstände der Gestrigen, in Form eine bullischen Positionierung gegen die Meinung der Masse zu schwimmen. Die Meinung der Gestrigen ist, dass unsere Wirtschaft in Scherben liegt und die Aktienmärkte stark Korrekturbedürftig sind. Die Wahrheit ist, dass die 8000 Punkte im DAX nicht mehr lange das Allzeithoch markieren werden. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Aktienmärkte, angetrieben von den fundamentalen Kräften der neuen Ära, ihre Alllzeithochs in Angriff nehmen und bezwingen werden.

Das erste Börsenjahrzehnt des neuen Jahrtausends war von zwei zerstörerischen Börsencrashs geprägt. In dieser Zeit bin ich groß geworden. Wie Sie oben an der Depot-Performance-Kurve sehen können, hat sich mein Depotwert in etwas mehr als drei Jahren verzehnfacht. Die neue Epoche eines globalen Wirtschaftsraumes, der 3 Milliarden Menschen umfasst, wird an der Börse zwangsweise zu exorbitanten Übertreibungen führen. Ich habe bereits angedeutet, dass die neue Basistechnologie, die in wenigen Jahren Einzug in jeden Wirtschaftswinkel erhalten wird, vermutlich eine Technologie zur Stromspeicherung sein wird. Alternative Energieerzeugung kann im großen Ausmaß nur dann funktionieren, wenn elektrische Energie zwischengespeichert werden kann, um dann bei Bedarf in die Netze abgegeben zu werden. Ob Elektroautos letztendlich mit Wasserstoffzellen angetrieben werden oder mit Lithium-Ionen-Batterien ist nebensächlich. Lediglich die Chance muss sich vor unseren Augen manifestieren, dass die neue Epoche auch gewaltige Börsenhaussen mit sich bringen mit.

Fazit: Die neue Epoche hat begonnen. Lösen Sie Ihre Gedanken vom Pessimismus Ihrer Mitmenschen. Seien Sie Unternehmer mit dem Aspekt der Führung oder Spekulant im Sinne der Finanzierung neuer Geschäftsideen. Jede Epoche hat neue Männer an die Führungspositionen der wirtschaftlichen Elite gebracht. Das ist die einzigartige Chance, die nur das kapitalistische System, jedem einzelnen, strebsamen Menschen anbietet. Nutzen Sie diese Chance!
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Mittwoch, 18. November 2009
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Die Stützpfeiler des Bullenmarktes

Liebe Leser,

Börsianer tendieren dazu, schon morgen vergessen zu haben, was heute passiert ist. Anfang 2008 wurde überall von der schlimmsten Krise überhaupt gesprochen, was sehr verwunderlich ist, denn von 2001 bis 2003 fiel der DAX bekanntlich von 8000 Punkte auf 2200 Punkte. In den letzten Monaten konnte kaum jemand glauben, dass die Kurserholung gerechtfertigt ist, wegen der angeblich so schlechten wirtschaftlichen Situation. Aber auch 2003 schoss der Markt trotz der Krisenstimmung wieder explosiv nach oben und in den 1970er Jahren finden wir ein weitere Beispiel dafür wie der Markt sich zuerst hablieren und dann in einem Atemzug wieder verdoppeln kann.

Der Dow Jones in den 70er Jahren (Quelle: djaverages.com): Nach der Kurshalbierung folgte umgehend eine Verdopplung.
Dow Jones 70er Jahre

Sie dürften langfristig keinen Zweifel an der Kurserholung haben. Das einzige was passieren kann, sind kurzfristige Rückschläge, die dann aber auf jeden Fall eine klare Kaufgelegenheit darstellen. Wir stehen vor dem goldenen Jahrzehnt der Weltwirtschaft mit explosiven Wachstumsraten in China und Indien und zudem am Beginn eines neuen Kontratieffzyklus, der als Basistechnologie meiner Einschätzung nach die Energiespeicherung haben wird. Energiespeicherung ist der Schlüssel zur dezentralen Energieversorung und zur Elektromobilität. Wie um Himmels Willen kann bei bei solchen Aussichten pessimistisch sein?

Fazit: Meine DAX-Kursziele sind bekannt!
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Montag, 16. November 2009
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Die originalen Worte von John Maynard Keynes zur Börse, Teil II

Liebe Leser,

die effiziente Märkte Theorie von Eugene Fama sowie die Theorie der rationalen Erwartungen von Lucas scheinen die Entwicklung der Wirtschaftswissenschaften für einige Jahrzehnte in eine falsche Richtung dirigiert zu haben - so zumindest lautet die Meinung der Nobepreisträger Schiller und Krugman. Die herausragenden Ökonomen, die in der ersten Häfte des 20. Jahrhundert wirkten, betrachteten die Finanzmärkte bzw. den Menschen als Wirtschaftsakteur weitaus realistischer als es heute die Neoklassik tut. Nach den Postulaten der Neoklassiker agiert der Mensch wie ein rationaler Computer, der seinen Nutzen aus seinen Konsumausgaben bis zum Ende seines Lebens kalkuliert.

Die Werke von Schumpeter oder Keynes machen einen weitaus realitätsnäheren Eindruck.

Ich fahre nun fort mit Zitaten von John Maynard Keynes aus der "General Theory":

  • Wenn wir den Ausdruck Spekulation für die Tätigkeit der Voraussage der Marktpsychologie gebrauchen dürfen, und den Ausdruck Unternehmertum für die Tätigkeit der Voraussage der voraussichtlichen Erträge von Vermögensbeständen während ihrer ganzen Lebensdauer, so trifft es keineswegs immerzu, dass die Spekulation die Oberhand über das Unternehmertum hat. Mit der Verbesserung der Organisation von Investmentmärkten nimmt aber die Gefahr zu, dass die Spekulation die Oberhand gewinnt. Auf einem der größten Investmentmärkten der Welt, nämlich New York, ist der Einfluß der Spekulation enorm.

  • ...Aber die Lage wird ernst, wenn das Unternehmertum die Luftblase auf seinem Strudel der Spekulation wird. Wenn die Kapitalentwicklung eines Landes das Nebenerzeugnis der Tätigkeiten eines Spielkasinos wird, wird die Arbeit voraussichtlich schlecht getan werden. Die Wall Street, als Einrichtung betrachtet, deren eigentlicher sozialer Zweck die Leitung neuer Investments in die erträglichsten Kanäle, in Größen der zukünftigen Erträge gemessen, ist, kann nicht den Anspruch darauf erheben, dass der von ihr erreichte Erfolgsgrad ein hervorstechender Triumph des laissez-faire Kapitalismus ist - was nicht überraschen kann, wenn meine Annahme ist, dass die besten Köpfe der Wall Street in der Tat auf eine andere Aufgabe gerichtet sind.

  • Man stimmt allgemein überein, dass Spielkasinos im öffentlichen Interesse unzugänglich und kostspielig sein sollten, und das gleiche gilt vielleicht für Wertpapierbörsen.

Fazit:
Das sind die berühmten, historischen Aussagen von John Maynard Keynes, der die Börsen als Spielcasino bezeichnet und folgert, dass Spielcasinos im öffentlichen Interesse unzugänglich sein sollten. Wenn man weiß, dass Keynes selbst ein leidenschaftlicher und erfolgreicher Börsenspekulant war, der ein zweistelliges Millionenvermögen an der Börse verdiente, ist diese Aussage bemerkenswert.

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Donnerstag, 12. November 2009
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Grausame Börse: Warum offensichtliche Gewinne zu Verlusten führen

Liebe Leser,

Anfang 2008 gab es eine vermeintlich sichere Arbitrage-Spekulation am deutschen Aktienmarkt: Die große Kursdiskrepanz zwischen Volkswagen Vorzugsaktien und Volkswagen Stämmen müsste sich irgendwann schließen. Der Wert einer Aktie ist langfristig der Gegenwartswert der zukünftigen Dividenden. Durch den Kauf der Volkswagen Vorzugsaktie, deren Dividende sogar noch leicht über der Stammaktie liegt, konnte man sich den Wert aller zukünftigen Dividendenzahlungen günstig sichern und durch den Leerverkauf der Stammaktie finanzieren (aus Sicht der Zahlungsströme betrachtet entspricht das der Verpflichtung, die zukünftigen Dividendenansprüche der Stammaktionäre zu begleichen). Die Welt wäre so schön, könnte man diesen risikolosen Gewinn einfach einstreichen. Weil das Wesen der Börse ein Geldumverteilungsmechanismus ist, können nicht alle gleichzeitig reich werden. Zu welchen Eskapaden die Auflösung der Arbitragespekulationen führte, ist bekannt. Untenstehender Relativchart zeigt wie sich die Performanceentwicklung der beiden Aktien aufspaltete als immer mehr Marktteilnehmer auf das Schließen der Kursschere spekulierten. Jetzt übrigens, da alle Spekulanten herausgedrängt wurden, nähern sich die Kurse von Volkswagen Stammaktien und Vorzügen immer weiter an, so wie es langfristig die fairen Werte gebieten.

Exkurs: Den Begriff "Arbitrage" für die Volkswagen-Wette zu gebrauchen, ist prinzipiell falsch, denn "Arbitrage" ist als risikoloser Gewinn definiert, der sofort erzielt werden kann. Vor allem in den 1980er Jahren traten an den Bondsmärkten, die noch nicht 100%ig effizient waren, zahlreiche Arbitragemöglichkeiten auf. Erst die Entwicklung der Computertechnologie ermöglichte es diese Arbitragemöglichkeiten automatisiert zu entdecken und zu nutzen.

Volkswagen Stämme und Vorzüge
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Mittwoch, 11. November 2009
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DAX und Dow Jones - gefährliche Divergenzen - wird es bald ungemütlich?

Liebe Leser,

das Marktverhalten ändert sich - und zwar in einer Art und Weise, die nicht im Sinne eines Bullen ist. Während verschiedener Marktphasen etablieren sich regelmäßig Verhaltensmuster, die für diese Marktphasen charakteristisch sind. Wenn solche charakteristischen Verhaltenmuster zusammen brechen, ist Vorsicht angesagt, denn dann können aprubte Richtungswechsel bevorstehen. Ich nenne Ihnen 3 geänderte Verhaltenmuster:

1. Der DAX kann den bullischen Mustern des Dow Jones nicht mehr folgen. Der Dow Jones feierte diese Woche neue Jahreshochs, der DAX hingegen bleibt weit unter seinem letzten Verlaufshoch zurück.

Dow Jones - 3 Monatschart
Dow Jones 3 Monate

DAX - 3Monatschart
DAX 3 Monate

2. Der Euro zeigt intraday immer häufiger deutliche Divergenzen gegenüber den US-Aktienindizes. Ein schwächerer Dollar bedeutete in den letzten Monaten immer ein starker Aktienmarkt. Beide marschierten im Gleichschritt. Seit einer Woche jedoch gibt es immer häufiger Ausreißer in den Intraday-Charts.

3. Der Atem des Marktes wird schwächer. Es gibt täglich immer häufiger deutliche Verliereraktien, die von ihren Tageshochs bei hohem Volumen abverkauft werden.

Was sagen uns diese Beobachtungen?
Sie kennen meine Philosophie - ich versuche niemals den Markt vorherzusagen, ich denke lediglich immer in Chance-Risiko-Verhältnissen. Wenn etablierte Verhaltensmuster aufgesprengt und prozyklische Signale immer häufiger abverkauft werden, sagt mir das lediglich, dass ich vorsichtig mit neuen Longpositionen bin, weil sich die Waage mehr Richtung "Risiko" neigt.
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Montag, 09. November 2009
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Wie muss man traden, um sein Depot zu vervielfachen?

Liebe Leser,

was unterscheidet Trader, die an der Börse ein Millionenvermögen verdient haben, von den Tradern, die sich jedes Jahr nur knapp über Wasser halten? Die erfolgreichen Trader haben es geschafft zum richtigen Zeitpunkt die Gewinne in einer Position laufen zu lassen. Auch Warren Buffett hat sein milliardenschweres Vermögen nicht durch viele durchschnittliche Wertanlagen erzielt. Einer der Grundsäulen seines Reichtums war die US-Versicherungsgesellschaft Geico, die er in ihren Entstehungsjahren erwarb und die in den folgenden Jahrzehnten zu einer der weltweit größten KFZ-Verischerungsgesellschaften heranwuchs (siehe History of Geico). Nur mit Aktien, die sich verfielfachen oder gar um mehrere 1000% steigen, kann man den Sprung zu einem siebenstelligen Depotvolumen schaffen.

Um solche Kursvervielfacher zu entdecken, gibt es prinzipiell zwei Vorgehensweisen. Erstens das fundamentale Gespühr, wenn bei einer Aktie eine Neubewertung bevorsteht. Dazu ist es erforderlich täglich Unternehmensnachrichten zu studieren, die Prinzipien der Aktienbewertung vorbehaltslos zu verstehen und eine Unmenge an unterschiedlichen Informationen zu Branchen, Produkten und Wirtschaftszweigen aufzunehmen. Die zweite Variante ist weniger zeitraubend. Sie besteht darin mit einem Trendfolge-System zu arbeiten, das regelmäßig außerordentlich hohe Gewinnerpositionen abwirft. Ein solches Trendfolgesystem ist zum Beispiel das System der Turtle Trader. Der Einstieg, der initiale Stopp-Kurs und das Nachziehen des Stopp-Kurses sind im Turtle System eindeutig definiert. Untenstehend liste ich Ihnen einige der Erfolge auf, die in diesem Jahr mit dem Turtle Handelssystem zu erzielen waren:

Dialag Semiconductor + 785% seit dem Turtle-Kaufsignal, ohne ausgestoppt zu werden!
Turtle Trade Dialog

Drillisch +239% seit dem Turtle Kaufsignal, ohne ausgestoppt zu werden!
Turtle Trade Drillisch

Evotec +173% seit dem Turtle Kaufsignal, ohne ausgestoppt zu werden!
Turtle Trade Evotec

Teleplan +271% seit dem Turtle Kaufsignal, ohne ausgestoppt zu werden!
Turtle Trade Teleplan

Das Turtle Trader Handelssystem ist darauf zugeschnitten, regelmäßig solche enormen Gewinnerpositionen hervorzubringen. Der Weg zu diesen Gewinnerpositionen ist ein Geduldsspiel. Der Versuch auf neue Trends aufzuspringen ist oft von Misserfolgen begleitet. Viele Trades werden mit einem kleinen Gewinn oder Verlust beendet, so dass das Warten auf den Big Money Trade oft einem Nullsummenspiel gleicht.

Sehr frustrierend beim Trendfolge-Trading kann es sein, mehrmals großen Buchgewinnen zuschauen zu müssen wie diese sich wieder in Luft auflösen. Aber das gehört dazu und darum schaffen es letztendlich so wenige Trader ein Millionenvermögen an der Börse zu verdienen. Bei den zahlreichen Versuchen auf einen großen Trade aufzuspringen, darf man kein Kapital verlieren. Das ist wohl die wichtigste Fähigkeit, die man sich in vielen Jahren der Anstrengung und Entbehrung erarbeiten muss.

Fazit: Für den Einstieg in das Trendfolge-Trading empfehle ich Ihnen sich mit dem Turtle Trader Handelssystem vertraut zu machen. Weitere Infos gibt es auf TraderFox.
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Dienstag, 03. November 2009
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Die originalen Worte von Mr. John Maynard Keynes zur Börse, Teil I

Liebe Leser,

das Jahrhundertwerk "Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes" von John Maynard Kenyes hat in seinem Veröffentlichungsjahr 1936 die etablierte klassische Wirtschaftstheorie in eine Identitätskrise gestürzt. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass 73 Jahre später führende Ökonomen (zum Beispiel die Nobelpreisträger Krugman und Schiller) die neoklassische Theorie "verdammen" und wieder einen starken gedanklichen Schwenk zu Keynes vollziehen. Zu diesem Thema verweise ich auf den Blog-Beitrag "How Did Economists Get It So Wrong?" von Paul Krugman in der New York Times, der für sehr viel Wirbel in der Ökonomenzunft gesorgt hat.

Das gedankliche Rahmenwerk von Keynes hat den neoklassischen Modellen voraus, dass es die Finanzmärkte explizit berücksichtigt. Darum finden sich in seinem Buch, das Geschichte schrieb, auch sehr viele Zitate, die für Börsianer interessant sind. Ich nenne Ihnen untenstehend eine kleine Auswahl. Textpassagen aus "Allgemein Theorie der Beschäftigung, des Zines und des Geldes" von John Maynard Keynes :
  • Die hervorstechende Tatsache ist die äußerste Unsicherheit der Wissensgrundlage, auf der unsere Schäztungen der voraussichtlichen Erträge gemacht werden müssen. Unsere Kenntnisse der Faktoren, die den Ertrag einer Investition nach einigen Jahren bestimmen werden, ist gewöhnlich sehr gering und oft vernachlässigbar. Wenn wir ehrlich sein wollen, müssen wir zugeben, dass unsere Wissensgrundlage für die Schätzungen der Erträge nach zehn oder sogar fünf Jahren einer Eisenbahn, eines Kupferbergwerkes, einer Weberei, des Markenwertes einer Patentmedizin, eine atlantischen Dampfers, eines Gebäudes in der City von London sehr gering und manchmal null ist...

  • In früheren Zeiten, als die Unternehmen hautpsächllich im Besitze jeder waren, die sie leiteten , oder ihrer Freunde und Teilhaber, stützten sich die Investitionen auf ein genügendes Angebot an Einzelnenen von sanginischem Temperament und konstruktiven Eingebungen, die sich das Geschäft zur Lebensaufgabe machten, ohne wirklich auf eine genaue Berechnung des voraussichtlichen Gewinns zu vertrauen. Das Geschäft war teilweise eine Lotterie, deren endgültiges Ergebnis allerdings zum großen Teil davon abhing, ob die Fähigkeiten und der Charakter der Leiter über oder unter dem Durchschnitt lagen...

  • Geschäftsleute treiben ein Spiel, in dem Geschicklichkeit und Zufall vermischt sind, und dessen durchschnittliche Ergebnisse den Spielern, die sich daran beteiligen, nicht bekannt sind.

  • Mit der heute vorherrschenden Trennung von Eigentum und Management und mit der Entwicklung organisierter Investmentmärkte ist jedoch ein neuer Faktor von großer Wichtigkeit eingeführt worden..Die Börse schätzt aber viele Investments jeden Tag neu ein... Die täglichen Neubewertungen an der Börse aber,..., üben unvermeidlicherweise einen entscheidenden Einfluss auf die Höhe der laufenden Investitionen aus. Denn es hat keinen Sinn, eine neue Unternehmung mit höheren Kosten aufzubauen als jene, zu denen eine ähnliche bestehende Unternehmung gekauft werden kann...Einige Arten der Investitionen werden somit durch die durchschnittliche Erwartung jeder bestimmt, die an der Börse handeln und welche sich eher im Preis der Aktien als in den echten Erwartungen des berufsmäßigen Unternehmers ausdrückt.


  • Die allmähliche Zunahme desjenigen Anteils am Eigentum der gesamten Kapitalinvestition des Gemeinwesens, der sich im Besitz von Menschen befindet, die das betreffende Unternehmen weder leiten noch eine besondere Kenntnis seiner tatsächlichen oder voraussichtlichen Gegebenheiten haben, hat zu einer ernstlichen Abnahme des wirklichen Einblicks in die Bewertung von Investitionen durch jene geführt, die sie besitzen oder zu kaufen beabsichtigen.

  • Schwankungen von Tag zu Tag in den Gewinnen bestehender Investitionen, die offensichtlich flüchtig und bedeutungslos sind, haben die Tendenz, einen durchaus übertriebenen und selbst widersinnigen Einfluss auf den Markt auszuüben... Eine konventionelle, auf der Massenpsychologie einer großen Zahl unwissender Menschen beruhende Bewertung ist heftigen Schwankungen ausgesetzt als Folge einer plötzlichen Meinungsänderung, verursacht durch Faktoren, die eigentlich keinen großen Einfluss auf den voraussichtlichen Ertrag haben, denn es gibt keine stark verwurzelte Überzeugung, die der Bewertung Beständigkeit verleihen könnte. ..Denn es hat keinen Sinn, für ein Investment 25 zu bezahlen, von dem man glaubt, dass sein voraussichtlicher Ertrag einen Wert von 30 rechtfertigt, wenn man gleichzeitig glaubt, dass der Markt es nach drei Monaten mit 20 bewerten wird.

  • Der tatsächliche private Zweck der geschicktesten Investments von heute ist es, den Markt zu schlagen - "to beat the gun", wie die Amerikaner es so trefflich ausdrücken - schlauer zu sein als die Masse und das schlechte oder sich entwertende Geldstück an den Nächsten abzustoßen. Für diesen Wettkampf der Gerissenheit, die Grundlage der konventionellen Bewertung für ein paar Monate vorauszusehen, statt den voraussichtlichen Ertrag einer Investition während einer langen Reihe von Jahren,...

  • Oder, um den Vergleich etwas zu ändern, kann das berufsmäßige Investment mit jenen Zeitungswettbewerben verglichen werden, bei denen die Teilnehmer die sechs hübschesten Gesichter von hundert Lichtbildern auszuwählen haben, wobei der Preis dem Teilnehmer zugesprochen wird, dessen Wahl am nächsten mit durchschnittlichen Vorlieber aller Teilnehmer übereinstimmt, so dass jeder Teilnehmer nicht diejenigen Gesichter auszuwählen hat, die erst selbst am hübschesten findet, sondern jene, von denen er denkt, dass sie am ehesten der Vorliebe der anderen Teilnehmer entsprechen werden, welche alle das Problem vom gleichen Gesichtspunkt aus betrachten. Es handelt sich nicht darum, jede auszuwählen, die nach dem eigenen Urteil wirklich die hübschesten sind, ja sogar nicht einmal jene, welche die durchschnittliche Meinung als die hübschesten betrachtet. Wir haben den dritten Grad erreicht, wo wir unsere Intelligenz der Vorwegnahme dessen widmen, was die durchschnittliche Meinung als das Ergebnis der durchschnittlichen Meinung erwartet.

morgen folgt Teil 2

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